DER "AUSCHWITZ-VERBRECHER" ZAHNARZT DR. WILLI FRANK

Dr. Frank war als leitender Zahnarzt vom 28. Februar 1943 bis Anfang August 1944 in Auschwitz tätig. Laut Eröffnungsbeschluß wurde ihm vorgeworfen, an der Rampe nach Ankunft jüdischer Häftlingstransporte Aussonderungen (Selektionen) durchgeführt bzw. überwacht und Häftlinge ausgesondert und in die Vergasung geschickt zu haben - an sich schon für einen Zahnarzt eine sehr fragwürdige Beschuldigung. Peinlicherweise war aber kein Belastungszeuge aufzutreiben, so daß mit einem Freispruche Dr. Franks gerechnet werden mußte. Wie unangenehm! Da fand sich - offensichtlich nach emsiger Umschau - glücklicherweise doch noch ein Belastungszeuge in - Israel. Der israelische Dentist Alex Rosenstock behauptete am 2. Oktober 1964 als Zeuge in Frankfurt steif und fest, er habe Dr. Frank 1944 - also vor 20 Jahren - auf der Rampe sechsmal "selektieren" sehen.

Der Verteidiger Dr. Franks, Dr. Laternser, stellte vor allem fest, daß der Zeuge offensichtlich von Haß- und Rachegefühlen beeinflußt war und zerpflückte diese Aussage in wahrhaft vernichtender Weise.

Dr. Frank, der während seiner Dienstzeit in Auschwitz etwa 2.0-25 zahnärztliche Stationen im Lager eingerichtet hatte, war etwa 20 bis 25mal in den 17 Monaten seiner Auschwitzer Tätigkeit bei der Ankunft von Transporten auf der Rampe anwesend, um unter den Anwesenden Umschau nach dringlichst benötigten Zahnärzten, Dentisten und als zahnärztliches Personal geeigneten Personen zu halten.

Herr Rosenstock aus Israel behauptete - als einziger Belastungszeuge -, er habe Dr. Frank - aus 60 in Entfernung - sechsmal bei Selektionen tätig gesehen, davon fünfmal am Tage und einmal bei Nacht.

Der Zeuge und seine Aussage troffen von Haß und Rache; er mußte seine Aussage weder beweisen noch mußte er für sie einstehen. Nachdem er seinem Haß Luft gemacht hatte - es kam ihm wahrscheinlich dabei gar nicht darauf an, ob es Dr. Frank oder ein anderer "Nazi" war, den er belastete -, kassierte Herr Rosenstock - nachdem er eine schöne Urlaubsreise über Land und Meer auf Kosten des deutschen Staats von Israel nach Frankfurt gemacht hatte -noch zusätzlich die schöne Summe von 2052,- DM als Zeugengeld auf Kosten der deutschen Steuerzahler und verschwand dann - wieder auf deutsche Kosten - über Land und Meer nach Israel.

Eine solche einzige, offenkundig von Voreingenommenheit und Haß diktierte belastende Aussage genügte der Anklage, Dr. Frank am 5. Oktober 1964 zu verhaften und seither in Haft zu halten. Der Staatsanwalt beantragte "lebenslänglich", der sonderbare Nebenanklagevertreter beantragte "30 000mal lebenslänglich" gegen Dr. Frank.

In Rußland hätte diese ganze Geschichte nicht passieren können; denn dort gab es von Anfang an kein Lager, in dem 25 zahnärztliche Stationen eingerichtet wurden!

DAS URTEIL IM AUSCHWITZ-PROZESS

Nach mehr als 20 Monaten Prozeßdauer und nach 181 Verhandlungstagen fand der Auschwitz-Prozeß am 19. August 1965 durch Fällung des Urteils sein vorläufiges Ende bis zum Beginn des Revisionsverfahrens vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Von den 20 Angeklagten wurden nach jahrelanger Untersuchungshaft 3 freigesprochen, 6 Angeklagte erhielten lebenslängliches Zuchthaus wegen Mordes und Beihilfe zum Massenmord, 11 Beschuldigte erhielten Freiheitsstrafen zwischen 3 und 14 Jahren.

Nochmals sei festgestellt, daß auch durch diesen kostspieligen Mammutprozeß die Existenz von Massenvergasungsanstalten und die Vornahme von Massenvergasungen in keiner Weise rechtlich einwandfrei erwiesen wurde. Fest steht nur, was schon früher klar und erwiesen war: daß in Auschwitz zahlreiche Exekutionen an russischen und polnischen Häftlingen und Kriegsgefangenen nach kurzen Kriegsgerichts- und Gerichtsverfahren, in den Fällen der bolschewistischen Politkommissare aber summarisch ohne vorgängiges besonderes Verfahren stattfanden.

Daß die selektierten arbeitsunfähigen Juden vergast oder abgespritzt wurden, wurde einfach von vornherein als wahr und erwiesen unterstellt, als gerichtsnotorisch bekannt angenommen, ist aber zweifellos unrichtig. Erwiesen ist, daß im Lager Auschwitz bis zur Auflassung des Lagers sehr viele Kinder und viele alte Frauen und Männer lebten, auch arbeitsunfähige Personen mittleren Alters, wie die Statistiken zweifellos ausweisen.

Selbst der Haßapostel Gerald Reitlinger kann die Lüge von der Tötung der arbeitsunfähigen Juden und sonstigen Häftlinge nicht aufrecht erhalten und muß zugestehen (Die Endlösung, S 132):

"Durch zwei Jahre war nur ein Bruchteil der… Insassen von Birkenau überhaupt beschäftigt gewesen. Eine Liste der Beschäftigten für den 11. Mai 1944, um welche Zeit das Lager in Birkenau 17 589 Insassen zählte, zeigt, daß nur 6269 von ihnen arbeiteten … 11 311 arbeiteten überhaupt nicht und waren im Verzeichnis als 'arbeitsunfähig' oder als 'nicht beschäftigbar' bezeichnet."

Die 84jährige Mutter Benedikt Kautskys verstarb in Auschwitz eines natürlichen Todes, wie uns Kautsky selbst in seinem Buch Teufel und Verdammte berichtet.

Daß in einem großen Lager auch Sadisten ihr Unwesen trieben und ein reiches Betätigungsfeld für Mißhandlungen fanden, war seit langem bekannt und mußte nicht erst durch einen solchen Mammutprozeß mit Millionen Mark Kosten nochmals erwiesen werden.

Offenkundige Lüge und Greuelpropaganda sind die Millionenopfer. Auf die Unmöglichkeit und Unhaltbarkeit dieser lügenhaften Millionenzahlen haben wir schon mehrfach an anderen Stellen hingewiesen (Band 5, Die Lüge von der Ausrottung der Juden).

Die Angeklagten wegen der tätigen Beihilfe zum Mord an vier Millionen zu beschuldigen, ist eine offenkundig unrichtige Annahme der deutschen Justiz. Die Behauptung der deutschen Justiz, daß in Auschwitz vier Millionen Menschen umgebracht wurden, ist einfach unfaßbar.

Im einzelnen sah das Urteil so aus:

zu lebenslangem Zuchthaus wurden verurteilt:

Obwohl es sehr fragwürdige Pauschalzahlen sind, ist immerhin noch ein sehr weiter Weg bis auf 4 Millionen; auch diese 14 553 angeblichen Morde sind alles eher als eine wirklich bewiesene genaue und stichhältige Zahl. Von Zeugen einer Art, wie sie in diesem Prozeß auftrat, kannte in Wahrheit überhaupt nichts bewiesen werden.

Ferner erhielten Zuchthaus:

Freigesprochen wurden:

Mit Recht konnte der ehemalige Ankläger im Nürnberger Prozeß, der sattsam bekannte Dr. Robert Kempner, seiner hohen Befriedigung über "das vernünftige Urteil" Ausdruck geben; Dr. Kempner lebt heute nicht in Israel, sondern als wahrscheinlich ausgiebig wiedergutgemachter Rechtsanwalt in Frankfurt/Main oder in Köln oder sonstwo in Deutschland.

UNGEHEUERLICH

Dem ehemaligen Adjutanten Höcker kann die Anklage überhaupt nichts vorwerfen. Er wurde zu 7 Jahren Zuchthaus verurteilt, weil er in der Zeit seiner Anwesenheit in Auschwitz als Adjutant während der Ungarn-Transporte in mindestens drei Fällen die Benachrichtigung über das Eintreffen von Häftlingstransporten (Arbeitertransporten) "weitergegeben habe"! Zum Zeitpunkt der Ungarn-Transporte konnte - nach der ganz ungeheuerlichen Annahme des Gerichts - davon ausgegangen werden, daß pro Transport "mindestens 1000 Personen für den Gastod bestimmt worden seien!"

Wo und wie diese vergast wurden, nachdem es in Auschwitz keine Vergasungsanstalten gab, wurde nicht untersucht, sondern einfach als gegeben angenommen. Trotzdem wurde Höcker der Beihilfe zum Mord in mindestens drei Fällen an mindestens je 1000 Menschen für schuldig befunden. Ungeheuerlich!

Ebenso kraß ist der Fall des Lagerapothekers Dr. Viktor Capesius. Über seinen Fall berichtet die NZ (August 1965) ausführlich. Ober ihn sagte der Verteidiger Dr. Laternser in seinem Schlußplädoyer:

"Den Angeklagten Dr. Capesius müssen Sie … unter Auferlegung der Kosten auf die Staatskasse freisprechen."

ABSCHLIESSENDE GEDANKEN ZUM AUSCHWITZ-PROZESS

Es erscheint mir als würdelos, daß auf das Verlangen von Menschen und Völkern, die selbst Kriegsverbrechen über Kriegsverbrechen gegen Deutschland auf dem Gewissen haben, die deutsche Justiz diese Mammutprozesse um Mammutkosten am laufenden Band gegen deutsche Menschen auf Steuerkosten abführt, indes die anderen nicht im Traum daran denken, gegen die Kriegsverbrecher in ihren eigenen Reihen vorzugehen. Ein Höllengelächter würde rings um den Äquator und von einem Pol zum anderen gehen, wenn die Deutschen von den anderen Staaten verlangen würden, die von ihren Angehörigen gegen Deutsche begangenen Kriegsverbrechen zu untersuchen, zu verfolgen, anzuklagen und zu bestrafen.

Das aber ist ein unmöglicher und unhaltbarer Zustand. Das Recht ist unteilbar; es muß ausnahmslos für alle gelten.

Prof. App, USA, schrieb im Jänner 1965 in einem offenen Brief an The Inquirer:

"Wenn wir schon Kriegsverbrecher jagen wollen, dann laßt uns Vollkommen darüber im klaren sein, daß Moral und Fairneß von uns verlangen, dann aber auch alle Kriegsverbrecher aufzuspüren und zu richten, nicht nur die Nazis. Andernfalls sind wir 'hypocrites' (Heuchler) und machen uns selbst zu psychologischen Kriegsverbrechern."

Zum Auschwitz-Prozeß, der sich die von vornherein unmögliche Aufgabe stellte, 2o Jahre zurückliegende Tatbestände klarzustellen, ist im besonderen zu sagen, daß er dieser Aufgabe nicht gerecht wurde und - der Natur der Sache nach - nicht gerecht werden konnte.

Dazu kam im speziellen Fall, daß die meisten, wenn nicht alle, der aufgebotenen Zeugen von vornherein rechtlich abzulehnen waren. Viele dieser Zeugen waren - davon bin ich überzeugt - von Anfang an bedenkenlos bereit, jeden Tatbestand zu bestätigen, dessen Bestätigung von ihnen erwartet oder verlangt wurde. Diesen Zeugen ging es einzig um Rache und nicht um Wahrheit. Es waren Rachezeugen, die - bar jedes sittlichen Verantwortungsgefühls -bis zum Rande mit Haß gefüllt waren.

Ich schlage eine Probe aufs Exempel vor, die jedes deutsche oder ausländische Gericht oder sonst jede offizielle Stelle anstellen könnte:

Man möge noch so phantastische Greuel-Tatbestände gegen Deutsche erfinden und aufstellen und dann auf den üblichen Wegen und Kanälen mit den üblichen Mitteln in der Welt Zeugen für diese Beschuldigungen und Tatbestände suchen. In Israel und unter den Juden der ganzen Welt, in den Ostblockstaaten wie in allen von Deutschenhaß erfüllten Feindstaaten wird ein förmliches Gedränge von Zeugen entstehen, für alle gewünschten Tatbestände Aussagen abzugeben und zu beschwören. Gar noch jetzt, wo sich der deutsche Staat finanziell so generös gegen Belastungszeugen zeigte und die Betätigung als Zeuge sich - versteht sich als Belastungszeuge - als so einmalig einträgliches Geschäft erwies.

KOL NIDRE UND DAS RECHT GOTTES

In allen diesen KV-Prozessen ist besonders erschütternd, mit welcher Häufigkeit und geradezu verbrecherischen Unbedenklichkeit von jüdischen Zeugen nicht nur offenkundig falsche Aussagen gemacht werden, sondern auch mit welcher Unbedenklichkeit diese falschen Zeugenaussagen durch falsche Eide, durch Meineide, bekräftigt werden und wurden. Man hat diese erschreckende Tatsache damit erklärt und darauf zurückgeführt, daß nach jüdischer religiöser Vorschrift ein Jude ein nichtjüdisches Gericht nicht als berechtigt anzusehen braucht, also vor einem nichtjüdischen Gericht nicht zur Wahrheit verpflichtet sei und unbedenklich auch einen Meineid leisten dürfe. Tatsächlich bestehen auch derartige ungeheuerliche religiöse Bestimmungen, durch deren Anerkennung sich die Juden außerhalb jeder menschlichen Gemeinschaft stellen würden.

Hierher gehört vor allem das sogenannte Kol-Nidre-Gebet. Dieses Gebet leitete den Gottesdienst am Abend des Jan Kippur[1] ein und soll von Maimonides[2] stammen. Im reformierten Glaubensritus soll jedoch dieses verhängnisvolle, ungeheuerliche Gebet nicht mehr enthalten sein. Der unglückliche Text soll auch bereits aus den jüdischen Gebetbüchern herausgenommen sein.

Jedenfalls haben viele jüdische Zeugen in den KV-Prozessen weder die Heiligkeit des Eides geachtet noch sich verpflichtet gefühlt, vor einem christlichen Gericht die Wahrheit zu sagen. Es mag dahingestellt bleiben, ob sie dies taten, weil sie sich nach veralteter religiöser Bestimmung dazu nicht verpflichtet fühlten, oder ob sie einfach aus alttestamentarischer Rachsucht und blindem Haß falsche Aussagen machten und Meineide leisteten.

DER AUSCHWITZ-PROZESS DES HERRN GENERALSTAATSANWALTS FRITZ BAUER WIRD UNVERGESSLICH BLEIBEN

Den kostspieligen Auschwitz-Prozeß in Frankfurt werden die deutschen Steuerzahler, die die enormen Kosten dafür aufbringen müssen, nicht so bald vergessen. Rund 350 Zeugen wurden aus verschiedenen Erdteilen mit enormen Kosten herangeholt. Zwei Jahre lang dauerte er. Zwei Jahre lang wurden ein vollbesetzter Gerichtshof und eine fast doppelt besetzte Geschworenenbank von jeder produktiven Arbeit ferngehalten; von den kostspieligen, jahrelangen Vorbereitungen dieses Prozesses ganz zu schweigen. Unsummen von Volksgut wurden für diesen Prozeß aufgewendet, der nichts als Unruhe und Unfrieden in die Bevölkerung trug und die notwendige Befriedung verhinderte und den die Mehrheit der Bevölkerung für überflüssig und schädlich hielt. Es darf dazu wohl der besonderen Einstellung und Geisteshaltung des Herrn Bauer zu den Dingen, um heute - mehr als zwei Jahrzehnte verspätet - einen solchen Schauprozeß und einen solchen Aufwand für vertretbar zu halten.

Das Ergebnis dieses ungeheuren Aufwandes an Arbeit und Kosten ist letzten Endes: man hat bewiesen, was wir auch ohne diesen unglückseligen Prozeß alle längst wissen: daß nämlich in Auschwitz - so wie in allen KZ der Welt - Brutalitäten vorgekommen sind - vergleichsweise viel weniger als in den französischen und algerischen Lagern oder gar in den Lagern in der CSSR, in Jugoslawien und Polen.

Noch viel schwerer, als daß dieser Prozeß von vielen Bürgern als unnötig und als Vergeudung von Volksgut empfunden wurde, fällt ins Gewicht der große seelische Schaden, den er angerichtet hat. Es ist nicht einmal sicher, daß durch diesen Monsterprozeß einige kleine Menschenquäler gefunden werden. Dazu sind die Aussagen der meisten Zeugen meines Erachtens zu anzweifelbar, besser gesagt oft ganz unzweifelhaft unhaltbar.

Jedenfalls ist der Preis, der für einen solchen Mißerfolg des Bestrebens - jeden Übeltäter der gerechten Strafe zuzuführen - bezahlt werden muß, viel zu hoch; denn er besteht in der dauernden Aufputschung und Lebendigerhaltung von Haß- und Rachegefühlen. Es gibt heute weit höhere und weit wichtigere und unvergleichlich. wertvollere Rechtsgüter zu wahren und zu verteidigen als den Rechtsgrundsatz, daß jede Straftat ihre Strafe finden soll. Unendlich viel wichtiger ist es, die von Haß zerfressenen und auseinandergerissenen Menschen wieder zusammenzuführen und ein gesundes Zusammenleben und Nebeneinanderleben zu ermöglichen, nicht aber durch Aufputschung und Lebendigerhaltung von Haß ein gedeihliches Zusammenleben und Nebeneinanderleben dauernd unmöglich zu machen. Ganz abgesehen davon, daß diese ewigen Hasser und Rächer zur Kenntnis nehmen sollten, daß das deutsche Volk heute mehr Unrecht, das ihm zugefügt wurde, zu vergessen hat als das jüdische Volk.

Das einzige, was diesen Monster-Schauprozeß hätte rechtfertigen können - der Nachweis der Existenz von Vergasungsanstalten und der Vornahme von Massenvergasungen in Auschwitz-Birkenau -, dieser Nachweis wurde durch ihn nicht erbracht.

In dem ganzen Prozeß wurde an der Hauptsache - an dem Vergasungsproblem und der Millionenvernichtung von Juden - immer vorbeigeredet. Es wurde einfach getan, als ob die Existenz von Gaskammern und die Millionenvergasungen eine bereits erwiesene und bewiesene Tatsache seien. Immer war nur in ganz allgemeinen Ausdrücken davon die Rede; niemals wurde darüber etwas Genaueres, etwas Exaktes und Konkretes gesagt; nichts Tatsächliches wurde bewiesen.

Da heißt es immer wieder nur ganz allgemein und vage: "Sie wurde zur Vergasung geschickt." - "Sie kamen in die Gaskammern." -,Alle wußten, daß es Gaskammern gab." - "Alle haben von den Vergasungen gesprochen." (Was übrigens, wie aus vielen Aussagen hervorgeht, ganz unrichtig ist.)

Die Untersuchungskommission des Internationalen Roten Kreuzes, die 1944 das Lager gründlichst durchforschte und mit allen Lagerinsassen ohne Beschränkung und ohne Zeugen sprechen konnte, sah und hörte nichts von Gaskammern und Vergasungen. Keiner der Zeugen wußte etwas davon. Auch Generaldirektor Benedikt Kautsky, der vier Jahre im KZ Auschwitz war und ausgerechnet im Krematorium beschäftigt war, hat nie eine Vergasungsanstalt oder auch nur eine einzige von den angeblichen Millionenvergasungen gesehen.

jahrelang wußten auch die Erlebnisberichte über Auschwitz mit keinem Wort etwas von Vergasungen zu berichten; erst viele Jahre nach 194 5 erschienen - offenbar zentral gelenkt - Berichte darüber.

Heute - nachdem Hunderte Bücher über dieses Thema erschienen sind - will auf einmal jeder Zeuge von Vergasungen und von Gaskammern etwas gewußt und gehört haben. Aber kein einziger Zeuge kann konkret sagen, er habe selbst einer solchen Vergasung beigewohnt oder dabei mitgewirkt; keiner kann sagen, er habe selbst eine Gaskammer gesehen. Es ist vielmehr sehr aufschlußreich, daß sie alle nach ganz demselben Schema und Muster, meist sogar mit gleichen Worten und Redewendungen, ihre Aussagen machen. Würde man diese fragwürdigen Zeugen gehörig unter die Lupe nehmen, würde man von ihnen Beweise verlangen und sie ins Kreuzverhör nehmen, dann würde sich - ich bin davon überzeugt - bald herausstellen, daß ihr sogenanntes "Wissen" nur aus Büchern angelesen ist, wenn ihren Aussagen nicht gar noch Schlimmeres zugrunde liegt.

IST ES AUCH WAHNSINN, HAT ES DOCH METHODE

Oberstaatsanwalt Dr. Hans Grossmann kündigte einen baldigen weiteren Auschwitz-Prozeß in Frankfurt gegen acht ehemalige SS-Angehörige an.

Im Herbst soll in Frankfurt ein Judenmord-Prozeß gegen den Dachdecker und ehemaligen SS-Sturmbannführer Harnischmacher beginnen. Am 21. September 1965 begann in Bonn ein Kriegsverbrecherprozeß gegen 15 ehemalige Angehörige des Einsatzkommandos 11. Sie wurden beschuldigt, an rechtswidrigen Exekutionen von Plünderern beteiligt gewesen zu sein.

Ein Sprecher der Bundesregierung in Bonn gab bekannt, daß noch weitere Verfahren gegen 326 weitere Auschwitz-Beschuldigte bevorstehen.

Die Landesjustizverwaltung der von der SPD regierten Hansestadt Hamburg setzt offenbar ihren Ehrgeiz darein, den Auschwitz-Prozeß noch zu übertrumpfen. Nach Mitteilung der staatlichen Pressestelle sind bei der Staatsanwaltschaft beim Hamburgischen Landgericht gegenwärtig 64 Verfahren anhängig. Davon übertreffen - wie es wörtlich heißt - "26 Verfahren sowohl nach der Zahl der Beschuldigten als auch nach dem Umfang der Tatkomplexe alle überlieferten Vorstellungen auch von umfangreichen strafrechtlichen Ermittlungsverfahren".

In drei Verfahren wird, wie es in der Mitteilung heißt, gegen je 150, in den zwei weiteren gegen 300 und 320 Beschuldigte ermittelt. Zur Bearbeitung der Verfahren will die Landesjustizverwaltung 26 neue Staatsanwälte einsetzen.

In Hagen rollt die Verhandlung wegen Sobitor, in Oldenburg wegen Kowel, in Kiel wegen Tarnow, in Fulda wegen Lieberose…

Der gewöhnliche Bürger hat bei dieser Prozeßlawine längst schon die Übersicht, die Besinnung und den Kopf verloren und weiß nicht aus noch ein. Wie es die israelischen Drahtzieher schon im Jahre 1945 ankündigten.

Die israelischen Drahtzieher dieser Hatz wollen mit der immer weiter gehenden Ausweitung dieser unmöglichen und würdelosen Prozesse erproben, wie weit sie den Bogen mit der Entwürdigung Deutschlands überhaupt noch spannen können. Wenn wir nicht bald Schluß machen mit diesem unerträglichen Zustand, mit diesen unfaßbaren Prozessen, dann werden wir bald überhaupt ins Bodenlose jeglicher ordentlichen Justizpraxis versinken. Wir nähern uns in rasanter Beschleunigung der Selbstvernichtung. Die israelischen Hetzer im Hintergrund können sich über den Erfolg ihrer Tätigkeit befriedigt die Hände reichen; sie wissen:

Das deutsche Volk kann nur durch sich selbst vernichtet werden; es hat bereits jeden Halt an innerer Würde verloren!

DER AUSCHWITZ-PROZESS WURDE IM AUSLAND VON AUSLÄNDISCHEN AGENTEN VORBEREITET UND ORGANISIERT UND DANN DER DEUTSCHEN JUSTIZ AUF DEM PRÄSENTIERTELLER DARGEREICHT

Das ganz Besondere an diesem Auschwitz-Prozeß ist, daß er - von den Israelis - jahrelang im Ausland sorgfältig vorbereitet und organisiert wurde. Die Greuelbehauptungen wurden aufgestellt, in der ganzen Welt wurden die entsprechenden und geeigneten Zeugen dafür organisiert und präpariert. Das ganze Anklagegebäude wurde von den Drahtziehern im Ausland aufgebaut und dann der deutschen Justiz das ganze Material auf einem Präsentierteller dargereicht. Das Material weist - entsprechend seiner Herkunft - die entsprechenden Mängel auf.

Wenn die Verhältnisse in Auschwitz und die dort angeblich verübten Untaten wirklich so ungeheuerlich waren, warum hat man dann mehr als ein Jahrzehnt mit der Untersuchung gewartet? Warum hat man vor allem die Massenvergasungseinrichtungen der sensationshungrigen Welt nicht gezeigt und vorgeführt? Man hat erst nach mehr als einem Jahrzehnt mit der Vorbereitung der Greuelbeschuldigungen begonnen. Man hat diese Greuelbeschuldigungen erst nach mehr als einem Jahrzehnt aufs Tapet gebracht und dann wieder Jahre damit verbracht, diese Greuelbeschuldigungen sorgfältig zu untermauern. Man hat IM Ausland den Prozeß jahrelang sorgfältig vorbereitet, die Zeugen für diese Greuelbeschuldigungen organisiert und dann - nach fast zwei Jahrzehnten - den Prozeß gestartet. Wenn man diese Prozesse schon 1945/46 gestartet hätte, als die Ereignisse noch frisch im Gedächtnis aller gewesen waren, als vor allem die Zeugen und die miterlebenden Zeitgenossen unmittelbar greifbar waren und nicht von den Drahtziehern aus aller Welt herangezerrt hätten werden müssen, wäre es den Beschuldigten verhältnismäßig leicht gewesen, die ungeheuerlichen Beschuldigungen zu entkräften, das heißt, die Drahtzieher hätten es erst gar nicht gewagt, die Behauptungen in die Welt zu setzen.

Nach so langer Zeit aber ist es den Beschuldigten völlig unmöglich, die Lügenhaftigkeit der Anschuldigungen und ihre Unschuld an den behaupteten Untaten zu beweisen, die Beschuldigungen der in jahrelanger Vorbereitung ausgesuchten - und wie wir gesehen haben -auch instruierten Zeugen zu entkräften.

In den Schlußworten des Angeklagten Arthur Breitwieser kam dies klar zum Ausdruck. Der am 31. Juli 1910 in Lemberg geborene kaufmännische Angestellte und ehemalige SS-Rottenführer Arthur Breitwieser war bereits in Polen wegen Auschwitz zum Tode verurteilt worden. Nach 14 Jahren war er aus Polen in die BRD entlassen worden. Dort wurde er 1961 wieder verhaftet. Aus seinen erschütternden Schlußworten im Auschwitz-Prozeß zitieren wir:

"Ich stehe zum zweiten Male vor einem Gericht in einem Auschwitz-Verfahren … Die Zeugenaussagen hier erschienen mir so völlig neu im Verhältnis zu meinen eigenen Beobachtungen und so unwahrscheinlich, daß ich kein passendes Wort dazu finde, um die gegen mich erhobenen Beschuldigungen abzuwehren … Wenn ich aus meiner 14jährigen Gefangenschaft berichten sollte - ich könnte kaum einen Namen angeben und habe auch kaum ein Gesicht so fest im Gedächtnis, daß ich es heute wiedererkennen würde. Ich könnte nicht sagen, von wem ich geschlagen wurde; ich weiß auch nicht mehr, wer vier Wochen lang vor meiner Todeszelle Dienst tat - und das ist doch ein einmaliges Erlebnis …

Die Auschwitz-Zeugen aber können das alles. Sie erkennen die Beschuldigten. wieder, sie kennen ihre Namen. Das alles aber ist einfach unmöglich, ist instruiert und präpariert.

Den erschütternden Worten Breitwiesers ist nichts hinzuzufügen. Sie erhellen die Situation gründlich und eindeutig. Sie zeigen das ganz Unglaubhafte der Zeugenaussagen, die Vorbereitung, die Organisierung und die Instruierung der Zeugen auf.

So schrecklich manche Vorfälle in den KZ gewesen sein mögen, sie waren um nichts schrecklicher als die Grausamkeiten dieser Kriegszeiten überhaupt: als die grauenhaft erbarmungslosen Bombardierungen der deutschen Städte mit Brand- und Phosphor- und Napalmbomben, die die fundamentalen Grundsätze zivilisierter Kriegführung und die elementarsten Forderungen der Menschlichkeit mit Füßen traten.

Der Prozeß von Auschwitz fand erst fast 20 Jahre nach Kriegsende statt; er fand statt auf Grund des von ausländischen Agenten, einer ausländischen Macht gesammelten, vorbereiteten und manipulierten Beweismaterials, das man der deutschen Justiz übergab, nach so vielen Jahren, daß allein schon durch den Ablauf der Zeit Gegenbeweise nicht mehr möglich waren. Das lange Zuwarten mit diesem Prozeß allein zeigt seine Unzulässigkeit und seine Unmöglichkeit.

Die deutsche Justiz hat den Prozeß auf Grund des so im Ausland erstellten Beweismaterials und der dort organisierten und präparierten Zeugen begonnen. Wir können uns beiläufig vorstellen, mit welcher Befriedigung - um nicht zu sagen Begeisterung - Menschen wie Generalstaatsanwalt Fritz Bauer diese Aufgabe übernahmen.

Die Urteile in dem auf solche Weise zustande gekommenen Auschwitz-Prozeß mögen Menschen wie Bauer und Herrn Kempner, die beide heute in Deutschland und nicht in Israel leben, aufs höchste befriedigt haben. Andere Menschen sind anderer Meinung. Und nicht nur Deutsche! In einem Artikel des Daily Telegraph zum Urteil im Auschwitz-Prozeß heißt es:

"Die Bestrafung von ehemaligen Kriegsverbrechern, gleichgültig ob 1945 oder 1965, kann nur mit dem heute nicht mehr zeitgemäßen Grundsatz der Vergeltung verteidigt werden … Die meisten der in Frankfurt verhandelten Verbrechen wurden auf Befehl verübt; die Verweigerung dieser Befehle hätte eine weitaus härtere Bestrafung zur Folge gehabt, als die heute verhängte Strafe. Die in diesem Prozeß ausgesprochenen Strafen wirken nicht so sehr abschreckend auf die Verübung von Grausamkeiten als vielmehr auf ihre Verübung dann, wenn keine Aussicht auf Erfolg besteht. Niemand wird durch sie in Zukunft abgeschreckt werden und wohl niemand durch sie gebessert."

IN DEN DEUTSCHEN KZ HERRSCHTEN ORDNUNG UND DISZIPLIN

In allen deutschen KZ - auch in Auschwitz-Birkenau - herrschten strenge Disziplin und Ordnung. Da die KZ ihrer Natur nach Gefängnisse waren, war manche Vorschrift für die Häftlinge entsprechend unangenehm; keinesfalls aber waren die Vorschriften auf unnötige Quälerei der Insassen abgestellt, besonders in Auschwitz-Birkenau nicht, das ja ein Arbeitslager war, in dem von den Insassen eine entsprechende Arbeitsleistung erwartet wurde. Übergriffe, Mißhandlungen, Quälereien, die vorkamen, nahmen in der Regel von Mithäftlingen - Kapos - ihren Ausgang und wurden - wenn sie zur Kenntnis der Lagerleitung gelangten - als Verstöße gegen die Lagerordnung streng geahndet. Alle, gleichgültig ob Häftlingsfunktionäre oder SS-Organe, standen für Vergehen gegen die Lagerordnung unter strenger Strafandrohung; und die Strafandrohung stand nicht etwa nur auf dem Papier.

Vor allem zog die Tötung eines Häftlings unnachsichtliche Verfolgung und exemplarische Bestrafung nach sich. Die für KZ geltenden Disziplinarvorschriften regelten auch peinlich genau die Zulässigkeit und die Art der Ausführung der Prügelstrafe. Sie durfte nur in Ausnahmefällen angewendet werden. Bei mehr als 20 Schlägen mußte ein Arzt beim Vollzug der Strafe anwesend sein.

Niemand im Lager hatte das Recht, über Leben oder Tod der Häftlinge zu entscheiden. Auch der Lagerkommandant hatte dieses Recht nicht. Das Recht über das Leben der Häftlinge stand nur den Gerichten zu. In allen Lagern - auch in Auschwitz - wurden Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Korruption und vor allem Mord schwerstens geahndet. In den meisten Lagern waren über Anordnung des Obersten SS-Richters Untersuchungskommissionen tätig, die die Fälle von Humanitätsverbrechen, Korruption und Tötung genau untersuchten. Verhaftet wurden die Lagerkommandanten von Buchenwald, Lublin, Warschau, Krakau, Herzogenbosch, Palszow. Mehrere hundert Fälle gelangten zur Aburteilung.

Schwere und schwerste Strafen wurden verhängt. Zum Tode verurteilt und erschossen wurden die Kommandanten von Buchenwald und Lublin. Zur Zeit des Zusammenbruchs schwebten über 800 Verfahren, darunter die eingeleiteten Verfahren gegen Eichmann und gegen den früheren Kommandanten von Auschwitz, Rudolf Höss.

Nach dem Zusammenbruch wurde das Lager Auschwitz viele Jahre hindurch von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen; niemand durfte das Lager besichtigen; es verschwand völlig hinter dem Eisernen Vorhang. Selbst den Verbündeten, den erbittertsten Feinden Deutschlands, wurden der Zutritt zum Lager und die Besichtigung des Lagers verwehrt; kein Journalist wurde zugelassen. Dabei wäre die ganze Welt höchst interessiert an einer Besichtigung des Lagers gewesen und vor allem an der Untersuchung der angeblichen, berüchtigt-berühmten Massenvergasungsanstalten. Mit den Greuelnachrichten von ihrer Existenz und ihrer grausamen Tätigkeit hatte man die Welt vollgetrommelt.

Und jetzt kam die große Enttäuschung: es gab nur ein mustergültig angelegtes und eingerichtetes Lager, aber keine Spur von einer Massenvergasungsanstalt, wie schon Generaldirektor Benedikt Kautsky aller Welt verkündet hatte, Kautsky, sieben Jahre als Häftling in den verschiedenen KZ gesessen, davon fast vier Jahre im KZ Auschwitz verkündet:

"Ich war jahrelang in fast allen deutschen KZ; ich habe nirgendwo so etwas wie eine Vergasungsanstalt gesehen."

So mußte man - um die Greuellüge nicht vor aller Welt offenkundig zu machen - sich entschließen, einfach jede Besichtigung des Lagers unmöglich zu machen und es vor den Augen der Welt zu verbergen.

Als man dann, nach vielen Jahren, das Lager zur Besichtigung freigab, half man sich mit der Lüge, daß die Deutschen die Vergasungsanstalt gesprengt hätten. Gleichzeitig zeigte man den Besuchern die Krematoriumsöfen. Dadurch wurde die Lüge von der Vergasungsanstalt offenbar. Man hatte immer auf den vorhandenen Bauplänen des 1943 errichteten Krematoriums dessen Untergeschosse als die angebliche Vergasungsanstalt bezeichnet. Die angeblichen Vergasungsräume müssen sich dort in den Untergeschossen des Krematoriums befunden haben, wenn es die überhaupt gab.

Man hat nun das einmalige Kunststück fertiggebracht, die Vergasungsräume, die Untergeschosse, in die Luft zu sprengen, wobei das Obergeschoß, das Krematorium, völlig intakt blieb.

Das aber ist eine völlige technische Unmöglichkeit.

Die Lüge von der Massenvergasungsanstalt in Auschwitz konnte so lange aufrechterhalten werden, als man Auschwitz vor der Welt verstecken konnte; sie mußte in dem Augenblick zusammenbrechen, als man Auschwitz der Öffentlichkeit zugänglich machte.

EINEM MISSVERSTÄNDNIS MUSS VORGEBEUGT WERDEN

Trotz der - nach meiner Auffassung - völligen Unzulässigkeit und Anfechtbarkeit des Prozesses und seines Verfahrens wollen wir aber eines außer allen Zweifel stellen: Wo immer ein auch noch so fragwürdiges Verfahren auf zweifellos niedrige Verbrechen stößt, soll es keine Gnade und kein Erbarmen geben. Gegen erwiesene scheußliche Verbrechen und erwiesene Verbrechernaturen soll das Recht mit aller Härte durchgreifen; solche Elemente müssen - wenn sie auch durch noch so unzulässige Verfahren entlarvt werden - im Interesse des deutschen Volkes und der menschlichen Gemeinschaft ausgemerzt werden.

Wir wollen aber auch keinen Zweifel darüber lassen, daß solche Verbrechernaturen im deutschen Volk nicht Regelerscheinungen, sondern seltene Ausnahmen darstellen und daß jedes Volk solche Verbrechernaturen - meist in noch viel weiterem Umfang und in viel schauerlicherem Maße als das deutsche Volk - aufzuweisen hat.

Wir wollen solche sadistische Elemente auch dann unbarmherzig ausmerzen, wenn die anderen Völker ihrerseits dem deutschen Beispiel nicht folgen und ihre Verbrecher ungeschoren und ihre scheußlichen Verbrechen ungesühnt lassen.

Wir wollen aber weiter auch keinen Zweifel daran lassen, daß diese unsere Haltung sich nur auf wirkliche Verbrecher und erwiesene Sadisten bezieht, daß sich unsere Meinung aber mit Rechtsprechung im Auschwitz-Prozeß und der dort gezeigte Auffassung von Verbrechen in vielen Fällen n i c h t deckt.

Wir finden es unfaßbar, daß man den Apotheker Dr. Capesius zu neun Jahren Zuchthaus verurteilte, bloß auf eine einzige Aussage eines sehr fragwürdigen Rachezeugen hin, der ihn auf der Rampe gesehen haben will. Wir finden es unfaßbar, daß man den Adjutanten Höcker zu jahrelangem Zuchthaus verurteilt, weil er dreimal die Nachricht von der Ankunft eines Transportes ungarischer Arbeiter pflichtgemäß weitergeleitet hat. Wir finden es ungehörig, Ärzte bloß auf Grund ihrer Teilnahme an Selektionen wegen Beihilfe zu Massenmord zu lebenslangem Zuchthaus zu verurteilen. Wir finden es ungeheuerlich, daß man die Tötung Arbeitsunfähiger und die Massenvergasungen als erwiesen annimmt; wir finden es unfaßbar, daß man den Begriff "Beihilfe zum Mord" so unvertretbar weit dehnt, daß bloße Pflichterfüllung als Beihilfe klassifiziert wird, wobei noch überdies ganz unbewiesen ist, ob tatsächlich eine Tötung erfolgte.

Wir finden es als ganz unzulässig, daß die Gerichte den Behauptungen der Greuelpropaganda, den Massenvergasungen und der Tötung der selektierten Arbeitsunfähigen Glauben schenkt und sie als wahr und erwiesen annimmt, obwohl das gerade Gegenteil der Fall ist und dies offenkundige Greuellügen sind.

Verbrecher gehören ausgemerzt; spezifische Kriegsverbrechen aber, das heißt Kriegshandlungen, die nur durch die Eigenart des Krieges bedingt und verursacht wurden - besonders befohlene Handlungen -, sollen nur dann verfolgt und untersucht werden, wenn die Verfolgung allgemein in allen kriegführenden Staaten geschieht; es ist unerträglich, daß nur Deutsche als Kriegsverbrecher verfolgt und bestraft werden. Das Recht ist unteilbar! Entweder alle oder keiner! Die Untersuchung deutscher Kriegsverbrechen und der Vollzug bereits verhängter Strafen wegen spezieller Kriegsverbrechen sollen so lange ausgesetzt werden, als sie nicht bei allen Kriegführenden durchgeführt werden.

Sonst entsteht der Eindruck, als ob es nur deutsche Kriegsverbrechen und nur deutsche Kriegsverbrecher gäbe. überdies muß festgehalten werden, daß es keinen Krieg gegeben hätte, wenn die anderen -insbesondere die Zionisten - ihn nicht gewollt, nicht zu ihm gehetzt und ihn schließlich nicht selbst begonnen und geführt hätten.

Die Würdelosigkeit, daß nur Deutsche und nur die von Deutschen begangenen oder angeblich begangenen Kriegsverbrechen verfolgt werden, die an Deutschen begangenen Kriegsverbrechen aber unverfolgt und ungesühnt bleiben, ist unerträglich.

Dazu darf kein Deutscher seine Hand reichen.

Und wenn eine würdelose Regierung sich bereit erklärt, als Rachewerkzeug der Todfeinde Deutschlands gegen das eigene Volk zu wüten, muß ein Volk, das Achtung erwartet und verdient, wie ein Mann aufstehen und eine solche Regierung bei der nächsten Wahl zum Teufel jagen - unbeschadet aller ihrer sonstigen Vorzüge und Qualitäten.

KOMMUNISTISCHES AUSCHWITZ-THEATER

Natürlich haben die literarischen Haß- und Rachehetzer nicht gesäumt, die sensationellen Greuelaussagen, über deren Wertlosigkeit wir weiter oben eingehend berichteten, ihrem üblen Gewerbe dienstbar zu machen.

Die DWZ vom 29. Oktober 1965 berichtet auf S. 3 eingehend über den neuen Haß-Reißer, den die beiden Israelis Peter Weiß und sein spartakistischer Helfer, Regisseur Piscator, vom Stapel ließen. Wir entnehmen diesem Bericht:

Das Machwerk hat den Titel "Die Ermittlung". Sein Macher, Peter Weiß, ist bekannt für die frühen pornographischen Abwege seiner Lehr- und Wanderjahre. Wir wollen nicht so weit gehen, zu sagen, daß das einträgliche Geschäft des Neo-DM-Millionärs Hochhuth anregend auf ihn gewirkt hat. Seine künstlerische Leistung ist allerdings noch wesentlich dürftiger als die des Hochhuth. Er hat ganz einfach aus dem Protokoll des Auschwitz-Prozesses einzelne Zeugenaussagen nach Willkür ausgesucht und aneinandergeklebt und mehr oder minder effektvoll aufgebaut. Das hat nichts mit Dichtung und Literatur gemein, sondern ist reine Text-und-Bild-Montage und Kolportage.

Der kommunistische Regisseur Piscator, sattsam bekannt durch seinen unstillbaren Haß, hat kürzlich in West-Berlin den ungeheuerlichen Satz von sich gegeben:

"Nach allem, was geschehen ist, hat eigentlich jeder Deutsche die Pflicht, auf den Knien nach Jerusalem zu rutschen."

DAS ERGEBNIS

Mit diesem ganzen ungeheuerlichen Prozeß wurde - wie bereits gesagt - wenn überhaupt etwas, nur eines bewiesen: daß in Auschwitz Brutalitäten vorgekommen sind, daß zum Tode verurteilte Polen und zur Exekution bestimmte sowjetische Politkommissare dort exekutiert wurden.

Das wissen wir auch ohne diesen nach 20 Jahren abgeführten kostspieligen Prozeß. Im übrigen enthüllt dieser Prozeß nichts Neues; er stiftet nur Unheil und Unglück.

Der Auschwitz-Prozeß zeigte besonders klar die Problematik, die rechtliche Unmöglichkeit und Unvernunft solcher um Jahrzehnte verspäteter Prozesse auf. Der Aufmarsch der Zeugen und ihre Aussagen - selbst wo es sich um unbedenkliche Zeugen handelt - wirken auf den unvoreingenommenen Beobachter abstoßend, ja erschreckend. Abgesehen davon, daß man den Verdacht nicht los wird, daß es sich bei den meisten dieser Zeugen um organisiert eingesetzte, zentral gelenkte und instruierte Zeugen handelt, ist es offenkundig, daß es sich bei ihnen um Zeugen handelt, die bis zum Platzen, bis zum Rande von Haß und Rachgier gefüllt sind; ihnen wird in diesen Prozessen für ihre Aussagen Bahn frei gegeben; sie können nach Lust ihre Rachgier austoben; sie können unbesorgt darauflos erzählen, was ihr Haß ihnen eingibt und Hintermänner ihnen diktieren; sie brauchen überhaupt nichts zu beweisen. Und wer sollte ihnen - nach so vielen Jahren - die Unwahrheiten in ihren Erzählungen nachweisen? Niemand kann den unmöglichen Beweis erbringen, daß etwas nicht geschehen ist.

Nach den bisherigen Ergebnissen und Erfahrungen mit diesen um 20 Jahre verspäteten Prozessen, angesichts der offenkundig die Unwahrheit sagenden organisierten Rachezeugen und der Schwierigkeit für die unglücklichen, wahrheitswilligen Zeugen, nach so langer Zeit die Wahrheit zu sagen, angesichts der ebenso offenkundigen Überforderung des Gerichts, nach so langer Zeit den Sachverhalt einwandfrei festzustellen, gibt es nur eines: die unverzügliche Einstellung dieser Prozesse und die Aussetzung ihrer Urteile.

Daß dieser Monster-Schauprozeß nicht wegen dieser 22 angeklagten Wächter und Aufseher abgeführt wurde und nicht deswegen, dem Recht gegenüber diesen kleinen Nebenfiguren am Rande eines großen Geschehens zu einem späten Durchbruch zu verhelfen, scheint mir klar; die Hintergründe der hinter diesen Prozessen stehenden wirklichen Mächte sind meines Erachtens wesentlich andere. Diese 22 Angeklagten können schon nach ihrem Rang und ihrer Funktion, nach ihrer Stellung und ihrer Macht, wenn überhaupt, nur verhältnismäßig kleine Quäler gewesen sein; überdies lassen die Zeugenaussagen die stärksten Zweifel offen. Diesen kleinen Aufsehern und Wächtern eine Schuld - nach 20 Jahren - nachzuweisen, kann niemals weder den ungeheuren Kostenaufwand dieses Prozesses noch das moralische Unheil rechtfertigen, das er durch namenlose Aufpeitschung und Lebendigerhaltung des Hasses anrichtet.

Daß - vielleicht - einige pflichtvergessene, brutale und unmenschliche Wachpersonen und Aufseher möglicherweise nunmehr nach 20 Jahren bestraft werden können, ist nicht wichtig gegenüber der unendlich schwerer ins Gewicht fallenden Tatsache, daß dies auf Kosten der Zerstörung von unendlich wichtigeren Rechtsgütern geschieht. Durch die Aufpeitschung des Hasses und der Rachegefühle durch diese Prozesse wird die so unendlich wichtige und unentbehrliche Befriedung immer weiter hinausgeschoben und unmöglich gemacht. Das weitaus höhere Rechtsgut, das es für uns heute zu schützen gilt, ist eine Befriedung unserer Gemeinschaft, die Wiederzusammenführung auseinandergerissener Familien und die Wiederherstellung gesunder Verhältnisse für ein gesundes Zusammenleben.

Diesem hohen und wichtigen Ziel muß zum Opfer gebracht werden, daß ein paar Lumpen ihrer verdienten Strafe entgehen.

Regina Dahl schreibt zum Auschwitz-Prozeß (NZ Vorn 2. Juli 1965, S. 6):

"Nur deutsche - tatsächliche und angebliche - Kriegsverbrecher werden Seit 20 Jahren verfolgt. Nach der vom Ausland erzwungenen Verlängerung für deutsche Kriegsverbrechen ist ein Ende dieser Verfahren nicht abzusehen. Die veröffentlichte Meinung der Welt tut in umfassenden Prozeßberichten täglich dar, wie unterwertig das deutsche Volk war und ist, wie wenig es einen Platz in der Gemeinschaft der Völker verdient. Diese Verfahren untergraben die politische und moralische Position unseres Staates. Sie bereiten den Boden für eine nicht enden wollende Erpressung, die unter Hinweis auf frühere Schandtaten völlig unbelasteten, ja kommenden deutschen Generationen das Lebensrecht mindert."


  1. Jan Kippur = Tag der Sühne, Versöhnungstag.
  2. Maimonides = Mose ben Maimon = Ramban, 1135-1204.

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