Politische Manipulalion und Medien

Rupert Lay (Manipulation durch die Sprache) erwähnt unter anderem folgende Typen politischer Manipulation:

Es bereitet keine großen Schwierigkeiten, diese Manipulationen in dem politischen Tagesgeschäft der Viererbande und der Medien zu identifizieren.

Politiker und Journalisten leben in der Bonner Filzokratie in einer Symbiose und einem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis. Der Journalist braucht die politische Plaudertasche, der Politiker freie Werbeminuten für seine TV-Vermarktung. Dafür werden Journalisten schon einmal als Quasi-Ratgeber gebauchpinselt. Besonders korrupte journalistische Antichambrierer werden in bevorzugte Kreise aufgenommen, in denen sie den letzten politischen Tratsch noch brühwarm aufgetischt bekommen oder gar materielle Zuwendungen erhalten. »Schweinejournalismus«, urteilte ausgerechnet die Rotlichtpflanze Lafontaine. Wer selbst im Glashaus sitzt ...

Am 1. Februar 1994 erklärte Renate Schmidt, Vorsitzende der bayerischen SPD, im bayerischen Fernsehen allen Ernstes, daß die Politiker nicht ohne die Medien und die Medien nicht ohne die Politiker denkbar seien. Bingo! Quod erat demonstrandum. Loriot plus Otto zum Quadrat. Dies ist das Zeitalter, in dem das Original eines Politikers jede Karikatur übertrifft.

Tatsächlich unterscheiden sich die Aufgaben der politischen Parteien und der Medien nach Ziel und Zweck in grundsätzlicher Weise, wie auch das Bundesverfassungsgericht im Jahre 1982 hat anklingen lassen. Medien sollen die Parteien und ihre Politiker kontrollieren, nicht mit ihnen kopulieren. De facto aber ist die sogenannte »Rundfunkfreiheit« eine Farce.

Ein Beispiel einer symbiotischen Beziehung zwischen Politik und Medien ist auch die zwischen Kohl und dem CDU-Mitglied Kirch, Mehrheitseigner von SAT 1. Kirch hat seinem Kohl sogar eine eigene Sendung eingeräumt.

Die »vierte Gewalt« hat die Deutschen fest im Griff.

Tagtäglich werden die Deutschen durch TV-Massenmedien manipuliert, durch unterdrückte oder unvollständige Nachrichten, durch tendenziöse Kommentare, durch gewaltverherrlichende oder sexistische Filme, durch debile Werbesendungen und vor allem durch gesteuerte Diskussionen. Vielen Zuschauern im Bereich des hessischen Fernsehens, in dem der Verfasser lebt, gehen bzw. gingen permanent die Messer in der Tasche auf, wenn sie zum x-tenmal von den mosaischen Juden Ignatz Bubis oder Michael Friedmann, SPD-Eichel und dem KarlEduard-von-Schnitzler-Verschnitt Wilhelm von Sternburg sowie seinem Adlatus Uwe Günzler eingetrichtert bekommen bzw. bekamen, wie sie die Welt, Deutschland und die Viererbande zu sehen haben und wie rückschrittlich es doch sei, sich um das Geschick der Nation zu sorgen. Wer von uns empfindet nicht ständig einen heiligen Zorn, wenn »Moderatoren« wie Maus Bednarz, Wilhelm von Sternburg, Galinski-Preisträger Rüdiger Wagner vom Bildschirm hetzen und alle niedermachen, die nicht in ihr Schubladendenken passen. Diese furchtbaren politischen Gesäßakrobaten und verbalen Gewalttäter, die Querdenkende als links oder rechts, links- oder rechtsextremistisch, kommunistisch oder faschistisch oder sogar ultrarechts diffamieren, wie kürzlich der frankophile Tagesthemenfaseler Ulrich Wickert. Aber ihre ständige Hetzerei wird sich in ihrer Wirkung verbrauchen. Das Diffamierungsprinzip verkehrt sich, so schon Aristoteles, in sein Gegenteil, wenn es überstrapaziert wird. Keiner hört mehr zu. Wir kennen das aus der DDR und den vonSchnitzler-Tiraden des Schwarzen Kanals. Von Sternburgund Konsorten werden wie Karl Eduard von Schnitzler in der Versenkung verschwinden. Sie werden vorher nochmal draufsatteln, aber wie weit lassen sich Superlative noch superlativieren? Super-ultra-Iinks, super-ultrarechts gefällig. Der Superlativismus wird sich letztlich gegen sie wenden. Wem dienen diese verbalen Gewalttäter der Bildschirme? Im Falle von ARD und ZDF de facto vor allem der Viererbande von CDU, CSU, SPD und FDP, ansonsten dem luxemburgischen Sender RTL oder sonstigen privaten Interessen. Derjenige, der zum Beispiel seine Nachrichten von dem Nachrichtensender n-tu (Berlin) bezieht, muß damit rechnen, daß sie aus amerikanischer und/oder mosaisch-jüdischer Sicht manipuliert sind, denn n-tv wird von diesen Interessen mehrheitlich dominiert, darunter CNN (Ted Turner), die jüdische Rothschildbank und der jüdisch-dominierte Medien-Multi Time Warner.

Die mosaisch-jüdische Strategie bedient sich hier allem Anschein nach derselben Mittel wie seinerzeit durch die Monopolisierung der Manipulationsindustrie Hollywoods durch die mosaischen Juden Mareus Loew, Adolph Zukor, Sam Goldwyn, Carl Laemmle, Louis Selznick, Louis B. Mayer, Jesse Laskey, William Fox, David Selznick, Ernst Lubitsch, B. P. Schulberg, Irving Talberg, Charly Chaplin, Jack Warner. Auch Steven Spielberg (Schindlers Liste) befindet sich in dieser Tradition, wenn auch seine Mittel wesentlich subtiler und ausgewogener sind. Dieses jüdisch-monopolisierte Hollywood manipulierte das amerikanische Volk durch teilweise primitivste antideutsche Hetzfilme, von denen das deutsche Volk (un)glücklicherweise nie Kenntnis erlangte. Sie blieben in ihrer Obszönität häufig nicht hinter dem antisemitischen Nazihetzfilm »Jud Süß« des Veit Harlan zurück.

Wie erfolgt die Manipulation des Volkes? Nicht nur durch Unterdrückung und Verfälschung von Informationen und tendenziöser Kommentierung, sondern vor allem bei den privaten kommerziellen Sendern durch eine Programmgestaltung, die gezielt die völlige Verblödung der Massen verfolgt. Erst das total verblödete Volk ist auch total manipulierbar. Die Manipulation erfolgt also in einer Doppelstrategie. Durch die ständige Berieselung mit debilen Programmen werden die Massen geistig platt gemacht, damit auf sie auch auf politischer Ebene beliebig Einfluß genommen werden kann.

Am unverblümtesten scheint diese Strategie der luxemburgische Sender RTL zu verfolgen. Bezeichnenderweise befindet bzw. befand sich in dem Büro des Programmdirektors Marc Conrad das Foto von Michael Jackson, den Südkorea wegen Gefährdung der öffentlichen Moral und der Jugend nicht ins Land gelassen hat, der selbst von seiner Schwester als mutmaßlicher Kinderschänder bezeichnet wird und kürzlich an die Eltern eines minderjährigen Zeugen ein Schweigegeld von mehreren Millionen US-Dollar zahlte.

Die RTL-Leute haben wenig Originäres geschaffen, sondern häufig nur amerikanischen Unrat abgekupfert, ob es die degoutanten seelischen Exhibitionismus- und Abnormitätenshows »Hans Meiser« und Ilona Christen (USA: Donahue, Geraldo, Sally Raphael), seichteste Gameshows wie »Familienduell« (USA: »Family feud«), »Der Preis ist heiß« (USA: »The price is right«) oder die Übernahme sonstiger synchronisierter amerikanischer Soap Operas sind, es scheint stets darum zu gehen, die bevorzugte Zielgruppe zwischen 30-45 Jahren in degenerierte, willfährige Konsumidioten zu verwandeln, die dann auch beliebig politisch manipulierbar werden. Darum: Mißtraut den Bildern Hollywoods und seiner Wurmfortsätze! Besonders eilfertige Moderatoren treiben ihr Unwesen im Frühstücksfernsehen von ARD und ZDF, praktisch Medien der Viererbande. Auf diese Weise werden die Deutschen schon morgens geimpft auf ihren Arbeitsweg geschickt. Abends kommt dann die nächste Ladung.

Morgen»moderator« Peter Frey, einer von dieser Sorte, durfte auch die Abendsendung »Menschen '93« am 1. 1. 1994 moderieren. Daraus sei beispielhaft für viele andere Sendungen demonstriert, wie eine ARD/ZDF-Manipulation am Thema »Briefbomben in Österreich« abläuft.

Die Einstiegsmanipulation erfolgt bereits durch die Auswahl des Gesprächspartners. Wir müssen immer wieder über ARD und ZDF dieselben Gesprächspartner über uns ergehen lassen, auch wenn diese mit ihrer Meinung in ihren jeweiligen Parteien nur eine verschwindende Mindermeinung vertreten, ganz zu schweigen von der Volksmeinung. Zu diesem Personenkreis gehören insbesondere Heiner Geißler (CDU), Rita Süssmuth (CDU), Peter Glotz (SPD), Burkhard Hirsch (FDP).

Manipulator Peter Frey (ARD, ZDF) ließ in unserem Beispiel einen geringverletzten katholisch-jüdischen Pfarrer einfliegen und ihn zunächst betonen, daß er nicht nur für Ausländer eintrete, sondern für alle Menschen. Sympathiepunkt für den Österreicher. So weit, so gut. Den mit Sympathie aufgeladenen Österreicher fragt Frey dann, ob der Vorsitzende der FPÖ, Jörg Haider, ein Anhänger einer gemeinsamen deutschen Kulturnation (igittigitt!), der »Brandstifter« sei. Die mit dieser Frage verfolgte Manipulation ist folgende:

Jeder wirkliche Demokrat, selbst wenn er sich, wie der Verfasser, nur seiner eigenen Denkrichtung verpflichtet fühlt, muß bei solchen Manipulationen aufschreien. In jeder demokratischen Prinzipien verpflichteten Institution würde ein solcher skrupelloser Manipulator fristlos gefeuert werden. Nicht so in den TV-Medien der korrupten Viererbande. In diesen Medien werden Manipulationen vergleichbarer Art während eines Tages ständig ausgestrahlt. Die Tolerierung solcher Medien ist zugleich Beleg dafür, daß die Viererbande sich selbst nicht demokratischen Prinzipien, sondern nur ihren Pfründen und Besitzständen verpflichtet fühlt.

Ein beliebtes Mittel der Manipulation der Massen ist deren Einschüchterung, das Spiel mit der Angst. »Furcht vor Züchtigung aber versagt niemals«, wußte schon Machiavelli. Die Drohung mit Krieg, sozialen Nachteilen, Wettbewerbsnachteilen ist ein beliebtes und von der Bonner Viererbande und den mit ihr in Symbiose existierenden TV-Medien von ARD und ZDF virtuos und nachhaltig eingesetztes Mittel. Dies mag am Beispiel der dem deutschen Volk aufgezwungenen EU-Mitgliedschaft belegt werden. Der EU-»Illusionär« Kohl (Originalton Stoiber) ließ keine Gelegenheit aus, die Deutschen über TV mit dem Argument einzuschüchtern, Deutschland sei als Exportnation auf die EU angewiesen, obwohl inzwischen die Nachteile einer Mitgliedschaft längst die Vorteile eindeutig überwiegen (siehe Seite 114 ff.); die Drohung mit angeblichen wirtschaftlichen Nachteilen ist aber immer noch das Einschüchterungsmittel erster Wahl.

Am weitesten ging ein gewisser Martin Schulze, ARD-Antichambrierer, der der Viererbande in einem Tagesthemen-Kommentar am Abend des BVG-Urteils zu Maastricht übereifrig zur Seite sprang und gar verkündete, ein Scheitern des Vertrags von Maastricht hätte für Europa und Deutschland Krieg bedeutet. Für wie dumm hält man eigentlich das deutsche Volk? Oder gar Heiner Geißler, klassischer CDU-Haudegen, der über Bildschirm damit drohte, Deutschland würde allein auf sich gestellt von der japanischen Wirtschaftsmacht überrollt werden. Als wäre ein in sich gefestigtes, homogenes Deutschland, vorzugsweise in Konflöderation mit Osterreich und der Schweiz, nicht wesentlich besser vorbereitet, Seite an Seite mit Japan die Herausforderung der Zukunft zu meistern.

Oder nehmen wir ein SPD-»Mail-Out« zu »Maastricht« (Europa. Eine historische Chance für Deutschland), in dem unter Ziffer 2 dasselbe unsinnige Argument Geißlers benutzt wird, ein Indiz, daß die Kartellabsprachen zwischen den Mitgliedern der Viererbande sogar bis zur Abstimmung der Methoden zur Einschüchterung des deutschen Volkes gehen. Das absurdeste in dem SPDPamphlet ist, daß Maastricht sogar im Kampf gegen die Mafia herhalten muß (Ziff. 4), als ob nicht erwiesen ist, daß die Mafia Deutschland wegen der offenen Grenzen und lascher polizeilicher Gegenwehr längst zu ihrem Hauptstützpunkt außerhalb Italiens gemacht hat (siehe Seite 45 ff.). Desinformationspolitik à la SPD; der Zweck heiligt die Mittel. Der wegen erwiesener Falschaussage inzwischen als SPD-Vorsitzender geschaßte Björn Engholm faßt in einem Begleitbrief zu dem lächerlichen Pamphlet nochmals alle für die EU gebetsmühlenhaft eingesetzten Einschüchterungsklischees zusammen, von der angeblichen Wahrung des Friedens (umgekehrte Kriegsdrohung), Erhaltung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Drohung mit wirtschaftlichen Nachteilen), Bekämpfung der Arbeitslosigkeit (als sei mit der EU und der Zuwanderung billiger südeuropäischer Arbeitskräfte Arbeitslosigkeit nicht importiert worden), Sicherung der Währungsstabilität (als sei zu erwarten, daß der ECU stärker werde als die D-Mark), Bekämpfung der Kriminalität (als könne dies auf nationaler Basis nicht wesentlich effektiver geleistet werden) bis zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (als sei Deutschland nicht ohnehin ökologischer Vorreiter).

Was veranlaßt die SPD, ihr eigenes Volk mit solchen Lügen einzuschüchtern, wenn wir zu ihren Gunsten annehmen wollen, daß der pauschale historische Vorwurf, ein Haufen vaterlandsloser Gesellen zu sein, ebenso klischeehaft ist wie die von ihr verwendeten Klischees zur Einschüchterung der Deutschen? Die Antwort heißt Lobbykratie (siehe Seite 40 ff.), ein zwischenzeitlich festgefügtes Netzwerk eigennütziger Partikularinteressen, die mit den Interessen des deutschen Volkes allenfalls zufällig kongruent sind.

Die machiavellistische Kunstfertigkeit besteht dann nur noch darin, die Eigeninteressen als die vermeintlichen Interessen Dritter, zum Beispiel des deutschen Volkes, zu verkaufen. Es handelt sich also um ein profanes alltägliches Marketing-Problem. Wie verkaufe ich ein schlechtes Produkt (sprich: Europäische Union). Vielleicht wäre für die SPD ein Wechsel der Marketing-Agentur angebracht; denn plumper geht's nimmer.

Einer, der das Manipulationsinstrument Angst ebenfalls einsetzt, ist der Russe Schirinowskij. Der droht schon einmal den gerade befreiten Nachbarvölkern mit deren atomarer Vernichtung, wenn sie sich nicht gefügig zeigen. Interessanterweise wird dieser vulgäre Hitlerfan von Politikern, die hier in bezug auf die dem deutschen Volk aufgezwungene EU-Mitgliedschaft mit denselben Manipulationsmitteln gegen das eigene Volk arbeiten, als »rechts«, »rechtsextrem«, »rechtsradikal«, »ultrarechts« oder »faschistoid« bezeichnet. Haben diese Damen und Herren zu Hause alle keinen Spiegel?

Ein besonders im sogenannten Superwahljahr 1994 häufig eingesetztes Manipulationsinstrument werden bestellte, über die Medien ausgestrahlte Umfragen sein. Die Manipulationsmöglichkeiten sind mannigfaltig, und zwar insbesondere durch die

So kann sich die Viererbande Umfrageergebnisse leicht passend machen. Darum ist zu hoffen, daß die Deutschen wach sein werden und jedem angeblichen Umfrageergebnis mit äußerster Skepsis begegnen werden.


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