Die Migrationsbombe

Die demographische Apokalypse schreitet rasch voran. Schon 1984 warnte Hoimar von Ditfurth: »Wenn nicht sehr bald etwas Entscheidendes geschieht, dann treiben wir einer Katastrophe entgegen, für die es in der bisherigen menschlichen Geschichte kein Beispiel und keinen Vergleich gibt.«

In den letzten vierzig Jahren hat sich die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt, von 2,6 Milliarden auf 5,5 Milliarden Menschen im Jahre 1993. In jeder Sekunde werden derzeit drei Kinder geboren, und schon zur Jahrtausendwende wird es wiederum eine Milliarde Menschen mehr geben. Verantwortlich für die Herbeiführung der demographischen Apokalypse sind, wen mag dies weiter verwundern, vor allem die Religionen. Was taugt eigentlich die religiöse Prophezeiung eines nahen Weltunterganges, einer apokalyptischen Endzeit, wenn dieselbe Religion den Eintritt der Prophezeiung selbst durch Förderung der Bevölkerungsexplosion herbeiführt, eine andere Spielart der »self-fulfilling-prophecy«.

Religionen gehören zu den erfolgreichsten Bastlern der Bevölkerungsbombe. Die katholischen Juden sabotieren vernünftige Familienplanung, wo immer es geht. Im islamischen Kulturraum finden sich dieselben Wertmuster. Kindersegen statt vernunftgemäßer Selbstbescheidung. Selbst die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland), man höre und staune, hat konzidiert, daß »religiöse Vorstellungen möglicherweise die stärkste Komponente der hohen Fruchtbarkeit« in den Entwicklungsländern sind.

Durch die starke Vermehrung gefährden die Menschen nicht nur die eigene Existenz, sondern die Existenz der gesamten Biosphäre.

Wie explosiv die Situation ist, erläuterte die britische Ärztezeitschrift The Lancet auf recht makabre Weise: Selbst der tägliche Abwurf einer Hiroshima-Bombe mit jeweils 90 000 Toten würde nicht ausreichen, um die Bevölkerungsexplosion anzuhalten, weil täglich 250 000 Neugeborene dazukommen.

Bereits im Jahre 2025 werden 85 % der Erdbevölkerung auf der Südseite leben. Allein die indische Population wird in dieser Zeit von 864 Millionen auf 1,44 Milliarden Menschen anwachsen und das Bevölkerungsmonster China einholen.

Andererseits verbrauchen die westlichen Industrie-Nationen des Nordens und einige Schwellenländer drei Viertel aller Energie, allen voran bei weitem die USA, die die skrupellosesten Zerstörer unserer Ressourcen sind (siehe Seite 27). Um insgesamt etwa ein Viertel, also um 610 Milliarden Mark, schrumpft schonheute diejährliche Wohlstandsbilanz der alten Bundesrepublik, wenn die Kosten der ökologischen Zerstörung berücksichtigt werden, errechnete das Frauenhofer-Institut für Systemtechnik in Karlsruhe.

In dem Maße, wie die Länder des Südens sich in Richtung Konsumgesellschaften entwickeln werden (zum Beispiel China), wird eine dramatische Erschöpfung von Rohstoffen und Überschreitung ökologischer Grenzbereiche eintreten. Der Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen (Öl, Gas, Kohle etc.) wird sich in den nächsten zwanzig Jahren verdoppeln. Erneuerbare Ressourcen (Acker- und Weideland, Wasser und Holz) werden sich im Süden dramatisch verknappen.

China kann mit der »sozialistischen Marktwirtschaft« des Deng Xiaoping schon zur Jahrtausendwende sein Bruttosozialprodukt verdoppeln und zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Erde aufsteigen - vor Japan und Deutschland. Nur völlige Dummköpfe können angesichts dieser ökonomischen Perspektive nur vom größten Markt der Welt schwärmen und nicht gleichzeitig die katastrophalen ökologischen Auswirkungen für den Planeten beklagen.

Explodierende Stadtpopulationen der Südhalbkugel werden von Gewalt und Kriminalität ständig aufgeladen sein und in immer kürzeren Abständen bürgerkriegsähnlich eruptieren. »Insofern eine stark anschwellende Einwanderung die Ballungszentren noch weiter bevölkert, die Konkurrenz unter den Benachteiligten verschärft und den Anteil der Menschen wachsen läßt, die nicht in festen Nachbarschaftsbeziehungen verankert sind, ist auch mit einer Schwächung der sozialen Ordnung und einem entsprechenden Ansteigen der Kriminalität zu rechnen«, so der Soziologe Richard Münch.

Die öffentliche Sicherheit und Ordnung wird kollabieren, ganze Gesellschaften werden vernichtet werden, das Chaos wird regieren. Hochzeit der Menschenratten, des abscheulichsten menschlichen Abschaums. Verteilungskämpfe schlimmsten Ausmaßes werden an der Tagesordnung sein. Bevölkerungsdruck, ökologische und gesellschaftliche Zerstörung, Pauperismus werden heute noch unvorstellbare Wanderungsbewegungen gen Norden und Westen auslösen. Einen Eindruck davon kann man bereits heute in deutschen Großstädten erhalten. Auf der Frankfurter Zeil findet man zu bestimmten Tageszeiten kaum noch mitteleuropäische Gesichter; auf bestimmten Seiten des Frankfurter Telefonbuches werden deutsche Namen rar.

Die allmähliche Verdrängung Deutscher aus der Stadt Frankfurt am Main schreitet voran. Nach Angaben des Amtes für Statistik der Stadt Frankfurt nahmen von November 1992 bis November 1993 die Deutschen per Saldo um 4 883 Personen ab, während Ausländer um 5 146 zunahmen. In meiner norddeutschen Heimat haben wir ein Sprichwort: »Wer nicht will deichen, muß weichen.«

Ähnlich ist zum Beispiel die Situation in Paris. Ausländer, zumeist arme Zuwanderer aus Afrika nördlich und südlich der Sahara, haben ganze Stadtviertel von Paris eingenommen, ohne daß die Einheimischen um ihre Zustimmung oder Meinung gefragt wurden. In der Pariser Region beträgt ihr Anteil bereits über 13 %, in der Hauptstadt selbst sind es fast 17 %. Der »Wanderungsüberschuß« (legal und illegal) beträgt jährlich mindestens 200 000, während gleichzeitig Einheimische die inzwischen verrufenen »Cités« (sprich: Ghettos), ähnlich wie in Frankfurt am Main oder Berlin-Kreuzberg, verlassen und die »immigrés« und ihre Nachkommen in mehr oder minder polizeifreien Gegenden der »banlieue« unter sich bleiben. Eine neue Form der Apartheid ist entstanden.

Alle fünf Jahre wächst die Zahl der zumeist afrikanischen Ausländer in Frankreich um eine Million, die dank der offenen EU-Grenzen nun freie Fahrt nach Deutschland haben. Alle zehn Jahre wechselt eine Million Menschen aus der Minderheit der Ausländer in die Mehrheit der französischen Staatsbürger über. Und dennoch bleiben sie meistens Fremde, weil sie sich nicht integrieren wollen. Sie beharren auf ihrem »Recht auf Besonderheit« (»droit à la différence«). Längst hat sich wie in den USA erwiesen, daß der Mechanismus der Segregation (Absonderung) stärker ist als der Mechanismus der Integration. Die abgesonderten ethnischen Gruppen bilden das Proletariat von morgen. Aus ihrem Ghetto heraus wurden, ähnlich wie in den USA, bereits erste Revolten vorgetragen, die in Zukunft explosionsartig zunehmen werden. Kommunistische und sozialistische Ideologen betreiben die Etablierung dieser proletarischen Ghettos durch mittelbare Förderung massiver Armenzuwanderung aus Afrika, einerseits mit dem Hintergedanken, auf diese Weise doch noch ihre geschichtlich gescheiterte Utopie zu einem späten makabren Sieg zu führen, andererseits mit der Absicht, aus diesen Gruppen ihre Wähler von morgen rekrutieren zu können.

Dafür scheinen sie, getreu ihrer leninistischen Doktrinierung, nolens volens die Zerstörung des gesamten Staates mehr als nur billigend in Kauf zu nehmen. Wie in Frankfurt am Main durch Cohn-Bendit und sein »Amt für multikulturelle Angelegenheiten« spielen auch in Paris die mosaischen Juden eine treibende Kraft in der multikulturellen Durchdringung vorhandener Strukturen. Der Verband der jüdischen Studenten ist eine Hauptstütze von »SOS-Rassismus«, eine Gruppe von »Berufs-Antirassisten« ähnlich den Berufsrevoluzzern vergangener Tage. Die libertärsten Gesellschaften des Nordens werden der metastatischen Infiltration immer größeren Ausmaßes am wenigsten gewachsen sein und zuerst kollabieren.

Die überlebensfähigen Gesellschaften der Zukunft werden, man mag dies bedauern, Individualfreiheitsrechte zu Gunsten erhöhter sozialer Kontrolle und polizeistaatlicher Maßnahmen zurücknehmen - oder untergehen. Dies ist der Hintergrund, vor dem alle Maßnahmen zur Rettung einer Nation zwangsläufig gesehen werden müssen. Es wird ein bereits begonnener Wettlauf zwischen den europäischen Staaten in der Zurücknahme individual-libertärer Prinzipien nach der Devise »Rette sich, wer (noch) kann« einsetzen. Die Staaten der Europäischen Union, in ihrer Maastrichter Version ohnehin eine Totgeburt (siehe Seite 114 ff.), werden, wie aus einem Trauma erwacht, ihre nationalen Grenzen wiederentdekken und effektive Grenzregime zu schätzen wissen. Es kommt nur darauf an, dies jetzt zu erkennen, jetzt zu handeln,jetzt die Grenzbäume herunterzulassen,jetzt die illegale Zuwanderung anzuhalten,jetzt die Illegalen auszuweisen; denn morgen wird es mit Sicherheit zu spät sein, zumal für Deutschland, das geographisch nach allen Seiten offen ist. Wie gesagt: »Wer nicht will deichen, muß weichen.«

In dieser Situation, in der in Deutschland bereits die Auswirkungen der vorhandenen massiven Zuwanderung schmerzlich zu spüren sind, sei es in bezug auf verfügbaren oder finanzierbaren Raum (Wohnraumverknappung und -verteuerung), erhöhte Arbeitslosigkeit, sinkende Realeinkommen, verarmende Kommunen und katastrophales Abgleiten des Bildungsniveaus, fordert der Ex-Juso Schröder (SPD), Ministerpräsident Niedersachsens, ein Einwanderungsgesetz, offensichtlich mindestens damit billigend in Kaufnehmend, daß nach außen hin damit signalisiert wird, Deutschland, einer der ohnehin schon dichtest besiedelten Staaten dieser Erde, sei Einwanderungsland. Auf daß die Lawine hier erst richtig losbreche. Als wäre Deutschland ein Flächenland wie die USA mit vergleichbaren Ressourcen. Als könnte Deutschland dies überhaupt leisten, raummäßig, finanziell und im Hinblick auf seine Integrationskraft.

Deutschland ist heute doppelt so dicht bewohnt wie die anderen großen Länder Kontinentaleuropas. Im Jahre 1992 betrug nach dem Statistischen Jahrbuch 1992 des Statistischen Bundesamtes die Bevölkerungsdichte in Einwohnern/qm in

Obwohl Deutschland also das bei weitem dichtest besiedelte Land Europas ist, nimmt es gleichzeitig fast zwei Drittel (2/3) der nach Europa strömenden Flüchtlinge und Asylbewerber auf. Tatsächlich hat die Bundesrepublik Deutschland sogar mehr Ausländer aufgenommen als jeder der 24 OECD-Staaten, zu denen auch USA und Kanada gehören.

Im Jahre 1992 kamen 430 000 Asylbewerber nach Deutschland, weitere 310 000 Wirtschaftsflüchtlinge illegal. Im Jahre 1993 haben sich die Relationen nach der Asylgesetznovelle zwar verändert (ca. 320 000 legal; ca. 400 000 illegal), insgesamt ist jedoch keine wesentliche Entlastung eingetreten. Gerade die Illegalen werden aber, kaum hier angekommen und untergetaucht, kriminell; der Anteil aller Ausländer an der Schwerstkriminalität beträgt schon heute bis zu 60 %. Das neue Asylrecht wird inzwischen dadurch unterlaufen, daß Asylbewerber Hinweise auf das Herkunftsland beseitigen, so daß eine Abschiebung in ein Drittland unmöglich wird. In der üblichen Bonner Vernebelungstaktik entblödete sich der Bonner Innenminister Kanther (CDU) Anfang Februar 1994 dennoch nicht, das Asylgesetz als Erfolg zu bezeichnen.

Der eigentliche Skandal in der Asylrechtsproblematik ist jedoch, daß zum Beispiel im Jahre 1990 lediglich 4,4 % der Asylbewerber anerkannt, von den restlichen 95,6 % jedoch nur 6,5 % abgeschoben wurden. Die Deutschen fühlen sich zu Recht zum Narren gehalten.

Diese Zahlen können aber auch noch in ein anderes Verhältnis gesetzt werden. Für etwa 5 % anerkannte Asylbewerber (= 16 000 bezogen aufdas Jahr 1993) nimmt die Viererbande etwa 700 000 nicht anerkannte und illegale Asylanten in Kauf, von denen jeder Zehnte, also 70 000, des Mordes, Totschlags, Raubes, Heroinschmuggels und Vergewaltigung verdächtig ist (siehe Seite 24). Zusammen mit anderen, nach ethnischer Herkunft zusammengesetzten Banden krimineller Ausländer sind sie mitursächlich dafür, daß in Deutschland, so Hans-Magnus Enzensberger, ein »molekularer Bürgerkrieg«, sowohl bezogen auf die ethnische Spezialisierung für bestimmte Delikte als auch auf die Deliktsorte, entstanden ist.

Mit anderen Worten: Für 16 000 Menschen im Jahre 1993, die in ihren Heimatländern tatsächlich politisch verfolgt werden (Art. 16a Grundgesetz), wird die allmähliche politische Destabilisierung einer ganzen Nation von 80 Millionen Deutschen billigend in Kauf genommen. Der Viererbande, die stets das Wort »Rechtsstaat« vollmundig auf den Lippen führt, scheint in ihrer ideologischen Verblendung der »Grundsatz der Verhältnismäßigkeit«, eine Säule des Rechtsstaatsprinzips, völlig abhanden gekommen zu sein.

Immer wieder kann man Erstaunliches über Asylbewerber lesen. Nach einer Erhebung im Juni und Juli 1993 stellten 18 % der Asylbewerber zwei oder mehr Anträge auf Sozialhilfe. Im August 1993 war gar zu lesen, daß ein rumänischer Asylbewerber unter fünf verschiedenen Namen Sozialhilfe an verschiedenen Orten kassierte. Es ist ein regelrechter Sozialhilfe-Tourismus unter Asylanten bestimmter Herkunftsstaaten zu verzeichnen. Längst gehören stehlende und bettelnde Kinder, meistens rumänischer Herkunft, zu unserem Alltag; sie werden von ihren skrupellosen Eltern in der Regel dazu angestiftet. Im April 1993 wurde berichtet, daß eine rumänische Asylantin ihr Baby zum Verkauf anbot.

Wir lesen diese Dinge fast täglich, sind sprachlos und fragen uns, ob es überhaupt noch schlimmer kommen kann. Und der nächste Tag hat für uns bereits die Antwort bereit. Es wird immer schlimmer.

Mit Asylanten stoßen sich windige Winkeladvokaten auf die schnelle gesund; Vater Staat zahlt ihre Kosten. Schlepperbanden machen den großen Reibach, und die Polizei ist überwiegend machtlos. Hilfe könnte die völlig unterbeschäftigte Armee leisten, aber deren Einsatz zu Grenzsicherungszwecken wird von interessierten Kreisen boykottiert.

Deutschland ist, so scheint es, in der Totalblockade. Inzwischen hat Deutschland sieben Millionen (7 000 000) Ausländer; also das 17,5fache der gesamten luxemburgisehen Bevölkerung; hinzu kommen die Ausländer, die auf die eine oder andere Weise einen deutschen Paß erhalten haben. In Hessen ist bereits jeder achte Ausländer. In Frankfurt beträgt der Ausländeranteil bereits ein Drittel; in Städten wie Dietzenbach bei Frankfurt gibt es Ausländerghettos, in denen der Ausländeranteil bereits 90 % beträgt, meistens Muslime; 50 % aller Jugendlichen in der Stadt Dietzenbach sind bereits Ausländer, überwiegend Muslime. 50 % ist auch der Ausländeranteil in den Grundschulen. Die Deutschen werden zu Gästen im eigenen Land. Es gibt Kindergärten in Dietzenbach, in denen der Ausländeranteil fast 100 % beträgt. Die Muslime sorgen für ständig steigenden Zulauf.

»Das Grundübel der deutschen Ausländerpolitik liegt darin, daß seit den 50er Jahren eine Einwanderung stattgefunden hat, und zwar eine Einwanderung, die zahlenmäßig im Verhältnis zur einheimischen Bevölkerung größer ist als die Einwanderung der Vereinigten Staaten«, konzidiert der Staatsrechtler Prof. Rittstieg, Hamburg. Viel zu spät wurde anerkannt, daß sich Deutschland mit der Aufnahme von immer mehr Wirtschaftsflüchtigen aus aller Welt übernommen hat. Viel zu spät wurden völlig ungeeignete Konsequenzen gezogen. Selbst leidenschaftlichen Befürwortern des Grundrechts auf Asyl dämmerte die Erkenntnis, daß zum Beispiel ein Land wie Rumänien das deutsche Asylrecht praktisch ausnutzte und uns eine dort ungeliebte Bevölkerungsminderheit, nämlich die Roma, zuschob. Der Massenzustrom von Asylbewerbern stellte vor allem die Gemeinden vor manchmal kaum lösbare Probleme.

Die Antwort auf diese Erkenntnisse war die Asylgesetzfarce des Jahres 1993, ein Gesetz, das, so war für jedermann voraussehbar, die Relation nur zu Gunsten der illegalen Infiltration des Landes verändern würde. Die einzig vernünftige Maßnahme ist in einer heute kaum entspannten Situation ein einstweiliges Asylmoratorium, um dann in aller Ruhe und ohne den Druck interessierter Kreise und der Straße eine mit Rücksicht auf zukünftige Migrationsbewegungen noch vertretbare Gesetzgebung zu finden. Ein Asylmoratorium ist der einzige Weg, den in der Bevölkerung eingetretenen Vertrauensverlust noch abzufangen. Ansonsten ist eine neue Gewaltwelle gegen Türken und andere Ausländer zu befürchten.

Den überwiegend jugendlichen Gewalttätern wird man in vielen Fällen noch mangelnde Einsichtsfähigkeit zubilligen müssen und sie nach Jugendstrafrecht aburteilen. Daneben gibt es aber die vielen Unterlassungstäter. Jedes juristische Erstsemester weiß, daß aus dem Amtseid der Herren Kohl und Konsorten, vom deutschen Volk Schaden abzuwenden, diesem gegenüber eine Garantenstellung entsteht, die in der Asylrechtsproblematik wesentlich früher zu einem entschiedenen Handeln verpflichtet hätte, um den 95%igen Mißbrauch dieses Rechts zu beenden. Die Unterlassungstäter sitzen also in Bonn, hinsichtlich etwaiger Reaktionen des Auslands wie Karnickel gelähmt auf die Schlange starrend, anstatt engagiert dem eigenen Volke zur Seite zu stehen.

Derweil haben Frankreich und andere europäische Staaten schon längst die Notbremse gezogen; die eindeutige demoskopische Zielvorgabe in Frankreich heißt Null-Immigration.

Selbst ein klassisches Einwanderungsland wie die USA ist dies de facto schon längst nicht mehr. Wer in den USA ein erneuerbares Einjahresvisum erlangen will, muß entweder eine wesentliche Investition in den USA (ca. 100 000 US-Dollar) vornehmen (E-1-Visum) oder wesentlichen Handel mit den USA nachweisen (E-2-Visum) und dadurch Arbeitsplätze für Amerikaner schaffen.

Wer ein Dauervisum (sogenannte Green Card) erhalten will, muß je nach Bundesstaat mindestens 500 000 US-Dollar investieren.

US-Deportationsbestimmungen und Bestimmungen über die Bestrafung von Beihilfe US-Amerikaner am illegalen Verbleib von Ausländern sind äußerst scharf.

Wenn alles dies schon in den USA gilt, welche Maßnahmen sind dann für Deutschland, eine der dichtest besiedelten Regionen dieser Erde, erforderlich, um das Erbe unserer Vorväter zu schützen?

Eine besondere Gefahr für das deutsche Gemeinwesen ist die türkische Einwanderung, die einer metastatischen Infiltration gleichkommt. Türken scheinen dazu zu neigen, sich nicht mit dem von ihnen benutzten Nährboden zu verbinden; sie bleiben, offensichtlich von ihnen selbst gewollt, Außenseiter. Ein Beweis dafür ist, daß inzwischen fast 400 000 Türken das Recht erworben haben, schon jetzt eine doppelte Staatsbürgerschaft zu erwerben, kaum ein Türke dieses Recht jedoch wahrnimmt.

Deutschland hat inzwischen schon fast zwei Millionen (2 000 000) Türken in seinen Grenzen, also das 5fache der gesamten luxemburgischen Bevölkerung, Tendenz weiterhin stark steigend. Von diesen Türken sind ca. 700 000 erwerbstätig und ca. 100 000 Rentenbezieher. Die verbleibenden ca. 1,2 Millionen sind nochmals um einen 15%igen Arbeitslosenanteil zu bereinigen, so daß schon heute ca. eine Million Türken in Deutschland ohne eigenes Einkommen leben, hinsichtlich derer der türkische Staat durch den deutschen Fiskus von der Zahlung von Sozialleistungen (Sozialhilfe, Wohnungsgeld, Kindergeld, Krankenbeiträge und -leistung) entlastet wird, ganz zu schweigen von den Ausgaben für zusätzliche ökologieschädliche Infrastruktur-Maßnahmen (Wohnungs-, Straßenbau etc.).

Ist es nicht an der Zeit, für diese Leistungen an Türken von der Türkei Kompensationen einzufordern?

Hinzu kommt: Die Bevölkerung der Türkei, derzeit bereits 56 Millionen, wird sich binnen drei Jahrzehnten um weitere 30 Millionen vermehrt haben, und die demographische Erfahrung lehrt, daß zwischen 10 und 20 % dieser Türken, mit zunehmendem sozialem Druck eher noch steigend, bereit sein werden, diesem sozialen Druck durch Auswanderung, bevorzugt nach Deutschland, zu entfliehen.

Mit Berlin-Kreuzberg existiert bereits heute die drittgrößte türkische Gemeinde nicht in der Türkei, sondern auf deutschem Boden.


Zum nächsten Abschnitt
Zum vorhergehenden Abschnitt
Zurück zum Inhaltsverzeichnis