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ZIONISTEN IN SCHLECHTER GESELLSCHAFT


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Wir alle wissen, welch schwerer Verbrechen sich die Hitlerregierung in ihren 12 Jahren auf manchen Gebieten, namentlich aber gegen das europäische Judentum schuldig gemacht hat; grauenhafter Verbrechen, die niemals entschuldigt werden können und als düstere Wolke über der deutschen Geschichte schweben werden, solange man Geschichte schreiben wird.

Wenn indessen ein Angeklagter verurteilt und bestraft wird, nicht nur für Verbrechen, die er tatsächlich begangen hat, sondern auch noch weiterer Verbrechen beschuldigt wird, die er nie begangen hat, und schließlich auch noch auf Grund unzureichender Indizien schuldlos verurteilt und bestraft wird, dann hat das Weltgewissen zu erwachen, Gerechtigkeit zu fordern und die gekränkte Wahrheit wiederherzustellen. Wahrheit kennt doch keine nationalen Grenzen und müßte für alle gleich sein. Wer nicht nur die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse von 1945/46 aufmerksam verfolgt hat, sondern auch die endlose Kette von Beschuldigungen, Anklagen, Erpressungen, heuchlerischen Verdächtigungen und moralisch verbrämten Zwangsvollstreckungen, mit der Wehrlose gefesselt werden, kritisch betrachtet, der durchschaut die politische Tortur des besiegten Reiches - trotz der glatten diplomatischen Politur. Bot sich doch den Siegermächten vor 23 Jahren die einmalige, gierig ergriffene Gelegenheit, dem gefällten Riesen, den man jetzt schwerer Verbrechen überführte, auch noch die eigenen Sünden stillschweigend aufzuladen. Jetzt oder nie! Der hingestreckte Koloß hat einen breiten Rücken, dachten die Sieger und warfen die Bürde ihrer eigenen Schuld auch noch auf ihn. So wollten sie sich vor der Verantwortung, ja vor dem Weltgericht drücken, sich selbst sozusagen entsühnen. Das war freilich ein Trugschluß; denn die eine oder andere Wahrheit kommt jetzt eben doch, zögernd und immer wieder zurückgescheucht, ans Tageslicht. Vor 23 Jahren aber, als Deutschland ohnmächtig am Boden lag, konnte man seinem zerschlagenen Leib beliebig Brandmale einbrennen. Wahrlich, ein tragisches Schicksal: Schuld und Schuldlosigkeit gebaren ein politisches Schwächegefühl im deutschen Menschen, das er bis heute noch nicht hat überwinden können,


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und dafür, daß dieser Zustand erhalten bleibt, sorgen die sogenannten Freunde der Bundesrepublik. Es gibt Geschichtswerke führender Autoren - meist Engländer, Franzosen, Amerikaner -, die mutig ihr Licht ins Dunkel tragen und die unablässig behauptete Alleinschuld Deutschlands am zweiten Weltkrieg widerlegen, aber auch sonst in mancherlei Hinsicht Persönlichkeiten der jüngsten deutschen Geschichte Gerechtigkeit widerfahren lassen. Ich will auf diese Dokumente nicht eingehen. Meine Aufgabe ist es vielmehr, das spannungsreiche, zündstoffgeladene Verhältnis zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Judentum zu entschärfen, zu entgiften, um der Wahrheit und der Versöhnung willen, für den Frieden des einzelnen und der ganzen Welt. Daß die einander feindlichen Ideologien des Liberalismus und des Marxismus auch innerhalb der Judenheit heftig aufeinanderprallen, ist begreiflich und zur Genüge bekannt. Weniger bekannt ist, daß sogar die Interessen des Zionismus, wie wohl doch aus dem Judentum gewachsen, nicht selten gegen die Interessen eben dieses Judentum sich auswirkten.

Hier nur ein Beispiel aus dem Bereich des kämpferischen Zionismus, die Erklärung von Dr. Grünbaum, der 1928 in Warschau ausgerufen hat: "Die Juden verpesten die Luft in Polen!" Dieser Dr. Grünbaum, eine höchst eigenwillige zionistische Persönlichkeit, war damals der geistige Führer der polnischen Zionisten. Seine wiederholten antisemitischen Äußerungen trugen ihm in Streichers "Stürmer" das Lob ein: "Der Jude Grinbaum ist wirklich ein anständiger Jude!"

*

Leo Tolstoi sagt in "Anna Karenina": "Wenn man jemand Unrecht tut, beginnt man mit der Zeit auch noch, ihn zu hassen." Das ist logisch. Wenn man mit einem Menschen, dem man Unrecht zugefügt hat, den Mut aber nicht besitzt, das Unrecht wiedergutzumachen, immer wieder konfrontiert wird, dann handelt man eben wie ein charakterschwacher Mensch und beginnt auch noch, ihn zu hassen, aus schlechtem Gewissen heraus. Das trifft auch auf Gemeinschaften und ganze Völker zu.


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Tolstois Wort fiel mir ein, als ich anfing, einmal das Benehmen eines Großteils des britischen Volkes gegenüber dem bundesdeutschen unter die Lupe zu nehmen. Wie unfreundlich die Amerikaner und die Israelis sich betragen, habe ich in anderen Kapiteln aufgezeigt. Man stellt es gerne so hin, als gebe es den britisch-deutschen Gegensatz erst seit Adolf Hitler; in Wirklichkeit entstand er zu Beginn unseres Jahrhunderts. Dieses Einander-nicht-verstehen-wollen und Miteinander-nicht-auskommen-können verursachte nicht nur den ersten, sondern auch den zweiten Weltkrieg. Daß England einen großen Teil Schuld hieran trägt, ist längst erwiesen.

Nach dem zweiten Weltkrieg und dem rasch eingetretenen Zerwürfnis der Alliierten ging England mit den Amerikanern daran, einen deutschen Teilstaat, die Bundesrepublik, zu gründen. Man war sich von Anfang an darüber klar, daß durch Errichtung dieses Teilstaates die völkische und territoriale Spaltung zementiert würde. Darüber hinaus hoffte man, diesen Teilstaat in einen Freundesstaat "umzuerziehen". Diese Gründung der Bundesrepublik war mittlerweile für die Westmächte auch deshalb notwendig geworden, weil die Uneinigkeit unter den einstigen Alliierten bereits solche Formen angenommen hatte, daß in Korea ein Krieg ausbrach, der leicht einen dritten Weltbrand hätte entfachen können. Zur Verblüffung der Aufrichter der Bundesrepublik trat nun etwas ganz Unerwartetes ein: Der Sieger England wurde zusehends ärmer; der Rumpfstaat des besiegten Reiches sah dagegen seinen Wohlstand wachsen! Das verstärkte die Ablehnung der Bundesrepublik bei einem Großteil des britischen Volkes, und zwar wiederum aus schlechtem Gewissen und aus Neid. Beides ist vom Übel, beim Einzelnen wie bei einem Volk. Ich darf in diesem Zusammenhang daran erinnern, wie - gelinde gesagt - unfreundlich der erste Präsident der Bundesrepublik, Theodor Heuß, bei seinem offiziellen Besuch in England aufgenommen wurde: es läßt tief blicken, daß der überwiegende Teil der studierenden Jugend den deutschen Präsidenten schweigend und mit den Händen in den Taschen "begrüßte".

Mit der Vertiefung der staatlichen Beziehungen hielt die britische Abneigung gegen Deutschland Schritt. So bläst auch Eng-


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land, getreu dem israelischen und amerikanischen Vorbild, wacker ins antideutsche Horn, und so wird auch englischerseits stets aufs neue die Weiterverfolgung nur deutscher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verlangt. Man sucht seine Animosität zu tarnen, indem man gelegentlich mit dem Anwaltstalar um die Schultern jüdische Interessen zu verteidigen vorgibt - beileibe nicht britische! England macht, neben anderen "Freundesstaaten", keine Ausnahme: diese möchten ihren eigenen Anteil an Kriegsverbrechen und an Verbrechen gegen die Menschlichkeit - gemeint sind stets nur Untaten an Juden - auch noch dem deutschen Volk in die Schuhe schieben! Daher sollen die Kriegsverbrecherprozesse nie ein Ende nehmen. Man will einfach nicht zur Kenntnis nehmen, daß diese endlose Kette von Ungerechtigkeiten gegen deutsche Menschen böse Folgen haben dürfte. Es ist schon schlimm genug, wenn Zionisten so denken und handeln; noch schlimmer und trauriger aber ist es, wenn Nichtjuden ein Transparent "Verurteilt die Judenmörder!" vor sich hertragen: das erweckt leicht den Anschein, daß diese Nichtjuden in zionistisch-jüdischem Auftrag handeln. So entsteht das Trauma von der Weltmacht Alljudas, und wir haben einen neuen Antisemitismus. Schon im Hinblick auf diese Gefahr muß der obenerwähnten Verhaltensweise widersprochen werden.

Der zweite Weltkrieg brachte Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit sich. Am Ausbruch dieses Krieges war die englische Regierung mitschuldig. Deutsche Staatsmänner und Militärs, die im zweiten Weltkrieg tonangebend waren, wurden in Nürnberg gehenkt. Damit sind nun doch die "Hauptschuldigen" bestraft. Die bis jetzt geführten und noch zu führenden Prozesse richten sich nur mehr gegen das Befehlsempfänger-Fußvolk. In England wie in anderen Staaten wurden nicht einmal die Verantwortlichen, geschweige denn der kleine Mann zur Rechenschaft gezogen. Der zweite Weltkrieg verursachte in Europa die Ausrottung jüdischer Massen; doch von der Mitschuld hieran können auch all jene nicht freigesprochen werden, die zu gegebener Zeit gegen die Evakuierung jüdischer Menschen aus der Gefahrenzone gleichgültig waren oder sie gar verhinderten. Viele verantwortliche Engländer be-


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finden sich unter ihnen. Wenn man den Begriff Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht so eng gefaßt sehen will, daß er nur Verbrechen gegen Juden beinhalten soll, dann darf man nicht vergessen, daß es britische Geschwader waren, die damit begonnen haben, Bomben auf unschuldige Frauen, Greise und Kinder in Deutschland zu werfen. Sowenig wie ich dafür eintreten würde, jene Piloten, die ja nur einem Befehl gehorchten, als Kriegsverbrecher abzuurteilen, sowenig vermag ich es zu verstehen und gutzuheißen, daß man deutsche Männer, die, ebenfalls unter Eid und Befehl stehend, in Lagern und KZs Dienst taten, als Kriegsverbrecher einsperrt. Mit der rigorosen Nürnberger Prozedur wollte man doch angeblich künftigen Kriegen einen Riegel vorschieben. Das Suez-Abenteuer, auch von der englischen Regierung mitarrangiert, war nicht etwa ein Sonntagsspaziergang am Nil; es war vielmehr nach Nürnberger Paragraphen eindeutig ein Angriffskrieg. Schon deshalb allein müßte eigentlich jeder Engländer, der heute noch die Aburteilung von Untergeordneten als Kriegsverbrecher verlangt, vor Scham erröten. Jene Briten, die unentwegt fordern, man solle jene Deutschen, die sich vor einem Vierteljahrhundert an Juden vergangen haben, bestrafen, seien daran erinnert, daß Briten es waren, die dem deutschen Lager entronnene Juden, die in Palästina einwandern wollten, nicht in das Land ließen und jene, welchen die Landung gelang, beschossen, - daß es Briten waren, die den Großteil der nichtgelandeten Juden nach Zypern in ein KZ verfrachteten! Auch waren es britische Offiziere, die in Palästina jüdische Freiheitskämpfer am Schandpfahl henkten! Wenn gebildete Briten verlangen, man möge die deutschen Kriegsverbrecherprozesse verewigen, so muß man sich fragen: Wie können sie in Anbetracht dieser ihr Vaterland belastenden Tatsachen und weiterhin der Tatsache, daß niemand in der Welt die Bestrafung der erwähnten Befehlsempfänger forderte, auf der Verurteilung deutscher Befehlsempfänger bestehen!?

Wie wir wissen, wendet sich Englands Regierung des öfteren rat- und hilfesuchend an Bonn. Das beweist doch, daß die Regierungen ein freundschaftliches Verhältnis pflegen, und das gerade jetzt, wo doch in England die politische Macht bei Män-


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nern liegt, die der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ideologisch nahestehen. Ich denke dabei an die von bundesdeutscher Seite wiederholt an England gewährte Devisenhilfe, und an das Versprechen, das Aufnahmeersuchen Englands in die EWG zu unterstützen. Periodisch kommen Bonner Politiker nach London, und Londoner Politiker nach Bonn, was auch das freundschaftliche Verhältnis zwischen beiden Regierungen bekundet - ich hätte lieber gesagt: zwischen beiden Völkern. Leider kann ich das nicht; denn nicht nur der Durchschnittsengländer, sondern auch Leute von publizistischer Verantwortlichkeit benützen die Bundesrepublik als Zielscheibe von Angriffen, die im Grunde einen Kalten Krieg widerspiegeln. Ich weiß wohl, daß England ein demokratisches Land mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung ist; doch scheint mir in dieser Hinsicht so manches nicht zu stimmen: man darf hier eine Art Regie vermuten. Mir will es scheinen, als seien die gegen die deutsche Bundesrepublik und ihr Volk abgedrückten Pfeile, das Mitverantwortlichmachen der jungen Generation für die vor 30 Jahren geschehenen Taten der Väter, das stete Inslichtrücken des sogenannten schlechten deutschen Gewissens, planmäßig verbunden mit immer neuen Forderungen der englischen Regierung an Bonn.

Die Leiter der deutschen Massenmedien hätten meiner Ansicht nach die Verpflichtung, die von mir geschilderten Vorkommnisse auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und dann die deutsche Öffentlichkeit auf diese Schrift hinzuweisen, sowie die Verpflichtung, die Darbietungen ihrer britischen Kollegen anhand von Wahrheitsbeweisen richtigzustellen. Bedauerlicherweise muß gerade ich als Jude feststellen, daß so mancher deutsche Publizist sich auf den britischen Standpunkt stellt, ganz zu schweigen von jenen Deutschen, die offiziell in England als bundesrepublikanische Pressevertreter tätig sind. Ein Lichtstrahl freilich erhellt das geschilderte Dunkel: In London lebt ein bundesdeutscher Bürger, der im zweiten Weltkrieg als Flieger seine Pflicht gegen das Vaterland erfüllte. Zur Zeit gibt er Unterricht in deutscher Sprache. Die häufigen Anschuldigungen gegen sein Volk und sein Land trafen ihn tief: er legte sich selbst die Mission auf, wieder seinem Volk und seinem Vaterland zu


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dienen, indem er, zwar mit aller Fairneß, aber auch mit dem gebotenen Nachdruck für die Belange der Wahrheit eintrat. Er scheute kein Opfer und verklagte sogar zwei Massenmedien. Wenn je einer die höchste bundesdeutsche Auszeichnung verdient hat, dann dieser mutige und ehrenhafte Dr. C. Thorne.

Als am 12. Mai 1967 die Londoner Zeitung "Daily Telegraph" (Weekend Telegraph) einen gehässigen antideutschen Aufsatz brachte, der alles Dagewesene übertraf, wandte sich Dr. Thorne um Unterstützung an mich - schon deshalb, weil die Verfasserin des Aufsatzes vermutlich jüdischer Konfession ist. Nachdem ich alle erforderlichen Unterlagen erhalten hatte, betrachtete ich es als Ehrenpflicht, die erbetene Unterstützung zuzusagen. Ich bemühte mich um ein[e] geeignete Antwort auf den haßerfüllten Artikel. Er sei hier, wenn auch bereits in einer bundesdeutschen Zeitung erschienen, wörtlich wiedergegeben:

Kalter Krieg gegen Deutschland

Das bekannte englische Blatt, der "Daily Telegraph" (Weekend Telegraph) vom 12. Mai 1967, brachte einen größeren Aufsatz, betitelt "Mord oder Krieg - Das Rechtsdilemma, das Deutschland teilt", von Gitta Sereny. Wenn man diesen Aufsatz aufmerksam liest, wird man das Gefühl nicht los, daß er einen Beitrag darstellt, der Stimmung für den kalten Krieg machen soll. Es werden darin Behauptungen aufgestellt, die jedweder Vernunft entbehren. Sie halten auch keinerlei kritischer Betrachtung stand. Auch wenn man davon absieht, daß der obenerwähnte Artikel unseriös ist, bleibt immer noch, daß er nur mit negativen Dingen aufwarten kann. Was wir brauchen, ist weniger das Trennende - und schon gar nicht der Haß als vielmehr das versöhnende, das zum Völkerfrieden beiträgt. Und wahrlich, die Erfüllung einer solchen Forderung müßte man doch von einem so angesehenen Presseorgan, wie es der "Daily Telegraph" ist, erwarten dürfen.

Ich weiß zwar nicht, welchem Volk die Autorin dieses Artikels angehört - ich jedenfalls bin Jude, und als solcher habe ich mein redlich Teil an der Tragödie des europäischen Juden-


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tums während des zweiten Weltkrieges tragen müssen. Dessen ungeachtet blieb ich stets bestrebt, die Ereignisse aus objektiver Schau zu erfassen. Deshalb kann ich unmöglich zu Anschauungen gelangen, wie Frau Sereny sie vertritt. Und dies nicht nur darum, weil ich seit etwa 20 Jahren in Westdeutschland lebe und dem Leitmotiv des Talmud huldige: "Verunreinige nicht den Brunnen, aus welchem du trinkst!", sondern auch, weil ich vernünftiger-- und logischerweise nicht anders kann. Also bemühe ich mich, im Rahmen meiner freilich geringen Möglichkeiten nach bestem Wissen und Können auf meine Weise zur Völkerversöhnung beizutragen. Im Dienste dieses Gedankens veröffentlichte ich bereits eine Reihe von Aufsätzen und vorher das Buch "Schuld und Schicksal - Europas Juden zwischen Henkern und Heuchlern".

Ich werde nun auf einige wesentliche Behauptungen des erwähnten Aufsatzes eingehen.

1. Massenmord ist ein Teil des deutschen Charakters.

Eine derartige Verallgemeinerung ist an und für sich schon ungeheuerlich. Ohne näher darauf einzugehen, müßte man fragen: Zählt Frau Sereny nun Kant, Lessing oder Beethoven zu den Massenmördern? Oder war mit dieser Behauptung der Deutsche von heute gemeint? Dann würde dies doch bedeuten, daß Kardinal Frings, Heinrich Mann und Willy Brandt massenmörderische Veranlagung haben. Dann waren also Massenmörder auch jene Deutschen, die selbst in den KZs umkamen. Diese Erwägungen allein führen bereits die Behauptung unter 1. ad absurdum.

2. Die Deutschen haben den Judenmord akzeptiert, sie sind durch ihre Passivität schuldig.

"Die Deutschen" - das steht auf derselben Linie wie oben: Teil "des" deutschen Charakters. Ein Volk der Passivität zu beschuldigen, ist wiederum unlogisch; aktiv sind stets nur einzelne oder kleinere Gruppen. Darüber hinaus kann eine solche Behauptung nur von einem Menschen aufgestellt werden, der keine Ahnung von einer Diktatur hat und in einer solchen auch noch nicht gelebt hat. Nach dieser Logik müßten ein Kardinal Faulhaber, ein Pastor Niemöller oder ein Kurt Schumacher den Judenmord akzeptiert haben. Nach der Dialektik von Gitta Se-


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reny haben "die" Engländer Schuld am Scheitern der Rettungsaktion Eichmann-Brand (es ging ja nur um eine bis zweieinhalb Millionen Juden!), da sie durch ihre Passivität dieses Fehlschlagen akzeptiert haben. Die Engländer tragen nach dieser Lesart auch Schuld an der Errichtung der KZs auf Zypern für jene Juden, die Auschwitz entronnen waren und nach Palästina hatten ziehen wollen. Auch geht dann das Drangsalieren, Henken und Morden der zionistischen Freiheitskämpfer in Palästina auf das Konto "der" Engländer, die sich in ihrer Demokratie keineswegs passiv verhalten müssen. Sogar der Generalankläger im Eichmann-Prozeß, Gideon Hausner, meint in seinem Eichmann-Buch, die Briten hätten gar keinen Anlaß, den Deutschen Passivität vorzuwerfen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, als ob dieser kaltkriegerische Aufsatz die Judenprobleme nur als Deckmäntelchen benützt. Ein geschichtlich geschulter Engländer wird sich hüten, in dieser Form über Judenprobleme zu schreiben. Denn in der ganzen geschichtlichen Epoche konnten Juden auf der britischen Insel Verfolgungen ebensowenig wie anderswo entgehen. Im Gegensatz zu deutschen Herrschern erließ König Eduard I. Schon 1290 ein allgemeines Wohnverbot für Juden in seinem Reich, das etwa 200 Jahre galt. Darüber hinaus erlangten die Juden in England etwa 100 Jahre später als in Deutschland ihre bürgerliche Gleichberechtigung.

Es bleibt noch eine wichtige Angelegenheit zu klären, und zwar: Wenn man mithin dem deutschen Volk seine angebliche Passivität ankreiden will, wie steht es dann mit der echten Aktivität einiger markanter englischer Politiker zugunsten jener Deutschen, welche die Judenvernichtung akzeptierten oder organisierten? Kein Geringerer als Winston Churchill gratulierte nach den Berliner Olympischen Spielen 1936 Adolf Hitler, wodurch er das Prestige des Dritten Reiches erneut hob. Zwei Jahre später schrieb Churchill in seinem Buch "War and Peace" (Krieg und Frieden) im XVIII. Kapitel unter dem 11. November 1938 folgendes: "Sollte unser Land besiegt werden, so hoffe ich, daß wir einen Führer finden, der uns auf ebenso bewundernswerte Weise neuen Mut gibt und uns unseren Platz unter den anderen Völkern wiedererobert." Man könnte vielleicht dem


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Autor zubilligen, daß er ja 1938 noch nicht ahnen konnte, daß geheime Verbrechen während des Krieges zu Massenmorden an Juden führen würden: Aber die folgenden Worte sprach Winston Churchill erst nach Auschwitz: ". . . daß man den Deutschen Nahrungsmittel, aber auch Industrie und sogar Waffen lassen müsse, einfach, weil sie so gute Soldaten seien, die man gegen die Russen als Hilfstruppen brauche". (Baron Mosran of Manton, Churchills Leibarzt, in seinem Buch "Der Kampf ums Leben".)

3. Die Mehrzahl der Deutschen ist gegen die Fortsetzung von Kriegsverbrecherprozessen.

Das ist natürlich recht und billig. Trotz planmäßiger Verdummungspädagogik hat jeder Bundesdeutsche längst begriffen, daß diese Prozesse nicht der Gerechtigkeit dienen sollen, sondern als antideutsches Politikum anzusprechen sind. Kriegsverbrechen wurden von allen Beteiligten während des zweiten Weltkrieges begangen. Den besten Beweis dafür liefert die Tatsache, daß die Alliierten, als sie 1954 mit der Bundesrepublik einen Vertrag schlossen, ihrem deutschen Partner untersagten, andere Kriegsverbrechen als deutsche zu verfolgen.

4. 14 Millionen wurden von den Deutschen ermordet, und zwar sollen es mehr Slawen als Juden gewesen sein.

Wenn dies etwa als "beste Schätzung" gelten soll, so ist dies in höchstem Grade unser[i]ös. Denn wir verfügen bis heute weder über einigermaßen genaue noch gar über amtliche Statistiken. Es wäre richtiger und vorteilhafter, wenn Frau Sereny zusammen mit dem "Daily Telegraph" dem UNO-Sekretariat jenen Vorschlag unterbreiten würden, den ich bereits veröffentlicht habe: Die UNO möge sich mit diesbezüglichen statistischen Arbeiten befassen. Nur dies könnte dem willkürlichen Jonglieren ein Ende setzen.

5. Die Deutschen wollen nichts davon "hören"; denn sie haben nichts gegen die NS-Massenmorde und entschuldigen sie.

Wie eingangs berichtet, lebe ich wahrlich lange genug in der Bundesrepublik und habe mit allen möglichen Teilen der Bevölkerung Kontakt aufgenommen. Jedoch noch niemals kam mir zu Ohren, daß irgend jemand die NS-Massenmorde entschuldigt hätte.


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6. Die deutsche Schuld: Wiederum muß ich mich entschieden gegen die Verallgemeinerung wehren. Ist doch nach religiöser Auffassung und weltlichen Gesetzen in allen Ländern jeder nur für seine eigenen Taten verantwortlich. Mich schaudert, wenn ich lesen muß, "die" deutsche Schuld. Hörte ich ja oft genug auch "die" jüdische Schuld an der Passion Jesu. War es nicht Stürmerscher Sprachgebrauch, stets zu schreiben "die" Juden? Das Vergehen eines einzelnen Juden war immer in der Rubrik "Das Vergehen 'der' Juden" zu finden. Ist dies nicht ein Analogon zu der Sereny'schen Art, zu formulieren?

Hoffentlich habe ich mit diesem Beitrag geholfen, den sonderbaren Artikel zu entschärfen. Ich erlaube mir, Frau Sereny und den "Daily Telegraph" zu ersuchen, das Erbe Victor Gollanz' anzutreten. Dieser große Humanist, Schriftsteller und Verleger hat vorexerziert, wie man alle Kräfte für Versöhnung und Völkerfrieden aktiviert. Er verkörperte den guten Engländer und den guten Juden. Heute mehr noch als zu Gollanz' Zeit dürsten die Völker nach Ruhe und Versöhnung, und nur dies eben kann Frieden bringen und bewahren. Jede Aktivität in dieser Richtung wird segensreich sein.

("Deutsche Wochenzeitung" Nr. 30 vom 28. Juli 1967, Seite 9.)

Wie mir mitgeteilt wurde, wandte sich Dr. Thorne in einer ähnlichen Angelegenheit an Dr. van Dam, der ihm auch seine Unterstützung gewährte, was durchaus begrüßenswert ist. Nur bleibt mir unverständlich, warum der "Jüdische Pressedienst", dessen Herausgeber der "Zentralrat der Juden in Deutschland" ist, und für dessen Redaktion Dr. H. G. van Dam und Paul Spiegel verantwortlich sind, mich wegen ähnlicher Fälle angreift.

Im März 1967 wurde ich von der Verteidigung als Zeuge und Sachverständiger in einem Kriegsverbrecherprozeß nach Münster vorgeladen; ich sagte der Wahrheit gemäß und nach bestem Wissen und Gewissen aus (siehe Vorwort). Das hyperzionistische, in München in Jiddisch erscheinende Blatt, die "Neue Jüdische Zeitung", die mich laufend angreift, nahm auch dies zum Anlaß, mich nach Strich und Faden zu verleumden. Wenn nach der verbogenen Logik dieser Schmocks ein Jude in einem deutschen Kriegsverbrecherprozeß als Zeuge nicht der Wahrheit die


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Ehre geben darf, da er ansonsten antijüdisch und antiisraelisch handelt, dann bin ich wohl ein Demagoge. (Mit diesen Herren werde ich mich in einem Sonderkapitel noch befassen müssen.) Daß die Herren des "Jüdischen Pressedienstes", die jüdische Deutsche sind, wenn sie sich auch Juden in Deutschland nennen, plötzlich die gewohnte Objektivität vermissen und sich von den ideologisch und vaterländisch Heimatlosen anstecken ließen, hätte ich nun freilich nicht für möglich gehalten.

So druckte der "Jüdische Pressedienst" in seiner Nummer 3 vom April 1967 auf Seite 9 unter der Überschrift "Monstrositäten im Stanislau-Prozeß" einen ungezeichneten Aufsatz, in dem es unter anderem von mir hieß: ". . . der durch seine Publikationen in der 'Deutschen National-Zeitung und Soldaten-Zeitung' und durch sein Buch 'Schuld und Schicksal' . . . seit langem als ein Helfer antijüdischer Propaganda bekannt ist, . . ."

Die Janustaktik der Zentralratler zeigt aber eine Grimasse. Wenn ich, zum Beispiel, am 3. März 1967 in der verpönten "Deutschen National-Zeitung" den greisen Kölner Kardinal Frings verteidigte, den der zionistisch geschulte USA-Rabbiner Nußbaum aufs schwerste beleidigt hatte, dann war das wahrscheinlich antijüdische Propaganda. Wenn Herr Dr. van Dam etwas später nicht umhin konnte, sich ebenfalls schützend vor den beleidigten Kardinal zu stellen, wenn auch nicht in der "Deutschen National-Zeitung", dann war das keine antijüdische Propaganda. Wenn Dr. van Dam, wie oben bemerkt, auf das Hilfeersuchen des Londoner Deutschen Dr. Thorne positiv reagierte, dann war das keine antijüdische Propaganda. Hingegen war mein Aufsatz als Antwort auf den Angriffsaufsatz im "Daily Telegraph" zugunsten von Dr. Thorne antijüdische Propaganda. Weitere Beispiele erspare ich mir; die angeführten beleuchten schon grell genug die bedrückende Tatsache, daß mit zweierlei Maß gemessen wird.

Allerdings glaube ich zu wissen, weshalb Dr. van Dam dem Chutzpe-Blättchen "Neue Jüdische Zeitung" Schützenhilfe leistete: Während die Münchener Zionisten sich mit Israel identifizieren, begnügt sich Dr. van Dam, sich mit diesem Staat solidarisch zu erklären, was ihm nicht gerade Begeisterung von der


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Münchener Seite einträgt. Und so hat er die Scharte wohl, wenn auch etwas krumm, ausgewetzt . . .

In dem oben erwähnten Artikel lesen wir weiter: "Auch bedeutet es eine Schändung des Andenkens an den ehemaligen Berliner Rabbiner und Humanisten Leo Baeck, . . . ihn kommentarlos mit seinem Satz zu zitieren: 'Die Interessen der Nationalsozialisten sind mit denen der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland identisch'."

Nebbich, kann man da nur sagen. Auch hier habe ich Verständnis für die Herren vom "Jüdischen Pressedienst", die sich nicht mit der Wahrheit abfinden können. Es ist eben unangenehm, daran erinnert zu werden, daß die Führer des deutschen gemeinsam mit dem palästinischen Zionismus mithalfen, das NS-Regime salonfähig zu machen, und mit diesem kollaborierten. Sie biederten sich bei der Hitler-Regierung an und gingen so weit, Leute ihrer zionistischen Weltorganisation zu desavouieren. Bekanntlich riefen Vertreter des Weltzionismus einen Boykott gegen Deutschland aus. Die deutschen und palästinischen Zionisten versetzten durch ihre pronazistische Einstellung der Geschlossenheit des zionistischen Auftretens einen Dolchstoß! Auf dem 18. Zionistischen Weltkongreß in Prag nannte der weltbekannte Schriftsteller Schalom Asch diese Handlungsweise: Verrat am Weltjudentum.

Das gesprochene Wort verweht im Wind und kann vergessen werden, Geschriebenes aber nicht. Schon die alten Römer wußten: Verba volant, scripta manent. (Worte vergehen, Geschriebenes bleibt.)

Der Anonymus scheint jedoch auch beim Zitieren nicht korrekt zu sein. Dr. Leo Baeck war nicht nur aktiver Zionist, sondern auch Großpräses des deutschen Distriktes des "Bne Briss" und hatte noch andere leitende Positionen inne.

Ich schrieb wörtlich: ". . . erklärte die Ziele des Judentums und die des Nationalsozialismus einfach für mit einander identisch." So und nicht anders hat sich der Präsident des deutschen Rabbiner-Verbandes geäußert, so und nicht anders habe ich ihn zitiert.

Ich wiederhole: Es ist unangenehm, nicht leugnen zu können, daß zionistische Führer die Interessen des Nationalsozia-


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lismus mit jenen des Judentums für parallellaufend hielten. Wahrscheinlich hatten diese Führer 'Zionismus' gemeint, wenn sie 'Judentum' sagten. Und angesichts des Vorwurfs, ich hätte obige Tatsache kommentarlos zitiert, muß man sich fragen: Welchen Kommentar hätten sich die Herren denn erwartet? Ich könnte mir höchstens noch folgenden Kommentar denken: Die Düsseldorfer Herren mögen einmal ihre Lieblingsbeschäftigung vernachlässigen, für die Fortführung der Kriegsverbrecherprozesse besorgt zu sein. Statt dessen sollten sie die schrecklichen Folgen der zionistischen Politik vor und im Kriege einer näheren Betrachtung unterziehen: die Kriegserklärung im Namen des Weltjudentums an Deutschland, Boykotterklärung gegen das deutsche Reich, systematische Sabotierung jüdischer Auswanderung in außerpalästinische Länder, die dann an der Verbringung von Juden in KZs und Lager mitschuldig war. Die physische Vernichtung steht auf einem anderen Blatt.

Man soll aus der Geschichte lernen. Die heutigen Zionisten könnten beispielsweise aus den Fehlern der gestrigen folgende Schlußfolgerung ziehen: sich nicht länger für eine Fortführung der Kriegsverbrecherprozesse einzusetzen.

Ich bin unverbesserlich! In meinem Optimismus hoffe ich immer noch auf eine Sinnesänderung in Düsseldorf.

Abschließend sei noch bemerkt: Es ist sehr zu bedauern, daß die bundesdeutschen Massenmedien dem Dr. Thorne nicht nur keinerlei Unterstützung angedeihen lassen, sondern im Gegenteil seine Bestrebungen noch totschweigen. Es wäre doch für Westdeutschland gut, wenn in jedem Land, in dem antideutsche Propaganda an der Tagesordnung ist, ein Dr. Thorne lebte: edles Gewächs unter Unkraut. Möge ersteres die Kraft haben, sich unter letzterem zu behaupten!

Am 20. Juli 1967 sprach vor der UNO-Vollversammlung Israels Außenminister, Herr Abba Eban. In seinem temperamentvollen Plädoyer für die Sache seines Landes führte er unter anderem aus:

"Unsere Nation ist gegenüber Hitler-Deutschland niemals kompromißbereit gewesen, hat niemals mit ihm einen Pakt geschlossen . . ."


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Diese geschichtlich-politisch wildgewachsene Behauptung von Herrn Eban kann und darf nicht unwidersprochen bleiben. Entweder ist es eine diplomatische Entgleisung oder Herr Eban wünscht die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit zu übertünchen. Ich stelle fest:

  1. Von unserer "Nation" zu sprechen ist schon deshalb unmöglich, weil wir Juden seit etwa zweitausend Jahren keine Nation sind. Denn Nation setzt voraus, daß ihre sämtlichen Angehörigen Bewohner eines Landes sein müssen, was bei uns eben nicht der Fall ist.
  2. Kaum waren die Nationalsozialisten an die Macht gelangt, da boten die Führer nicht nur der deutschen Zionisten ihre Mitarbeit an: sie desavouierten öffentlich den bereits in den USA vonseiten ihrer ideologischen Genossen in Szene gesetzten Boykott gegen Nazideutschland.
  3. Der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Rabbiner, Dr. Leo Baeck, erklärte sogar die Ziele des Judentums mit denen des Nationalsozialismus für identisch.
  4. Die Führer der Zionisten Palästinas schlossen mittels der Führer der deutschen Zionisten mit der Hitlerregierung den bekannten Hoofien-Haavara-Pakt; mit ihm wurde dem antinationalsozialistischen Boykott endgültig der Todesstoß versetzt. Auf dem 18. Zionistischen Kongreß, der 1933 in Prag stattfand, erklärte der bekannte Schriftsteller Schalom Asch, dieser Haavara-Hitler-Pakt sei ein Verrat am Weltjudentum.
  5. In Palästina wurden jene, welche die Boykott-Parolen der Zionistenführer aus den USA befolgten, von den Anhängern des Haavara-Hitler-Paktes vor Gericht gezerrt und von diesem zu Gefängnisstrafen verurteilt.
  6. Nazispezialisten für jüdisch-zionistische Angelegenheiten wurden nach Palästina eingeladen. So behauptete der Abgesandte von Goebbels, der etwa zehn Artikel im "Angriff" (September/Oktober 1934) unter der Überschrift "Ein Nazi fährt nach Palästina" veröffentlichte und mit LIM zeichnete, David Ben Gurion habe ihn im Kibbuz Dagania freundlich empfangen. Auch wurde ein gewisser Adolf Eichmann nach Palästina eingeladen.

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  1. Ferner war in Berlin etwa zwei Jahre lang ein Herr Schkolnik als einer der Vertreter der Palästina-Zionisten für die Abwicklung des Haavara-Hitler-Paktes tätig. Nun heißt jener Schkolnik heute Eschkol, ist Ministerpräsident des Staates Israel und der höchste Vorgesetzte des Herrn Abba Eban.
  2. Festzustellen wäre noch, wer nach Abba Ebans Ansicht zu "unserer Nation" gehörte: jene, die das Hitlerregime boykottierten, oder seine Kollaborateure?

Wie dem auch sei, für zionistische Geschichte verdient Abba Eban die Note 6; eine schlechtere gibt es nicht.


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