Das Rudolf Gutachten auf http://www.vho.org/D/rga/rga.html
4.5. Grenzen der chemischen
Methode
Die neueste Entwicklung der offiziellen Lehrmeinung geht dahin, die Randbedingungen für
die Menschenvergasungen zu verändern, auch wenn dies im eklatanten Widerspruch zu den
Zeugenaussagen oder den technischen Gegebenheiten steht.
Waren bis vor wenigen Jahren die Aussagen noch die Regel, die von
täglichen, ja ununterbrochen Vergasungen sprachen[272], so geht man
heute durch die drastische Opferzahlenreduktion auf maximal 630.000[273]
bzw. sogar nur noch 470.000 bis 550.000 Gaskammeropfer[274] von
wesentlich weniger Menschenvergasungen pro 'Gaskammer' aus - mittlerweile sind schon
Zahlen von nur wenigen zehntausend Opfern pro 'Gaskammer' im Umlauf.[275]
Weiterhin gibt es die Tendenz, die angeblich angewendete
Blausäuremenge entgegen den Zeugenaussagen stark zu reduzieren [11,14,248].
Doch es gibt auch physikalisch-chemische Randbedingungen, die die Interpretation der
Analysenergebnisse beeinflussen können. So ist es zum Beispiel nicht undenkbar, daß aus
irgendwelchen bisher unbekannten Gründen das Mauerwerk der angeblichen 'Gaskammern' nicht
oder geringfügiger als angenommen zur Bildung von Eisenblau neigte oder daß eventuelle
Rückstände aus unbekannten Gründen zerstört wurden.
Die Annahmen über die Randbedingungen bei den hypothetischen Menschenvergasungen
unterliegen naturgemäß ganz besonderen Vorbehalten, da diesbezüglich keinerlei
empirische Daten vorliegen. So ist die Frage, wie schnell sich die Blausäure des Zyklon B
in hypothetischen 'Gaskammern' ausbreiten konnte und wie schnell es zum Tod aller Opfer
geführt hätte, letztlich nicht zu beantworten. Die hier gemachten Annahmen sind zwar
allesamt begründet, jedoch nicht unfehlbar.
Dies alles macht uns eine sichere Voraussage dessen, was wir an Cyaniden in den
Mauerwerken der angeblichen 'Gaskammern' zu erwarten hätten, unmöglich. Die in diesem
Werk angegebenen Cyanid-Erwartungswerte und die sich daraus ergebenden, nachfolgend
zusammengefaßten Schlußfolgerungen sind daher nur die wohlfundierte Meinung eines
Fachmanns, keinesfalls aber dogmatische Wahrheit.
Etwas anders sieht es mit den bautechnischen Schlußfolgerungen aus, da wir hier dank der
zum Teil original erhaltenen Bausubstanz zu sehr konkreten Aussagen kommen können,
insbesondere was das Fehlen der bezeugten Zyklon B-Einwurflöcher in den Krematorien I, II
und III anbelangt.
Anmerkungen
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