DIE AUSWERTUNG DES BUCHES ESTHER

Alle sogenannten "Geschichtsbücher" des Alten Testaments, von Moses bis Nehemia, beschreiben die Geschichte der Juden als eine Auseinandersetzung mit ihrem Gott. Restlos alles in diesen "Büchern" ist eine ständige Rede und Gegenrede mit JAHWE: Nicht aber das Buch ESTHER. Hier erscheint JAHWE überhaupt nicht. Das Buch Esther ist streng politisch, um nicht zu sagen ein Kriminalstück. Auch die folgenden Bücher sind wieder alle religiös. Es folgen die eher poetischen, aber ,dabei stets auf JAHWE bezogenen Psalmen, Sprüche, Predigten und Hohelieder, sowie die prophetischen Bücher.

Mit ESTHER ist ein Fremdkörper in die Bibel geraten, was den Stil und den Gottesbezug betrifft, und doch ist es d a s jüdische Buch schlechthin.

ESTHER ist die brutalste Offenlegung des jüdischen Verhaltens in der Diaspora, innerhalb eines Wirtsvolkes. Eher hat sich ein Wandel vollzogen: Nach der geradezu primitiven Schlächterei In Gottes Namen", mit der die Juden versuchten, sich in dem kleinen Kanaan Weidegründe zu sichern, scheinen sie sich nach dem Exil in Babylon zu dem geschmeidigen, langfristig planenden und ewig jammernden, verfolgten Volk innerhalb starker Wirtsvölker entwickelt zu haben.

Das Reich des XERXES erstreckte sich von der Donau bis zum Hindukusch, gut 4500 Kilometer von Ost nach West, und es umfaßte die ganze heutige Türkei, Persien, Afghanistan, Irak, Syrien, Türkestan, Teile Pakistans und ... ganz Palästina. Das heißt: Esther sicherte den Juden die indirekte Herrschaft (die direkte interessierte sie nicht) über die ganze damals bekannte Welt. Keines der "Bücher" der Bibel wurde nach dem Exil in Babylon geschrieben, eben mit der Ausnahme des Buches ESTHER. Damit belegt das Buch ESTHER den Abschluß der wahrhaftig einzigartigen Volkwerdung der Juden: Dieses Volk blieb, was es immer war, ein Nomadenvolk. Nomadenvölker gab und gibt es auch anderswo, die Juden aber verbanden mit ihrer Anlage zum "Ernten, wo ihr nicht gesät habt" zwei neue Dinge: Die geschriebene Geschichte, die gleichzeitig ihre Religion ist, und die Erfahrung in der Behandlung ihrer Wirtsvölker.

Das Buch ESTHER ist wahr. Hier stimmt jeder Satz, hier wird nicht phantasiert, hier wird höchstens einiges verschwiegen. Nicht nur sind die iranischen Namen, so wie Luther sie hingeschrieben hat, absolut richtig, nicht nur stimmt dieser Ausschnitt der persischen (und damit der jüdischen) Geschichte genau mit den Belegen überein: Hier hat nicht ein bärtiger Philosoph seine Träume aufgeschrieben, hier geht es um klare Fakten: Da hat ein jüdischer Clan unter MARDOCHAI systematisch mit den Werkzeugen der Verleumdung, der Verfolgungshysterie und der "psychologischen Kriegführung" mitten im Frieden dem Staatsvolk den Adel erwürgt. Erwürgt? Nein! Erwürgen lassen! Wenn es nicht so grausam und widernatürlich wäre, müßte man es bewundern, mit welcher genialen Einfühlung die Juden unter MARDOCHAI die Elite der Perser zum Selbstmord verführten.

Noch Hesekiel prahlt herum (im 25. Kapitel): "Darum spricht der Herr also: Siehe, ich will meine Hand ausstrecken über die Philister und die Krether ausrotten, und ich will die übrigen am Ufer des Meeres umbringen." Gut hundert Jahre später verzichteten die Juden auf solche primitiven Ankündigungen primitiver Schlächterei: Jetzt haben sie neue Wege zu beschreiten gelernt, um i n n e r h a l b der von ihnen indirekt beherrschten Wirtsvölker zu bestehen. Die Perser waren die ersten, denn sie waren den Juden auch am nächsten: Als Folge der Zerstreuung nach dem Exil lebten sie ja mitten im Perserreich, und zwar in seinem wirtschaftlichen Mittelpunkt obendrein.

DIE JUDEN IM PERSISCHEN REICH

Es ist nicht e i n Wort über den Aufenthalt der Juden im Perserreich übermittelt, welches persischen Quellen entstammte. Erstens haben die Perser ihre Geschichte nicht geschrieben, und zweitens blieb ihnen dafür auch keine Zeit mehr. Nach der Vernichtung ihres Adels ging es mit dem Perserreich abwärts. Nur gut zweihundert Jahre nach XERXES erkämpfte sich Alexander der Große sein Reich, welches nicht größer war als das persische, und welches auch nicht längere Zeit Bestand hatte. Die Juden aber saßen in allen Teilen des persischen Reiches, solange es bestand, als es zerfiel und nachdem es zerfallen war. Wir werden ihnen wieder begegnen, wenn von Hellas die Rede sein wird.

Bemerkenswert ist die Tatsache, daß im heutigen Iran 1976 nicht weniger als 68000 Juden lebten. Wieviele es heute sind, wird man wohl nicht herausfinden. (29)

DAS SCHICKSAL DER PHILISTER UND IHRER JUDEN

Wie stark die Macht der Philister in Palästina war, zeigt das 17. Kapitel des Ersten Buches Samuel, Da wird zuerst geschildert, wie David in ehrloser Weise Goliath (den ersten mit Namen genannten Deutschen der Geschichte) "besiegte": Nachdem die Juden Goliath vierzigmal umsonst um die Nennung eines Zweikampfgegners hatten rufen lassen, ermordete David ihn mit einer Steinschleuder. Diese feige Tat wird nun in Deutschland seit 1500 Jahren als "Sieg Davids über Goliath" und als Werk Gottes gefeiert. In den folgenden Kapiteln steht, wie David in die Dienste der Philister trat und sie verriet, wie die Juden immer wieder versuchten, in das Land der Philister einzudringen. Im Ersten Buch Chronik steht da im zwölften Kapitel, daß die Philister ihre Schildwache in Bethlehem hatten. Das ist gut 45 Kilometer von der Küste und nur 15 Kilometer vom Toten Meer entfernt! Dieser ewige Krieg mit den Philistern endete so, wie die "Raids" von Nomaden gegen das Land von Bauern immer enden: Sie stören, sie rauben, sie morden, aber sie erobern kein Land. (27)

Über das weitere Schicksal der Philister schweigen die geschichtlichen Quellen. Es gibt heute nach der Deutung der Bilddokumente von Medinet Habu keinen Zweifel mehr, daß es die Philister waren, die dem Nahen Osten die Kunst vermittelt haben, Schiffe zu bauen. Weder ist aus den Quellen klar zu erkennen, in welchem Verhältnis die Philister zu den Phoenikern standen, noch gibt es irgend eine Theorie über die Entstehung des Volkes der Phoeniker, der nördlichen Nachbarn der Philister.

Somit wissen wir auch nicht, in weichem biologischen Verwandtschaftsverhältnis die Phoeniker zu den Philistern standen. Nach den neuen Erkenntnissen der Rassentheorie muß man aber annehmen, daß sich die beiden Völker zu vermischen begannen, seit sie in Berührung kamen. Fest steht: Die seemännische Tradition der Phoeniker stammte von den Philistern, und damit auch die Seefahrt selbst.

Wann die Phoeniker begannen, ihre Handelsstützpunkte im ganzen Mittelmeerraum zu errichten, ist leider auch nIcht genau zu ermitteln. Wir haben aber einen Hinweis, und den habe ich schon genannt:

Hesekiel, der um das Jahr 600 v.Chr. lehrte, sagt (im 25. Kapitel): "Darum spricht der Herr also: Siehe ich will meine Hand ausstrecken über die Philister und die Krether, und ich will d i e  ü b r i g e n am Ufer des Meeres umbringen," Dieses Ufer des Meeres ist natürlich die Ostküste des Mittelmeeres, und außer den Philistern (und einigen Krethern, also Griechen) lebten dort Leute, die später Phoeniker genannt wurden. Ich stelle mir diese Phoeniker so vor, wie wir viel später die Hanse in Norddeutschland zu verstehen haben: Als Städtebund.

Schon vor dem babylonischen Exil der Juden nahm die Welle phoenikischer Stadtgründung bis jenseits der Meerenge von Gibraltar Formen an: Von den Mutterstädten Sidon und Tyros aus setzten sich phoenikische "Kolonien" an allen guten Plätzen des Mittelmeeres fest. Dieses Meer wurde zum "mare nostrum" der Phoeniker. Es begann mit Arados (Arwad), Kition, Biblos und Berytos (Beirut). Bald wimmelte es von Phoenikerstädten überall: Gadeire (Cadiz), Tingis (Tanger), Ebusos (Ibiza), Karalis auf Sardinien, Melita (Malta), Leptis in der Syrte Libyens und dann als Krone dieses Erschließungswerkes: C a r t h a g o ! Carthago wurde schon im Jahre 814 v.Chr. gegründet.

Nirgends steht es geschrieben, aber es ist doch eine unbestreitbare und unbestrittene Tatsache: Überall dort, wo die Phoeniker siedelten und Städte gründeten, und wo sie ihrem Gott Baal opferten, da waren Juden dabei. Die Jahrhunderte später von Isabel und Fernando "ausgehobenen" jüdischen Gemeinden in Spanien stammen ursprünglich aus der phoenikischen ("punischen", was das selbe ist) Kolonisationszeit. Diese Gemeinden standen in ständigem Austausch mit den Judengemeinden im Osten des Mittelmeeres, denn sie konnten sich der Schiffe bedienen, die (wie über 2000 Jahre später bei der Deutschen Hanse) der Lebensnerv dieses Handelsreiches waren.

Und wieder verstanden es die Juden, sich nicht nur der neuen Lage anzupassen, also sich einzufügen in die Politik und in die Wirtschaft eines seefahrenden Bundes oder Volkes. Nein, die Juden lernten das, was sie, noch heute allesamt auszeichnet: den Handel.

Noch in den "heiligen" Schriften vor dem Exil ist kaum jemals ein Wort über den Handel verloren worden. Da geht es um Weidegründe, um die Opfer von Herdentieren und eben um alle die Fragen, die sich um die Lebensgrundlage viehzüchtender Nomaden ranken. Seit der Phoenikerzeit ist diese Phase überwunden, so wie schon in der Philisterzeit die reine Schlächterei im Namen Jahwes überwunden war. Auch die Kunst, das Wirtsvolk den eigenen Zielen dienstbar zu machen, ist nun verfeinert. Mit der Aushöhlung des Wirtsvolkes durch Zerstörung seines Adels, also seiner Führungselite, ließ sich in dem persischen Feudalstaat jüdische Macht einrichten, aber trotz der Größe des persischen Reiches genügte diese Macht nicht, die Welt zu beherrschen. Dazu bedurfte es des Handels, und den lernten die Juden entweder bei den Phoenikern kennen, oder sie entwickelten ihn mit Hilfe der phoenikischen Transportmittel selbst. (27)

Erst durch die Teilnahme der Juden an der Expansion und dann an der Größe des Carthager Handelsreiches wurden die Juden international. Nun reichte ihr Wirkungsfeld, oder besser, ihr Weidegrund, von Cadiz bis zum Indus, das sind etwa 8000 Kilometer von West nach Ost. (28)

Ungestört durch alle politischen Ereignisse in diesem Riesengebiet, und doch allen Veränderungen geschickt angepaßt, erhielt sich die Handelsmacht der Juden hier bis heute. Im Machtbereich der Carthager wurden und blieben die Juden die Spezialisten für den Handel mit Waren und für den Handel mit dem Geld.

Diese Macht galt es abzusichern. Da wir über die Geschichte Carthagos nur recht wenige Belege haben, wissen wir auch nicht, ob die Juden dort immer gern gesehen waren. Es gibt keine Belege dafür, daß es in Carthago Antisemitismus gegeben habe, aber es besteht kein Zweifel, daß für Rom das Handelsreich Carthago ein Greuel war, und zwar, weil es eben ein Handelsreich war. Cato, der immer wieder die Vernichtung Carthagos gefordert hatte ("ceterum censeo") dürfte die Gefahr jedoch erkannt haben, denn er zeigte sich auch sonstals Gegner der Überfremdung: Er bekämpfte die nach seiner Ansicht gefährlichen Folgen der nach Rom eindringenden hellenistischen Zivilisation. (30)

Von der Entstehung der jüdischen Macht im westlichen Mittelmeer wissen wir nichts, aber wir kennen die Endzustände. Die Carthager selbst waren Anhänger eines Glaubens, dessen Gott BAAL genannt wurde. Ich bin kein Religionsforscher, aber allein aus der Häufigkeit des Gottesnamens BAAL in den Personennamen der carthagischen Herrscher und Heerführer möchte ich schließen, daß die Carthager einen monotheistischen Glauben hatten. Wenn das stimmt, dann hatten es die Juden nicht so schwer, sich "tarnend anzupassen".

Die jüdische Händlerkaste überlebte nicht nur die Zerstörung Carthagos durch die Römer, sondern auch die deutschen Staatengründungen in Carthago selbst durch die Wandalen und in Spanien durch die Westgoten und Alanen sowie durch die Sweben. (32)

Wenn wir also auch nur die Konturen des geschichtlichen Vorganges kennen, und über die inneren Vorgänge im Dunkeln tappen, so steht doch fest, daß aus der Zeit der "phoenikischen Juden" die späteren SEPHARDEN lückenlos abzuleiten sind.

DAS REICH ALEXANDERS DES GROSSEN UND DIE HELLENISTISCHE ZEIT

Alexander, der nicht etwa ein Grieche war, eroberte das ganze Perserreich in seinem unglaublich kühnen und harten Feldzug. Er führte in seinem Reich die "Koine" ein, eine Art Lingua Franca für alle Länder seines Reiches, die zwar auf der griechischen Sprache aufbaute, sie aber so veränderte, daß man sie auch bei den Paschtunen, den Farsi, den Syrern und schließlich auch bei den Juden leicht lernen konnte. Es ist dies der erste Versuch in der Geschichte, den Völkern ihre Sprache zu nehmen und ihnen eine Einheitssprache aufzuzwingen. Dieser Versuch scheiterte. (31)

Alexander wurde im Jahre 356 geboren und starb nach der Verkündung (und seiner eigenen Vorbildhandlung) der Rassenmischung im Jahre 323 v.Chr.. Unmittelbar nach seinem Tode zerfiel sein Reich.

Diese zwei Handlungen, die Förderung der Rassenmischung und die Einführung einer Einheitssprache, tragen jüdische Züge, ich habe jedoch keine Belege aus der Zeit, in der diese Handlungen getätigt wurden. Wohl aber kennen wir die Wirkung, und die können wir belegen: Als Paulus von Tarsus, jener geniale Religionsgründer, das Christentum erdachte und einführte, stützte er sich ausschließlich auf jüdische Synagogen. So heißt es im 13. Kapitel der Apostelgeschichte "Und da sie nun in die Stadt Salamis kamen, verkündeten sie das Wort Gottes in der Juden Schulen." Und im selben Kapitel heißt es später: "Sie aber zogen weiter von Perge und kamen gen Antiochien im Lande Pisidien und gingen in die Schule am Sabbathtage und setzten sich." Wohin immer Paulus kam, er ging in "die Schule", und das war eben die jüdische Synagoge: In lkonion (heute Konya), in Lystra, in Derbe, in Pamphilion, in Attalia, in Philippi, in Thessalonich, in Beröa, in Athen (in der Judenschule, wohlgemerkt auch da!), in Korinth, in Ephesus und wo sonst auch immer. (Apostelgeschichte Kap. 13 und folgende) (4)

Wenn man die Apostelgeschichte liest, wird einem klar, daß das ganze römische Reich seit langer Zeit durchsetzt war mit jüdischen Gemeinden. Diese Gemeinden sind nicht etwa erst zur hellenistischen Zeit entstanden: Sie waren dort schon seit der Zeit Esthers.

Da gibt es ein geschichtliches Rätsel: Nero, der doch die Christen verfolgt haben soll, regierte von 54 bis 68 nach Christus. Die ältesten Handschriften des "Neuen Testaments", welches doch wohl das Christentum ausmacht, die Paulus - Briefe, entstanden in den Jahren 50 bis 64 und wurden "gegen Ende des ersten Jahrhunderts n.Chr." zu einer Sammlung zusammen gestellt" (Brockhaus 1980). Das älteste Evangelium, das des Markus, entstand kurz vor dem Jahre 70, das des Johannes in den Neunziger Jahren. Darf man da fragen, woran denn die Christen zur Zeit ihrer Verfolgung durch Kaiser Nero glaubten? Ich vermute deshalb, daß Nero im Jahre 64 n. Chr. keine Christenverfolgung vornahm, sondern eine Judenverfolgung. Eine Geschichtsfälschung? Und: Warum hat er die Juden verfolgt-AVar doch Rom in Religionsfragen nicht etwa tolerant, sondern einfach' desinteressiert. Es ist auch nicht vorstellbar, daß die Judenverfolgung die Folge von wirtschaftlichem Neid auf die Juden war, denn Nero war, ganz im Gegensatz zu dem Bild, welches uns die veröffentlichte Geschichtsmeinung vermittelt, ein harter und klar denkender Mann, und dieser Mann soll die Juden beneidet haben?

Zu der Zeit, als der Hellenismus unterging, als Rom die Macht in dem bekannten Teil der Welt übernahm, waren die Juden überall gegenwärtig und hatten überall ihre Macht im Hintergrunde, wie es bei einem heimatlosen Nomadenvolk zu erwarten ist.

Bevor ich nun einiges über die Juden und das Judentum im römischen Reich berichte, ein letzter Rückblick auf die Hellenenzeit: Bekanntlich liebten es die Griechen, ihre Sportkämpfe nackt auszutragen. Das taten sie auch gern in den von ihnen beherrschten Gebieten, so auch im heutigen Palästina. Die Juden, die ja auch gern an sportlichen Veranstaltungen teilgenommen hätten, standen da vor einem Problemchen Sie waren beschnitten. Wenn sie nun nackt auftraten, dann sah man das. Da sich bei den Juden seit eh und je mehr um das Sexuelle dreht als bei anderen Leuten, wurde das Problemchen zum Problem. Es gab sogar, so wird berichtet, Versuche, die Beschneidung rückgängig zu machen, aber viel konnte dabei ja auch nicht herauskommen. Also entschlossen sich viele jüdische Familien, auf die Beschneidung zu verzichten. Eine Generation lang wuchsen die Judenbuben so auf wie die damals noch nicht entdeckten Eskimos. Inzwischen sträubte sich jedoch das jüdische religiöse Gewissen. Also schalteten die Juden die Propaganda ein: Sie brachten die Nackt-Sportlerei so in Verruf, daß sich bald die Griechen und die Perser zum Wettkampf die Hosen anzogen, und dann war die Welt wieder in Ordnung.(27)

Diese belegte Episode zeugt von dem Zahlenverhältnis der Juden im hellenischen Großreich. Und es zeugt von ihrer Treue zur Überlieferung.

Nun aber zeichnen sich zwei sehr bedeutende Ereignisse ab: Die Einverleibung Palästinas in das römische Reich, und das Christentum. Obwohl ich doch nur vom Antisemitismus berichten soll, muß ich auf die geistige Lage der Alten Welt eingehen.

Das römische Reich war der erste voll durchorganisierte Staat der Welt. Alles wurde genau registriert, also auch aufgeschrieben. Das Monopol der Juden, eine geschriebene Geschichte und eine schriftlich verfaßte Religion vorweisen zu können, das war vorbei. Und durch die Tat des Paulus von Tarsus geriet diese Religion (nicht die Geschichte) in die Hände der Gojim. Von jetzt an mußten die Juden auch im geistigen Alltag mit den Nichtjuden konkurrieren. Diese Dinge sind zwar in wahren Bibliotheken beschrieben, sie bleiben aber neuer Wertung zugänglich. Sehen wir uns deshalb das Geistesleben um das Jahr Null herum an:

Zur Zeit der Entstehung der christlichen Kirchen lief die ursprünglich auf hebräisch geschriebene Handschriftensammlung, die man das "Alte Testament" nennt, in griechischer Übersetzung um. Diese Ubersetzung nennt man "Septuaginta". Natürlich existierte die Bibel weiter in hebräischer Sprache, dem Original, "Pentateuch" genannt. Etwa einhundert Jahre nach Christus begannen sich die Juden Rechenschaft zu legen über ihr sozusagen illegitimes Kind, das Christentum, und versuchten, sich von dieser Lehre zu distanzieren. Sie trennten sich von der Septuaginta und stellten den verbindlichen (hebräischen) Text und Kanon fest. Schließlich haben sie die Septuaginta regelrecht verboten. (32)

Die alte christliche Kirche aber las die Septuaginta. Sie übersetzte sie ins Lateinische und trennte sich damit endgültig vom Urtext, obwohl sie später (etwa durch Luther und in der Anglikanischen Kirche) die Urschrift jedenfalls teilweise als "kanonisch", also als echt anerkannnte. Der Schnitt war vollzogen.

Damit begann auch die Auseinandersetzung. Einer der ersten Streiter war PHILO VON ALEXANDRIA. Er war Jude. Er versuchte, seinen heidnischen Zeitgenossen zu beweisen, daß der hebräische Urtext (der TENTATEUCH") sich sehr wohl mit den Erkenntnissen der Philosophie vereinbaren läßt, indem man die radikal verschiedenen Ansprüche auf Wahrheit, nämlich die Offenbarung und die Vernunft, verbindet" Philo lebte von 14 vor Christus bis etwa 50 nach Christus. (7)

Ich finde es recht bezeichnend, daß schon vor zweitausend Jahren die Wahrheit mit nordischer Vernunft gesucht wurde, und daß schon damals irgend etwas "offenbar" gewesen sein soll. Heute sagen wir O f f e n k u n d i g, wenn man die Vernunft ausschalten will.

Ein anderer Streiter, wieder ein Jude, war JOSEPHUS FLAVIUS, mit seinem richtigen Namen Joseph ben Mathitjahu, der von etwa dem Jahre 37 bis zum Jahre 100 nach Christus lebte, Josephus schrieb die jüdische Geschichte von der Urzeit bis zum Jahre 66 n.Chr. in 20 Bänden. Irgend ein Fälscher schmuggelte später in die Handschrift des Josephus eine Erwähnung des Jesus Christus als Messias ein, um zu beweisen, was nicht bewiesen und auch unnötig zu beweisen ist. (8)

Mit der Anerkennung der (griechischen) Septuaginta durch die junge christliche Kirche hatten die Christen die jüdische Geschichtsschreibung und die jüdische Religion so wie sie war übernommen. Damit war das Christentum die jüdische Religion für die Nichtjuden geworden.

Die Juden aber bewahrten sich ihre hebräischen Handschriften, eben den Urtext, zu ihrem ganz reservierten Gebrauch. Unbeirrbar. Für den praktischen Gebrauch allerdings eignet sich keines von beiden. Deshalb schritten die Juden zur modernisierten und gestrafften Fassung ihrer Geschichts-, Rechts- und Religionsauffassung.

Sie machten sich ihren Talmud und seine Satelliten.

Qumran
Die älteste bekannte Bibelhandschrift, gefunden in der Nähe des Toten Meeres

ROM

Die letzten 500 Jahre des "Alten Rom" haben über die Geschichte des Judentums fast keine Berichte geliefert. Wir sind deshalb auf Rückschlüsse angewiesen. Einige belegte Ereignisse mögen vor allem als Zeitmarken dienen.

Palästina kam während der Partherkriege durch den Sieg des Pompejus im Jahre 40 v.Chr. unter römische Hoheit. Der Senat berief den Edomiter (Idumäer) Herodes auf den Thron von Judaea. In dieser Zeit soll Jesus geboren und am Kreuz gestorben sein. Nach des Herodes Tode wurde Judaea zur römischen Provinz Syria geschlagen. Ein Aufstand, angeblich gegen die Mißwirtschaft der römischen Verwaltung, wurde durch Titus niedergeschlagen. 70 n.Chr. verbrannte der Tempel in Jerusalem. Die jüdische Festung Masada hielt sich noch bis zum Jahre 73. In diesem Krieg soll ein Viertel der Juden umgekommen sein. In dieser Zeit schufen die Pharisäer, eine Art Gelehrtenschule, den Talmud, auf den ich zurückkommen werde. Als ein Teil dieser Arbeit wurde um 90 n.Chr. der "Kanon" festgelegt, die Gesamtheit der für die jüdische Religion geltenden Texte, Vorschriften und Auslegungen, Diese "Halacha" war nach Sachgebieten geordnet und in der Form eines Gesetzbuches ("Mischna") dargestellt. Der Aufstand des BAR KOCHBA (richtig Simon Ben Kosiba) wurde durch den Feldherrn Julius Severus niedergeschlagen. Bar Kochba fiel im Jahre 135 n.Chr. Sein Aufstand hatte die Abfassung des Talmud verzögert, aber nicht vereitelt. Was Bar Kochba wollte, das habe ich nirgends lesen können. Bemerkenswert ist noch, daß es ernste Versuche gegeben hat, Palästina zu christianisieren. Sie scheiterten. Bis ins 5. Jahrhundert blieb Palästina das geistige Zentrum des Judentums. Dann verlor es diese Bedeutung. (9)

Bei der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 wurden viele Juden gefangen und versklavt. Andere verließen das Land , weil sie längst im römischen Reich Verbindungen hatten. So hat die Zerstörung Jerusalems die "Diaspora", (die Zerstreuung) gefördert. Nun saßen die Juden auch noch im letzten Winkel des römischen Reiches: Am Schwarzen Meer, in Nordafrika, am Rhein, an der Themse, in Rumänien und immer so weiter. Eben wegen ihrer "weltweiten" Verbindungen ging es ihnen bald sehr gut.

Deshalb ist die in allen Geschichtsbüchern zu lesende Formel sicher barer Unsinn, daß nämlich die Lage der Juden im römischen Reich sich gebessert habe, als Caracalla das römische Bürgerrecht auch an "Provinziale" verlieh. Hier klingt die immer und überall von den Juden erhobene Klage durch. So steht wieder in allen Geschichtsbüchern, daß die "Entrechtung" der Juden im späten römischen Reich ihren Höhepunkt unter unter den Kaisern Theodosios 11 und Justinianus erreicht habe. Es ist einfach kein Volk im riesigen römischen Reich je "entrechtet" gewesen. Die unglaubliche Stärke und Festigkeit dieses Staates ruhte ja auf dem Recht, oder kurz: Rom war ein Rechtsstaat ersten Ranges. Wenn eine Gruppe oder eines der Völker unter römischer Herrschaft diese Herrschaft nicht anerkannte, dann war das, was es in jedem Staat ist, und was es zum Beispiel auch am 20. Juli 1944 in Deutschland war: Aufruhr! Und wer dafür zur Rechenschaft gezogen wurde, dem "geschah Recht" und nicht Unrecht. Diese 'Entrechtung' muß also ihre Ursache bei den Juden selbst gehabt haben. Mehr wissen wir davon nicht, denn es steht nirgends geschrieben. (32)

Bezeichnend für die Geschmeidigkeit der Juden ist ihre Haltung im Krieg zwischen Byzanz und den Goten: Die Juden hielten es mehr mit den Goten, weil ihnen das germanische Recht (Das Edictum Theodorici) mehr Freiheiten gab.

Nun also war das Volk der Juden endgültig über das ganze Europa und den Nahen Osten verteilt. Es hat nie in der Geschichte eine solche Allgegenwart eines Volkes bei allen anderen gegeben, und schon gar nicht so viel Macht bei ihm.

DIE JÜDISCHEN GESETZBÜCHER

Wenn auch der Talmud erst am Ende des fünften Jahrhunderts abgeschlossen war, so bestand er doch schon, wenn auch nicht endgültig geordnet und redigiert, im zweiten. Wir brauchen hier nicht auf die verschiedenen Versionen und Einzelheiten einzugehen. Es genüge hier, die Themen zu nennen:

  1. die Saaten (Abgaben von Feldfrüchten, Leviten, Bedürftige, Brachjahr)
  2. die Feste (Sabbath, Feste, Fasten)
  3. Frauen (Eherecht, Gelübde)
  4. Schäden (Zivilrecht, Strafrecht)
  5. Heiligungen (das Opferwesen)
  6. Reinheiten (Waschungen, Speiseverbote).

In der Tat enthält der Talmud mit seinen fast 6000 Seiten eine wahre Enzyklopädie allen Wissens, von der Astronomie, der Medizin, dem Wirtschaftsleben, der Mathematik, und auch der Kabbala und der Religion bis zu einer Art Staatslehre.

Im Jahre 1555 verfaßte Josef Karo eine Art Auszug aus dem Talmud, und zwar die Systematisierung des jüdischen Religions-Gesetzes. Er nannte es "Schulchan Aruch". - (10)

Es gelten somit für die Juden drei religiös-geschichtliche "Grundgesetze": Das Pentateuch (das christliche "Alte Testament" ), der Talmud und der Schulchan Aruch. Alle drei Werke sind für die Juden gleich verbindlich. Ich zitiere zunächst sechs Lehrsätze aus dem Schulchan Aruch, und zwar dem Buch Choschen ha-Mischpat, über jüdisches Wirtschaftsrecht und das Verhalten zum Staat.

"Der Irrtum eines Goi (hier steht gleichbedeutend "Akum"), also etwa ihn zu betrügen oder ihm nicht zu bezahlen was man ihm schuldet, ist erlaubt, sofern er es nicht merkt, damit der Name geheiliget sei."

"Wenn Ruben einem Goi etwas verkauft, und Simon kommt und sagt dem Goi, daß es nicht soviel wert ist, dann muß Simon dem Ruben den Schaden zahlen."

"Wenn jemand ein Geschäft mit dem Goi macht, und ein anderer Jude kam und half den Goi zu betrügen im Maß, im Gewicht oder in der Zahl, dann müssen sich beide (Juden) den Gewinn teilen, mag er nun gegen Bezahlung (Provision) oder umsonst geholfen haben."

"Staatsgesetze nennen wir, wovon der König und seine Untertanen Nutzen haben. Aber nach den Gesetzen der Gojim soll man nicht richten, weil sonst alle Gesetze der Juden überflüssig wären. "

"Wenn der König (die Obrigkeit) befahl, ihm Stroh oder Wein oder andere Waren zu liefern, und es ging ein Denunziant hin und sagte, siehe, der (Jude) hat einen Vorrat an Stroh oder Wein da oder dort, und man (die Obrigkeit) hat es beschlagnahmt, so ist der Denunziant verpflichtet, den Schaden zu ersetzen."

"Wer einen Juden wegen eines Verbrechens anzeigen will, den darf der Jude umbringen. Es ist erlaubt zu töten den Verräter, auch bevor er denunziert hat. Wenn einer nur sagt, er werde den und den anzeigen, so daß er an seinem Körper oder an seinem Gelde Schaden leidet, so ist er dem Tode verfallen. Man warne ihn und sage: Denunziere nicht! Trotzt er aber und sagt: Ich werde doch anzeigen, so ist es ein Gebot, ihn totzuschlagen. Jeder, der ihn totschlägt, hat ein Verdienst."

Dies ist eine Auswahl reiner Räuberbräuche. Bezeichnend daran ist, daß sich die Juden in diesen Artikeln eindeutig außerhalb der Gemeinschaft stellen, daß für sie das Wirtsvolk eine Beute ist, sonst nichts.

Einige Artikel zum Thema "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit". (Die Talmudstellen werden nach "Ordnung", "Traktat" und Seite zitiert).

III/1/61a: Ihr Juden werdet Menschen genannt, die Völker der Welt aber werden nicht Menschen, sondern Vieh geheißen.
IV/2/144: Genau der gleiche Text.
V/7/7a: Und wieder genau der gleiche Text.
IV/+/144b: Die Nichtjuden werden nicht Menschen, sondern Vieh genannt. Die Juden allein werden Menschen genannt.
II/1/67a: Alle Juden sind geborene Königskinder.
II/1/128a: Genau der gleiche Text noch einmal.
IV/8/4a: Auf die Juden ist Gott überhaupt nie zornig, sondern nur auf die Nichtjuden.
V/3/91b: Die Juden sind vor Gott angenehmer als die Engel.
I/1/7a: Gott läßt seine Majestät nur unter den ihm zugehören den Juden wohnen.
V/2/43b: Der Mensch muß an jedem Tage die drei Segenssprüche sagen, nämlich, daß Jahwe ihn nicht zu einem Goi, nicht zu einem Weibe und nicht zu einem Unwissenden gemacht hat.
V/2/44a: Wieder das selbe Gebot.
ESRA 9,12: So sollt ihr nun eure Töchter nicht ihren Söhnen geben, und ihre Töchter sollt ihr nicht für eure Söhne nehmen.
Nehemia 10, 31: Wir wollen ihre Töchter nicht für unsere Söhne nehmen.
Nehemia 13, 23:

Zu dieser Zeit sah ich auch Juden, die sich Frauen genommen hatten aus Asdod, Ammon und Moab. Und ihre Kinder sprachen asdodisch oder in der Sprache der anderen Völker. Aber jüdisch konnten sie nicht sprechen. Und ich schalt sie und fluchte ihnen und schlug einige Männer und packte sie bei den Haaren und beschwor sie bei Gott: Ihr sollt ihre Töchter nicht euren Söhnen oder euch selbst nehmen!

UND DAGEGEN HEUTIGE STIMMEN:

Rabbi Yaacov Perrin, London Times, 28.2.1994: Eine Million Araber sind nicht den Dreck unter dem Fingernagel eines Juden wert.

Yitzhak Shamir, damals Israelischer Ministerpräsident, NEWSWEEK 4.11.88 "We say to them from the heights of this mountain and from the perspective of thousands of years of history that they are like grasshoppers compared to us."

Und das ins Deutsche übersetzt: Von der Höhe dieses Berges hinunter und aus der Sicht der Tausende Jahre alten Geschichte unseres Volkes sagen wir ihnen, sie sind, verglichen mit uns, nur Heuschrecken.

Um aber diesen Hochmut auch nur einigermaßen verstehen zu können, sei hier noch ein Jude zitiert, der ehemalige Kriegsminister SHARON: Wenn es um unser Überleben geht, verlassen wir uns auf keine Garantien. Wir brauchen auch keine. Wir würden nie jemanden darum bitten, uns zu verteidigen. Wir verteidigen uns selbst. Das ist nicht nur unser Recht, sondern unsere Pflicht. Wir werden niemals unsere Sicherheitsinteressen aufs Spiel setzen. - Und weiter: Juden brauchen keine Anerkennung ihres Existenzrechtes. (nach SPIEGEL, 41/82, S. 198).

Diese drei Beispiele zeigen, daß der Talmud und die beiden anderen jüdischen Grundgesetze nicht etwa historischer Sperrmüll sind, sondern hier und heute gelten als Lebensregeln für die Juden und als der e i n z i g e Maßstab für ihre Behandlung der Gojim. Diese bewundernswerte Stetigkeit in den seßhafte Menschen erschreckenden Grundsätzen ist, ich muß es auch hier wieder sagen, genetisch bestimmt: Der Nomade sieht in allem nur seine Beute. Trotzdem sind die Juden eine Ausnahme: Alle anderen Nomaden, wie etwa die Mongolen, die Tuareg und die Buschmänner, sind schlichte Leute. Man nennt das oft "primitiv", aber dieses Wort ist zu abfällig, um die Wahrheit auszudrücken. Die Juden aber sind der merkwürdige Zwitter zwischen hochgebildeten, klar denkenden und grundsatztreuen Menschen und doch wieder, und jetzt könnte das Wort p r i m i t i v eher passen. Oder sollte man nicht gerade von intelligenten Menschen erwarten dürfen, daß sie sich auf ehrliche Weise und ohne andere zu Vieh abzuwerten, ihr täglich Brot verdienen?

Wir haben noch einen weiten Weg, bis wir auch nur einigermaßen klar erkennen können, was hier gespielt wird. Wir werden es erkennen können. Verstehen kann man es überhaupt nicht.

Die Juden und die Frauen:

1 Moses 19:
Ehe sie sich legten, kamen Leute aus Sodom und forderten Lot und sprachen: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht. Führe sie heraus! Lot ging hinaus zu ihnen und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel. Siehe, ich habe zwei Töchter, die haben noch keinen Mann erkannt. die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt.

1 Moses 30:
Und Lot zog nach Zoar mit seinen beiden Töchtern. Da sprach die ältere zur jüngeren: Unser Vater ist alt, und ist kein Mann mehr aui Erden, der zu uns eingehen möge. So komm, laß uns unserem Vater Wein geben und bei ihm schlafen!... Also wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater.

Richt. 8, 30:
Und Gideon hatte 70 leibliche Söhne, denn er hatte viele Frauen.

Richt. 12, 8:
Nach diesem (Jephthah) richtete Israel Ebzan. Der hatte 30 Söhne und 30 Töchter gab er hinaus.

Richt. 12, 13:
Nach diesem richtete Israel Abdon, der hatte vierzig Söhne.

Richt. 19, 25:
Aber der Ephraimiter ging zu ihnen hinaus und sprach: Siehe, ich habe eine Tochter, noch eine Jungfrau. Die will ich herausbringen, die mögt ihr zu Schanden machen und tut mit ihr was euch gefällt. - Die Männer erkannten sie und trieben ihren Mutwillen an ihr die ganze Nacht. Da er nun morgens aufstand und die Tür öffnete, daß er seines Weges zöge, siehe, da lag sie auf der Schwelle. Er sprach zu ihr: Steh aufl. Aber sie antwortete nicht (mehr). Da nahm er sein Messer und zerstückte sie mit Gebein in zwölf Stücke.

2 Sam. 13, 11:
Absalom, der Sohn Davids, hatte eine schöne Schwester, und Amnon, der Sohn Davids, gewann sie lieb. Sie aber sprach: Nicht, Amnon, mein Bruder, schwäche mich nicht! Aber er wollte ihr nicht gehorchen und überwältigte sie und schlief bei ihr.

2 Sam. 16, 22:
Da machten sie Absalom eine Hütte auf dem Dache, und Absalom ging hinein zu den Kebsweibern seines Vaters vor den Augen des ganzen Israel.

1 Kön. 11, 1:
Aber der König Salomo liebte viel ausländische Weiber, die Tochter Pharaos und moabitische, ammonitische, sidonitische und hethitische.

2 Sam. 20, 3:
Da aber der König David heimkam gen Jerusalem, nahm er die zehn Kebsweiber, die er hatte zurückgelassen, das Haus zu bewahren, und tat sie in eine Verwahrung und versorgte sie; aber er ging nicht zu ihnen ein. Und sie waren also verschlossen bis an ihren Tod.

Talmud 1V4/52b:
Eines Nichtjuden gegenüber begeht der Jude keinen Ehebruch. Strafbar für den Juden ist nur der Ehebruch an d e s  N ä c h s t e n Weib, das heißt, an des Juden Weib,

Talmud 1V8/8 1:
Ein Eheweib gibt es für die Gejim nicht, sie sind nicht wirklich ihre Weiber.

Gewiß gibt es heutzutage Juden, die in guter Ehe leben und die anderer Leute (also auch der Nichtjuden) Ehe achten. Entsetzlich aber ist und bleibt die Tatsache, daß das moralische Grundgesetz der Juden und ihre "heiligen Schriften" in der Frau nur (günstigstenfalls) eine Gehilfin des Mannes sehen. Nach diesen Grundgesetzen muß man sie beurteilen. Danach kennt der Jude also keinerlei Achtung vor der Frau. Bemerkenswert ist ferner, daß hier, in den ja auch dem Christentum zugrundeliegenden alttestamentarischen Schriften, der oder die Nächste n u r der Jude oder die Jüdin ist. Was sich eigentlich doch von selbst versteht und erst in jüngster Zeit der Umwertung aller Werte geopfert wurde.

Auch diese Häufung der beschriebenen Abartigkeiten, wie sie die "heiligen" Schriften offenbaren, muß man zu einem guten Teil darauf zurückführen, daß die Juden Nomaden sind. Der Nomade zieht herum. Dabei braucht er keine Frau, denn er hat ja auch keine Heimat. Frauen findet der Nomade überall, wie auch Vieh, Waffen, Wasser und was man sonst so braucht. Aber das Nomadentum allein erklärt derartige Unmenschlichkeiten nicht. Sie bleiben unerklärlich.

Das Eigentum im jüdischen Gesetz:

V Mose, 7:
Dich (Israel) hat der Herr, dein Gott, auserwählt zum Volkedes Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

Richt. 10/6:
Aber die Kinder Israel taten wiederum, was Jahwe mißfiel. Da entbrannte der Zorn Jahwes über Israel und er verkaufte sie unter die Hand der Philister und Ammoniter. (Der Mensch als Sklave, als Eigentum).

2 Mose 21/2:
So du einen hebräischen Knecht kaufst, der soll dir sechs Jahre dienen, im siebenten Jahr soll er frei ausgehen umsonst. (Sklaverei selbst unter Juden).

Talmud IV3/54b:
Die Güter der Gojim sind der herrenlosen Wüste gleich, und jeder, der sich ihrer bemächtigt, hat sie erworben.

Jos. 24, 13:
Und ich (Jahwe) habe euch ein Land gegeben, um das ihr euch nicht bemüht habt, und Städte, die ihr nicht gebaut habt, um darin zu wohnen und zu essen von den Weinbergen und Ölbäumen, die ihr nicht gepflanzt habt. (Das i s t das Gesetz des Nomaden, nichts anderes!)

Esra 9, 12:
Und laßt sie (die Gojim) nicht zu Frieden und Wohlstand kommen ewiglich, damit ihr mächtig werdet und das Gut des Landes (der Gojim!) eßt und es euren Kinder vererbt auf ewige Zeiten. (Das ist nicht vorausschauende Planung: Das zielt auf die Ewigkeit!).

Neh. 9/25:
Und sie eroberten feste Städte und ein fettes Land und nahmen Häuser voller Güter in Besitz, ausgehauene Brunnen, Weinberge, Ölgärten und Obstbäume in Fülle, und sie wurden satt und fett und lebten in Wonnen durch deine große Güte. (Auch andere Völker erobern, aber um dort zu pflügen, zu säen und zu pflanzen. Hier ist alles nur um der sofortigen Beute willen da).

Sach. 14, 14:
Und man wird zusammenbringen die Güter aller Gojim ringsherum: Gold, Silber und Kleider über die Maßen, (Hier herrscht nicht Raubgier, hier herrscht Raubrausch!).

Choschen ha-Mischpat 156, 6 Hagah:
Hab und Gut der Nichtjuden ist wie herrenloses Gut, und wer zuerst kommt, ist berechtigt. (Aus Schulchan Aruch).

Qumran:

O Zion, freue dich gar sehr
Jerusalem, strahle auf im Jubel,
und alle Juda-Städte, jauchzet!
Halt' deine Tore ständig geöffnet,
daß dir komme der Völker Vermögen
und ihre Könige werden dir dienen,
und was dich bedrückte, kniet alles vor dir;
von deinen Füßen, den Staub wird man dir lecken.

Ihr Töchter meines Volkes,
ruft laut mit jubelnder Stimme,
schmückt euch mit Schmuck und Ehre!
Gepriesen sei Israels Gott,
der Huld bewahrt seinem Bunde,
Hilfe bezeugt seinem erlösten Volke!

Und wir sind das Volk deiner Heiligkeit,
deinen Namen preisen wir ob der Werke deiner Wahrheit,
rühmen auch ob deiner Wundertaten!

Erhebe dich, erhebe dich, Gott der Himmlischen,
und sei in deiner Stärke erhaben!

(in der Übersetzung von H.Bardtke, Berlin 1953, S 148/9). (11)

Auf den hier ausgedrückten paranoiden Größenwahn und die ungeheure Brutalität dieser Aussage komme ich am Schluß des Buches zurück. Dann werde ich auch Belege bringen, daß dieser ganze Wahn heute, h e u t e ! noch in vollem Maße Gesetz und Glaube, Geschichte und Gegenwart der Juden ist. Hier sei nur angedeutet, wie die Weltöffentlichkeit wohl antwortete, wenn sie solche Unverschämtheiten von einem der heute sprichwörtlich "Bösen" hörte, wie etwa von Hitler, von Saddam Hussein, von Schirinowski oder von Le Pen.

Ich bin kein Psychologe, wie Sigmund Freud einer war. Mögen seine Epigonen doch erforschen, was sich hier aus Minderwertigkeits-Komplexen, aus krankhafter Raffgier, aus Prahlsucht und schierer Bosheit zusammengebraut hat zu einem Angriff auf alle Menschen, nicht nur auf die Deutschen!

Erstaunlich an dieser Erscheinung ist nur, daß die Angegriffenen bis heute nichts weiter zustandebrachten als den Antisemitismus, den sie hinter der vorgehaltenen Hand verschämt und mit schlechtem Gewissen nicht etwa aussprechen, sondern kunstvoll umkreisen wie die Katze den heißen Brei. Und daß die Welt (mit noch schwer zu wertenden möglichen Ausnahmen im fernen Osten, vielleicht!) heute von dieser kranken Über-Ichsucht eines winzigen Völkchen regiert wird.


Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Züruck zum vorhergehenden Teil
Weiter zum nächsten Teil
Back to Archive