Gemeinschaft und multikulturelle Ideologie

Die subtilste und zugleich perfideste Art des Genozids bezeichnet man neusprachlich als ›Multikulturismus‹. Der kürzeste Weg zur Zerstörung von Gemeinschaft und Demokratie oder zur Verhinderung der Entstehung solceher ist die Tolerierung einer massenhaften Invasion nichtassimilierbarer Kulturfremder. Schon John Stuart Mill erkannte, daß es ›fast unmöglich‹ sei, in einer multiethnischen Gesellschaft eine wirkliche Demokratie zu errichten.

Die von dem Viererkartell praktizierte Methode, Deutschland vor allem durch die Förderung des massenhaften Zustroms von Artfremden, die sich überwiegend auf einer völlig anderen Zivilisationsstufe befinden, nach und nach auf Dritte-Welt-Niveau herabzustufen, zeitigt erschreckende Erfolge. Unsere Nation, nicht mehr durch ihre historischen Grenzen geschützt und von der EU ausgeblutet (siehe Seite 175 ff.), fällt in Europa rapide zurück. Nach einem UN-Bericht aus dem Jahre 1995 über die menschliche Entwicklung liegt Deutschland heute in Europa bereits hinter den Niederlanden, Finnland, Irland, Norwegen, Frankreich, Spanien, Schweden, Belgien, der Schweiz und Österreich zurück, wobei in diesem Bericht insbesondere Wohlstand, Bildung, Lebenserwartung und Gesundheit der Menschen bewertet wurden.

Während der Regentschaft des ›grünen‹ jüdischen Stadtrats Daniel Cohn-Bendit alias Kuron Modzelewsky und seines ›Amts für multikulturelle Angelegenheiten‹ wurde Frankfurt am Main zu einer Stadt, deren Anteil an Deutschen ständig rapide abnahm. Nach Angaben des Amtes für Statistik der Stadt Frankfurt nahm allein von November 1992 bis November 1993 die Zahl der Deutschen per Saldo um 4 883 Personen ab, während die der Ausländer um 5 146 Personen zunahm. Natürlich haben auch einige Deutsche ihren Nutzen davon: windige Winkeladvokaten für Asylrecht, Kinderärzte, Schlepperbanden, Kaufhauseigner, die die Sozialhilfegelder des überwiegend mittellosen multikulturellen Invasionsheeres einstreichen. Aber die meisten Deutschen leiden unter der Verdrängung.

Auch in Frankreich finden sich in Sachen multikultureller Subversion der französischen Gemeinschaft ähnliche Verhaltensmuster. Der Verband der jüdischen Studenten ist eine Hauptstütze von ›SOS-Rassismus‹, einer Gruppe von ›Berufs-Antirassisten‹ ähnlich den Berufsrevoluzzern vergangener Tage, denen Cohn-Bendit alias Modzelewsky auch schon angehörte.

Gleiches geschieht in den USA, wenn dort der Jude Joel Kotkin gezielt die chinesische Einwanderung nach Kalifornien und gleichzeitig dieAbkopplung der USAvon dem ›weißen‹ Europa betreibt, um erklärtermaßen eine ›multirassische Identität‹, also ein Paradoxon, zu erzeugen.

Michael Friedman (im Parteivorstand der CDU), Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland, fordert für Deutschland die unbeschränkte Aufnahme von Bosnienflüchtlingen, die in aller Regel kulturfremde Muslime sind.

Die Methode ist stets dieselbe. Das Angriffsziel sind stets ›weiße‹ Strukturen und Verhältnisse. Objektiv sind diese antiweißen Kreuzzüge damit selbst zutiefst ›rassistisch‹.

Kohl, Träger des Coudenhove-Kalergi-Preises, wird diese Methode mit ›klammheimlicher Freude‹ verfolgen. Wie schrieb doch der von den Rothschilds gesponserte Richard Nikolaus von Coudenhove-Kalergi in der Wiener Freimaurerzeitung Nr. 9/10 des Jahres 1923: »Der kommende Mensch der Zukunft wird ein Mischling sein.

Für Paneuropa wünsche ich mir eine eurasisch-negroide Zukunftsrasse ... Die Führer sollen die Juden stellen, denn eine gütige Vorsehung hat Europa mit den Juden eine neue Adelsrasse von Geistesgnaden geschenkt.«

Die USA, das heutige Absurdistan, waren im Inneren so lange noch stabil, wie sie tatsächlich noch ein monokultureller angelsächsischer Schmelztiegel (›melting pot‹) waren, dominiert von englischer Literatur, englischer Religion und englischer Ethik. Bis in die frühen 60er Jahre hinein wurden die Stärke und die innere Einheit des amerikanischen Volkes nicht durch die Tolerierung ethnischer und sprachlicher Unterschiede, sondern durch deren Einschmelzung im Wege der Diskriminierung ethnischer und sprachlicher Minderheiten erreicht. ›Amerikanisierung‹ war also der Prozeß der erzwungenen Konformität und Homogenität, wobei die Einschmelzung der Unterschiede, so Benjamin Schwarz in der Zeitschrift The Atlantic Monthly (5/95), als Reinigungsprozeß verstanden wurde. »Amerikanisierung«, so Schwarz, »reinigte« die USA zwar nicht von ihren ethnischen Minderheiten, aber die Minderheiten von ihrer ethnischen Identität.

Dies war der Preis für den Eintritt in das einst gelobte Land, auch New Jerusalem genannt. Es war Ausdruck eines souveränen Selbstbewußtseins, das den Deutschen besatzungsbedingt ausgetrieben wurde und zu dem die Bonner Ochlokratie immer noch ein zutiefst gestörtes Verhältnis hat. Zu jener Zeit gab es in den USA unter den einwandernden Juden, so wiederum Schwarz, folgende bekannte Redensart: »Willst Du ein Amerikaner werden, dann vergiß Deine Vergangenheit, Deine Bräuehe und Deine Ideale.« Freilich hat dieser Eintrittspreis die immigrierenden Juden nicht abgeschreckt, genau das Gegenteil zu tun und zu propagieren, und insbesondere das früher jüdisch dominierte Hollywood (siehe Seite 112 ff.) unternahm alles, um aus dem Schmelztiegel USA den heutigen Flickenteppich zu machen und damit deren innere Stärke zu brechen - bis hin zum heutigen Absurdistan.

Die Immigration von Europäern in die USA ist von etwa 50 % zwischen 1955 und 1964 auf ungefähr 7 % zwischen 1975 und heute gesunken, Tendenz weiter fallend. Die USA sind für Europäer nicht mehr das gelobte Land. Statt aber diese Zahlen richtig zu deuten, verwandelt das Viererkartell Deutschland durch den Import nicht assimilierbarer Fremder ebenfalls in einen multikulturellen Flickenteppich nach US-Muster. Man stelle sich auch nur das Geschrei vor, wenn es bei uns hieße: ›Willst Du Deutscher werden, dann vergiß Deine Vergangenheit, Deine Bräuche und Deine Ideale.‹Aber genau dieses wäre es, was wir im Interesse der Homogenität und Harmonie der Gemeinschaft eigentlich fordern müßten.

Rita Süßmuth (CDU), die sich in einem Focus-Interview ausdrücklich gegen die ethnische und kulturelle Homogenität Deutschlands ausgesprochen hat, tritt für ein Miteinander unterschiedlicher Kulturen ein. Entweder weiß es die Dame, immerhin Bundestagspräsidentin, in apolitischer und ahistorischer Naivität nicht besser, oder sie betreibt die Zerstörung der deutschen Kulturgemeinschaft, in wessen Auftrag auch immer, ganz gezielt; denn es gibt in der Regel kein multikulturelles Miteinander, sondern nur ein multikulturelles Gegeneinander.

Der große Bruder des Viererkartells, die USA, liefert dafür ein anschauliches Beispiel.

Multikulturismus führt nicht zu einer homogenen Einebnung ethnischer Konflikte, sondern betont vorhandene oder vermeintliche Unterschiede, führt zur ethnischen Abgrenzung der jeweiligen ethnischen Gruppen, nicht zu deren friedlichem Miteinander, bewirkt in der Regel die Transformation einer harmonischen Solidargemeinschaft in eine atomisierte, ›tribalisierte‹, von Interessengegensätzen paralysierte, inhomogene, disharmonische und chaotische Gesellschaft ständig im Streit liegender Gruppenegoismen. Multikulturismus ist das fatale, reaktionäre Bollwerk auf dem Weg von der schlechten zur guten Freiheit. Multikulturismus verheißt keinen Fortschritt, sondern nur Auflösung und Zerstörung, bestenfalls eine »Dauerbaustelle« (Leggewie). Multikulturismus ist zutiefst unsozial; denn er trifft nicht seine SchickiMicki-Propagandisten, die auf ihren Abend in der italienischen Pizza-Mafiafiliale oder der chinesischen TriadenNiederlassung nicht verzichten wollen, sondern die sozial schwachen Deutschen. Auf ihrem Rücken wird die »kokette Weltfremdheit« (Rolf Winter) dieser zynischen, gemeinschaftsfeindlichen Reaktionäre ausgetragen.

Gerade hinsichtlich der Überfremdungsproblematik gibt es imAbsurdistan Deutschland eine demokratischen Prinzipien Hohn sprechende Unterdrückung der Mehrheit durch eine doktrinäre, militante Multikulti-Minderheit. Dieser häufig privilegierten, gesundem Menschenverstand entwöhnten Minderheit wäre zu wünschen, ihre vornehmen, ›bildungsbürgerlichen‹, noch ›weißen‹ Villenvororte zu verlassen, um mit Türken, Arabern, Afrikanern, Sinti, Roma usw. Tür an Tür in abgeschlossenen Multikulti-Ghettos zusammenzuleben. Dort würden sie dann hautnah babylonisches Chaos und permanenten Bürgerkrieg (er)leben, während die in der Regel minder privilegierte, unter der Invasion ethnisch Fremder leidende Mehrheit weiter in ihrer eigenen Kultur und li adition leben könnte; wenigstens dieser ideelle Reichtum verbliebe ihr dann noch. Würde es gerecht im Absurdistan Deutschland zugehen, würde nicht die unterdrückte Mehrheit dem genozidären Minderheitsdogma zur Schaffung eines eurasisch-negroiden, seiner kulturellen Bezüge beraubten, leicht manipulierbaren Einheitsmensehen ausgesetzt, sondern hätte in seiner Art eine Überlebenschance, eine Chance, die wir auch jeder Tierart zuzubilligen bereit sind.

Inzwischen werden ganze Stadtteile zu Auffangbecken von nicht assimilierbaren Ausländern und verkommen nach und nach zu Slums. Und derselbe politische Pöbel, der dies bewirkt hat, schreit anschließend ›Ausländerfeindlichkeit‹, wenn sich die an die Wand gedrängten Deutschen zu wehren beginnen.

Ob es Kreuzberg in Berlin, Wilhelmsburg in Hamburg oder Dietzenbach bei Frankfurt ist, ganze Stadtteile und Städte werden durchAusländer, meistens Türken, übernommen. Sie haben die Invasionsgebiete gleichzeitig zu Kriminalitätshochburgen umgewandelt. Deutschland, ein kriminelles Abenteuerland für Türken, Italiener, Jugoslawen, Russen und Nordafrikaner.

Ausländer sind inzwischen mit mehr als einem Drittel an der Gesamtkriminalität in Deutschland beteiligt, an der Schwerstkriminalität sogar bereits bis zu 60 %.

Rumänische und jugoslawische Banden haben sich auf Einbrüche und organisierte Diebestouren spezialisiert, Vietnamesen beherrschen den Zigarettenschmuggel, Türken, Libanesen, Marokkaner und Südamerikaner den Rauschgiftmarkt, Polen und Russen dominieren beim Kfz-Diebstahl, so der Focus. »Heute gestohlen, morgen in Polen« heißt es im Volksmund.

Laut Polizeistatistik war der Anteil ausländischer Tatverdächtiger 1993 besonders hoch bei Autodiebstahl (49 %), Rauschgiftdelikten (51 %), Menschenhandel (47 %) und Taschendiebstahl (73 %). Die Aufklärungsquote betrug nur 43,8 %. Der Ausländeranteil in den Gefängnissen übertrifft deren Bevölkerungsanteil um das Drei- bis Fünffache. Die Gefängnisse sind mit Türken, Jugoslawen, Rumänen, Nordafrikanern und Italienern überbelegt. In Hamburg-Fuhlsbüttel (›Santa Fu‹) gibt es einen 40 %igen Ausländeranteil; das Jugendgefängnis in Hannover ist zu über 80 % mit Ausländern belegt.

In den Ausländerhochburgen sind die Zahlen, wie erwähnt, noch wesentlich dramatischer.

Im Jahre 1992 waren 58,7 % der Tatverdächtigen im Dienstbezirk des Frankfurter Polizeipräsidiums Ausländer. In Frankfurt am Main sind laut Focus 65 % der 14bis 18jährigen und 70 % der 18- bis 21jährigen Tatverdächtigen Ausländer.

Die Illusionisten, die einst von einer Integration ausländischer Jugendlicher faselten, sind durch die Realitäten längst ad absurdum geführt worden. »In der zweiten und dritten Generation der Zugewanderten«, so Richard Münch in seinem Buch Projekt Europa, »verschärft sich der ›Identitätskonflikt‹«, verhindert eine Integration und begünstigt das Abtauchen in die kriminelle Szene.

An bestimmten Delikten waren in Frankfurt am Main im Jahre 1992 Ausländer weit überproportional beteiligt, zum Beispiel am Totschlag (64 %), an Raub und räuberischer Erpressung (68,2 %), Urkundenfälschung (96,1 %), Taschendiebstahl (85,2 %), Drogenhandel (82,3 %). An sogenannten organisierten Verbrechen waren die Ausländer im Jahre 1994 zu 59 % beteiligt.

In manchen Gebieten findet durch die Invasion völlig Kulturfremder, durch explosionsartig ansteigende Kriminalität und/oder allmählichen Verfall ganzer Straßenzüge eine Vertreibung sozial schwacher Deutscher auf breiter Front statt. Am schlimmsten trifft es die Alten. Viele von ihnen, Vertriebene aus ihren angestammten deutschen Ostgebieten, machen auf Grund der gemeinschaftsvernichtenden Politik der (inneren)Appeasement-Politiker Kohl, Rau, Herzog und Co. bereits ihre zweite Vertreibung durch.

Die späteren Folgen solcher Vertreibungen lassen sich in den USA ablesen. Detroit, von wo der weiße amerikanische Automobilismus ausging, ist heute zu zwei Drittel schwarz. Washington D. C., die Kriminalitätshauptstadt der Welt, ist inzwischen mehrheitlich schwarz. Die Verwaltungen solcher Städte werden schwarz geführt.

Die Weißen sind schwarzbestimmte Minderheiten geworden, weil schwarz nicht Kompetenz und Erfahrung, sondern eben schwarz, also ›rassistisch‹, wählt. Das Demokratieprinzip wurde ›rassistisch‹ ad absurdum geführt. Es ist letztlich degeneriert in einen Wettbewerb von schwarzen und weißen Samenkanonen, in dem die Weißen aufgrund größerer sexueller Enthaltsamkeit zwangsläufig unterliegen. Dieser faktische Genital-›Rassismus‹, der meistens einhergeht mit der Zerschlagung gewachsener Strukturen und zivilisatorischem Rückschritt, ist der eigentliche real existierende, tabuisierte ›Rassismus‹.

»Wir haben die Demographie auf unserer Seite«, so William King, früherer Vorsitzender der schwarzen Studentenvereinigung an der Stanford- Universität. Die Superwaffe des Jahres 2000 ist die Samenkanone zwischen schwarzen oder muslimischen Männerschenkeln.

Ähnlich ist es in Frankreich. Ausländer anderer Kulturzugehörigkeit, meistens arme Zuwanderer aus Afrika nördlich und südlich der Sahara, haben ganze Stadtviertel von Paris eingenommen, ohne daß die Einheimischen um ihre Zustimmung oder Meinung gefragt wurden. In der Pariser Regierung beträgt ihr Anteil bereits über 13 %, in der Hauptstadt selbst sind es fast 17 %. Der Wanderungsüberschu1 (legal und illegal) beträgt jährlich mindestens 200 000, während gleichzeitig Einheimische die inzwischen verrufenen ›Cit6s‹ (sprich: ›Ghettos‹), ähnlich wie in deutschen Großstädten, verlassen und die ›lmmigr6s‹ und ihre Nachkommen in mehr oder minder polizeifreien Gegenden der ›Banlieue‹ unter sich bleiben. Eine neue, selbst gezüchtete Form der Apartheid ist entstanden.

Alle fünf Jahre wächst in Frankreich die Zahl der zumeist afrikanischen Ausländer um eine Million, die dank der offenen EU-Grenzen nun freie Fahrt nach Deutschland haben. Alle zehn Jahre wechselt eine Million Menschen aus der Minderheit der Ausländer in die Mehrheit der französischen Staatsbürger über. Und dennoch bleiben sie meistens Fremde, weil sie sich nicht integrieren wollen. Sie beharren auf ihrem ›Recht auf Besonderheit‹ (›droit à la diff6rence‹). Längst hat sich wie in den USA erwiesen, daß der Mechanismus der Segregation (Absonderung) stärker ist als der Mechanismus der Integration. Die abgesonderten ethnischen Gruppen bilden das Proletariat von morgen. Aus ihren Ghettos heraus wurden, ähnlich wie bereits in den USA (Los Angeles), erste Revolten vorgetragen, die in Zukunft explosionsartig zunehmen werden. Gescheiterte kommunistische und sozialistische Ideologen betreiben die Etablierung dieser proletarischen Ghettos durch mittelbare Förderung massiver Armenzuwanderung aus Afrika, einerseits mit dem Hintergedanken, auf diese Weise doch noch ihre geschichtlich gescheiterte Utopie zu einem späten makaberen Sieg zu führen, andererseits mit der Absicht, aus diesen Gruppen ihre Wähler von morgen rekrutieren zu können. Dabei scheinen sie, getreu ihrer früheren leninistischen Doktrinierung, nolens volens die ›Libanonisierung‹ bzw. die ›Balkanisierung‹ der gesamten französischen Gemeinschaft mehr als nur billigend in Kauf zu nehmen.

Und wie steht es mit dem großen Bruder, dem multikulturellen ›Absurdistan‹? In den USA nimmt die Selbstbespiegelung der verschiedenen ethnischen Gruppen immer groteskere Formen und Ausmaße an, und dies wird sich voraussehbar in einem Ansteigen bürgerkriegsähnlicher Unruhen, wie sie sich bereits in Los Angeles angedeutet haben, auswirken.

Paranoia, Mißtrauen, Minderwertigkeitsgefühle und vermeintliche oder tatsächliche Unterprivilegierung haben bereits unter den Schwarzen eine Bunker- und Festungsmentalität entwickelt, aus der heraus sie irgendwann den Befreiungsschlag führen werden. Malcolm X weist den Weg.

Es ist unter ihnen eine imaginäre irreale Gegenwelt entstanden, in der die Weißen sie mit heimlicher, durchtriebener und unbarmherziger Bösartigkeit verfolgen. Sie fühlen sich als ewige Opfer der Weißen. Welcher Kompromiß ist mit einer weißen Gesellschaft möglich, die, so ihre Fixierung, ihnen nur Böses will? Welche Kommunikation kann in einer Atmosphäre von Furcht und Mißtrauen stattfinden? Paranoia und tiefes Mißtrauen teilt die Gesellschaft und verhindert das Aufkommen von Hoffnung, offener Begegnung und Ausgleich. Das Opferdenken geht so weit, daß junge Schwarze ein Mittelklasseleben mit guten Jobs, schönem Haus, konservativer Kleidung und Hochschulabschluß nur deshalb ablehnen, weil sie befürchten müssen, unter ihresgleichen sich den Vorwurf einzuhandeln, daß sie damit weiß handeln (›acting white‹) bzw. weiß werden (›turning white‹), ein Phänomen, welches wir hier in Deutschland auch bei jungen Türken beobachten können, die sich unter ihresgleichen mit dem Vorwurf konfrontiert sehen, deutsch zu handeln bzw. deutsch zu werden.

Afroamerikanische ›Gelehrte‹ haben in den USA ein Netzwerk von Stützpunkten etabliert, von denen aus sie Angriffe auf europäische Geschichte und Kultur lancieren. Die Geschichte wird von ihnen auf skurrile Weise neu geschrieben, um das Gefühl schwarzer Minderwertigkeit zu kompensieren. Nach und nach entsteht so eine fiktive, völlig absurde Gegenwelt, die sich von der Realität immer weiter entfernt (vergl. Berg, In Sachen Deutschland).

Tatsächlich ist es bis heute kaum gelungen, die Afroamerikaner in die US-Gesellschaft zu integrieren. Inzwischen ist es auch dafür zu spät. Sie sind nicht mehr die Schwarzen oder die Neger, sie sind immer selbstbewußter und fordernder auftretende Afroamerikaner. Verständlicherweise suchen sie in den noch immer fremden USA, in denen ihre Ahnen häufig wie Vieh behandelt wurden, nach ihrer eigenen Identität, die nirgendwo anders als im fernen Afrika begraben liegt. Aber genau das ist das US-Dilemma. Die Afroamerikaner, wie auch andere ethnische Gruppen, sondern sich ab, diskriminieren sich damit selbst zu Bindestrich-Amerikanern.

Wie sie verhalten sich im sogenannten Sonnengürtel der USA auch die Hispanos oder die Asiaten in Kalifornien. Insbesondere die Hispanos, die bereits 9 % der Gesamtbevölkerung, also 20 Millionen, ausmachen, haben eine große Sprach- und Kulturloyalität bewiesen, mit eigenen Radio- und Fernsehsendern, von Kalifornien über Texas bis nach Florida. Miami wird immer mehr zum Hongkong Kubas. Von Miami bis hoch zur Interstate 4 (I 4)-Grenze (Tampa-Orlando-Daytona Beach) herrscht in Florida bereits häufig englisch-spanische Zweisprachigkeit - in Behörden, Kaufhäusern, Restaurants und in Sportstätten. Die verschiedenen ethnischen Gruppen kämpfen verbissen um jedes Stückchen Macht - immer häufiger auch mit tödlichem Ausgang. Die USA befinden sich in einem latenten kalten Bürgerkriegszustand. Die relative Waffenruhe, die momentan herrscht, ist mehr als trügerisch.

Jeder Bodengewinn wird durch immer neue Abgrenzung gesichert. Das die gesamte Gesellschaft paralysierende Totschlagwort heißt ›Diskriminierung‹.

Auch die Indianer, die eigentlichen Amerikaner, haben sich längst zurückgemeldet. Auf ihrer ersten ›internationalen indianischen Vertragskonferenz‹ im Jahre 1974 verabschiedeten die Vertreter der indianischen Völker eine Erklärung »der fortbestehenden Unabhängigkeit der souveränen amerikanischen indianischen Nation«. Die UNO, institutioneller Inbegriff der gemeinschaftsfeindliehen ›Menschenrechte‹ (siehe dazu Seite 143 ff.), hat diesem Vertragsrat den Status einer nicht regierungsgebundenen Organisation (NGO) mit Beraterstatus zuerkannt. Fürwahr, die UNO, dominiert von ›Dritte-Welt-Staaten‹, läßt kein Mittel aus, es den Gesellschaften der ›ersten Welt‹ heimzuzahlen, ganz gleich, ob mit dieser Welt tatsächlich noch eine Rechnung offen ist oder sie jeder Grundlage entbehrt. Auch die UNO ist letztlich mehrheitlich ein Verein psychopathischer Opfer (-Nationen) und es wäre für das Viererkartell eher ein Armutszeugnis, dazugehören zu wollen, würde sie nicht dieselben gemeinschaftsfeindlichen Ziele gegen ihr eigenes Volk verfolgen.

Die ganze Absurdität der multikulturellen Gesellschaft USA läßt sich anschaulich in folgender Parabel zusammenfassen:

Es war einmal ein kleiner schwarzer Kong namens O. J., der träumte davon, König (King) Kong zu werden. Dafür malträtierte er seinen Körper, indem er, einem Fleisch gewordenen Rammbock gleich, einem eiförmigen Ball nachjagte und diesen unter furchtbaren Stößen und Tritten ihm entgegenrasender Kongs zu fangen versuchte, um ihn dann, falls ihm dies gelang, möglichst weit in das gegnerische Feld zu tragen und dort einen sogenannten ›Touch-Down‹ zu erreichen.

Im Grunde war die ganze Sache ein ›Sport‹ für geistig schwerst behinderte Halbaffen, aber zu dem merkwürdigen Land, in dem er aufgewachsen war, paßte er.

Der kleine Kong O. J. wurde ein hervorragender Rammbock, und irgendwann lag das Land, in dem seine Vorfahren so lange gelitten hatten, ihm zu Füßen. Kong O. J. war endlich King Kong. Er wurde reichlich entlohnt. Plötzlich war er sogar unter den herrschenden weißen Spitznasen umworben, mehr noch, es gelang ihm, ein besonders schönes, blondes Spitznasenweib namens Nicole in seine prächtige Hütte zu locken. Dort stellte sie aber schon bald fest, daß King Kong nichts Königliches an sich hatte. Kong O. J. war so brutal, ungehobelt, unsensibel, besitzergreifend und jähzornig, daß sie schnell jeden Respekt vor ihm verloren hatte. O. J., der im Lande immer noch als King Kong verehrt wurde, ertrug den mangelnden Respekt von Nicole nicht, wurde immer brutaler und schlug sie wiederholt grün und blau. Sie trennten sich, aber Kong O. J. konnte immer noch nicht von ihr lassen. Es zerriß ihn fast vor Schmerz, daß seine blonde weiße Trophäe sich nach ihm nur noch mit weißen Spitznasen abgab. Dann aber, so glaubte er, gab sie sich sogar mit einem Ronald vom Stamme der Hakennasen ab, eben jenem Stamm, den die schwarzen Kongs wie keinen anderen haßten, weil sie von ihm am schlimmsten behandelt worden waren. O. J. zerriß es endgültig. Außer sich vor Wut, Eifersucht und Demütigung erstach er Nicole sowie Ronald und wurde dafür vor Gericht gestellt. Dort plädierte er »100 % nicht schuldig«. Er wurde schließlich freigesprochen, weil in der Jury überwiegend brüderliche schwarze Kongs saßen, die von vorneherein, ohne überhaupt die Anklage gehört zu haben, überzeugt waren, daß ihr Bruder Kong, wie viele ihrer Vorfahren, ein Opfer der Vorherrschaft der weißen Spitznasen geworden war. So fand doch noch alles zu einem ›Happy End‹, für den Stamm der Kongs, weil es zwei Spitz- und Hakennasen weniger gab, für Kong O. J., weil er wieder ein freier Kong war und für seine geldgeilen Verteidiger, die seine Millionen eingesackt hatten. Nur die Eltern von Nicole und Ronald trauerten. Aber das war nur gerecht. Sollten sie doch leiden für alle die vielen Kongs, die durch ihresgleichen gequält worden waren. Sie nannten dies ›kompensatorische Gerechtigkeit‹.

Nur eine absurde Parabel? Keineswegs. In dem tatsächlichen Drama ›The People vs. O. J. Simpson‹ spielen der durch eine Vielzahl von Indizien belastete Afroamerikaner O. J. Simpson, ein früherer ›American-FootballStar‹, die weiße blonde Schönheit Nicole Brown und der sympathische Jude Ronald Goldman die tragischen Hauptrollen. Unabhängig von der Schuld oder Nichtschuld von O. J. Simpson beschreibt diese Parabel dennoch exemplarisch die tägliche gerichtliche Realität in den USA, dem Land der unbegrenzten Absurditäten.

Eine besonders absurde Erscheinung des US-amerikanischen Multikulturismus ist auch die ›rassistische‹ und ›sexistische‹ ›affirmative action‹, wonach eine freie Position bei gleicher Qualifikation der Bewerber mit einem/r schwarzen bzw. weiblichen Kandidaten/in zu besetzen ist, ganz gleich, ob diese(r) Kandidat(in) zu einem bestehenden Team gruppenkonform ist oder nicht.

Bei dieser ›rassistischen‹ bzw. ›sexistischen‹ Lösung schauen die weißen Männer in die Röhre. Vergangenes Unrecht soll im Wege ›kompensatorischer Gerechtigkeit‹ durch neues Unrecht ausgeglichen werden. Absurd, aber wahr. Die atomisierte US-Gesellschaft hat sich damit selbst eine Zeitbombe gebastelt, die irgendwann explodieren wird. Eine kürzlich vom Wall Street Journal und NBC News in Auftrag gegebene Umfrage hat ergeben, daß zwei von drei Amerikanern die ›affirmative action‹ ablehnen.

Dennoch halten die ›rassistischen‹ und ›sexistischen‹ Ideologen unter Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes verbissen daran fest, ganz gleich, ob die Atmosphäre an den Arbeitsplätzen dadurch nachhaltig vergiftet wurde, ganz gleich auch, ob das Land aufgrund dessen mit Diskriminierungsklagen überschwemmt wurde, auch ohne Rücksicht darauf, daß viele einsichtige Schwarze und Frauen sich durch dieses Gesetz entwertet fühlen, weil es von vornherein unterstellt, sie könnten mit weißen Männern nicht konkurrieren, und schließlich auch ohne zur Kenntnis zu nehmen, daß es in den USA wie überall brillante schwarze und weibliche Unternehmer und Intellektuelle gibt.

Das unter den Weißen bestehende, oft noch tabuisierte Gefühl ist folgendes: Die Opfer der ›affirmative action‹ (Weiße/Männer) werden gezwungen, eine (historische) Schuld gegenüber den Begünstigten (Schwarze/Frauen) zuzugeben, damit diese ihrerseits nicht anerkennen müssen, daß sie ›rassistisch‹ oder ›sexistisch‹ bevorzugt werden. Wir kennen denselben Mechanismus bei dem uns von jüdischer Seite aufgemachten ›Schuldkonto‹.

Absurdeste Folgen zeitigte ›affirmative action‹ im Zusammenhang mit Hochschulzulassungen. Carl-Frederick Berg, der weißer Hautfarbe ist, hätte mit seinem (fiktiven) Notendurchschnitt an der Harvard Law School keine Chance auf Zulassung. Derselbe Berg, wäre er schwarz, würde im Falle seiner Bewerbung nicht nur angenommen, er würde sogar dazu motiviert, an diesem Institut zu studieren. Quintessenz: Bist Du weiß, brauchst Du schwarze Schminke und perfekt gefälschte Papiere. Hollywood giert nach solchen Stoffen.

Die ›affirmative-action‹-Politik wurde manchmal nicht nur auf Schwarze oder Frauen angewandt, sondern auch auf andere Gruppen, die ebenfalls Unterprivilegierung oder Diskriminierung geltend machten, z. B. Indianer, Dritte-Welt-Geborene, Vietnam-Veteranen, Behinderte, Homos und Lesben.

Neben dem leistungsfeindlichen, ›rassistischen‹ und ›sexistischen‹ Grundsatz der ›affirmative aetion‹ gibt es einen nicht minder absurden, nicht minder leistungsfeindliehen Grundsatz der ›rassischen Gerechtigkeit‹ bzw. ›multikulturellen Vielfältigkeit‹. Beispiel: Junge asiatisch-amerikanische Schüler, die als besonders leistungsbereit gelten und meistens mit überdurchschnittlichen Schulabschlußnoten aufwarten, wurden in den späten 80ern an der Berkeley-Universität abgelehnt, weil sie im Verhältnis zu anderen Minderheiten an der Hochschule bereits überrepräsentiert seien. Für Weiße gilt dasselbe. Obwohl Weiße noch etwas mehr als 50 % der kalifornischen Bevölkerung ausmachen, wurden sie in Berkeley zu einer Minderheit gemacht. ›Kompensatorische Gerechtigkeit‹ nennen dies die Ideologen des Absurden.

›Affirmative action‹ brachte den USA nicht, wie ursprünglich beabsichtigt, Farbenblindheit (sprich: Blindheit für die Hautfarbe des Bewerbers), sondern genau das Gegenteil: eine absurd farbenbewußte Gesellschaft. In den Universitäten gibt es ethnisch und hautfarblich getrennte Schlafsäle und getrennte Gesellschaftsräume. Eine neue Apartheid ist auf dem Vormarsch. Und da die deutschen Satrapen der USA servil genug sind, auch möglichst jeden Fehler des großen Bruders zu kopieren, gab es bei uns mit der verfassungswidrigen Frauenquote denselben ungerechten Nonsens in rosa.

Auch wir sind auf dem besten Weg nach Absurdistan!

Immer häufiger kommt es in den Großstädten zu Straßenkriegen zwischen deutschen und türkischen bzw. arabischen Jugendlichen, um ihre Reviere abzugrenzen. Separation, nicht Integration ist die Realität. Importierte ›West-Side-Story‹. Nur New Yorks Harlem, Bronx oder South Central haben uns noch gefehlt.

Schon werden Jugendzentren von türkischen und arabischen Jugendlichen als ›Schonräume für eine ausgegrenzte und diskriminierte Minderheit‹ bezeichnet, und deutsche Jugendliche, häufig längst die tatsächliche Minderheit, ausgesperrt. ›Diskriminierung‹ heißt die Devise. Schon gibt es in Deutschland erste höchstinstanzliehe Urteile des Bundesverwaltungsgerichts, daß Mädchen, die im islamischen Glauben erzogen werden, nicht am normalen Schwimm- und Sportunterricht teilzunehmen brauchen. Urteile dieserArt sind der fatale Einstieg in eine Gesellschaft der Sonderrechte, in der jede Gruppe das Maß der Sonderrechte konkurrierender anderer Gruppen, wie in den USA, neidisch verfolgt und bekämpft. Vor allem aber sind sie der Einstieg in eine Absurditätsspirale, in derjedes gerichtlich,eingeräumte Sonderrecht der Präzedenzfall für noch absurdere Urteile ist. Salamitaktik und ›Case-Law‹ ergänzen sich eben vorzüglich.

Hinzu kommt ein weiteres: Dieses häufig von gescheiterten, durch die Institutionen marschierten 68ern gesprochene ›Richterrecht‹ ist nicht demokratisch legitimiert und führte bisher in der Regel nur dazu, daß das apolitische, entscheidungsseheue, träge Viererkartell der anmaßenden Richterpolitik nur hinterherhechelte, anstatt einen gesetzlichen Riegel vor dieses gemeinschaftsfeindliche, die Individualrechte überbetonende Recht zu setzen.

Tatsächlich haben in Restdeutschland, vor allem durch das demokratisch nicht legitimierte, über die jeweiligen Parteizugehörigkeiten ideologisch aufgeladene Bundesverfassungsgericht, Richter mehr und mehr die politischideologische Führung übernommen, während die intellektuell überforderte bzw. korruPte Ochlokratie immer mehr zum bloßen ausführenden Erfüllungsgehilfen von Partikularinteressen und politischem Richterrecht wurde. Nur das Volk hatte keine Stimme. Der bisher noch nicht verabschiedete Artikel 20 b Grundgesetz ist für dieses Versagen des Viererkartells ein klassisches Beispiel. DieserArtikel, wonach der Staat »die Identität der ethnischen, kulturellen und sprachlichen Minderheiten« achtet, wäre in der politischen Salamitaktik der Gemeinschaftsfeinde der absolute Durchbruch gewesen, konnte aber in der letzten Legislaturperiode noch einmal verhindert werden. Einige, darunter Rupert Scholz (CDU), Vorsitzender der Verfassungskommission, erkannten noch rechtzeitig die absurden Konsequenzen dieser Verfassungsergänzung; denn damit würden beispielsweise

Bestimmte Kulturen kennen bekanntlich auch heute noch nicht die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Der Koran bestimmt, daß Männer über Frauen Gewalt haben, weil Allah jene als höherwertig geschaffen habe. Der bekannte islamische Gelehrte Ibn Taymiyya rät: »Wenn ein Ehemann seine Ehefrau für ihr Fehlverhalten züchtigt, sollte er zehn Peitschenhiebe nicht überschreiten.«

Viele Chinesen folgen noch einem alten Spruch aus dem Ts'ai-fei lu: »Wenn Du Dich um Deinen Sohn sorgst, dann mache es ihm hinsichtlich seiner Studien nicht leicht, sorgst Du Dich aber um Deine Tochter, dann mache es ihr hinsichtlich ihrer Fußschnürungen nicht leicht.«

Andere Länder kennen noch Mitgift, Ehefrauenkauf bzw. -verkauf und -verbrennung. In Ländern wie Kenia, Somalia, Indonesien und dem Sudan werden Frauen noch regelmäßig in einer Weise verstümmelt, daß ihnen danach jede Freude an sexueller Betätigung vergangen ist. In den meisten Fällen werden ihnen ohne Betäubung die Klitoris mit einem Messer abgeschnitten und die Seiten der Vulva zusammengenäht. In wieder anderen Ländern werden Homos und Lesben ausgesondert, eingesperrt oder sonstigen drakonischen Strafen unterzogen (China, Kuba).

Der Rückfall in ein mittelalterliches Absurdistan war also bereits vorprogrammiert, das babylonische Chaos stand vor der Tür. Schlimmer noch: Es hätte eine ›Privilegierung‹ von Angehörigen dieser fremden Gruppen im Verhältnis zu Deutschen gegeben, die sich auf solche besonderen ethnischen oder kulturellen Eigenheiten nicht berufen können. Man möge sich die absurden rechtlichen Konsequenzen vorstellen:

Der benachteiligte deutsche Ehemann, der seine Ehefrau gezüchtigt und ›eingelocht‹ hat und dafür strafrechtlich wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung zur Verantwortung gezogen wird, klagt vor dem Bundesverfassungsgericht auf Gleichbehandlung (Art. 3 Grundgesetz) mit dem muslimischen Frauenpeiniger.

Tatsächlich war Artikel 20 b Grundgesetz das falsche gesetzliche Signal zur völlig falschen Zeit, weil es gerade gegen die Bildung einer überlebensfähigen, homogenen Gemeinschaft gerichtet ist. Nicht nur wäre die Atomisierung bzw. ›Tribalisierung‹ des deutschen Volkes legalisiert worden, das ›Jeder gegen jeden‹, sondern vor allem wären bereits vorhandene Identitäten fremder Minderheiten gestärkt worden, bevor sich nach der Vereinigung eine gemeinsame deutsche Identität überhaupt hätte bilden können. Es wäre wie in den USA zu einer Tyrannei der Minderheiten gekommen.

Existierende Identitäten fremder, demographisch stark anwachsender Minderheiten wirken hinsichtlich des Entstehens einer deutschen Identität hindernd.

Es darf in Deutschland keine reaktionäre Renaissance ethnischen Denkens geben. Minderheitenschutz hat eben nicht nur den ›menschenrechtlichen‹Ansatz, was immer ›Menschenrechte‹ überhaupt bedeuten (siehe Seite 143 ff.), sondern wird erfahrungsgemäß in der Regel gruppenrechtlich begründet. Der gruppenrechtliche Ansatz aber zielt auf die Bewahrung ethnischer, sprachlicher und sonstiger Eigenschaften einer Minderheit, die vom Staat, zum Beispiel durch die Einräumung einer Sonderstellung, garantiert werden soll. Das wiederum lädt ein, so der Experte für Minderheitenrechte, Hans Alexy, »den Begriff des Staatsvolkes ethnisch aufzuladen in Mehrheit und Minderheit, in Deutsche hier und Türken dort«. In den USA sind die staatlichen Arbeitsplätze ethnisch quotiert. Ein solches Denken verfestigt erfahrungsgemäß die Grenzen zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen und wirkt gegen das Staatsziel Assimilation bzw. Integration; denn Lebenschancen werden nach ethnischen Kriterien ausgeformt und in nicht enden wollenden Gruppenauseinandersetzungen neidisch gegeneinander aufgerechnet - das Vorstadium jedes Bürgerkrieges.

Nicht Assimilation oder Integration, sondern Desintegration und Separation ist die Alltagsrealität, die das Viererkartell aus dem politischen Bewußtsein des Volkes ausblenden will. Deren multikulturelle, gemeinschaftsfeindliche Initiativen begannen ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu dem die demographische Apokalypse bereits weit fortgeschritten war.

Schon 1984 warnte Hoimar von Ditfurth: »Wenn nicht sehr bald etwas Entscheidendes geschieht, dann treiben wir einer Katastrophe entgegen, für die es in der bisherigen menschlichen Geschichte kein Beispiel und keinen Vergleich gibt.«

In den letzten vierzig Jahren hat sich die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt, von 2,6 Milliarden auf 5,66 Milliarden Menschen im Jahre 1994. In jeder Sekunde werden derzeit drei Kinder geboren, und schon zur Jahrtausendwende wird es wiederum eine Milliarde Menschen mehr geben. Wächst die Weltbevölkerung weiter wie nach dem Zweiten Weltkrieg, so wird sie sich in gerade fünfzig Jahren noch einmal verdoppeln auf 12,5 Milliarden.

Verantwortlich für die Herbeiführung der demographischen Apokalypse sind, wen mag dies weiter verwundern, vor allem die Religionen. Was taugt eigentlich die religiöse Prophezeiung eines nahen Weltunterganges, einer apokalyptischen Endzeit, wenn dieselbe Religion den Eintritt der Prophezeiung selbst durch Förderung der Bevölkerungsexplosion herbeiführt, eine andere Spielart der ›Self-fulfilling-prophecy‹ (der sich selbst erfüllenden Prophezeiung).

Religionen gehören zu den erfolgreichsten Bastlern der Bevölkerungsbombe. Die Katholiken sabotieren vernünftige Familienplanung, wo immer es geht. Im islamischen Kulturraum finden sich dieselben Wertmuster. Kindersegen statt vernunftgemäßer Selbstbescheidung. Selbst die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland), man höre und staune, hat konzediert, daß »religiöse Vorstellungen möglicherweise die stärkste Komponente der hohen Fruchtbarkeit« in den Entwicklungsländern sind. Durch diese starke Vermehrung gefährden die Menschen nicht nur die eigene Existenz, sondern die Existenz der gesamten Biosphäre.

Wie explosiv die Situation ist, erläuterte die britische Ärztezeitschrift The Lancet auf recht makabre Weise: Selbst der tägliche Abwurf einer Hiroshima-Bombe mit jeweils 90 000 Toten würde nicht ausreichen, um die Bevölkerungsexplosion anzuhalten, weil täglich 250 000 Neugeborene hinzukommen, jeden Monat ein neues New York, jedes Jahr ein neues Bangladesh.

Bereits im Jahre 2025 werden 85 % der Erdbevölkerung auf der Südseite leben. Allein die indische Population wird in dieser Zeit von 864 Millionen auf 1,44 Milliarden Menschen anwachsen und das Bevölkerungsmonster China einholen.

Explodierende Stadtpopulationen der Südhalbkugel werden von Gewalt und Kriminalität ständig aufgeladen sein und in immer kürzerenAbständen bürgerkriegsähnlich eruptieren.»Insofern eine stark anschwellende Einwanderung die Ballungszentren noch weiter bevölkert, die Konkurrenz unter den Benachteiligten verschärft und den Anteil der Menschen wachsen läßt, die nicht in festen Nachbarschaftsbeziehungen verankert sind, ist auch mit einer Schwächung der sozialen Ordnung und einem entsprechenden Ansteigen der Kriminalität zu rechnen«, so der Soziologe Richard Münch.

Die öffentliche Sicherheit und Ordnung werden kollabieren, ganze Gesellschaften werden vernichtet werden, das Chaos wird regieren. Verteilungskämpfe schlimmsten Ausmaßes werden an der Tagesordnung sein. Um täglich 70 000 steigt schon heute weltweit die Zahl der Menschen, die in absoluter Armut leben müssen, errechnete die britische Wohlfahrtsorganisation ›Action aid‹.

Bevölkerungsdruck, ökologische und gesellschaftliche Zerstörung, Pauperismus werden heute noch unvorstellbare Wanderungsbewegungen gen Norden und Westen auslösen. Einen Eindruck davon kann man bereits heute in deutschen Großstädten erhalten.

Die libertärsten Gesellschaften des Nordens werden der metastatischen Infiltration immer größeren Ausmaßes am wenigsten gewachsen sein und zuerst kollabieren. Die überlebensfähigen Gesellschaften der Zukunft werden, man mag dies bedauern, Individualfreiheitsrechte zu Gunsten erhöhter sozialer Kontrolle zurücknehmen - oder untergehen. Es wird ein bereits begonnener Wettlauf zwischen den europäischen Staaten in der Zurücknahme individual-libertärer Prinzipien nach der Devise ›Rette sich, wer (noch) kann‹ einsetzen. Die Staaten der EU, in ihrer Maastrichter Version ohnehin eine Totgeburt (siehe Epilog), werden, wie aus einem Trauma erwacht, ihre nationalen Grenzen wiederentdecken und effektive Grenzregime zu schätzen wissen. Es werden neue befestigte Grenzanlagen zur Rettung bestehender Gemeinschaften gezogen werden müssen. Die mit Landmasse bestens ausgestattete USA haben bereits an ihrer Südgrenze zu Mexiko damit begonnen, und zwar bereits zu einem Zeitpunkt, als Reagan in Berlin noch medienwirksam forderte: »Tear down the wall, Mr. Gorbatschow.«

Es gibt keinen Zweifel, die ›Berliner Mauer‹ wird im Süden der USA neu erstehen. In Kalifornien wurde von den Bürgern der sogenannten ›Proposition 187‹ mehrheitlich zugestimmt, wonach illegalen Immigranten und ihren Kindern der Zugang zum Sozialhilfe- und Gesundheitssystem abgeschnitten wird. Man möge sich das Geschrei unserer ›Menschenrechts‹ideologen vorstellen, wenn dies in Deutschland geschähe.

In einer Situation also, in der in Deutschland bereits die Auswirkungen der vorhandenen massiven Zuwanderung schmerzlich zu spüren sind, sei es in bezug auf verfügbaren oder finanzierbaren Raum (Wohnraumverknappung und -verteuerung), erhöhteArbeitslosigkeit, sinkende Realeinkommen, verarmende Kommunen und katastrophales Abgleiten des Bildungsniveaus, fordern die Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU), der FDPVorsitzende Wolfgang Gerhardt und der Ex-Juso Schröder (SPD), Ministerpräsident Niedersachsens, ein Einwanderungsgesetz, offensichtlich mindestens damit billigend in Kauf nehmend, daß nach außen hin signalisiert wird, Deutschland, einer der ohnehin schon dichtest besiedeltsten Staaten dieser Welt, sei Einwanderungsland, damit erst einen ›Sog‹effekt auslösend.

Als wäre Deutschland ein Flächenland wie die USA mit vergleichbaren Ressourcen. Als könnte Deutschland dies überhaupt leisten, raummäßig, finanziell und im Hinblick auf seine Integrationskraft.

Deutschland ist heute doppelt so dicht bewohnt wie die anderen großen Länder Kontinentaleuropas. Im Jahre 1992 betrug nach dem Statistischen Jahrbuch 1992 des Statistischen Bundesamtes die Bevölkerungsdichte in Einwohnern pro qkm in

Deutschland:

225

Italien:

189

Frankreich:

104

Polen:

123

Ungarn:

113

Österreich:

90

Rumänien:

97

Spanien:

77.

Obwohl Deutschland also das bei weitem dichtest besiedelte größere Land Europas ist, nimmt es gleichzeitig fast zwei Drittel der nach Europa strömenden Flüchtlinge und Asylbewerber auf Tatsächlich hat Deutschland sogar mehr Ausländer aufgenommen als jeder der 24 OECD-Staaten, zu denen auch die USA und Kanada gehören.

Deutschland ist, so scheint es, in einer Totalblockade. Inzwischen hat Deutschland sieben Millionen (7 000 000) Ausländer; also das 17,5fache der gesamten luxemburgischen Bevölkerung; hinzu kommen die Ausländer, die auf die eine oder andere Weise einen deutschen Paß erhalten haben. In Hessen war 1993 bereits jeder achte Ausländer. In Frankfurt beträgt der Ausländeranteil bereits mehr als ein Drittel; in Städten wie Dietzenbach bei Frankfurt gibt es Ausländerghettos, in denen der Ausländeranteil bereits 90 % beträgt, meistens Muslime. 50 % aller Jugendlichen in der Stadt Dietzenbach sind bereits Ausländer, überwiegend Muslime. 50 % ist auch der Ausländeranteil in den Grundschulen. Die Deutschen werden zu vertriebenen Gästen im eigenen Land. Es gibt Kindergärten in Dietzenbach, in denen der Ausländeranteil fast 100 % beträgt. Die Muslime sorgen für ständig steigenden Zulauf.

Wenn Deutsche durch Überfremdung ihre Heimat verlieren, dann werden sie zu Ausländern im eigenen Land, dann befinden sich Städte oder Stadtteile im faktischen Besatzungszustand, dann verwischt der Unterschied zwischen einer militärischen und einer durch den massenhaften Zustrom ethnisch Fremder herbeigeführten Besetzung, und es wird überdeutlich, daß das gemeinschaftsfeindliche Viererkartell genau dies beabsichtigt hat, nämlich den Besatzungszustand für die Deutschen nicht mehr enden zu lassen.

»Das Grundübel der deutschen Ausländerpolitik liegt darin, daß seit den 50er Jahren eine Einwanderung stattgefunden hat, die zahlenmäßig im Verhältnis zur einheimischen Bevölkerung größer ist als die Einwanderung der Vereinigten Staaten«, konzidiert der Staatsrechtler Prof. Rittstieg, Hamburg.

Viel zu spät wurde anerkannt, daß sich Deutschland mit der Aufnahme von immer mehr Wirtschaftsflüchtigen aus aller Welt übernommen hat. Viel zu spät wurden völlig ungeeignete Konsequenzen gezogen. Selbst leidenschaftlichen Befürwortern des Grundrechts auf Asyl dämmerte die Erkenntnis, daß zum Beispiel ein Land wie Rumänien das deutsche Asylrecht praktisch ausnutzte und uns eine dort ungeliebte, nicht assimilier- bzw. integrierbare Bevölkerungsminderheit, nämlich die Roma, zuschob.

Derweil hat die Kulturnation Frankreich, deren intellektuelle journalistische Schicht weniger apolitisch ist als unsere widerwärtigen, angepaßten ›Mainstream‹-Affirmisten hierzulande, längst die Notbremse gezogen: Die eindeutige demoskopische Zielvorgabe in Frankreich heißt Null-Immigration.

Selbst ein klassisches Einwanderungsland wie die flächenmäßig große USA ist dies de facto schon längst nicht mehr. Wer in den USA ein erneuerbares Einjahresvisum erlangen will, muß entweder eine wesentliche Investition in den USA (ca. 100 000 US-Dollar) vornehmen (E 1-Visum) oder wesentlichen Handel mit den USA nachweisen (E 2-Visum) und dadurch Arbeitsplätze für Amerikaner schaffen. Wer ein Dauervisum (sogenannte Greencard) erhalten will, muß je nach Bundesstaat mindestens 500 000 US-Dollar investieren.

US-Deportationsbestimmungen und Bestimmungen zur Bestrafung von US-Amerikanern, die sich illegal am Verbleib von Ausländern beteiligen, sind äußerst scharf.

Erst im Februar 1995 wurde der US-Haushalt zur effektiveren Durchsetzung dieser Bestimmungen wieder um zwei Milliarden US-Dollar erhöht.

In der Diskussion sind aber noch wesentlich weitergehende Maßnahmen (vergl. Gross, A Call for Revolution, 1993):

  1. Verdreifachung der Grenzpolizei an der mexikanisehen Grenze (etwa unsere Grenze zu Polen und Tschechien vergleichbar),
  2. Einsatz derArmee zur Unterstützung der Grenzpolizei,
  3. Strafbarkeit von illegaler Einwanderung,
  4. Ausschluß jedweder Sozialleistung an illegale Einwanderer,
  5. sofortige Deportation illegaler Einwanderer (um die ohnehin dramatische Verknappung von Gefängnisraum nicht weiter zu verschärfen),
  6. sofortige Abschiebung illegaler Asylanten durch Schnellgerichte am Ort des Eintritts (Flughäfen usw.); keine Rechtsmittelmöglichkeiten,
  7. hochwertige Standardausstattung der Grenzpolizei mit Fahrzeugen mit Vierradantrieb, Hubschraubern, Nachtsicht- und modernsten Kommunikationsgeräten,
  8. sofortige, ungeprüfteAbschiebungvonAsylanten, die nicht direkt aus ihrem eigenen Land in die USA kommen,
  9. Optimierung der Anhörung von Asylanten,
  10. strafrechtliche Verfolgung von Unternehmern, die Illegale beschäftigen,
  11. strafrechtliche Verfolgung von Schleppern,
  12. dreijähriges Moratorium hinsichtlich jeglicher Immigration.

In Deutschland würden solche selbstschützenden Initiativen von bestimmten Kreisen sicherlich als ›menschenfeindlich‹, ›menschenverachtend‹, ›inhuman‹ oder ›ausländerfeindlich‹ diffamiert werden. Und die Deutschen würden wieder, ihrer pawlowschen Prädisposition entsprechend, sich ducken, schweigen und erdulden.

Wenn alles dies schon in den USA gelten soll, welche Maßnahmen sind dann für Deutschland, eine der dichtest besiedelten Regionen dieser Erde, erforderlich, um das Erbe unserer Vorväter zu schützen, zu dem das Viererkartell offensichtlich kein Verhältnis hat?

Ein besonderes Problem für die deutsche Gemeinschaft ist die türkische Einwanderung, die einer metastatischen Infiltration gleichkommt. Türken neigen dazu, sich weder zu assimilieren noch zu integrieren. Sie bleiben Außenseiter. Ein Beweis dafür ist, daß 1993 fast 400 000 Türken das Recht erworben hatten, eine doppelte Staatsbürgerschaft zu erwerben, kaum ein Türke dieses Recht jedoch wahrnimmt.

Deutschland hat inzwischen schon mehr als zwei Millionen (2 000 000) Türken in seinen Grenzen, also das Fünffache der gesamten luxemburgischen Bevölkerung, Tendenz weiter stark ansteigend. Von diesen Türken sind ca. 700 000 erwerbstätig und rund 100 000 Rentenbezieher. Die verbleibenden 1,2 Millionen sind nochmals um einen 15 %igen Arbeitslosenanteil zu bereinigen, so daß schon heute rund eine Million Türken in Deutschland ohne eigenes Einkommen leben, hinsichtlich derer der türkische Staat durch den deutschen Fiskus von der Zahlung von Sozialleistungen (Sozialhilfe, Wohnungsgeld, Kindergeld, Krankenbeiträge und -leistung) entlastet wird, ganz zu schweigen von den Ausgaben für zusätzliche ökologieschädliche Infrastruktur-Maßnahmen (Zuschüsse für Moscheenbau, Wohnungs-, Straßenbau usw.). Ist es nicht an der Zeit, für diese Leistungen an Türken von der Türkei Kompensation einzufordern?

Hinzu kommt: Die Bevölkerung der Türkei, derzeit bereits 56 Millionen, wird sich binnen drei Jahrzehnten um weitere 30 Millionen vermehrt haben, und die demographische Erfahrung lehrt, daß zwischen zehn und 20 Prozent dieser Türken, mit zunehmendem sozialen Druck eher noch steigend, bereit sein werden, diesem sozialen Druck durch Auswanderung, bevorzugt nach Deutschland, auszuweichen.

Hier aber tragen sie durch ihre mangelnde kulturelle Assimilations- und Integrationsbereitschaft maßgeblich an der Zerstörung der deutschen Gemeinschaft bei.

Müssen wir Deutschen dies wirklich alles hinnehmen?

Auch die Juden scheinen sich weder in Deutschland assimilieren noch mit unserem Land identifizieren zu wollen. Strangers in their own Land (›Fremde im eigenen Land,) heißt der englische Titel eines Buches, das in dieser englischen Version 1987 herauskam.

14 Juden (einschließlich Herausgeber Peter Sichrovsky) berichten darin über ihr Verhältnis zu Deutschland und den Deutschen. Der Grundtenor aller Aussagen ist Distanz zu Deutschland und den Deutschen, oft sogar Ablehnung bis hin zur Feindschaft. Die folgenden Zitate sind Übersetzungen aus dem Englischen:

Fritz: »Der einzige Grund, warum ich in Deutschland lebe, ist mein Beruf ... Mit dem Herzen bin ich kein Deutscher und werde es niemals sein«.

Anna: »Aber ich bin keine Deutsche und will es nicht sein. Ich fühle mich als Israelin.«

Jeanette: »Ich hoffe und glaube, daß sie (Jeanettes Tochter, der Verfasser) sich immer als Jüdin betrachten wird. «

Tuvi: »Der Haß auf Deutschland und alles Deutsche wurde (von den älteren Juden, der Verfasser) auf die Kinder übertragen. Sie trinken ihn wie die Muttermilch« ... »Ich habe keine patriotischen Gefühle für dieses Land«.... »Zuerst kommt der Jude und dann der Deutsche, wenn man überhaupt Deutscher sein kann.«

Susan: »Von Anfang an hatte ich entschieden, sie (Susans Tochter, der Verfasser) als Jüdin zu erziehen. Ich wollte nicht, daß sie Deutsche würde.«

David: »Ich würde sagen, daß ich Berliner, Jude, Deutscher bin, und zwar in dieser Reihenfolge. Deutscher zuletzt, weil ich keine Beziehung zu Deutschland habe.«

Helene: »Wir werden immer Juden sein, ganz gleich wo wir sind und mit wem.«

Arjeh: »Und hier war ich in einem Land, das niemals für mich Heimat war und niemals sein wird.«

Aaron: »Ich bin meinen Eltern nicht besonders dankbar, daß sie nach Deutschland zurückkehrten und mich hier aufwachsen ließen.«

Nach Auschwitz, Dachau, Buchenwald, Bergen-Belsen usw. sind diese Aussagen verständlich. Aber das ist nicht das Problem. Dies ist Deutschland fünfzig Jahre nach Hitler. Selbst die letzten seiner jüngsten Gefolgsleute werden bald das Zeitliche segnen. Wir, die Deutschen von heute, haben, ohne sie gleichsetzen zu wollen, weder etwas mit Herrn Hitler noch mit Herrn Bubis gemein.

Dies ist Deutschland vor dem Jahr 2000. Wir müssen unsere heutigen Probleme bewältigen, und für die Bewältigung dieser Probleme braucht Deutschland Menschen, die für den Aufbau einer homogenen, harmonischen Solidargemeinschaft motiviert werden können. Solange sich assimilierungsunwillige, motivierungsunfähige Juden neutral verhalten, können wir sie als NS-Hypothek notfalls mitschleppen (sie betrachten dies ohnehin als unsere moralische Pflicht); was aber auch Israel, das eigentliche Heimatland dieser Menschen, nicht tolerieren könnte, ist die offene oder verdeckte Agitation gegen das Entstehen einer solchen Gemeinschaft.

Apropos Ignatz Bubis, früherer Schwarzmarkthändler, Kaffeeschmuggler und heutiger Immobilienmogul: Ende 1992 wurde dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, dem rastlosen Pendler zwischen Tel Aviv (Israel) und Frankfurt am Main, in Rostock zu verstehen gegeben, daß er als Jude eigentlich nach Israel gehöre. Ende 1992 pflegte man in Rostock noch zu sagen, was man denkt. Die Keule der politisch korrekten Sprache hatte noch nicht voll zugeschlagen. Ein Rauschen ging ob dieser unkonformistischen Äußerung durch den westdeutschen Blätterwald domestizierter Konformisten. Aus Tel Aviv aber kam eine ganz andere Stimme. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien am 9. 12. 1992 ein Leserbrief des Israeli Arich L. Karnon, in dem dieser ausführt, daß es »wirklich traurig« sei, daß Bubis nicht selbst wisse, daß er als Jude nicht nach Deutschland, sondern nach Israel gehöre. Und dann wörtlich: »Seit 44 Jahren gibt es einen Judenstaat, Israel genannt. Dort gehören Juden hin wie Italiener nach Italien. Was ist dabei beleidigend? Wenn Bubis lieber in Deutschland leben will und Deutschland ihm dies ermöglicht, ist das seine Privatangelegenheit. Ein Deutscher ist er trotzdem nicht, sowenig wie die anderen 30 00040 000 Juden, die heute in Deutschland leben. . . . Das Eigenschaftswort ›deutsch‹ im Zusammenhang mit Juden ist fehl am Platz.« Es sei eine Illusion gewesen, daß deutscher und jüdischer Geist sich auf deutschem Boden treffen könnten.

Wenn es eine geschichtliche Lehre gibt, dann wohl diese: Deutsche und Juden sind für ein gedeihliches Zusammenleben nicht geeignet. Trotz der unsäglichen Taten der Nazis ist es an der Zeit, daß nicht nur Arich L. Karnon zu dieser Erkenntnis gelangt, sondern auch die vielen in Deutschland existierenden Juden, Fremde unter uns, bestenfalls geduldet. Nach allen Greueltaten, die die Nazis an ihnen verübt haben, schulden wir nachgeborenen Deutschen den Juden vor allem diese Wahrhaftigkeit. Sie werden sich ohnehin nicht mit der professionellen nicht-jüdischen Heuchelei der »weißgewaschenen neuen deutschen Riesen« (Peter Sichrovsky) abfinden. Diejenigen, die heute, um mit Peter Sichrovsky zu sprechen, zynisch die Versöhnung verordnen und das kollektive »Schuldbekenntnis als eine Art von modernem Ariernachweis bewerten«, hätten mutmaßlich zu anderen Zeiten ebenso eilfertig und konformistisch die Vernichtung der ›nicht-arischen‹ Juden betrieben. Es scheinen immer dieselben üblen Charaktere zu sein, die ihr Fähnlein nach dem Winde ausrichten, ganz gleich, was dieser mit sich trägt. Selbst der Traum von einem »Deutschland ohne Deutsche« (Sichrovsky) wäre für diese nicht-jüdischen opportunistischen Zeitgeist-Jongleure wohl akzeptabel, wenn ihre läppischen kleinen Egos damit ›nach oben‹ gespült würden.

Im Mai 1995 war in der zum Time-Warner-Konzern gehörenden Time zu lesen, daß sowohl Juden wie Palästinenser des Friedensschlusses zwischen ihnen bereits überdrüssig seien. Das Ende des faulen Friedens scheint also nahe. Sollte auch Ägypten seine bisherige Käuflichkeit (US-Auslandshilfe: $ 2 000 000 000.- jährlich; deutsche ›Entwicklungshilfe‹ DM 2 200 000,- jährlich) aufgeben, wird der Judenstaat angesichts des aufkommenden islamischen Fundamentalismus nicht mehr zu retten sein. Für diesen Fall böte sich für die Juden Deutschland neben den USA als Einwanderungsland an. Die psychologischen und infrastrukturellen Voraussetzungen wurden dafür bereits geschaffen. Die Deutschen haben sich der Masseneinwanderung russischer Juden bisher nicht erwehrt. Der eingeübte deutsche Nationalmasochismus (Gustaf Gründgens) ließe wohl auch gegen eine Masseneinwanderung aus Palästina zur Zeit keinen Widerstand zu, mehr noch, die Deutschen würden sie wohl eher in »pervertierter Großmannssucht« (Hans-Dietrich Sander) noch ankurbeln. Das abermals bittere Ende wäre gewiß.

Die multikulturelle Ideologie ist praktisch fast überall gescheitert, in den USA, in der früheren Sowjetunion von den baltischen Staaten bis hinunter nach Georgien, auf dem Balkan, im Libanon, in Rumänien mit den Sintis und Romas, in Belgien mit den Flamen und Wallonen, in der Tschechoslowakei mit den Tschechen und Slowaken, in Indien mit den Hindus und Moslems und selbst in der Türkei mit den eigentlichen Türken und den Kurden. Müssen wir Deutschen, dieser historischen Tatsache gewahr, eine künstlich importierte ›Balkanisierung‹ bzw. ›Libanonisierung‹ Deutschlands durch gemeinschafts- und volksfeindliche Kräfte wirklich erdulden? Oder können wir, vor allem wir jüngeren Deutschen, uns doch noch von der Schuld mancher unserer Väter und Großväter emanzipieren und aufhören, späte, beliebig erpreß- und manipulierbare OpferAdolf Hitlers zu sein? Wir können, wenn wir es nur wollen.

Wahre Demokratie, so schon John Stuart Mill, ist in einem multikulturellen bzw. -ethnischenAbsurdistan nicht realisierbar. Erst die natürliche, nach ethnischen Merkmalen vollzogene Renationalisierung künstlicher, den Völkern aufgezwungener Gebilde eröffnet die Chance für Demokratie. Erst die Renationalisierung der baltischen Staaten, Rußlands, der Ukraine, der tschechischen Republik, der Slowakei, der Balkanstaaten usw. ermöglicht die Selbstbestimmung der Völker. Die tschechische Republik hat heute, nach der Trennung von der Slowakei, bessere Aussichten, Demokratie zu realisieren als je zuvor. Eine Regierung beginge in diesem Zusammenhang einen gravierenden Fehler, wenn sie einer Minderheit irgendwelche Sonderrechte einräumen wurde, zumal in aller Regel eine Auswanderung in die Heimatländer möglich ist. In Deutschland ansässige, nicht assimilierungswillige bzw. -fähige Ausländer sollten daher durch Anwendung staatlicher Gewalt zur Rückkehr bzw. Auswanderung in die Türkei usw. veranlaßt werden, um die innere Einheit und Stabilität Deutschlands und seine Demokratiefähigkeit zu gewährleisten. Die Türkei selbst liefert das beste Beispiel, wie mit den in Deutschland weilenden Türken verfahren werden kann: Nachdem die türkische Armee im Jahre 1974 Zypern teilte und die Abwanderung von 200 000 Griechen erzwang, hörten die ethnischen Konflikte auf und Zypern gewann eindeutig an Stabilität. Dasselbe (militärische) Verfahren wendet die Türkei heute gegen die indogermanischen Kurden im Osten ihres Landes an.

Dies alles ist für die Türken ein historisch bewährtes Vorgehen. Bereits mit dem Vertrag von Lausanne vom 30. Januar 1923 wurde ein elfjähriger Krieg zwischen der Türkei und Griechenland durch die Vereinbarung eines Bevölkerungsaustausches beendet. Sie hatte die ›Entmischung‹ von Menschen zweier Völker zum Ziel. Eine neutrale gemischte Kommission, der neutrale Mandatare des Völkerbundes angehörten, überwachte den Austausch. Damals bestand weitgehender Konsens darüber, daß »das zweifellos damit verbundene Leid durch den Vorteil wettgemacht würde, der beiden Ländern letztendlich aus einer größeren Homogenität der Bevölkerung und der Beseitigung alter und tiefverwurzelter Streitfragen erwachsen dürfte«. Und auch Winston Churchill bezog sich auf diese per Saldo positive geschichtliche Erfahrung, als er im Dezember 1944 vor dem Unterhaus ausführte: »Die nach unserem Ermessen befriedigendste und dauerhafteste Methode ist die Vertreibung. Sie wird die Vermischung von Bevölkerungen abschaffen, die zu endlosen Schwierigkeiten führt ... « Was aber macht das Viererkartell? Sie schaffte erst ohne Not die Zustände, die heute dazu zwingen, die analoge Anwendung des Abkommens von Lausanne hinsichtlich der Rückführung der Türken in die Türkei anzumahnen. Die UNO könnte in diesem Zusammenhang die frühere Rolle des Völkerbundes übernehmen und die geordnete ethnische Entflechtung zwischen Deutschen und Türken überwachen.


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