Gemeinschaft und christliche Ideologie

Wir haben den Nationalsozialismus und den Kommunismus unter großen Opfern überwunden. Was bleibt, ist die christliche Ideologie, eine Ideologie der Überbetonung des individuellen Selbst und der Fremdbestimmung, Unterdrückung und Manipulation dieses Individuums, eine gemeinschaftsschädliche Ideologie, die als ›Religion‹ unter dem besonderen Schutz der Bonner Verfassung steht.

Der Vatikan ist eine der letzten verbliebenen Diktaturen dieser Welt, geführt von alten weltfremden Männern, deren bevorzugte Opfer wie zu Zeiten der ›Hexen‹verfolgung weiterhin die Frauen zu sein scheinen. Die selbstherrliche Radikalität dieser Greise, mit der sie über die Körper der Frauen wie über eine Sache verfügen, verdiente es, sie unter Radikalenerlaß zu stellen, sie als besonders gemeinschaftsschädlich zu ächten.

Statt dessen werden die Repräsentanten dieser Ideologie von der Bonner Verfassung privilegiert. Wie jede andere privilegierte Kaste benutzen sie ihre Macht zu ihrem eigenen Nutzen.

Die deutschen Kirchen gelten als die reichsten der Welt. 1993 nahmen katholische und evangelische Kirchen insgesamt 17 Milliarden D-Mark (DM 17 000 000 000) Kirchensteuern ein. Die Abschaffung der Kirchensteuer aber ist, unabhängig von den noch bestehenden sittenwidrigen Kirchenverträgen, fast unmöglich; denn aufgrund ihrer verfassungsrechtlichen Verankerung (Art. 140 Grundgesetz in Verbindung mit Artikel 13 7 Weimarer Verfassung) bedarf es dafür im Parlament einer Zweidrittelmehrheit. Die Kirchen werden also weiterhin nicht durch ein kircheneigenes Beitragssystem, sondern unter Kollaboration des Staates abzocken. Aber sie zocken nicht nur bei ihren eigenen Lämmern ab. Allgemeine Steuergelder werden ebenfalls zur Befriedigung kirchlicher Gier eingesetzt. In Bayern kamen nach einem Bericht des ARD-Magazins Monitor im Jahre 1993 108 Millionen D-Mark aus allgemeinen Steuergeldern und wurden neben der Kirchensteuer als direkte Teilfinanzierung für Bezüge und Pensionen von Bischöfen und Priestern verbraucht. Begründet werden diese ›historischen Dotationen‹ als Quasientschädigung für die ›Säkularisierung‹ kirchlicher Besitztümer im Jahre 1803. Aufgrund der akkumulierten ›Entschädigungs‹Ieistungen hat aber mutmaßlich schon längst eine sittenwidrige Überkompensation stattgefunden. Tatsächlich sind die ›Entschädigungs‹leistungen eines der gigantischsten Sachwäschen der Menschheitsgeschichte. Dubios erworbene, säkularisierte Besitztümer wurden eingetauscht gegen das gute Geld des Volkes. Deren Reparationszahlungen werden sogleich benutzt, um die Folgen sinkenden Kirchensteueraufkommens auszugleichen, denn allein im Jahre 1993 traten insgesamt 410 000 Deutsche aus den Kirchen aus, davon etwa 260 000 ›Protestanten‹. Die Zahlen für 1994 sollen sogar das Rekordjahr 1992 (554 000 Austritte) übertreffen.

Seit 1989 sind bei den Katholiken 800 000, bei den Evangelischen sogar rund 1,5 Millionen-Austritte zu verzeichnen. 81 % der noch verbliebenen Katholiken und 95 % der noch ausharrenden Protestanten gehen nicht mehr zur Kirche, so der Spiegel.

Mit Spenden und sonstigen Staatszuschüssen, mit Leistungsentgelten und Zinsen betragen die alljährlichen Einnahmen der Kirchen insgesamt rund 34 Milliarden Mark, davon entfallen 18 Milliarden Mark auf die Katholiken und 16 Milliarden Mark auf die Protestanten, so abermals der Spiegel.

Nach Angaben dieses Magazins besitzen die beiden Großsekten rund 5 (fünf) Milliarden Quadratmeter Land, dazu kommen Immobilien der 31 000 Kirchengemeinden und 60 000 Klöster, Krankenhäuser, Heime, Bildungsstätten oder Akademien - Werte, die sich nach grober Schätzung auf die astronomische Summe von rund 400 Milliarden Mark summieren würden.

Die Kirchen haben, da sie sich aufgrund der zurückgehenden Mitgliederzahlen immer weniger als notwendige ›gesellschaftliche‹ Größe legitimieren, die ›Ausländen als neues Surrogatklientel entdeckt. Eine ähnliche Entwicklung ist, wie zu erwarten war, bei den Gewerkschaften zu verzeichnen, jene Gewerkschaften, die es geduldet haben, daß durch den Import von ausländischen Billigarbeitskräften die deutsche Arbeiterschaft mehr und mehr verarmte, zunehmend auf Sozialhilfe angewiesen ist und immer neuen Zwangsvollstreckungsrekorden entgegensieht, jene Gewerkschaften, die den deutschen Arbeiter durch diese Duldungs- und Ermöglichungspolitik schändlich verraten haben, während gleichzeitig die Verrohung des ›bürgerlichen Lebens‹ in den großen Städten vorbürgerkriegsähnliche Zustände annimmt und ›der kleine Mann‹ mehr und mehr in dieser Zangenbewegung erdrückt zu werden droht. Auch bei den Gewerkschaften gehen die Mitgliederzahlen rapide zurück. Auch sie entdecken den ›Ausländer‹ als neue Daseinsberechtigung. Statt für die Gemeinschaft der Deutschen zu wirken, sind sie auf diese Weise an der Zersplitterung und Zersetzung dieser Gemeinschaft maßgeblich beteiligt. Bleibt abzuwarten, ob auch sie sich irgendwann über das staatliche Gewaltmonopol hinwegsetzen werden und dem rechtswidrigen ›Kirchenasyl‹ das rechtswidrige ›Gewerkschaftsasyl‹ folgen lassen werden.

Inzwischen haben Christen und Juden, frühere Erzfeinde, ihre Reihen fester zusammengeschlossen. Dies ist durchaus konsequent, huldigen doch beide Gruppen demselben jüdischen Gott ›Jahwe‹ (= El Schaddai = Scheitan = Der verworfene Engel), der nach Jesu eigenen Worten tatsächlich der Satan ist (vergl. Joh. 8:30-45; Jesus zu den Juden: »Ihr habt den Teufel zum Vater.«). Der Zusammenschluß von Katholiken und Juden deutete sich schon im Konziltext über die nichtchristlichen Religionen (›Nostra aetate‹) im Jahre 1965 an. Dort heißt es: »So anerkennt die Kirche Christi, daß nach dem Heilsgeheimnis Gottes die Anfänge ihres Glaubens und ihrer Erwählung sich schon bei den Patriarchen, Moses und Propheten finden ... Auch hält sie sich gegenwärtig, daß aus dem jüdischen Volk die Apostel stammen, die Grundfesten und Säulen der Kirche, sowie die meisten jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben.«

Im April 1984 verkündete der Katholik Wojtyla (Johannes Paul 11.) in der Römischen Synagoge sogar: »Die Juden sind unsere Lieblingsbrüder und gewissermaßen unsere älteren Brüder.« Kehrtwendung um 180 Grad. Nicht mehr Feinde Jesu alias Yeshua Ben Joseph, sondern Brüder.

Gemeinsame Einrichtungen wurden zwischen Christen und Juden geschaffen. Deren ›Woche der Brüderlichkeit‹ enthält sogar wörtlich Wojtylas Bemerkung über die »ä1teren Brüder«. Brüder getreu dem römischen Grundsatz ›Divide et impera‹, getrennt marschieren und vereint schlagen.

Ende 1993 schließlich haben die Katholiken Israel, den Staat der Juden, völkerrechtlich anerkannt, ein zu Zeiten Pius' XII. unvorstellbares Sakrileg. Es scheint Endzeitstimmung unter Christen und Juden zu herrschen.

Die nunmehr ›vereinigten‹ Truppen, das ist inzwischen deutlich geworden, sehen in dem Angriff die beste Verteidigung. Es wird besonders durch den Erwerb von Medien aufgerüstet und aus allen Kanälen geschossen. Und dennoch werden irgendwann sich die Menschen zu fragen beginnen, worin sich eigentlich der judeo-christliche, der faschistische und der kommunistische Dressurakt unterscheiden; denn der Umstand, daß die judeo-christliche Ideologie im Nachkriegsdeutschland fast nahtlos faschistische oder kommunistische Vakua aufgefüllt hat, ist in der Tat ein vielsagendes Indiz hinsichtlich der Austauschbarkeit gemeinschaftssehädlicher Manipulations- sowie Unterdrückungsprogramme und -mechanismen.

Bereits Josef Schumpeter erkannte, daß die marxistische Doktrin im wesentlichen theologischer Natur war. Wie die Juden in der judeo-christlichen Ideologie sei das Proletariat das auserwählte Volk und der Staat die höchste, quasigöttliche Autorität, so wie in der überkommenden offenen Gesellschaft das individuelle Selbst in grotesker Selbstüberhöhung und -überschätzung zum neuen Gott befördert wurde, einen Gott, der nur das Resultat eines läppischen evolutionären Zufalls ist.

Auch Bertrand Russel, Wissenschaftler, Politiker und Literatur-Nobelpreisträger, wies in seinem Essay Can Religion Cure our Troubles? (›Kann Religion unsere Probleme lösen?‹) auf die Ähnlichkeiten zwischen christlicher und kommunistischer Ideologie hin. Die Übel von Kommunismus und christlicher Religion seien dieselben. Die Grausamkeiten der Inquisition seien mit denen des real existierenden Kommunismus, insbesondere unter Stalin, vergleichbar gewesen. Hitler und Stalin hätte es in der Tat ohne den radikalen christlichen Dogmatismus nicht gegeben; denn er ist im Kern totalitär. Seine Handlungsanweisung zur Unterdrückung des Menschen und der tatsächlich im Namen der christlichen Ideologie begangenen Greueltaten waren die direkten Vorläufer für spätere Verbrechen Hitlers und Stalins. Die Handlungsmuster und -motive der nationalsozialistischen und kommunistischen Ideologien finden sich in der christlichen Ideologie wieder. Stalins Sprache war voll von theologischen Bezügen, und Hitler trieb mit dem Verbrechen an den Juden Nehemia 13, 20 nur auf eine makabre Spitze; denn danach ist heilig, was gesondert, ›unrein‹, was vermischt wurde. Und auch schon Luther forderte, jüdische Bücher und Synagogen »abzufackeln«, und zwar in einer Sprache, die nicht anders in Julius Streichers Der Stürmer zu finden war.

Schon in seinem Iom Schem Camphoras und vom Geschlecht Christi forderte Luther dazu auf, die Synagogen niederzubrennen, die Juden zur Arbeit zu zwingen und sie ohne jede Gnade zu behandeln.

Seine genaueste Anweisung zur Behandlung der Juden findet sich in seiner 1534 verfaßten Streitschrift Von den Juden und ihren Lügen. Dieses Pamphlet enthält ein Sieben-Punkte-Programm, zugleich Empfehlungen an die staatliche Gewalt im Umgang mit Juden, und zwar

  1. alle Synagogen und Schulen der Juden niederzubrennen, und alles, was nicht abgebrannt ist, mit Erde zu bedecken, damit absolut nichts an sie erinnert,
  2. auf dieselbe Weise mit ihren Häusern zu verfahren,
  3. alle Gebetbücher, Talmuds und sonstige heiligen Schriften einzuziehen,
  4. ihre Rabbis unter der Androhung schwerster Strafen vom Predigen und Lehren abzuhalten,
  5. sie in ihrer Bewegungsfreiheit völlig einzuschränken (»daß man den Juden das Geleid und Strasze gantz und gar aufhebe«),
  6. ihr gesamtes Geld einzuziehen,
  7. die jungen Juden und Jüdinnen mit Schaufeln, Axten, Harken und Spindeln auszustatten, so daß sie ihren Lebensunterhalt »im Schweiße ihrer Nasen« verdienen können.

Nach diesen Empfehlungen bemerkte Luther abschließend, daß die Juden selbst im Falle der Vollziehung seines Sieben-Punkte-Programms wohl nichts Gutes zustande bringen würden, so daß letztlich nichts anderes übrig bleibe, als sie, den Beispielen Englands, Frankreichs, Spaniens und Böhmens folgend, vollständig zu enteignen und aus dem Land zu werfen.

Hitler und Himmler hätten sich nicht deutlicher äußern können. In der Tat war es der Nationalsozialist Walter Linden, der in seiner im Jahre 1935 veröffentlichten Abhandlung Luthers Kampfschriften gegen das Judentum dessen Streitschrift Von den Juden und ihren Lügen als die vollständigste und gründlichste Abhandlung über Juden pries, was, wie wir wissen, in Anbetracht Marxens Schrift Zur Judenfrage unzutreffend ist.

Und heute stellen sich Luthers angemaßte Erben, die von Weizsäckers und Co., hin und wollen uns, die areligiösen Nachkriegsgeborenen, für ihre Schandtaten in Sippenhaft nehmen, mehr noch, verlangen, daß wir angesichts der heutigen subversiven zionistischen Aktionen (siehe Seite 99 ff.) ›die Schnauze halten‹. Welch'eine abgrundtiefe Heuchelei und Philisterhaftigkeit! Welch' penetranter antilutherischer Frevel!

Die Geschichte, so wieder Russel, sei von den Kommunisten ebenso verfälscht worden, wie dies bis zur Renaissance durch die Kirche geschah. Die Kirche habe wie die Kommunisten immer nur unter dem äußeren Druck ihrer Gegner nachgegeben. Der Kommunist wie der Christ ›glaubten‹, daß ihre Doktrin für die Rettung unerläßlich sei, und es sei dieser Glaube, der die Rettung für ihn erst möglich mache. Die kommunistische wie christliche Doktrin würden gleichermaßen als heilige und unantastbare Wahrheit behandelt, deren Anzweiflung Sünde sei und schwerste Strafen verdiene.

Und Russel führt dann (im Jahre 1954) in weiser Voraussicht aus, daß das Christentum weniger Schaden anrichte als der Kommunismus, weil die christliche Ideologie weniger leidenschaftlich geglaubt werde. Eines Tages, immer noch Russel, werde der Kommunismus vielleicht denselben Wechsel durchmachen.

Dieser Tag ist heute bereits Geschichte. Der Glaube an die Unfehlbarkeit der kommunistischen Ersatzreligion ist auf breiter Front gewichen. Zurückgeblieben ist die in mancher Beziehung verwandte christliche Ideologie, und es steht zu befürchten, daß sich ihre Apologeten vor allem in der Auseinandersetzung mit dem islamischen Aufmarsch in unseren Städten wieder radikalisieren werden. Die Fundamentalisten des christlichen und islamischen Lagers werden sich gegenseitig ideologisch aufschaukeln. Vorwärts in die Vergangenheit! Das Mittelalter steht vor der Tür. Die Aufklärung gab es nicht. Religionskriege scheinen nicht nur wieder möglich, sondern sie finden anderen Orts (Indien, Irland, Balkan usw.) bereits statt.

Es waren auch nicht die Nationalsozialisten, die die Juden zuerst verdinglicht hatten, sondern viel früher schon ihre Vordenker, die christlichen Fundamentalisten. Ist der Jude, wie heute noch die Mitkreatur Tier, erst einmal eine Sache, kann mit dieser Sache nach Belieben verfahren werden. Konsequenz: Mitgefühl oder Mitleid für eine Sache entsteht gar nicht erst, wenn diese schrecklichste aller Gehirnwäschen erfolgreich ist.

Thomas von Aquin definierte den Status der Juden als Sklaven, über deren »Eigentum« die Kirche bzw. der Fürst frei verfügen könne. Der Moraltheologe Dr. Schneider schrieb bereits 1881: »Das ewig Jüdische ist der Todfeind des Arischen.« Und auch der ›Ariernachweis‹ (bis in die 5. Generation) wurde von der spanischen Kirche und nicht etwa von Hitler und Co. erfunden.

Mit dem Eigentum an einer Sache aber ist deren Verwertungsbefugnis verbunden. Man kann sie verkaufen, vernichten oder auch in ihre verschiedenen Rohstoffe zerlegen und sie, umweltfreundlich natürlich, in einen Recyclingprozeß überführen. Es klingt heute auf eine furchtbare Weise surrealistisch, aber nichts anderes tat die NS-Bürokratie mit den zur Sache gewordenen Juden, als sie Zahngold, Haare usw. dieser Sachen wiederverwendete. Nichts anderes geschieht noch heute auf schändliche Weise mit der ›Sache‹ Tier. Und gedacht wurden alle diese Grausamkeiten erstmals nicht durch die ›Nazis‹, sondern von ihren geistigen Eltern, den Christen. Die ›Nazis‹ waren ›nur‹ die konsequenten Technokraten dieser furchtbaren Denkweise: wenn schon eine Sache liquidieren, dann möglichst effizient.

Dieser verdinglichende Konversionsmechanismus kam im übrigen auf vergleichbare Weise auch im christlichen Religionsstaat USA während des Zweiten Weltkrieges zur Geltung.

Als die Japaner im Dezember 1941 Pearl Harbor bombardierten, fragte das jüdisch kontrollierte Magazin Time auf der Titelseite: »Why the yellow bastards?« (›Warum die gelben Bastarde?‹), eine Frage, die heute von vielen in Verkennung anthropologischer Zusammenhänge als ›rassistisch‹ bewertet würde.

Und das jüdisch kontrollierte Magazin New Yorker bezeichnete die Japaner als »Yellow Monkeys« (›Gelbe Affen‹). Dieses Affenimage wurde fortan in Karikaturen, Diskussionen und Artikeln während des gesamten Krieges benutzt. Als schließlich die Atombombe im März 1945 auf Hiroshima fiel, traf sie keine Menschen mehr, sondern nur noch gelbe Affen.

Auf deutschem Boden geschieht etwas Gespenstisches: Dort treffen heute die gescheiterten Anhänger des Sozialismus auf ihre christlichen Lehrmeister und bilden eine gemeinsame Front gegen die Entstehung einer nationalen Solidargemeinschaft.

Die feindlichen Brüder koalieren auf dem geringsten verbliebenen Nenner, dem Universalismus, in einer fatalen Allianz gegen das Selbstbestimmungsrecht des eigenen Volkes. Wird in diesem Zusammenhang berücksichtigt, daß sich bereits Christen und ihre jüdischen Verwandten verbunden haben (siehe Seite 85 ff.), dann wird erst recht deutlich, welcher fast übermächtigen Phalanx das deutsche Volk ausgeliefert ist. Die besonders gemeinschaftsschädlichen Momente der judeo-christlichen Ideologie sind insbesondere

Die judeo-christliche Ideologie stellt die Autorität von Jahwe über die Autorität einer auf gemeinsamen Werten und Traditionen beruhenden Gemeinschaft. Ein daraus entstehendes Spannungsfeld läßt sich nur in einem judeo-christlichen Religionsstaat vermeiden, wie dies zum Beispiel in den USA, dem Frontstaat zivilisatorisehen Rückschritts (siehe Seite 14 ff.), der Fall ist. Ansonsten ist die judeo-christliche Ideologie ein den zivilisatorischen Fortschritt einer Gemeinschaft verzögerndes Moment. Wie die Psychoanalyse bezieht sich diese Ideologie auf das individuelle Selbst, die individuelle Seele und deren angebliche Unsterblichkeit. Erst das Überleben dieser Seele macht den gottes›fürchtigen‹ Menschen selbst über seinen physischen Tod hinaus erpreßbar und zum latenten Verfügungsobjekt einer gescheiterten und letztendlich menschenfeindlichen Religion.

Die judeo-christliche Ideologie ist supranational. Sie sucht sich ihre Opfer, wo sie sie finden kann. Hat ein Volk eine bestimmte Bewußtseins- und Zivilisationsstufe erreicht, die dessen massenhafte Emanzipation von dieser Ideologie bewirken wird, dann werden andere Teile der Welt um so mehr ›beackert‹. Ohnehin ist Deutschland für die Kirchen nur noch finanziell interessant. Vom ideologischen Aspekt her ist Deutschland dagegen fast schon verlorenes Terrain, im übrigen aber auch eine zu vernachlässigende Größe. Die weltweite Bevölkerungsexplosion, von den Kirchen durch die Unterdrückung der Frauen maßgeblich mitverursacht, findet anderweitig statt. Dort gibt es noch unkritisches Analphabetentum, leicht manipulierbares Menschenmaterial, blinde Anhänger, also den Menschen, den Jesus Christus als den Idealtypus des Christen fordert: das (leicht verführbare, unkritische) Kind.

Die Erziehung zum Glauben ist eine Erziehung zur (Selbst)Entmündigung des Menschen. Glauben ist nicht Wissen, heißt es im Volksmund. Eigentlich braucht es kaum mehr als diese schlichte Weisheit, um die Hinführung der (jungen) Menschen zum Glauben zu verurteilen; denn Glaube konterkariert die kreative Leidenschaft, zu wissen. Gibt es dennoch irgendeine Rechtfertigung für die Umtriebe der religiösen Menschenfänger? Gibt es eine Rechtfertigung für die Anstiftung zu etwas, was Agnostiker allenfalls als irrationalen, naiven Humbug bezeichnen? Und wenn schon Glaube, warum dann nicht die Hinführung zu den jeweiligen Volksreligionen, die aus den historischen Gemeinschaften geboren wurden und sich, anders als die judeo-christliche Weltreligion, mit ihnen in Harmonie befinden?

Einzige Glaubensrechtfertigung wäre absurderweise die Evolution selbst, nämlich die Tatsache, daß sie mit dem Homo sapiens, so wie er sich seit etwa 100 000 Jahren mit den Zwischenstufen des Homo sapiens neanderthalensis und des Cro-Magnon-Menschen entwickelt hat, nicht abgeschlossen ist. Der Mensch ist sein Gehirn, und das seine Intelligenz auch bestimmende Hirnvolumen hat sich vom Australopithecus afarensis (vor etwa 4 Millionen Jahren) über den Homo habilis (vor etwa 2 Millionen Jahren) und dem Homo erectus (vor etwa 1,5 Millionen Jahren) bis zum heutigen Homo sapiens ständig vergrößert, und zwar von etwa 400 Kubikzentimeter (Australopithecus afarensis) über 600 bis 800 Kubikzentimeter (Homo habilis) bis zu 1200 bis 1600 Kubikzentimeter (Homo sapiens). Es wird sich im jetzigen Informationszeitalter, in dem sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Informationen alle zehn Jahre verdoppeln, unter der Fülle dieser ständig neu zu verarbeitenden Daten in immer geringeren zeitlichenAbständen weiter vergrößern und damit auch die menschlichen Erkenntnismöglichkeiten ständig weiter ausweiten, falls es nicht durch gezielte Manipulation (sprich: Informationsunterdrückung) daran gehindert wird. Wir wissen also, daß wir noch nicht alles wissen, weil unsere Erkenntnismöglichkeiten noch begrenzt sind. Aber dieses Evolutionsdefizit sollte uns keineswegs verleiten, an primitivsten Glaubensformen festzuhalten, sondern allenfalls dazu, den sich weiter beschleunigenden Evolutionsprozeß zuversichtlich zu begrüßen. Sollte dieser Prozeß unsere Nachkommen eines fernen Tages, falls sich der Homo sapiens dann nicht als solcher, wie die Saurier, überlebt haben wird, zu einem Schöpfer der Evolution führen, dann wird dieses Zusammentreffen kraft mutigen Verstandesgebrauchs ermöglicht worden sein. Glaube dagegen ist billig und feige. Wenn es also einen Schöpfer oder ein Kollektiv von Schöpfern der Evolution gibt, dann werden, so ist zu hoffen, eher die belohnt werden, die nicht billig geglaubt, sondern kraft ihres Verstandes mühsam und mutig um Erkenntnis gerungen und sich rationalen wissenschaftlichen Zusammenhängen nicht verschlossen haben.

Die judeo-christliche Ideologie aber verlangt geradezu von ihren ›Gläubigen‹, das Bewußtsein des Kindes beizubehalten; denn ein Kind weiß nichts von physikalischen Gesetzen oder der Evolutionstheorie. Das Kind weiß nichts davon, daß der Mensch sich hinsichtlich seines Genmaterials nur um 1,6 % vom Schimpansen unterscheidet, oder, mit anderen Worten, daß 98,4 % der menschlichen Gene Schimpansengene sind. Das Kind weiß auch nichts davon, daß der Mensch eher ein Betriebsunfall der Evolution war, mit allen vernichtenden Folgen für den Planeten Erde. Gäbe es denn den jüdisch-christlichen Gott Jahwe, er wäre allemal ein Dilettant, der in Kenntnis seiner Unfähigkeit keine Götterkonkurrenz neben sich duldet, eben eine solche Konkurrenz, die es mit der ›Schöpfung‹ wohl besser angestellt hätte.

Die judeo-christliche Ideologie wird getragen von Einbildung, Furcht und Haß.

Es ist die Furcht vor dem Unbekannten, vor der Niederlage und vor dem Tod, die die Menschen immer noch in die Arme religiöser Scharlatane treibt. Furcht aber ist, so B. Russel, die Mutter der Grausamkeit. Es sei daher nicht verwunderlich, daß Grausamkeit und christliche Religion immer Hand in Hand gegangen seien.

Die judeo-christliche Ideologie ist eine Sklavenideologie, eines freien Menschen absolut unwürdig und mit einer homogenen Gemeinschaft freier Menschen unvereinbar.

In den Kirchen wird der geistige Dressurakt an den Gläubigen immer noch in pawlowscher Manier permanent wiederholt, wie Sklaven werden diese zur Bußfertigkeit buchstäblich auf die Knie gezwungen, und zwar insbesondere unter der Drohung, bei mangelnder Gefügigkeit dem sogenannten ›Teufel‹ ausgeliefert zu werden. Dieser dient seinerseits als Theodizee, als ›Rechtfertigung Gottes‹, während Jahwe vorchristlich noch ohne diesen Antipoden auskam, weil er nach den Worten Jesu selbst der Satan war, jener Teufel, den Juden und Christen heute einträchtig gemeinsam als ihren Gott anbeten. Wer sich nicht einschüchtern läßt, lief Gefahr, daß man ihm unterstellte, vom ›Teufel«?) besessen zu sein. An ihm führten Pfaffen grausamste, exorzistische Rituale aus, die an krankhafter Bösartigkeit und Sadismus viel mit der Kreuzigung Jesu gemein hatten.

Ist es nicht höchste Zeit, sich der seit der Aufklärung bestehenden These, daß die christliche Religion mehr als alles andere eine Ideologie (sprich: Gebrauchsanleitung) zur Manipulation und Ausplünderung des Menschen ist, so wie, vereinfacht, die kommunistische bzw. sozialistische Ersatzreligion Anleitung zu seiner Gleichmachung und die faschistische Ersatzreligion der Wegweiser zu einer ›Herren-Rasse‹ sind, zu erinnern, und den Menschen von allen Ideologien/Religionen (sprich: Bevormundungen und Entmündigungen) zu befreien, um ihn zum Herrn seines Schicksals zu machen?

Religion, insbesondere die christliche, ist nach dem Verständnis der Aufklärung in erster Linie ein (Um)Erziehungsprogramm; Gott und Teufel können in diesem Manipulationsprogramm am ehesten als Zuckerbrot und Peitsche verstanden werden. Nimmt man die Gesamtheit der christlichen Religion als Gesetze, wäre danach der jüdische Gott Jahwe die Judikative, die Kirchen wären die Exekutive, insbesondere, um eine orwellsche Diktion zu benutzen, die Gedankenpolizei.

Wenn Du das Hirn eines Menschen besitzt, gehört Dir der Mensch. Deshalb auch der Drang der christlichen Ideologen in die Medien und in leitende (Um)erziehungspositionen. Ein besonders markantes Beispiel dafür ist der Erwerb von MGM (Metro Goldwyn Mayer), dem früheren jüdischen Filmgiganten Hollywoods, durch die Schweizerische Holding ›SASEA‹, die ihrerseits von der APSA, der Verwaltung der Immobilien und des Vermögens des ›Heiligen Stuhls‹, kontrolliert wird. Die christlichen Ideologiestrategen benutzen hier dieselben Mittel, die auch ihre jüdischen Brüder in Hollywood und Time Warner Inc. zur Invasion der Gehirne noch massiver anwenden (siehe Seite 105 ff.).

Die systematische Ausbeutung der Furcht der Gläubigen, deren Unterdrückung durch die Androhung jenseitiger Bestrafung und die dadurch bewirkte permanente Gehirnwäsche machen diese Menschen für den Aufbau einer homogenen, harmonischen, auf skeptischem Denken beruhenden Gemeinschaft untauglich.

Die Geschichte der Religion, so lehrt Feuerbach, ist die Geschichte fortschreitender ›Entfremdung‹ des Menschen zwischen seiner realen Existenz und seiner ins Jenseits übertragenen Idealvorstellung von sich selbst. Den Höhepunkt dieser Entfremdung habe das Christentum gezeitigt, in dem es die Scheidung von irdischer Existenz und vergeistigter Jenseits-Erwartung ins Extreme getrieben und die irdische Leiblichkeit mit dem Fluch der Sündhaftigkeit beladen habe. Die Versöhnung des Menschen mit seiner wahren Natur könne nur so gelingen, daß er, der außerhalb seines Selbst getreten sei, er, der sich sozusagen ins Metaphysische transponiert habe, wieder zu seinem irdischen Selbst zurückfände.

»Die Rückkehr zur Natur ist allein die Quelle des Heils«, schrieb Feuerbach. Es gehe darum, so nochmals Feuerbach, »die Menschen aus Theologen zu Anthropologen, aus Theophilen zu Philanthropen, aus Kandidaten des Jenseits zu Studenten des Diesseits, aus religiösen und politischen Kammerdienern der himmlischen und irdischen Monarchien zu selbstbewußten Bürgern der Erde zu machen«.

»Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist«, so schon Karl Marx. »Sie ist das Opium des Volkes. Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Gefühls des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks«, seine Befreiung von allen atavistischen religiösen Zwängen und Fesseln, denn »der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen«. Wie kann sich das Volk davon befreien? Nicht durch bloße Gleichmachung des Menschen, sondern durch seine solidarische Einbindung in eine von den Gespenstern der Vergangenheit emanzipierte Solidargemeinschaft, durch Beendigung seiner Entmündigung in einer demokratiefeindlichen Lobby- und Telekratie, durch Etablierung einer Demokratie und eines Rechtsstaates, die diesen Namen verdienen.

Es ist höchste Zeit, daß wir nach der kommunistischen Ersatzreligion endlich auch die ideologische Mutter zum ›Teufel‹ jagen.

Für einen Christen ist es nicht einfach zu akzeptieren, daß seine judeo-christliche Religion, indem sie vorgibt, das Böse bekämpfen zu wollen, geradezu genial davon ablenkt, daß sie für die Existenz einer deutschen Gemeinschaft objektiv das Böse repräsentiert, jenes Böse, das damit begann, daß man unseren Vorfahren ihre Volksreligion und ihre Naturgötter nahm, und das damit zu enden scheint, daß nunmehr das deutsche Volk, dem noch herrschenden judeo-christlichen Universalitätsdogma unterworfen, als solches vor seiner Liquidierung steht.


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