Erzbischof Lefebvre zu Gast bei Prinzessin Pallavicini

Er spricht in Rom über die „Kirche nach dem Konzil"

Als Verteidiger von Edvina Pallavicini und von Erzbischof Lefebvre meldete sich im „Corriere" auch Prinz Sforza Ruspoli zu Worte: Wissen Sie, daß die Eltern von Monsignore Lefebvre in Dachau vergast worden sind? Jetzt werden Leute die mit ihm sympathisieren, als Faschisten bezeichnet." Tatsächlich hat die Prinzessin seit Jahren unverhohlene Sympathie für den Neofaschistenführer.

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Sehr geehrter Herr Erzbischof.

Am 6. 6.1977 erschien im „Münchner Merkur" beiliegender Artikel „Erzbischof Lefebvre zu Gast bei Prinzessin Pallavicini". Darin fällt mir folgender Satz auf: „Wissen Sie, dass die Eltern von Monsignore Lefebvre in Dachau vergast worden sind? „Wie Sie aus dem ebenfalls beiliegenden Artikel. Richter sprecht ihr wirklich Recht?" ersehen, protestierte Weihbischof Neuhäusler gegen die Lüge, die über Deutschlands verbreitet worden und noch immer werden. Vor allem bestätigt es als ehemaliger Häftling des KZ Dachau, dass dort zu keiner Zeit Vergasungen stattfanden. Dasselbe wurde von Herrn Prof. Rassinier (Frankreich) sowie von dem jüdischen Schriftsteller J. G. Burg bestätigt.

Würden Sie mir und einem grossen Kreis Interessierter bitte helfen, die Angelegenheit zu klären.

Dürfen wir Sie bitten, uns mitzuteilen, wann, wo und wie Ihre Eltern starben.

Für Ihre freundliche Mithilfe herzlichen Dank.

Ihnen alles Gute wünschend, verbleibe ich
gez. Karolina Ederer

INSTITUT ST. KARL BORROMÄUS

 

CH-9057 WEISSBAD BEI APPENZELL
0 071/881161

Weissbad, den 27. Okt. 1977

Sehr geehrte Frau Ederer!

Bitte, entschuldigen Sie, wenn ich erst heute dazu komme, im Namen des Hochw. Herrn Erzbischofs Lefebvre, Ihren Brief von Mitte Juni zu beantworten, indem Sie ihn um einige Präzisionen bitten in Bezug auf den Tod seiner Eltern. Dazu darf ich Ihnen mitteilen, dass sein Vater im Konzentrationslager Sonnenberg im März 1944 umgekommen ist, allerdings nicht durch Vergasung, seine Mutter starb in der Heimat eines natürlichen Todes. l

Mit priesterlichem Segensgruss, in der Liebe zu unserer heiligen Kirche.

gez. Schmidberger

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Das gleiche Tohuwabohu wird auch mit den Verhältnissen in Maidanek gepflegt.

Zu den Büchern von Kautsky, Carl und ihresgleichen kann man nur sagen:

„Habent sua fata libelli - Die Bücher haben ihr Schicksal."

Diese Bücher wären besser nicht erschienen, da sie nur babylonisches Unheil anrichten.

Zum Schluß bringt Kautsky als Anhang Nr. 8 eine Anweisung Himmlers an die Lagerärzte, alles zu unternehmen, um die Sterblichkeit zu unterbinden. Wozu, müßte jeder fragen, wenn die Juden doch zur Vernichtung bestimmt waren?:

„Oranienburg, den 28. Dezember 1942.
SS-Wirtschaftsverwaltungshauptamt
Amtsgruppe D. Konzentrationslager
D III/Az.: 14 h (KL) 12.42 Lg/Wy
Betrifft: Ärztliche Tätigkeit in den Konzentrationslagern.
Bezug: ohne
Anlage: l
An die 1. Lagerärzte der Konzentrationslager

(Es sind eine Reihe Abkürzungen, der Autor schreibt)

1) Soweit ich feststellen konnte, bedeuten die Abkürzungen: Dachau, Sachsenhausen, Buchenwald, Neuengamme, Auschwitz, Ravensbrück, Flossenbürg, Lublin, Sutthof, Groß-Rosen, Natzweiler, s'Hertogenbosch, Mauthausen.

Abdruck an die Lagerkommandanten.

In der Anlage wird eine Aufstellung über die laufenden Zu- und Abgänge in sämtlichen Konzentrationslagern zur Kenntnisnahme übersandt. Aus derselben geht hervor, daß von 136.000 Zugängen rund 70.000 durch Tod ausgefallen sind. Mit einer derartig hohen Todesziffer kann niemals die Zahl der Häftlinge auf die Höhe gebracht werden, wie es der Reichsführer SS befohlen hat. Die 1. Lagerärzte haben sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln einzusetzen, daß die Sterblichkeitsziffern in den einzelnen Lagern wesentlich herabgehen. Nicht derjenige ist der beste Arzt in einem Konzentrationslager, der glaubt, daß er durch unan-

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gebrachte Härte auffallen muß, sondern derjenige, der die Arbeitsfähigkeit durch Überwachung und Austausch an den einzelnen Arbeitsstellen möglichst hochhält.

Die Lagerärzte haben mehr als bisher die Ernährung der Häftlinge zu überwachen und in Übereinstimmung mit der Verwaltung dem Lagerkommandanten Verbesserungsvorschlage einzureichen. Diese dürfen jedoch nicht nur auf dem Papier stehen, sondern sind von den Lagerärzten regelmäßig nachzukontrollieren. Ferner haben sich die Lagerärzte darum zu kümmern, daß die Arbeitsbedingungen auf den einzelnen Arbeitsplätzen nach Möglichkeit verbessert werden. Zu diesem Zweck ist es nötig, daß sich die Lagerärzte auf den Arbeitsplätzen an Ort und Stelle von den Arbeitsbedingungen persönlich überzeugen.

Der Reichsführer SS hat befohlen, daß die Sterblichkeit unbedingt geringer werden muß. Aus diesem Grunde wird Obiges befohlen, und es ist monatlich über das Veranlaßte an den Chef des Amtes D III zu berichten. Erstmalig am 1. Februar 1943.

SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS gez. (unleserlich) Klüder?

In der „Deutschen Volkszeitung" vom 22. Juli 1976 ist die ganze Seite 8 „Maidanek/Lublin - das war der Vorhof zur Hölle" gewidmet. Spalte 1:

„In 7 Gaskammern und 2 Krematorien wurden im Herbst 1943 rund um die Uhr etwa 1000 Menschen täglich vernichtet."

In „unsere zeit" stand unter der Überschrift: „Massenmordprozeß um KZ Maidanek wird verzögert".

In den letzten 2 Spalten ist ein Krematoriumbild mit folgender Beschreibung:

„Täglich wurden in diesem Verbrennungsofen in Maidanek 1400 Leichen verbrannt."

In der Spalte mit den „7 Gaskammern" heißt es weiter: „In einem dem Nürnberger Militärtribunal vorgelegten Dokumentarbericht unter der Bezeichnung USSR-29 heißt es in Absatz 6: ,Die Verbrennungsöfen arbeiteten ohne Unterbrechung ...

Um mehr Leichen in jeden Ofen bringen zu können, zerlegten die Deutschen die Leichen, indem sie ihnen die Glieder abhackten."

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(Von Gaskammern ist in diesem Dokument nicht die Rede). In Spalte 2 heißt es weiter:

„... wurden an einem einzigen Tag - am 3. November 1943 - unter den Klängen zackiger Marschmusik 18 000 Menschen unter Maschinengewehrsalven niedergemäht."

Rolf Hochhuth schreibt in seinem Drama „Der Stellvertreter" im 1. Akt, Szene Gerstein:

„Als kürzlich 17000 Juden in Maidanek erschossen wurden, haben viele Polen sich zur Feier dieses Tages schwer betrunken."

Tausend mehr oder weniger spielt doch keine Rolle! Es wird immer wieder nach pro domo jongliert!

In Spalte 3 heißt es:

„der Anklage zufolge sind auf diese Weise, durch Vergasungen, Erhängungen und Erschießungen in Maidanek mindestens 250 000 Menschen aus insgesamt 50 Nationen wegen ihres Glaubens, ihrer Rasse oder Weltanschauung ermordet worden, nach Dokumenten des Nürnberger Militär Tribunals waren es 1,5 Millionen und Eugen Kogon schreibt in seinem „SS-Staat' von 1,5 bis 2 Millionen"

Am 27. November 1978 berichtet „unsere zeit":

„Majdanek-Prozeß im vierten Jahr.

Gestern jährte sich zum dritten Mal der Beginn des Majdanek-Prozesses in Düsseldorf ... Das Gericht tut sich schwer, und dabei geht es eigentlich um einen klaren faschistischen Tatbestand: Um die Ermordung von 360 000 Männern, Frauen und Kindern."

Wieder ein paar Tausend mehr, spielt doch keine Rolle, ist es doch ein „faschistischer Tatbestand". Es sei nocheinmal auf das dem Militärtribunal vorgelegte Dokument hingewiesen, in den von Gasöfen keine Rede war.

Anders dagegen verhalten sich Wahrheitsmörder! Warum aber, wenn die Nürnberger Instanzen und der berücksichtigte Kogon 1,5 bis 2 Millionen Ermordeten wissen, werden hier im Düsseldorfer Maidanek-Prozeß nur 250 000 aufgeboten?

Macht man ein Ratengeschäft?

Seit wann sind Goldmann und Wiesenthal samt ihren Hiwis so großzügig?

Hier stimmt was nicht!

Wieder „unsere Zeit" vom 27. November 1978, Spalte 1:

„Das KZ Majdanek zählte zu den berüchtigsten Todesfabriken der Hitler-Faschisten. 40 000 Häftlinge wurden hier ständig von der SS zu-

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sammengepfercht. Nirgendwo sonst waren die faschistischen Barbareien so vervollkommnet wie in diesem Lager. Mindestens 250 000 Menschen vorwiegend Polen, wurden in diesem KZ vergast, erstickt, erhängt. Allein am 3. November 1943 sind in Majdanek 18 000 Männer, Frauen und Kinder erschossen worden."

Dieser „berüchtigten Todesfabrik" bescheinigte ein Westberliner Gericht, daß es in Maidanek keine Vergasungskammern gegeben hat.

Wer lügt hier, für wen und für was?

„Der Majdanek-Prozeß begann im November 1975 vor der 17. Straf
kammer des Düsseldorfer Landgerichts und kostet den Steuerzahler täglich die kleine Summe von 30 000.- DM. „Dabei sind die Weltreisen verschiedener Prozeßbeteiligter nicht eingerechnet und ein Ende dieser Purim-Ausartung ist noch nicht in Sicht." Der erste Lokaltermin fand in Polen am 29. 4. 76 statt. Zu diesem Lokaltermin auf dem ehemaligen Gelände des KZ Majdanek bei Lublin flog das Düsseldorfer Schwurgericht nach Polen. An dem Termin nahmen der Vorsitzende, die Richter, der Staatsanwalt und 13 Verteidiger teil. Bei diesem letzten großen NS-Verfahren vor einem deutschen Gericht geht es um die Ermordung von rund 300 000 Menschen. Die 15 Angeklagten flogen trotz eines polnischen Angebotes für freies Geleit nicht mit. Ähnliche Reisen wurden noch mehrere unternommen."

Bildunterschrift zu Seite 127

„Deutsche Richter als Justiztouristen" betextete Quick dieses Foto das Gerichtsmitglieder des Düsseldorfer Majdanek-Prozesses auf dem Empire State Building in New York zeigt. Von rechts. Schöffe Herbert Strauch, Richter Dr. Rudolf Schmitz und Vorsitzender Richter Günter Bogen. An dieser Reise zur Vernehmung von Zeugen der SS-Verbrechen nahm auch der Verteidiger der SS-Aufseherin Hermin Böttcher, Dr. Hermann Stolting II, teil. Auf Staatskosten, erster Klasse. Er würde eigentlich selbst auf eine Anklagebank gehören, denn Stolting II hat im zweiten Weltkrieg als Staatsanwalt beim NS-Sondergericht Bromberg (Polen) in mehreren Bagatellfällen Todesurteile beantragt und ihre Durchführung überwacht. Dem QUICK-Reporter Arne Boyer sagte er voller Stolz: „Ich stehe zu jedem Todesurteil, das ich beantragt habe. Wie viele es waren ? Also, mein Lieber, das weiß ich beim besten Willen nicht mehr. Aber ich stehe zu jedem einzelnen."

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Hier sind es wieder 300 000.

Ist das gesteuerte Verwirrungstaktik oder darf hier jeder drauflosschreiben, wie es ihm gefällt?

Mit Gaskammer wird Janustaktik betrieben, wie man auf den verschiedenen Veröffentlichungen der antifaschistischen Zeitung, „die tat" ersehen kann.

Am 24. März 1978, Seite 14:

„Beweise gegen die Lischkas-Dokumentation von S. Klarsfeld".

Dieser schizophrene Terrorist (welcher Terrorist ist es nicht) schreibt in Spalte l und 3:

„Beweist die Dokumentation Gaskammer in Auschwitz."

Fast in jeder Ausgabe bringt dieses Blatt ein schwarzumrandetes Viereck „Wir Gedenken" und in diesen Listen findet man auch Verstorbene außerhalb des deutschen KZ-Bereiches wie Auschwitz usw.

Statt vergast, steht hier immer umgekommen!

So z. B. am 24. März 1978, Seite 14, Spalte 2:

„März 1944 Ernst Loth, Leverkusen, im KZ Lublin gestorben".

(Mit Lublin ist bekanntlich Maidanek gemeint)

Es wurde auch „gestorben" in Maidanek, davon hat man bis jetzt noch nie was gehört!

Auch der Fall Veil ist genügend Wert-Beweis der Klarsfeld Dokumentation.

„Präsidentin des Europa-Parlaments Simone Veil, 52, entstammt einer französischen jüdischen Familie; als junges Mädchen war sie von den Deutschen nach Auschwitz verschleppt worden; ihre Mutter endete in der Gaskammer. Die gelernte Juristin, verheiratet und bereits Großmutter leitete im französischen Kabinett das Sozial- und Gesundheitsministerium und setzte die Legalisierung der Abtreibung durch. Zur Präsidentin des Straßburger Europa-Parlaments wurde die elegante und gescheite Französin mit den Stimmen der Christdemokraten - Liberalen gewählt:

(„Zenit" das deutsche Seniorenmagazin, Augsburg, September 79, S. 27).

(Kursiv vom Verf.)

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Rätsel um Simone Veil

Unklarheiten um Deportationslisten

Die US-amerikanische Zeitschrift „Spotlight" berichtet, daß die Präsidentin des Europa-Parlaments, Simone Veil, in den Unterlagen des rotpolnischen Staatsmuseums von Auschwitz als „vergast" geführt wird. Das Blatt beruft sich auf den französischen Universitätsprofessor Dr. Robert Faurisson (Lyon), der seit einigen Jahren intensiv die NS-Judenverfolgung erforscht und dabei ohne Rücksicht auf persönliche Nachteile auch nicht opportun erscheinende Feststellungen zu treffen wagt.

Faurisson verweist gegenüber „Spotlight" auf eine 1978 durch Beate und Serge Klarsfeld herausgegebene Schrift unter dem Titel „Le Memorial de la Deportation des Juifs de France" (Gedenken an die Deportation der Juden aus Frankreich). Auf Seite 519 dieses Buches, in dem die aus Frankreich abtransportierten Juden alphabetisch erfaßt seien, finde sich der Name Simone Jakob, geboren am 13. Juli 1927 in Nizza.

Es handelt sich um den Geburtsnamen der heutigen Präsidentin des Europa-Parlaments, die durch Heirat Veil heißt. „Das junge Mädchen", so Faurisson, „gehörte zu einem Transport von 500 Juden, Männern und Frauen, die das französische Lager Drancy am 13. April 1944 Richtung Auschwitz verließen."

Um festzustellen, was mit dem Transport in dem berüchtigten Konzentrationslager geschehen sei, schaute Professor Faurisson in die „Hefte" des Staatsmuseums Auschwitz. Dort heißt es über den besagten Transport aus Drancy (laut „Spotlight"): „Nach der Selektion wurden 165 Männer als Internierte dem Lager übergeben. Sie erhielten die Nummern 184-097 bis 184-261. Die anderen wurden vergast."

„Demnach wurde die junge Simone Jacob in Auschwitz umgebracht", sagt Faurisson. „Wenn man sich ferner auf das bezieht, was offizielle Historiker über die ,Vergasungspraktiken' geschrieben haben, kann man mit Sicherheit annehmen, daß Simone Jakob am Tage ihrer Ankunft in Auschwitz vergast wurde. Sie ist also seit dem 16. April 1944 tot."

Wie kommt es, daß die „Tote" nach Kriegsende in ihr Geburtsland zurückkehrte, heiratete und als Politikerin Karriere machte, erklärte sich Faurisson aus einem Versäumnis: die spätere Frau Veil habe offenbar vergessen, sich beim französischen Kriegsveteranen-Ministerium zurückzumelden. Das sollte laut Anordnung bis zum 31. Dezember 1945 erfolgt sein. Wer die Frist überschritten habe, sei als „tot" verzeichnet und den Kriegsopfern hinzugeschlagen worden, so auch Simone Jakob.

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Faurisson kritisiert, daß die französischen Behörden auf diese Weise zu falschen Zahlenangaben gelangt seien. Man habe auch versäumt, in anderen Ländern nach den Deportierten zu suchen. „Die meisten der abtransportierten Juden waren keine französischen Staatsbürger, und sie hatten wohl wenig Antrieb, in ein Land zurückzukehren, das sie an die Deutschen ausgeliefert hatte."

Frau Veil gibt in ihren Lebensdaten selbst an, im KZ Auschwitz inhaftiert gewesen zu sein. Sie habe die Häftlingsnummer 78 651 getragen. Ihre Mutter sei dort an Typhus gestorben.

Professor Faurisson erhebt die Forderung, im Interesse der historischen Wahrheit Deportationslisten nicht einfach als Sammeltotenscheine zu betrachten, sondern den Einzelschicksalen mit den Mitteln moderner Forschung, auch Computern, nachzugehen, um zu einem wirklichkeitsnahen Bild zu gelangen. „Der Historiker ist sich selbst gegenüber verpflichtet, alles zu überprüfen, von Fall zu Fall, alle Rollen von Helden und Opfern, die ihm vorliegen."

(DNZ 29. 2. 80, S. 6) (Kursiv vom Verf.)

Als Angehöriger einer staatlichen Erforschungskommission hatte ich Ende 1944 die Möglichkeit, Maidanek offiziell zu besuchen. Im Herbst 1945 privatim nochmals, Maidanek und Auschwitz. Es stand mir alles offen, rundherum, innen und außen. Ich sprach ausführlich mit langjährigen Insassen, die alle Winkel im Lager kannten, keiner von ihnen aber hat je von einer Gaskammer gesehen und gehört, in der Menschenleben ausgelöscht worden sind. Ihnen waren nur Desinfektionskammern zur Vernichtung von Ungeziefer, wie sie auch im Musterlager Theresienstadt gewesen sind, bekannt.

Ich hatte auch die Möglichkeit, ungehindert und freimütig mit ehemaligem Hilfspersonal zu sprechen und niemand wußte etwas von Massenvernichtung und Gaskammern. Von Massenmorden und Vergasungseinrichtungen, um Menschen umzubringen, habe ich erst in den zionistischen Propagandistenschulen in Breslau erfahren.

Anfang 1946 wurde ich dem DP-Lager Neufreimann bei München zugeteilt. Ich war Lagerrichter und es unterstand mir auch die Polizei. Ich war in der Presseabteilung und arbeitete in der Kommission zur Erforschung der Ereignisse während der KZ-Ära mit, beim Zentralkomitee, mit Sitz in München Siebert-Möhlstraße.

Nun hatte ich wieder mit dem Problem Massenmorde und Vergasungen zu tun.

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Hier mußten Fragebogen für die UNO ausgefüllt werden, die von Fragestellern, alle durchwegs aus Palästina, wenn nicht in ihrem Sinne beantwortet, mit Terror geahndet wurden.

Ein Fall:

Ein mir bekannter Arzt aus meiner Heimat beantwortete die ihm gestellten Fragen wie verlangt „nach bestem Wissen und Gewissen". Schon bei der Frage nach seiner Muttersprache, die jiddisch war, so wie seine Eltern keiner anderen Sprache mächtig waren, begannen schon die Haarspaltereien. In der Rubrik fehlte das Wort „jiddisch" und man sollte ungarisch, polnisch, rumänisch o. a. eintragen, was nicht der Wahrheit entsprach. Weiter wurde in seinem Fragebogen beanstandet, er hätte die Zustände seiner Verbannung in Transnistrien (Ukraine) paradiesisch geschildert. Auch seine neu ausgefüllten Fragebögen wurden ihm wieder zurückgegeben, und man drohte ihm an, seine Auswanderung nach Übersee zu verhindern. Damals schon wurde der Grundstein zur Jerusalemer Gruselkammer „Jad Waschern" gelegt, die sich mit lauter Arabesken schmückte.

Nachdem die Dokumentenfälscher-Zentralen in Bayern liquidiert wurden, errichtete man in Tel Aviv die Weltzentrale für Dokumentenherstellung. Bis dato sind in „Jad Waschem" Unterlagen über 3 Millionen ermordeter Juden vorhanden. Damit die fehlenden 3 Millionen auch bald zusammenkommen, wurde in aller Welt ein sog. „Gedenkblatt" verbreitet, wo auch wieder einige Fragen zu beantworten sind. So auch im „Jüdischen Pressedienst Juni 1978, Seite 19.

Dieses Gedenkblatt ist der Wichtigkeit halber auch in deutscher Sprache, obwohl deutsch von jedem ehrlichen Zionisten als terefa (unrein) boykottiert wird.

Die 6 Millionen gefälschten Erklärungen müssen erstellt werden!

„110 000 jüdische Schicksale erfaßt die Erste bundesdeutsche Dokumentation über die jüdischen NS-Opfer ...

Nunmehr nähert sich der einem der tragischsten Kapitel deutscher Geschichte gewidmete Arbeitsprozeß seinem Ende, so daß die Dokumentation wahrscheinlich noch im Laufe dieses Jahres druckfertig vorliegen wird.

Die Anregung zu einem solchen Mammutwerk war vor geraumer Zeit von Yad Vashem, der israelischen Gedenk- und Forschungsstätte in Jerusalem, ausgegangen und hatte die Unterstützung Bundeskanzler Adenauers bei seinem Israelbesuch im Jahre 1966 gefunden ...

Aus dieser Fülle und Vielfalt von Materialien entstand zunächst mit Hilfe des Statistischen Bundesamt (Wiesbaden) eine alphabetisch geord-

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nete Datei mit rund 400 000 Namen. Daß eine solche Ziffer als weit überhöht (für die Zahl der umgekommenen Juden aus dem vorgenannten Gebiet) anzusehen war, war für jeden, der sich mit der Frage des Endschicksals der Juden in Deutschland unter statistisch-demographischen Gesichtspunkten näher befaßt hat, absolut klar. Den Vierhunderttausend lagen zweifellos Doppelt- und Mehrfachverzeichnungen zugrunde - unvermeidbare Parallelitäten, die sich aus und bei der Ausschöpfung der verschiedenen Quellen automatisch ergeben. (Wie mit der 6 Mio. Tabuzahl und Gaskammern? Verf.). Um auf eine annähernd richtige Zahl zu kommen, und zwar einschließlich der Verschollenen und der Selbstmorde, auch einschließlich der Opfer der von den Nationalsozialisten im Oktober 1938 über Nacht durchgeführte Aktion gegen früher in Polen beheimatete Juden, die man an die deutsch-polnische Grenze abschob und sie dort einem Ungewissen Schicksal überließ, war es zunächst erforderlich, die Doppelt- und Mehrfachverzeichnungen festzustellen und zu eliminieren...

So entstand ein neues Verzeichnis, das die Grundlage für die abschließenden technischen Arbeiten des Bundesarchiv bildet ...

So selten dies vielleicht auch vorkommen mag - es wird natürlich dazu führen (und die Bearbeiter sind sich dessen völlig bewußt), daß das vorgelegte Ergebnis verbesserungs-, berichtigungs- und ergänzungsbedürftig sein wird. Das liegt in der Natur eines solchen Werks, tut aber weder seinem Wert noch seiner Wirkung wesentlichen Abbruch ...

So wird der dem Bundesarchiv erteilte ehrenvolle Auftrag demnächst seinen vorläufigen Abschluß finden. Dann wird eine erschütternd-nüchterne, erregend-ernste, leidvolle Dokumentation vorliegen, in der, in alphabetischer Reihenfolge der Familiennamen, angefangen mit ,Ab ..., und endigend mit ,Zy ...', mehr als 110000 jüdische Schicksale erfaßt, mehr als 110000 Opfer des Holocaust aus Deutschland namentlich aufgeführt sind ..."

(„Allgemeine jüdische Wochenzeitung" vom 7. 3. 80, S. 32).

(Kursiv vom Verf.)

Nun wieder zurück zu den Gasöfen:

Mir versicherten verschiedene, die unter Zwang von Gaskammereinrichtungen geschrieben haben, daß sie nie welche gesehen, obwohl man bereits Mitte 1944 davon munkelte.

Als Pressevertreter des DP-Lagers konnte ich ungehindert die Verhandlungen des Nürnberger Prozesses besuchen, und im „Grand Hotel" fanden mehrmals Informationsgespräche unter nichtzionistischen jüdischen

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Journalisten statt. Bei dieser Gelegenheit traf ich u. a. einen Wiener Publizisten, der auch mehrere Jahre in Auschwitz interniert war und sich ringsherum genau auskannte. Er versicherte mir in Gegenwart des russischen Publizisten Ilja Ehrenburg, von keiner Gaskammer was gesehen zu haben. Auch Ehrenburg wußte davon nichts. Das ist insofern außergewöhnlich, da er doch der Starpropagandist der UdSSR während des 2. Weltkriegs gewesen ist.

Zum Fall Dr. Schoschkes aus „Sündenböcke" Ausgabe 1967, S. 224:

.. doch wer ihm den Riesenbären aufgebunden hat, erfahren wir nicht. Im Lager Maidanek befanden sich nämlich, wie gerichtsnotorisch feststeht, überhaupt keine Verbrennungs- oder sonstige Vernichtungsanlagen; folglich konnten dort auch keine Juden vernichtet worden sein."

Im Buch „Justiz und NS-Verbrechen" Amsterdam 1971 ist auf Seite 547 zu lesen:

„Transport aus Maidanek.

Einmal kam ein Transport jüdischer Häftlinge in einer Stärke von ungefähr 15.000 Mann aus dem Lager Maidanek, das keine Vergasungsanlagen besaß, zum Vergasen an. Da die Vergasungsanlage im Lager Sobibor gerade nicht in Ordnung war ..."

Westberliner Gericht: Aktenzeichen
LG Berlin vom 8. 5.1950 PKs 3/50
KG vom 11.11.1950, l Ss 201/50.

JUSTIZ UND NS-VERBRECHEN
SAMMLUNG DEUTSCHER STRAFURTEILE
WEGEN
NATIONALSOZIALISTISCHER TÖTUNGSVERBRECHEN 1945 - 1966
REDAKTION
DR. FRITZ BAUER †
Hessischer Generalstaatsanwalt, Frankfurt/Main
PROF. DR. KARL DIETRICH BRACHER
Professor für politische Wissenschaft und Zeitgeschichte an der Universität Bonn
PROF. MR. CH. J. ENSCHEDÉ

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Hoogleraar aan de Universiteit van Amsterdam
PROF. DR. HANS-HEINRICH JESCHECK
Professor der Rechte an der Universität Freiburg im Breisgau
MR. G. E. LANGEMEIJER
Procureur Generaal by de Hoge Raad der Nederlanden
DRS. C. OFFRINGA
Wetenschappelyk hoofmedewerker aan de Ryksuniversiteit te Utrecht
MR. C. F. RÜTER
Wetenschappelyk medewerker aan de Universiteit van Amsterdam
PROF. DR. I. SCHÖFFER
Hoogleraar in de vaderlandse geschiedenis aan de Ryksuniversieit te Leiden
UNIVERSITY PRESS AMSTERDAM
a division of Associated Publishers Amsterdam N. V. AMSTERDAM - 1971

Trotzdem können es sich zionverseuchte Massenmedien in der BRD erlauben, im Dienste der Völkerverhetzung stehend, und für das Anwachsen des Antisemitismus, von 7 Gaskammern in Maidanek zu schreiben. Diese Wahrheitsmörder helfen den Reparationjobbern, auch die Kindeskinder in der BRD zu vergiften, um mit ihren Sühnegefühlen dann Geschäfte machen zu können. In der Tagesschau vom 5.10.1977 um 20.00 Uhr berichtete der BRD-Korrespondenz Peter Gatter aus dem Ex-KZ Maidanek-Lubin: (Wie bereits erwähnt.)

„ ... wo Menschen lebend in die Verbrennungsöfen geworfen und Säuglinge vor den Augen ihrer Mütter lebend zerrissen wurden ... Aus Unterlagen der SS geht hervor, daß hier, in den sieben Gaskammern..."

Was Herr Gatter von der ARD sich da herausnahm, ist ungeheuerlich, er setzt sich einfach über Feststellungen eines Gerichts hinweg und ist mit dieser Volksverhetzung ein Wegbereiter für Adolf II.

Die Gatterianer sind die potentiellen Auschwitzarchitekten von morgen, die in den neuen KZ's keinen Juden mehr übriglassen werden.

Rudolf Höß, der Gewaltige von Auschwitz, der all das verkünden mußte, was er von seinen Souffleuren eingehaucht bekam, sagte am 5.

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April 1946 in Nürnberg und im November des gleichen Jahres in Krakau/ Polen:

„Die Endlösung der jüdischen Frage bedeutete die vollständige Ausrottung aller Juden in Europa. Ich hatte den Befehl, Ausrottungserleichterungen in Auschwitz im Juni 1942 zu schaffen. Zu jener Zeit bestanden schon drei weitere Vernichtungslager im Generalgouvernement: Belzek, Treblinka und Wolzek."

(Höß: Nürnberg, Dok. PS-3868 Hp. Bd. XXI. S. 3 f, 160-181)

Diese Zeugenaussage wurde durch falsche Versprechungen und durch Tortur zustande gebracht. Trotzdem wußten seine Regisseure von einem Maidanek-Vernichtungslager nichts.

„Die von deutschen Schwurgerichten angenommene These, die auf den Fall 9 des Amerikanischen Militärgerichtshofes zurückgeht, Hitler habe sich spätestens im Frühjahr 1941 entschlossen, die Juden physisch auszurotten, ist falsch ...

Man verweist auf die Wannsee-Konferenz, die am 20.1.1942 stattfand. Über diese ist urkundenmäßig gesehen ein umstrittenes Protokoll vorhanden, nach dem Heydrich von ,physischen Reduzierungsmaßnahmen', gesprochen hat.

Am 23.1.1942, drei Tage nach der Wannsee-Konferenz, bemerkte Hitler in Anwesenheit vom Himmler und Lammers:

,Man muß radikal handeln, wenn man einen Zahn zieht, tut man es mit einem Zug und der Schmerz ist schnell vorbei. Die Juden müssen aus Europa heraus. Sonst gibt es keine Verständigung zwischen den Europäern ...'

Man diskutiert heute über die Genesis eines Befehls über die Vernichtung des europäischen Judentums.

Was ist an Unterlagen vorhanden? ...

Zur Aussage von Höß Stellung zu nehmen, ist überflüssig. Wir kennen nicht die Umstände, unter denen sie zustande gekommen ist. Er wird von Gerald Reitlinger, dem Verfasser des Buches ,Die Endlösung der Judenfrage', widerlegt. (Reitlinger ist britischer Jude). Nach ihm kann die von Höß behauptete Besprechung mit Himmler über die globale physische Vernichtung der Juden im Sommer 1941 nicht stattgefunden haben."

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(„Der vergessene Friede von Münster - Ein offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages zur Frage der NS-Verfahren" von Dr. Rudolf Aschenauer, Seite 12, 13).

Das Wort „Endlösung ist auch eine Fälschung, die nachweisbar mit einem Brief von Göring an Heydrich vom 24.1. 39 bewerkstelligt wurde, indem man das von Göring verwendete Wort Gesamtlösung ins Englische übersetzte - und bei der Rückübersetzung wurde dann Endlösung.

Zionistischer Tinnef ist auch die „Physische Endlösung", deren übler Geruch nur von ihren Geschichtsverdrehungen ablenken soll.

Wenn es einen Plan zur Ausrottung gab, warum wurde er dann nicht ausgeführt?

Wenn man ein Volk ausrotten will, fängt man doch bei seiner geistigen Elite an!

Unter den legal ausgewanderten Juden von 1933-1945, es waren ca. 600 000, befanden sich nicht weniger als 13 Nobelpreisträger. Heißt man das einen Ausrottungsplan? Thälmann und der Sohn Stalins, Dschugaschwili, z. B. hat man kurz vor Kriegsende umgebracht, während der Rabbiner Dr. Leo Baeck und der französische Sozialistenführer Leon Blum ihre KZ's lebend verlassen konnten. Das war die Ausrottung, von der man sagt, daß Millionen vergast worden sind?

Zum Fall Thälmann:

Zum Zwecke der Quellensicherung und im Interesse der Auswertung durch Herrn Josef G. Burg erkläre ich zur Frage der Ursache, die den Tod des einstigen Parteivorsitzenden der KPD, Ernst („Theddy") Thälmann, bewirkte, folgendes:

Die ehemaligen KL-Häftlinge (KL Buchenwald) Stadtdirektor Josef Ackermann (Landeshauptstadt München), wie Eugen Kogon bevorzugter Häftling der aus KL-Häftlingen bestehenden Häftlings-Lagerführung, gehörte dem „Internationalen Lagerkomitee" (vom NKWD geführt) an, Hans Joachim Langer (Halbjude), München, und Victor Risse, München, bestätigten unabhängig von einander in persönlichen Gesprächen den anschließenden Sachverhalt:

Ernst Thälmann war während der Zeit seiner Internierung im KL Buchenwald in einem sogenannten „Prominenten-Bau" untergebracht und lebte dort ungezwungen und behaglich in einer bürgerlich eingerichteten Wohnung. Er verfügte über ein eigenes Radio, konnte Zeitungen bezie-

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hen und war von Arbeitsdienstleistungen ausgenommen. Es war ihm gestattet, Familienbesuche zu empfangen und Spaziergänge bei äußerst diskreter Bewachung zu unternehmen. Alles in allem lebte er sicherer und besser wie die Allgemeinheit der freien Reichsbürger, weil er keine Kriegslasten zu tragen hatte und von Versorgungssorgen befreit war (die Verpflegung war reichlicher und vielfältiger als in den Garnisonen der Deutschen Wehrmacht).

Im Zusammenhang mit dem bekannten Luftangriff der amerikanischen Terrorbomber auf Weimar wurde auch - und zwar befehlsgemäß! - das KL Buchenwald angeflogen und bombardiert. Mit anderen Hausbewohnern suchte Thälmann den Splittergraben auf, hatte Pech und wurde durch Bombenvolltreffer getötet. Übrigens fanden insgesamt rund 400 Häftlinge den Tod, rd. 1.800 Häftlinge und Angehörige der Wachmannschaft wurden verwundet. Das war am 28. August 1944!

Ich kann die Richtigkeit der vorstehenden, mir gegenüber gemachten Aussagen beeiden.

31. Januar 1978

gez. Lothar Greil

Mittäter an Thälmanns Ermordung

In Geldern aufgespürt

35 Jahre nach der Ermordung des früheren KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann im KZ Buchenwald hat die DKP-Zeitung „Unsere Zeit" einen ehemaligen Angehörigen des Mordkommandos ausfindig gemacht. Es handelt sich um den früheren SS-Stabsscharführer Wolfgang Otto. Er lebt heute als gutdotierter Pensionär in Geldern, Harttor 23. Hier unterrichtete der ehemalige SS-Mann als Lehrer an der katholischen Volksschule. Erst als Rechtsanwalt Prof. Dr. Kaul (DDR) ein Ermittlungsverfahren gegen ihn beantragte, wurde Otto in den Ruhestand geschickt. Seitdem sind die Ermittlungen gegen Wolfgang Otto und andere ehemaligen Mitglieder des Buchenwalder Mordkommandos 99 nacheinander von drei Kölner Staatsanwälten sechsmal eingestellt worden. Sie mußten jedoch auf Einspruch von Prof. Kaul hin immer wieder aufgenommen werden, zuletzt im Juni dieses Jahres.

Otto ist wahrscheinlich der letzte noch lebende Angehörige des Mordkommandos. Für seine Beteiligung am Thälmann-Mord gibt es einen Zeugen, den ehemaligen KZ-Häftling Marian Szgoda. Er hatte das Kommando 99 beim Einmarsch in den Hof des Krematoriums, wo der Mord geschah, und beim Abmarsch beobachten können. Er hörte auch, wie Otto zu dem

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SS-Rapportführer Hofschulte sagte: „Das war der Kommunistenführer Thälmann."

Die Aussagen Szgodas hat der ehemalige Buchenwalder SS-Angehörige Werner Fricke in allen wesentlichen Einzelheiten bestätigt. Otto hat ihm 1947 im Internierungslager gestanden, an der Ermordung Thälmanns teilgenommen zu haben. Den tödlichen Schuß habe aber ein anderer abgegeben: der SS-Sturmbannführer Otto Barnewald - der inzwischen verstorben sein soll.

Trotz insgesamt 17 Jahre dauernder Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft immer noch keine Klage gegen Wolfgang Otto erhoben. Prof. Kaul dazu: „Die Strafverfolgungsbehörden der BRD haben sich in dem Ermittlungsverfahren gegen die ihnen genannten Mörder Ernst Thälmanns so verhalten wie der Jagdhund, der zur Jagd getragen werden muß."

„die tat" antifaschistische wochenzeitung Frankfurt/M 24. 8. 79 Seite 2

Pech für die Wahrheitsmörder bedeutet auch das Buch „Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier" von Dr. Henry Picker, wo der Satz zu lesen ist:

„Am 24. 7.1942 sagte Hitler bei Tisch, daß er nach dem Kriege rigoros die Auswanderung aller Juden nach einem jüdischen Nationalstaat durchsetzen werde."

Solche Hitleraussprüche müssen natürlich verschwiegen werden, denn sonst würden die Geschichten um die 6 Millionen Juden und die Gaskammern wie Seifenblasen zerplatzen.

Mit der Horrorkampagne gegen die BRD in aller Welt, von Zionisten und unbeschnittenen Bundesdeutschen betrieben, verhält es sich wie mit ähnlichen Greuelmärchen im 1. Weltkrieg. Aus der Bukarester Tageszeitung „Dreptate" (Gerechtigkeit, Verf.) wahrscheinlich aus einer Englischen Feder stammend, erschienen am 18. August 1915.

„Ungeheuerlichkeiten der Deutschen!"

„Die Wildheiten der teutonischen Rasse entschleiern sich im Blut. Eine dieser Tage von Deutschland zurückgekommene Person bringt uns einen Fall von geradezu empörender Ungeheuerlichkeit. Die deutschen Frauen verschiedener Städte haben begonnen, um den Hals Ketten zu tragen, welche aus den Augen gebildet sind, die deutsche Soldaten den französischen Verwundeten ausgestochen haben.

Die selbe Person versicherte uns, daß sich sogar deutsche Frauen in gleicher bestialischer Weise wie die deutschen Soldaten gegenüber fran-

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zösischen Verwundeten benehmen, die in den Kämpfen zwischen Metz und den Vogesen zu Gefangenen gemacht worden sind. Eine der vorstehend beschriebenen Halsketten ist auf dem Wege über Rumänien nach Rußland übermittelt worden."

Der Wahrheit gemäß muß gesagt werden:

Bereits 1919 meldeten sich britische Persönlichkeiten von Rang und bekundeten Reue, daß von einem Kulturvolk zugelassen wurde, solche haarsträubenden Lügen zu produzieren. In solchen Fällen kann eine „Wiedergutmachung" keinen Erfolg haben.

(„Tagebuch", der Anne Frank, München 1977, Seite 13)

Schade um das brave fleißige bundesdeutsche Volk, das immer die Fehler Ihrer Obrigkeit auszulöffeln hat.

„Wo keine Führung ist, verfällt ein Volk"

(Sprüche, 11, 14)

Einem Plan Zions zufolge soll die BRD ewiglich für die Ermordung von 6 Millionen Juden als Hauptschuldige hingestellt werden.

Ich zitiere Nahum Goldmann (Aus „die tat" vom 21. Juli 1978, Seite 4):

„Dr. Nahum Goldmann, Ehrenpräsident des Weltkongresses der Juden ... erklärte in einer Rede anläßlich des 35. Jahrestages des bewaffneten Aufstandes im Warschauer Getto, ... daß die Verleugnung der Gaskammern eine Frechheit und ein Verbrechen ist".

Die Goldmannsche Behauptung steht auf dem Kopf, es müßte heißen, „eine Frechheit und ein Verbrechen ist es, von Gaskammern zu lügen".

Zu Abbildung auf Seite 139.

In einer Sodom und Gemorrhademokratie ist alles erlaubt, was zur Veridiotisierung der Jugend beiträgt. Es wird sogar noch gefördert, wenn alles darauf ausgerichtet ist, das „Tausendjährige Regime" satanischer darzustellen als den Satan selbst.

Es ist auch als Ablenkung von den eigenen Sünden sehr brauchbar. Literarische Erzeugnisse in Tonnen bemühen sich nachzuweisen, daß in den Verbannungslagern unter SS-Regie Zustände herrschten, wie z.B. im 2. Samuel 8,2 und 12,3 oft geschildert wurden. Um diese Letternschilderungen leichter ins Gehirnkästchen und in die Seelenbehausung einzuschmuggeln, wird mit ebenbürtigen Bilderbüchern nachgeholfen.

Einen Ehrenplatz nimmt das bombastisch aufgemachte Buch „Faschismus" von Renzo Vespignani ein. HERAUSGEBER VON DER GESELL-

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SCHAFT FÜR BILDENDE KUNST UND DEM KUNSTAMT KREUZBERG, BERLIN 1976. Für Wahrheitssucher und Hobbyisten geradezu eine Fundgrube von Hirngespinstmalereien und mißlungenen Fotomontagen.

Zur Erläuterung einige Beispiele.

Der Wagen mit den Kinderleichen auf Seite 138 ist eine vermurkste Zeichnung. Um es noch deutlicher zu entlarven, eine Bemerkung dazu.

a) Im Warschauer Getto konnte den Umständen gemäß ein normales, aber kein Hungerleben geführt werden, das beweist ein Bild aus dem Heft „Historische Tatsache Nr. 5"

NS-Bewältigung 1979 in England, erschienen Seite 23. Bei genauerer Betrachtung kann man bei keinem der Passanten irgendwelche auf Hunger schließende Merkmale feststellen

Wie wird eine legendäre „jüdische Mame" ihre Kinder verhungern lassen, wenn ihr selbst nichts fehlt!?

b) Nach jüdischer Tradition muß ein Verstorbener am zweiten Tag nach seinem Ableben bestattet werden. Sogar am selben Tag noch, wenn er an einem Erew (= Beginn eines Feiertages) stirbt.

c) Die Leiche ihres Kindes hatten jüdische Eltern niemals weggegeben zu einer Kollektivbestattung. Somit ist eine Ansammlung von Kindsleichen nie möglich gewesen, denn das Warschauer Getto war kein Lager, sondern jeder hatte seine eigene Wohnung. Ich darf annehmen: das hier zitierte ist ausführlich genug und überzeugend; mehr würde diesen Rahmen sprengen. Diese üble Photomontage wird hiermit in den Bereich der Veranalphabetisierungagitation verwiesen.

„Das Judentum (gemeint sind Zionisten, Verf.) hat in den letzten Jahrhunderten auf glänzende Art an der Vernichtung der westlichen Zivilisation mitgearbeitet."

(Nahum Goldmann, „Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums." München 1916 S. 33.)

Dieser Reparationszauberer ist einer der Hauptschuldigen an der jüdischen Tragödie und an der „Konstruktion" von Gaskammern und 6 Millionen ermordeten Juden. Von Martin Buber wurde auch er beschuldigt, den Auschwitzer absichtlich nicht geholfen zu haben und es in seinem Interesse lag, die „Vergasungstätigkeit" nicht zu stören.

Wenn diese Tatsache den Zionnazis und Judenmördern einmal vorgeworfen würde, wäre das Gebell von den Gaskammern und den 6 Mil-

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Foto aus: „NS-Bewältigung". Hrsg. Dr. Wilhelm Stäglich und Dipl. Pol. Udo Walendy.

Originalbildunterschrift. Warschau 1940 - Jüdische Ghettopolizei.

Foto aus: „Faschismus". Hrsg : Neue Gesellschaft für bildende Kunst und dem Kunstamt Kreuzberg, Berlin 1976.

Originalbildunterschrift: Warschauer Ghetto, Leichen von Kindern, die den Hungertod starben.

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lionen schnell zu Ende. Nur Böswillige werden das hier Vorgebrachte als Reinwaschung der Nazi-Herrscher hinstellen, Ungerechtigkeiten wurden genug begangen, aber man soll auf Kosten des Volkes nicht noch Ungeheuerliches dazu dichten.

Natürlich wurden von jüdischen - wie von deutschen Sadisten Menschen umgebracht, aus niederen Beweggründen, die nachgewiesen werden konnten, aber hier handelt es sich um nicht einmal 50 000.

Die hier Angeklagten haben in Maidanek nicht 25 umbringen können, das sind vier Nullen weniger als man sie beschuldigt.

Damit wir uns richtig verstehen, zitiere ich zu Mischna (Wiederholung, Lehre) Sanhedrin 4, 5, Maimonides:

„Ein einziger Mensch wurde am Anfang geschaffen: es ist, um zu lehren, daß jeder, der nur ein einziges Menschenleben auslöscht, eine genauso schwere Tat verübt, als wenn er das ganze menschliche Geschlecht getötet hätte."

Das wissen die Gaskammerologen selbstverständlich auch, nur benötigen sie die 6 Millionen ermordeter Juden für ihre Reparationsschachergeschäfte.

Die letzte offizielle Volkszählung in Polen fand am 9. Dez. 1931 statt. Sie ergab, daß:

2 733 000 „Personen mit jiddischer oder hebräischer Muttersprache" in Polen lebten.

Es wird aber immer wieder von 3 bis 3,5 Millionen ermordeten polnischen Juden gesprochen.

Der polnische Parteichef Gierek bediente sich der Jerusalemer statistischen Methode, indem er erklärte, daß:

„Jeder 5. Pole infolge des deutschen Angriffs ums Leben gekommen sei."

Nach dem Ergebnis der Zählung müßten es also 7 Millionen sein. Offiziell spricht man nur von 6 Millionen.

Soll man nun die ermordeten 3 bis 3,5 Mill. Juden davon abziehen oder dazuzählen?

So sieht das Labyrinth einer babylonischen Statistik aus.


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