Enrique Aynat : Les « Protocoles d’Auschwitz » sont-ils une source historique digne de foi ?

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Appendice 6

Première page du document « Tatsachenbericht ueber
Auschwitz und Birkenau »
Collection WRB, Box n° 61. Franklin Delano Roosevelt Library, New York.

 

[Transcription]

 

Weltzentrale des Hechaluz
Hechaluz Geneva Office

[inscriptions à la main ou en caractères hébreux]

Genf. 17. Mai 1944

TATSACHENBERICHT UEBER AUSCHWITZ UND BIRKENAU

Zwei junge slowakische Juden – deren Namen vorläufig im Interesse ihrer Sicherheit erschwiegen werden soll – die im Jahre 1942 aus der Slowakei deportiert wurden und volle zwei Jahre in den Konzentrationslagern Birkenau, Auschwitz und Lublin-Majdanek verbracht haben, ist es geglückt, auf wunderbare Weise zu entkommen. 
Der Eine ist am 13. April 1942 aus dem Sammellager Sered direkt nach Auschwitz und von dort nach Birkenau gebracht worden, der Andere wurde am 14. Juni 1942 aus dem Lager Novaky nach Lublin verschleppt, von dort nach kurzem Aufenthalt nach Auschwitz und dann nach Birkenau verbracht. 
Der vorliegende Bericht enthält nicht alles, was die Beiden während ihrer Haftzeit erlebten. Es ist nur das niedergeschrieben worden, was der Eine oder Beide gemeinsam erlebt, gesehen oder ganz unmittelbar wahrgenommen und erfahren haben. Es werden keine individuellen Eindrücke geschildert und nichts wiedergegeben, was sie nur auf Grund von Mitteilungen anderer dritter Personen erfahren haben. 
Der Bericht ist so abgefasst, dass zuerst die Berichte und Wahrnehmungen jenes jungen Juden, der aus Sered abgeschoben wurde, wiedergegeben werden. Diese Wiedergabe erfolgt von jenem Zeitpunkte an, als auch der Zweite nach Birkenau gebracht wurde, auf Grund der Aussage von Beiden. Dann folgt der Bericht des zweiten Juden, der aus Noveky nach Lublin und von dort nach Auschwitz verschickt wurde. 
Die Aussagen decken die bisher erhaltenen, wohl nur fragmentartigen, jedoch verlässlichen Berichte und ihre über die einzelnen Transporte mitgeteilten Daten stimmen genau mit den amtlichen Aufzeichnungen überein. Die Aussagen sind also als durchaus glaubwürdig zu bezeichnen.


Source: Akribeia, n° 3, octobre 1998, p. 5-208


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