Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 2/1997



Goldkrieg: Schweiz gibt nach

Der neue schweizer Bundespräsident Arnold Koller verkündete am 5. März, daß die Schweiz einen Sonderfonds für die Opfer von Armut, Katastrophen, Völkermorden und anderen Menschenrechtsverletzungen, darunter natürlich auch für die Opfer des "Holocaust", einrichten wolle. Der Umfang des Fonds solle etwa 5 Milliarden Schweizer Franken (DM 6.000.000.000) betragen und in jährlichen Beträgen in Höhe einiger hundert Millionen Dollar aus den Erträgen der schweizer Goldreserven abgezweigt werden.

Dieser Fonds werde zusätzlich zu jenem geschaffen, der von Schweizer Banken eingerichtet worden sei.

Parallel dazu hat der Schweizerische Handels- und Industrieverein ebenfalls einen Fonds für "Holocaustopfer" eingerichtet, dem nach Meldung der Neuen Züricher Zeitung vom 7.3.1997 bis dato bereits etwa 65 Millionen Schweizer Franken durch Spenden aus der Industrie zugeflossen seien. VHO


England verschenkt sein Gold

Nach einer Meldung von Daily Telegraph vom 6.4.1997 plant der Vorsitzende der britischen Labour Partei und jüngst gekürte Premierminister Tony Blair, das angeblich teilweise auch in der Bank of England lagernde "Nazi-Raubgold" den Eigentümern zurück zu erstatten. HRP


Nazi-Gold in über hundert Ländern

Wie mehrere Presseagenturen am 2.3.1997 meldeten, behaupten jüdische Organisationen, daß Nazi-Gold in den Nationalbanken von über 100 Ländern verborgen sei - mit Ausnahme des Staates Israel freilich. Da es auf der Welt etwa 180 Staaten gibt, wird man davon ausgehen können, daß sich in fast allen Nationalbanken verborgenes "Nazi-Raubgold" befindet, das die Juden beanspruchen. In welchem verwerflich-rassistischen Machwerk wird an gewisser Stelle behauptet, alle Güter dieser Welt stünden den Juden als rechtmäßiges Eigentum zu, da Nichtjuden als minderwertige Wesen niemals Eigentum besitzen könnten? War das nicht das jüdische Gesetzbuch, der Talmud? (Vgl. Baba Kamma 37b). OR


Holocaust-Überlebende klagen gegen Lebensversicherer

Laut Pressemeldungen vom 1.4.1997 haben 10.000 "Holocaust-Überlebende" Klage gegen mehr als 20 Versicherungsunternehmen eingereicht, da diese die Auszahlung von Versicherungssummen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar verweigert hätten. Unter den verklagten Versicherern befinden sich auch zwei österreichische Versicherer (Wr. Allianz und Anker), die laut Angaben ihrer Sprecher erst im Jahre 1960 anfingen, Lebensversicherungspolicen anzubieten. Die deutsche Allianz dagegen hat, da sie sich »politisch und moralisch zur Kooperation verpflichtet« fühle, sofort eine Telefonleitung eingerichtet, um allen Betroffenen eine Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Statt der erwarteten Tausenden von Anrufen gingen jedoch in der ersten Woche nur etwa 200 Anrufe ein, worunter 186 aus Neugier anriefen, um die Nummer zu testen. Nur ein Anrufer habe Angaben zu einer Lebensversicherung machen können. (Nordsee-Zeitung, 26.4.1997) FS/MW


Volksabstimmung gegen Plünderung der Schweiz

Der schweizer Populist Christoph Blocher, Vorsitzender des Chemieunternehmens EMS Chemie und Parlamentsmitglied, hat Anfang März 1997 angekündigt, einen Wähleraufstand gegen den von der Schweizer Bundesregierung geplanten Fonds für "Holocaust-Überlebende" anführen zu wollen, bei dem Teile der Schweizer Volksvermögens verschenkt werden sollen. Blocher beschuldigt das Parlament, sich den Erpressungen der Feinde der Schweiz gebeugt zu haben.

»Dieser Fonds darf nicht gegründet werden« meinte Blocher, dessen Kampagne bereits im Jahr 1992 dazu führte, daß die schweizer Bürger die Pläne der Bundesregierung zu einer engeren Anbindung an die EG durchkreuzten. Er erläuterte, daß man zwar Regierungen und Nationalbanken erpressen könne, aber es müsse sich erst herausstellen, ob man auch ein ganzes Volk erpressen könne.

Er weiß, wovon er spricht. In einer Umfrage des schweizer Boullevardblattes Blick sprachen sich 90% aller Schweizer gegen die Bildung eines Entschädigungsfonds aus. ZS


Bombenanschlag auf Israels Botschaft vom Mossad?

Das Simon-Wiesenthal-Center (SWC) in Los Angeles empört sich über die Ausführungen des Obersten Gerichtes von Argentinien, dem zufolge »möglicherweise Juden verantwortlich sind für den Bombenanschlag auf die israelische Botschaft in Buenos Aires«. Das argentinische Oberste Gericht beruft sich anscheinend auf die Untersuchungsergebnisse der argentinischen Nationalen Ingenieursakademie, der zufolge die Explosion aus dem Inneren der Botschaft erfolgt sei.

Sergio Widder, Leiter des lateinamerikanischen Zweiges des SWC, beschwerte sich in einem Brief an den argentinischen Justizminister: »Dieser Vorfall erscheint wie eine Neuauflage jener, die den Holocaust bestreiten und die behaupten, dieser sei eine Erfindung der Juden, um dadurch Vorteile zu erheischen.« (Reuter, 14.1.1997) Ob dieses Scheinargument der Sache des SWC dienlich ist, darf bezweifelt werden. MC


Zündel-Interview im kanadischen Radio

Ernst Zündel, der weltweit bekannte Revisionist, Menschenrechtsaktivist und Kämpfer für die nationale Freiheit des deutschen Volkes, wurde am 5. April 1997 ein 25-minütiges Interview im kanadischen Radio gewährt. Ausgestrahlt wurde das Interview während der Sendung Alberta Tonight, einer Radiosendung mit Hörerbeteiligung, die außer in der Provinz Alberta teilweise auch in den Provinzen Saskatchewan, British Columbia und Montana empfangen werden kann. Effektiv handelte es sich dabei um eine 25-minütige Werbeveranstaltung für Zündel und seine Sichtweise der Dinge. Es wurde nicht bekannt, ob der Sender deswegen Ärger bekam. IR


La Vielle Taupe beliefert französische Schulen

Für Aufregung sorgten die regen revisionistischen Aktivitäten des kleinen französischen Verlages La Vielle Taupe (Der alte Maulwurf). Wie Libération am 14. März 1997 meldete, hat der Verlag nicht nur revisionistische Schriften an Pariser Schulen gesandt, sondern für dieses Vorhaben offenbar vertrauliches Adressmaterial verwandt, daß eigentlich nur den Pariser Behörden zugänglich sein sollte. Dies gehe aus geheimen Codenummer hervor, die auf den Adressetiketten der Sendungen aufgedruckt waren. Natürlich wird nun vermutet, daß die Sympatisanten der Revisionisten bereits mitten in der Pariser Stadtverwaltung sitzen und die Revisionisten insgeheim unterstützen. LTI


US-Senator gegen Schindlers Liste

Nachdem über 60 Millionen US-Amerikaner landesweit mit dem dreistündigen, ohne Werbeunterbrechung vorgeführten Film Schindler's List berieselt worden waren, hat das republikanische Mitglied des Repräsentantenhauses Congressman Tom Coburn aus Oklahoma den - möglicherweise ruinösen - Mut besessen, die US-Fernsehgesellschaft NBC zu kritisiert, da seiner Meinung nach ein derartiger Film nicht zu einer Zeit ausgestrahlt werden dürfe, wo normalerweise das Familienprogramm laufe. Dieser Film bringe offene Nacktheit, brutale Gewalt, eine abstoßende Sprache und unverantwortliche sexuelle Praktiken zu einer Zeit in die Wohnungen, zu der Millionen von Kindern vor den Fernsehern säßen. Natürlich wurde er massiv angegriffen und verunglimpft, und eine Entschuldigung seitens Coburns folgte auf dem Fuße. DI

Cambridge Historical Journal desavouiert Goldhagen

Der bisher schärfste Angriff auf den vor einem Jahr erschienenen "Bestseller" des Harvard-Zöglings Daniel J. Goldhagen, Hitlers willige Henker, worin eine extreme Variante der Kollektivschuld vertreten wird, erschien jüngst in England. Das Cambridge Historical Journal (CHJ) der Universität Cambridge enthält einen Beitrag von Ruth B. Birn, derzeit leitende Historikerin des kanadischen Regierungsamtes für Kriegsverbrechen. Seit Ende der 70er Jahre betreibt Birn ihre Forschungen im Archiv für NS-Verbrechen in Ludwigsburg, dem Goldhagen den größten Teil der angeblichen Belege für seine These entnahm, die "gewöhnlichen Deutschen" hätten sich voller Hingabe am Massenmord an den Juden beteiligt.

Goldhagen bedankt sich in seinem Werk u.a. bei Birn für die Unterstützung seiner Arbeit. Nun hat Birn allerdings seine "Forschungen" vernichtend kritisiert. Sie erklärt zu ihrem Artikel im CHJ, sie kenne Goldhagen seit langem und der Angriff auf sein Buch sei »schmerzlich« für sie, aber »man ist der Wahrheit verpflichtet.« Birn schreibt, Goldhagen habe Originaltexte eindeutig falsch wiedergegeben und ein »Netz von Phantasien« gesponnen. In seinem Buch sei »alles in Konjunktivform geschrieben wie in schlechten historischen Romanen«. Aus dem »tonnenweise« vorliegenden Material in Ludwigsburg stütze er sich auf ganze 166 Aussagen vor Kriegsverbrechertribunalen. »Mit Goldhagens Methoden im Umgang mit Beweismaterial könnte man aus dem Ludwigsburger Material leicht die nötigen Zitate heraussuchen, um das genaue Gegenteil von dem zu beweisen, was Goldhagen behauptet.« Er habe selektiv zitiert, so daß er die Dokumente eigentlich verfälscht: »Er nimmt selektive Ausschnitte und bläht sie überproportional auf [...]. Er verwendet Material als Beleg für eine vorgefaßte Theorie.« Für eine akademische Fachzeitschrift ist Birns Polemik gegen Goldhagen von ganz ungewöhnlicher Schärfe. WND


Urteil: Auschwitz-Zweifel sind nicht ehrverletzend

Zu einer erstaunlichen Bewertung des Ehrbegriffs rang sich das LG Amberg durch, als es laut Der Neue Tag (Weiden) vom 24.4.1997 das Urteil über einen nicht genannter Angeklagten fällte. Der Angeklagte hatte 1995 an Bundespräsident Herzog und an die 220 Mitglieder des Bundesrates Briefe verschickt, in denen er die Ermordung von Juden in Menschengaskammern anzweifelte. Das Landgericht hob nun die in erster Instanz ergangene Geldstrafe von DM 7.500,- wegen "Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener" auf und sprach den Angeklagten frei. Richter Dr. Wolfgang Schmalzhuber begründete den Freispruch damit, daß besonders durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes der Ehrbegriff praktisch vollkommen unterhöhlt worden sei, insbesondere als es entschied, der Satz "Soldaten sind Mörder" müsse straffrei bleiben. Schön zu hören, daß es noch Richter gibt, die deutschen Soldaten und jüdischen Mitbürgern einen ähnlichen Ehrschutz zugestehen. KP


Entschädigung für Gerd Honsik

Der im spanischen Exil lebende österreichische Revisionist Gerd Honsik hat vor dem Europäischen Gerichtshof in Straßburg einen Teilsieg erstritten. In seiner Entscheidung bemängelte das Straßburger Gericht zwar nicht die Verurteilung Honsiks wegen der Publikation revisionistischer Bücher (Freispruch für Hitler und Schelm und Scheusal, beziehbar bei VHO), sehr wohl aber verletze die Dauer des Strafverfahrens gegen Honsik die Menschenrechte, weshalb dem Verfolgten eine finanzielle Entschädigung zustehe. AI


Bücherei erhält Preis für revisionistische Vorträge

Auch das ist Kanada: Die öffentliche Bibliothek Greater Victoria erhielt von der Büchereivereinigung von British Columbia einen Preis verliehen, da sie sich intensiv für die Freiheit der Rede eingesetzt habe, indem sie ihre Räume auch umstrittenen Gruppen zugänglich mache. Unter anderem sei es ihr Verdienst, der von Douglas Christie geführten Kanadischen Liga für Redefreiheit (Canadian Free Speech League) ihre Räume für Vorträge zur Verfügung gestellt zu haben. Douglas Christie, bekannt geworden durch seine Verteidigung von Ernst Zündel, und seine Menschenrechtsorganisation stehen wegen ihrer abweichenden Meinungen zum "Holocaust" seit langem unter massiven Angriffen der Öffentlichkeit (Times Colonist, 25.4.1997). AW


Juden fordern SS-Männer zur Denunziation auf

Wie in der letzten Ausgabe berichtet, versuchen die jüdischen Vereinigungen nicht nur in Kanada zu erreichen, daß alle Angehörigen von SS, Waffen-SS und deren Hilfstruppen sowie auch andere Angehörige der Wehrmacht als Kriegsverbrecher abgeschoben bzw. vor Gericht gestellt werden. Laut einer Meldung vom Calgary Herald (24.3.1997) ist nun unter den Juden Kanadas eine erbitterte Fehde ausgebrochen über die Frage, ob man ehemaligen SS-Männern Gnade vor Rache erweisen solle, wenn sie sich bereit erklärten, ihre damaligen Kameraden zu denunzieren bzw. zu belasten. So bezeichnete B'nai B'rith Canada einen Vorschlag des Canadian Jewish Congress (CJC) zur Zusammenarbeit mit ehemaligen Angehörigen deutscher Truppen als »moralisch verwerflich«.

Inzwischen hat das CJC eine spezielle Telefonleitung in seinem Hauptquartier in Montreal eingerichtet, mit der ehemalige Nazis ermuntert werden sollen, ehemalige Kameraden zu verraten und zu belasten. Steven Rambam, der diese Leitung betreut, nannte das Vorhaben scherzhaft »1-800-verpfeif' einen Nazi.« Kann man sich vorstellen, was passierte, wenn Ernst Zündel in Kanada eine Leitung einrichtete mit dem Titel »1-800-verpfeif' einen Juden«? Der Himmel würde auf die Erde stürzen, garantiert! IR


Deutschland: Rehabilitierung von Widerständlern

Die Bunderegierung kündigte am 26. März an, sie wolle durch gesetzliche Maßnahmen den Prozeß der Rehabilitierung von NS-Widerständlern beschleunigen, die im Dritten Reich verurteilt worden seien. Dieses Vorhaben wird als juristisches Minenfeld beschrieben, auf dem die eklatantesten Fälle bisher unberührt geblieben seien.

Man nehme zum Beispiel den Fall Dietrich Bonhoeffer. Nach vielen Monaten entschied ein Berliner Gericht, daß man ihn formal nicht rehabilitieren könne, da er und seine Mitverschwörer bereits 1946 von einem bayerischen Gericht entlastet worden seien. Zudem habe ein Münchner Gericht bereits 1951 entschieden, daß der damalige Spruch rechtskräftig sei, da er in Übereinstimmung mit den damals legal gültigen Gesetzen erfolgte. UD


US-Vorstoß für Internet-Abhören gescheitert

Im Kampf gegen die zunehmend mit verschlüsselten Nachrichten über das Internet agierenden "staatsfeindlichen" Kräfte - seien es nun organisierte Kriminelle oder politische Abweichler - haben die USA vorgeschlagen, die Verwendung von Verschlüsselungsprogrammen ohne Zugriffsmöglichkeit durch staatliche Stellen weltweit zu verbieten und das Abhören des Internetverkehrs in bestimmten Fällen zu erlauben.

Dieser Vorschlag konnte sich aber bisher nicht international durchsetzen, da sich besonders die westlichen Nationen nicht einig darüber sind, ob das Abhören des Internets, also im Prinzip ein Abhören des Telefonverkehrs, legalisiert werden solle. Während Nationen wie Großbritannien und Frankreich die Verwendung abhörsicherer Codierungsprogramme bereits verboten bzw. eingeschränkt haben, wollen Länder wie Australien, Kanada, Dänemark und Finnland die Rechte ihrer Bürger uneingeschränkt schützen. Japan und Deutschland zeigen sich bisher unentschlossen. JM


Rechner-Beschlagnahmung bei Internet-Provider

Am 20. März 1997 führte die österreichische Gendarmerie auf Antrag eines Münchener Gerichtes und mit einem Durchsuchungsbefehl der Richterin Dr. Patrik-Pable vom Landesgericht Wien eine Hausdurchsuchung bei einem Wiener Internet Service Provider durch und beschlagnahmte neben den dort befindlichen Rechneranlagen auch jede Menge an schriftlichem und elektronischem Datenmaterial. Der Antrag aus Deutschland stammt vom 10. März 1996(!) und bezog sich auf die Sicherstellung von Beweismaterial über die Verbreitung von Kinderpornographie über das Internet. 2.500 Firmen und Privatleute waren von einer Sekunde auf die andere vom Zugang zum Net abgeschnitten, nur weil ein Kunde ohne Wissen der Provider-Firma Pornographie angeboten hatte.

Als Protest gegen diese staatliche Willkürmaßnahme haben alle(!) Internet-Servicesp-Provider Österreichs am 27. März für einige Stunden ihren Dienst eingestellt.

Parallel zu dieser Zensurmaßnahme führt die österreichische Justiz großangelegte Hausdurchsuchungen in ganz Österreich durch, um Internet-Ausrüstung und Datenmaterial vor allem von Rechten und Revisionisten sicherzustellen. Nach unbestätigten Meldungen sollen bisher in etwa 200 Haushalten Hausdurchsuchungen durchgeführt worden sein. BS


Deutscher CompuServe-Manager angeklagt

Die Münchner Staatsanwaltschaft erklärte am 16.4.1997, daß sie gegen den Manager der deutschen CompuServe, Felix Somm, Anklage wegen Verbreitung pornographischen Materials erheben werde, da CompuServe in den Jahren 1995 und 1996 allgemeinen Zugang zu Newsgroups gewährt habe, die sexuell anzügliches Material enthielten. Zudem wird er angeklagt, Material verbreitet zu haben, das Gewalt verherrliche, sowie ein Spiel, das ein Hakenkreuz und ein Bild Hitlers enthalte, was in Deutschland verboten sei.

Dies ist das erste Mal, daß ein Internet Service Provider für seine Dienste angeklagt wird. Die Staatsanwaltschaft meinte, CompuServe wäre in der Lage gewesen, den Zugriff auf bestimmte Newsgroups zu blockieren. Bereits im Dezember 1995 hatte CompuServe 200 Websites mit Kinderpornographie blockiert. Später gab CompuServe die meisten davon wieder frei und bot eine Filter-Software an. MAHII


aol, T-online und Metronet üben Zensur

American Online (aol), der Online-Service der Deutschen Telekom (T-Online) sowie das Metronet üben seit Anfang 1997 Zensur aus, indem sie den Zugriff auf bestimmte Websites und Newsgroups verweigern, insbesondere auch solche mit revisionistischem und nationalem Gedankengut. Wer sich dennoch frei informieren möchte, dem wird empfohlen, Kunde bei einem der vielen anderen Server-Firmen zu werden. FS


Lehrer Paul Fromm gefeuert

Wie in der letzten Ausgabe berichtet, war der kanadische Englischlehrer Paul Fromm vom Dienst suspendiert worden, da er die Multikultur- und Immigrationspolitik Kanadas kritisierte und im Kontakt mit Ernst Zündel stand.

Wie die Canadian Association for Free Expression am 26. Februar 1997 mitteilte, wurde Paul Fromms Lehrvertrag am Abend des 25.2.1997 aufgehoben. Die Entscheidung fiel nach vierstündiger Beratung und acht Stunden Anhörung der Argumente Fromms und seines Anwalts Doug Christie.

Diese Kündigung erfolgte auf Initiative der jüdischen B'nai B'rith-Loge, die seit 1991 die Entlassung Fromms zu erreichen versucht. Schon am 15. Januar hatte B'nai B'rith fälschlich verkündet, Fromm sei bereits entlassen worden.

Laut Fromm enthalte diese Kündigung eine beängstigende Botschaft für alle Lehrer: »Falls Sie über die Tagesereignisse nachdenken und sich eine eigene politische Meinung bilden: Halten Sie ihren Mund, wenn Sie ihren Job behalten wollen.«

Wenige Tage nach seiner Entlassung hielt Fromm eine Rede bei einer Veranstaltung der von ihm gegründeten Canadian Association for Free Expression in Vancouver. Dabei kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit linksextremistischen Schlägerbanden, die die Rede Fromms zu verhindern trachteten. Dank des Eingreifens der herbeigerufenen Polizei wurde dies jedoch verhindert.

Willkommen in der Neuen Weltordnung! IR


Indizierung von Volksmusik

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften hat im Zuge ihrer Zensurmaßnahmen gegen rechte Publikationen nun auch einige Volkslieder indiziert, die vom Internet herunter geladen werden können. Es handelt sich dabei um Werke des nationalen Liedermachers Frank Rennicke, der seit vielen Jahren Zielscheibe der bundesdeutschen Inquisitionsjustiz ist und dessen Lieder immer wieder indiziert und verboten werden. Die indizierten Werke sind zu finden unter http:// members.aol.com/FrankRenni. FG


Beschlagnahmung beim Verlag der Freunde

Anfang April bekam der Berliner Verlag der Freunde erneut Besuch vom Dezernat Staatsschutz der Berliner Polizei. Diesmal hatten es die Staschubeamten auf die Nummer 4/1996 der Zeitschrift Sleipnir abgesehen, weil die Redaktion in einem Artikel dem deutschen Staat angesichts seiner brutalen Zensurpraxis totalitäre Tendenzen nachgesagt habe. Dies erfülle, so die Staatsanwaltschaft, den Tatbestand der Verunglimpfung des Staates. Natürlich wurden bei dieser Beschlagnahmungsaktion wiederum alle Unterlagen und Ausrüstungsgegenstände des Verlages geraubt. Inzwischen hat die Berliner Polizei dem Verlag sieben Computer entwendet. Anscheinend kann sich die Berliner Polizei ihre Rechner nicht selbst beschaffen und muß daher unschuldige Bürger plündern. Ob die Staschubeamten bemerkt haben, daß sie durch ihr erneutes brutales Eingreifen die beanstandete These der Redaktion bewiesen haben? HDS


Brasilianer wegen Holocaust-"Leugnung" verurteilt

Der Deutsch-Brasilianer Siegfried Ellwanger Castan (Jahrgang 1928), einer der effizientesten Aktivisten der südamerikanischen Revisionisten, wurde wegen der Verbreitung "antisemitischer" Schriften am 31.10.1996 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Die Strafe wurde im Berufungsverfahren in 3 Jahre Zwangsdienst für gemeinnützige Zwecke umgewandelt. Die Schlagzeile der Dezember-Ausgabe des Bulletins des Lateinamerikanischen Jüdischen Kongresses feierte diese Entscheidung als »Sieg«, da man seit vielen Jahren versucht habe, Castan zur Rechenschaft zu ziehen.

Castans bekanntestes Buch aus dem Jahre 1987 heißt übersetzt Holocaust: Jüdisch oder Deutsch? Es wurde in 23 Auflagen in verschiedenen Sprachen mehr als 100.000 mal verkauft. Neben einer ganzen Reihe anderer Bücher hat Castan auch den Leuchter-Report und einige Publikationen des Institute for Historical Review ins Portugiesische übersetzt. GC


Gesinnungsterror in Frankriech

Laut Pressemeldungen vom 25.3.1997 wurde ein namentlich nicht genannter 71-jähriger Elsässer wegen Bestreiten des Holocaust zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Der "Täter" hatte in seinem Periodikum revisionistische Artikel publiziert. LTI

Der französische Mathematiklehrer Vincent Reynouard (28 Jahre, 2 Kinder) wurde wegen seiner revisionistischen Thesen aus dem Schuldienst entlassen (VHO berichtete; vgl. die Anzeige auf S. 68). Zu Last gelegt wurde ihm zusätzlich, daß er seine Schüler aufgestachelt habe, sich für ihn einzusetzen (Le Monde, 25.4.1997). RF


Erster Prozeß der Schweizer gegen Revisionisten

Die Schweiz macht ernst: Der Schweizer Artur Vogt soll Ende Mai als erster Eidgenoß vor Gericht gestellt werden, weil er über den Holocaust eine politisch unerwünschte Meinung hat. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft soll Vogt wegen Bestreiten der NS-Gaskammern zu SF 5.000,- und 4 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteit werden. AV


Erneute Freiheitsstrafe für Udo Walendy

Das Amtsgericht Herford entschied am 6.5.1997, daß der revisionistische Historiker und ausgebildete Politologe Udo Walendy für seine Schriften Historische Tatsache (HT) Nr. 66 und 68 für weitere 14 Monate in Haft gehen muß. Bereits im Dezember wurde eine Verurteilung Walendys wegen seiner HT Nr. 1neu, 59, 60 und 64 zu 15 Monaten ohne Bewährung vom BGH bestätigt (Westfalen-Blatt, 8.5.1997). Wegen eines Knieleidens hat Walendy seine erste Haftstrafe bisher nicht antreten müssen. Alle Nummern der HT können bei VHO bezogen werden. HH


Reihenweise deutsche Strafverfahren

In München wurde ein autodidaktischer Historiker wegen Bezuges von elf Exemplaren des Buches Todesursache Zeitgeschichtsforschung (beziehbar bei VHO) und der Vervielfältigung von Briefen des österreichischen Revisionisten Wolfgang Fröhlich zu DM 2.000,- und 7 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Der Angeklagte hatte vor wenigen Jahren im Strafverfahren gegen einen Revisionisten zu dessen Gunsten ausgesagt und wurde deshalb nun vom Gericht als gefährlicher Überzeugungstäter eingestuft (Münchner Merkur, 25.4.1997).

Pastor Manfred Junger (Bad Rappenau) wurde in Heilbronn zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten verurteilt, da er in Briefen an Medien und Politiker und in Flugschriften den Holocaust an den Juden geleugnet habe.

Das Ehepaar Edda und Karl Hans Schmidt, Buchhändler aus Bisingen, wurde von der Staatsschutzkammer des LG Stuttgart Anfang Februar wegen der Verbreitung von Literatur mit nationalsozialistischem und/oder revisionistischem Gedankengut zu 20 Monaten auf Bewährung verurteilt (Schwarzwälder Bote, 7.2.97). GR


Nenne niemals einen Juden »Jude«!

Die Journalistin Michaela Wiegel (28) hatte es scherzhaft gemeint, als sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Mitte Februar 1997 den britischen Außenminister als »der Jude Rifkind« betitelte, da sie sich gewundert habe, daß Rifkind in einer Rede in Bonn als britischer Jude ein Zitat des deutschen Protestanten Martin Luther verwendet habe (»Hier stehe ich, ich kann nicht anders«). Die britische Daily Mail beschrieb am 22.2.1997 suffisant, welche diplomatischen Probleme dieser faktisch korrekte Adjektiv nach sich zog. Viele Exponenten des britischen Judentums sowie jüdische Parlamentarier meinten, in dieser »abstoßenden«, »faschistischen« Betitelung den typisch deutschen Antisemitismus erkannt zu haben, und forderten den britischen Premier Major auf zu intervenieren. Andere wiederum wollten gar das Europaparlament mit diesem "Skandal" behelligen. Auch Ignatz Bubis schloß sich dem Urteil an, daß dieser Vorfall den latenten deutschen Antisemitismus demonstriere.

Die Bundesregierung spielte diesen Vorfall herunter, auch wenn zugegeben wurde, daß die meisten Deutschen bei der Erwähnung des Wortes "Jude" zusammenzuckten. Der Herausgeber der FAZ, Günther Nonnenmacher, weigerte sich, sich in seiner Zeitung öffentlich für diesen angeblichen faux pas zu entschuldigen, da es »lächerlich« sei, die Bezeichnung »der Jude Rifkind« als antisemitisch zu deklarieren.

Rifkind ist ein schottischer Anwalt jüdischen Bekenntnisses, dessen Familie im 19. Jahrhundert aus Litauen übersiedelte.

Es ist in Ordnung, einen Katholiken einen Katholiken zu nennen, einen Muslimen einen Muslimen, einen Franzosen einen Franzosen und einen Polen einen Polen. Aber es ist faschistisch, einen Juden einen Juden, und ehrenhaft, einen Deutschen einen Mörder zu nennen. BB


Kanada ändert Immigrationsgesetz

Die kanadische Zeitung Globe & Mail schrieb am 21.2.1997 folgende Schlagzeile: »Schlupfloch bald verstopft: Der Fall Zündel beschleunigt Änderungspläne«. Berichtet wird darin, wie die kanadische Regierung erreichen will, daß sie unter Umgehung der Justiz den weltberühmten Revisionisten und äußerst lästig gewordenen Deutsch-Kanadier Ernst Zündel doch noch nach Deutschland ins Gefängnis ausweisen kann.

Alle Versuche zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft waren bisher gescheitert, unter anderem auch der Versuch des geheimdienstlich organisierten Security Intelligence Review Committees (SIRC), belastendes Material gegen Zündel herbeizuschaffen. In einem Verfahren zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft konnte Zündel diesem Geheimdienst vor Gericht nachweisen, daß er mit ungesetzlichen Mitteln gearbeitet hatte und sich von anderen Organisationen manipulieren ließ. Der Bericht dieser Behörde wurde daher vom Gericht wegen Befangenheit abgelehnt. Nach dem bisherigen Gesetz steht Zündel die volle Staatsbürgerschaft zu, falls der SIRC sich wegen Befangenheit außer Standes sieht, zu diesem Fall Stellung zu beziehen.

Nach dem neuen Gesetzentwurf soll die kanadische Regierung für den Fall, daß das SIRC keinen Bericht abgeben kann, befugt sein, als letzten Schritt einen beliebigen im Ruhestand befindlichen Richter mit einer Untersuchung des Falles zu beauftragen. Dessen Urteil sei dann unanfechtbar (Canadian Government Press Release, 20.2.1997).

Mit einem solchen Gesetz könnte sich die kanadische Regierung einen beliebigen und ideologisch zuverlässigen Richter im Ruhestand, der keinerlei Repressalien mehr zu befürchten hat, aussuchen, und diesem unter Umgehung selbst des Obersten Gerichtshofes die Allmacht übergeben. Ob dieses geplante Gesetz aber einer Prüfung durch den Obersten Gerichtshofes standhält, wird sich herausstellen müssen. EZ


Doug Collins: revisionistischer Topjournalist

Eigentlich sollte man meinen, daß Menschenrechtskommissionen bestehen, um die Menschenrechte der Bürger zu schützen. Nicht so in Kanada. Dort werden die entsprechenden staatlichen Kommissionen dazu eingesetzt, kanadischen Staatsbürgern die Menschenrechte abzuerkennen oder doch einzuschränken.

Der kanadische Westküsten-Journalist Doug Collins soll das erste Opfer eines solchen Prozesses sein. Er wird am 12.5.1997 von der Human Rights Agency von British Columbia gehört, da er in einem Kommentar der North Shore News Spielbergs Film Schindlers Liste einer vernichtenden Kritik unterzogen hat. Übertitelt hatte er seine Glosse mit »Schwindlers Liste«. Eingeleitet wurde diese juristische Verfolgung durch den Canadian Jewish Congress, der damit den revisionistisch orientierten Doug Collins zum Schweigen bringen will.

Erstaunlicherweise haben sich sowohl der Presserat von British Columbia als auch die Herausgeber der North Shore News geschlossen hinter Collins gestellt und angekündigt, die Pressefreiheit zu verteidigen. Auch Peter Worthington, einst Redakteur von Toronto Sun, stellte sich hinter Collins, den er weder für einen Antisemiten noch für einen Holocaust-Bestreiter hält, und der, so rief er in Erinnerung, im Zweiten Weltkrieg gegen Hitler gekämpft habe.

Zudem gilt es zu berücksichtigen, daß Collins in Vancouver und auch anderswo in Kanada für die einfachen Leute eine Art Kultfigur geworden ist. Er erhält durch seine Popularität eine nicht unbedeutende öffentliche Unterstützung, so daß man ihn nicht so einfach dämonisieren kann. Es gibt also in Kanada einen heldenhaften Topjournalisten, der sich furchtlos für die Redefreiheit und das Recht für ein Engagement im Revisionismus einsetzt, und der ein Podium hat, von dem aus er dem Volk die andere Seite der Medaille zeigen kann. OS


Ernst Zündel vor Menschenrechtskommisson

Am 26.5.1997, zwei Wochen nach Doug Collins, ist dann Ernst Zündel das nächste auserkorene Opfer der kanadischen staatlichen "Menschenrechtsschützer". Dort muß er sich dem Vorwurf stellen, das auf seiner Website postierte revisionistische Material würde zum Haß gegen andere Bevökerungsteile aufstacheln. Auch hier erfolgte die Initiative - wie soll es auch anders sein - durch kanadische jüdische Organisationen. Je nach Ausgang des Verfahrens wird es evtl. für weltweites Aufsehen sorgen - freilich nur, wenn Zündel schuldig gesprochen wird. Dann stünde der kanadischen Regierung einer strafrechtlichen Verurteilung Zündels womöglich nichts mehr im Wege, und damit einer Abschiebung nach Deutschland, wo Zündel mindestens mit fünf Jahren Gefängnis rechnen müßte. OS


Günter Deckert erneut verurteilt

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der NPD Günter Deckert mußte sich im März und April dieses Jahres erneut wegen der Organisation einer revisionistischen Vortragsveranstaltung verantworten. Daneben wurde ihm die Mitautorenschaft und Herausgabe eines Buches vorgeworfen, in dem der weltberühmt gewordene erste Strafprozeß gegen ihn dargestellt und seine historische Meinung mit Argumenten untermauert wird (Der Fall Günter Deckert). Zudem wurde ihm der Vertrieb von etwa 50 Exemplaren des Buches Grundlagen zur Zeitgeschichte (beziehbar über VHO) zur Last gelegt. Im ersten Anlauf verkündete der Richter nach Abschluß der Plädoyers, daß die »Verurteilung« zwei Stunden später fällen werde. Dieser Lapsus bewies, daß der Richter den Angeklagten bereits vor Beginn der Beweiswürdigung (vor-)verurteilt hatte. Der Verteidiger Deckerts stellte deshalb umgehend einen Befangenheitsantrag gegen diesen Richter. Erstaunlicherweise wurde diesem Antrag statt gegeben, womit als erwiesen gelten kann, was bisher nur vermutet wurde: Strafurteile gegen Rechte und Revisionisten stehen bereits im voraus fest. Der anschließend erneut durchgeführte Prozeß mit einem skrupelloseren Richter führte dann zur Verurteilung Deckerts zu 27 Monaten Gefängnis ohne Bewährung. KP


David Irving setzt sich für Günter Deckert ein

David Irving kommentierte die erneute Verurteilung Deckerts in einem Leserbrief in der britischen Zeitung The Daily Telegraph am 15.4.1997 wie folgt (in eckigen Klammern Textpassagen Irvings, die die Zeitung zensierte):

»Ich war betroffen zu hören, daß ein Mannheimer Gericht [meinen Freund] Günter Deckert, den Sie als "einen von Deutschlands bekanntesten Neonazis" beschreiben, zu weiteren zwei Jahren und drei Monaten Haft wegen "Bestreiten des Holocaust" verurteilt hat.

Deckert, 57, ist ein ehemaliger Schullehrer, Stadtrat und Vorsitzender der NPD, einer der verfassungskonformen Parteien Deutschlands. Vor zwei Jahren lobten zwei Richter seinen Charakter und seine Motive in den höchsten Tönen (was zu deren erzwungener Pensionierung führte). Die letzte Freiheitsstrafe wurde verhängt, weil Deckert einen Vortrag von mir in Weinheim im Jahre 1990 organisierte.

Als die Verteidiger klarstellten, daß weder die Video- noch die Tonbandaufzeichnungen jene beanstandeten Sätze enthalten, die man mir vorwarf gesagt zu haben - und die tatsächlich nicht geäußert wurden - meinte der Staatsanwalt, daß ich vorgehabt hätte, sie zu sagen, und deshalb habe der unglückliche Gefangene wissen müssen, daß ich dies beabsichtigte.

All dies rührt von Deutschlands Strafgesetz zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit her (§130 StGB), von dem Herr Blair ankündigte, er wolle ein solches Gesetz gern auch hier in England einführen.

[Prof. Gottfried Dietze vom Institut für politische Wissenschaften an der John Hopkins Universität in Baltimore hat soeben in einem ähnlichen Fall (gegen den Verleger Dr. Sander) einem Münchener Gericht erklärt, "Der Paragraph 130 des deutschen Strafgesetzbuches ist mit den westlichen zivilisierten Ansichten über die Freiheit der Meinungsäußerung unvereinbar." Er meint, es "schmecke nach Hitlers Diktatur." Kein Wunder also, daß der erste Richter in dem hier berichteten Fall zustimmte und den Fall niederlegte, als seine Absetzung wegen Befangenheit gefordert wurde. Der nachfolgende Richter scheint keine Gewissenbisse zu haben.]«

Über das Gerichtsgutachten Prof. Dietzes wird VHO separat berichten. DI


Demo gegen Anti-Wehrmachtsausstellung verboten

Die Stadt Frankfurt hat anläßlich der Eröffnung der Anti-Wehrmachtsausstellung in der Paulskirche am 13.4.1997 eine angekündigte Gegendemonstration verboten. Offenbar sind die Gehirnwäscher der Nation entsetzt aufgrund des großen Widerhalls, den die in München einige Wochen zuvor veranstaltete Gegendemonstration verursacht hatte. Damals nahmen über 5.000 Demonstranten daran teil. Solch eine massive Ansammlung von Menschen mit anderen Auffassungen ist man offenbar nicht gewillt zu dulden. Es dürfte somit offenkundig sein, daß die Verantwortlichen in Verwaltung und Regierung Deutschlands nun auch das Recht auf Freiheit der Versammlung nicht mehr zu achten gewillt sind, nachdem bereits die Meinungs- Forschungs-, Wissenschafts- und Lehrfreiheit weitgehend aufgehoben ist.

Auch die für den 1. Mai in Leipzig von der NPD geplante Großdemonstration wurde natürlich verboten, angeblich weil der DGB am gleichen Tag ebenfalls eine Demo angekündigt habe und zwei Demos gleichzeitig nicht durchführbar seien. Dennoch versammelten sich am 1. Mai einige unverdrossene Nationale, die jedoch unter Gewaltanwendung sowohl seitens linksextremistischer ("autonomer") als auch staatlicher ("polizeilicher") Schlägertrupps bekämpft wurden. BS


Inflation des Nazi-Begriffs bereitet Sorge

Dr. Karen Mock von der kanadischen B'nai B'rith Loge hat sich in der CBC-Talkshow Newsworld besorgt über die inflationäre Verwendung des Begriffes "Nazi" geäußert. Nachdenklich stimme vor allem, daß durch die allgemeine Anwendung dieses Wortes als Schimpfwort die eigentliche Bezeichnung seine Gehässigkeit verliere. Man wolle daher die Menschen anweisen, wann und wie sie den Begriff "Nazi" korrekt anwenden. Man solle den Begriff nur auf »wirkliche Nazis« anwenden, wobei Dr. Mock am Ende der Sendung als Beispiel anführt: »Ich möchte, daß die Leute auf richtige Nazis wie Zündel losgehen.« Was das wohl heißen soll? Und was würde passieren, wenn Ernst Zündel sagte: »Ich möchte, daß die Leute auf richtige Juden wie Mock losgehen«? IR


Christliche Mission soll in Israel verboten werden

Nach einer jüngst eingebrachten Gesetzesvorlage Nr. 5757-1996 in der israelischen Knesset soll es unter Strafandrohung mit bis zu einem Jahr Gefängnis verboten werden, in Israel für andere als für die jüdische Religion zu missionieren.

Etwa gleichzeitig hat Papst Johannes Paul II verkündet, daß Jesus ein wahrer Jude war und daß antijüdische Gefühle im Christentum keinen Platz hätten. OS


Andre Heller macht Holo-Film

Nach dem Erfolg der Seifenoper "Schindlers Liste" möchte sich nun auch der österreichische Spektakel-Macher Andre Heller als Trittbrettfahrer betätigen. Er verkündete Ende März, er wolle in Koproduktion mit dem ORF einen dreistündogen KZ-Dokumentationsfilm drehen, der im Wiener Burgtheater uraufgeführt werden solle. Die für den Film nötigen Schilling-Millionen sollen von der Politik (also vom Steuerzahler) zur Verfügung gestellt werden. FS


Nizkor erklärt Mail-Bombing

Der große Gegner der Revisionisten, die Website Nizkor der jüdischen B'nai B'rith-Loge, hat ein Interview publiziert, in der detailliert die Funktionsweise, die Tarnvorrichtungen, die Wirkweisen und die Vorteile des Massen-Mail-Bombings dargelegt werden (http://search.nizkor.org/ftp.cgi?miscellany/ up-yours-faq). Der ganze Text wirkt wie eine Werbung für Sabotageakte im Internet. Laut Stellungnahme des Nizkor Webmasters sei dies aber nicht der Fall. Nizkor sei vielmehr selbst ein Opfer des Massen-Mail-Bombings. Dies sei der Grund, weshalb man das Thema so ausführlich behandle. Es bleibt aber unverständlich, warum dann ausdrücklich ein bestimmtes Programm mit Namen und Bezugsfirma vorgestellt wird, das derartige Sabotageakte vollautomatisch, zuverlässig und garantiert anonym durchführen kann. Wenn Nizkor solches Bombing verhindern will, dürfte es keine Produkte anpreisen und den Bezugsweg verkünden. Was Nizkor macht, ist die Propagierung von Internet-Terror, sonst nichts. IR


Der Reemtsma-Skandal

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 9.4.1997 zu berichten wußte, stammt ein Großteil des Reichtums des Wehrmachts-Verunglimpfers Jan Philipp Reemtsma aus den Geschäften seines Vaters mit dem Dritten Reich. Nun ist der Verkauf von Zigaretten an staatliche Stellen nicht unbedingt unmoralisch. Einer Publikation aus dem Jahre 1932 ist allerdings zu entnehmen, daß der Reemtsma-Konzern offenbar bereits davor eine einzige kriminelle Großvereinigung war: T.H. Tetens, Der Reemtsma-Skandal, Georg Fischer, Berlin 1932, 32. S. Nach dieser Publikation gelang es Reemtsma während der wirtschaftlichen Turbulenzen der zwanziger Jahre, ein privates Zigarettenmonopol aufzubauen, wobei die dabei angewandten Mittel nicht immer legal waren: Mit Preisdumping, Bestechung, Steuerhinterziehung und anderen Mitteln wurde die unliebsame Konkurrenz in den Ruin getrieben oder aufgekauft. Und auch nach Errichtung seines Tabak-Monopols hat sich Vater Reemtsma nicht zu Ruhe gesetzt, sondern durch weitere Steuerhinterziehungen und Korruptionsaffären bis in die Reichsregierung hinein für Skandale gesorgt. Was die Nationalsozialisten später mit Reemtsma trieben, war also nur die Fortsetzung der Weimarer Verhältnisse. MW


Kürzel hinter Beiträgen dieser Rubrik in allen Ausgaben von VffG sind redaktionsinterne Kürzel und sind kein Hinweis auf eine Autorenschaft

(Stand: 6.5.97)


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