Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 3/1997



George Orwell als Revisionist und Antizionist

In einem im Oktober 1945 publizierten Beitrag von Georges Orwell, dem Autor der weltberühmten Romane 1984 und Animal Farm, äußert dieser seine Skepsis bezüglich der sowjetischen Behauptungen von den zum Massenmord an Juden verwendeten »Gasöfen« im deutsch-besetzten Polen:

»Die Gleichgültigkeit gegenüber der objektiven Wahrheit wird durch die Abschottung des einen Teils der Welt von der anderen noch bestärkt, da es immer schwieriger wird herauszufinden, was wirklich geschieht. Gerade bezüglich der ungeheuerlichsten Ereignisse können grundlegende Zweifel bestehen. So ist es zum Beispiel unmöglich, die Anzahl der Toten des gegenwärtigen Krieges in Millionen oder gar in Zigmillionen zu berechnen. Die Katastrophen, über die fortwährend berichtet wird - Schlachten, Massaker, Hungersnöte und Revolutionen -, bewirken, daß der Durchschnittsbürger dies alles zunehmend für unwirklich hält. Man hat keine Möglichkeit, die Tatsachen zu verifizieren, man ist sich noch nicht einmal sicher, ob es überhaupt geschah. Zudem wird man ständig mit völlig anderen Interpretationen aus ganz unterschiedlichen Quellen konfrontiert. Was ist bezüglich des Warschauer Aufstandes 1944 wahr und was falsch? Stimmen die Berichte über die deutschen Gasöfen in Polen? Wer war wirklich schuld an der Hungersnot in Bengali? Vielleicht kann man die Wahrheit herausfinden, aber in den meisten Zeitungen werden die Tatsachen dermaßen unehrlich wiedergegeben, daß man dem normalen Leser nachsehen muß, wenn er entweder Lügen schluckt oder sich einer eigenen Meinung enthält. Die allgemeine Unsicherheit bezüglich dem, was wirklich geschieht, fördert den Hang, extremistischen Ansichten anzuhängen. Da nichts völlig bewiesen oder widerlegt ist, kann sogar das unverkennbarste Faktum frech bestritten werden.« (Polemic, 10/1945; The Collected Essays, Journalisms and Letters of George Orwell, vol. 3, 1970, S. 421)

Damit nicht genug, hat Orwell im Jahre 1949 in einem Brief an eine Agentin des Foreign Office seine Gegnerschaft zum Zionismus offen gelegt (Guardian, 11.7.1996):

»Ich habe mit Interesse den beigelegten Artikel gelesen, aber er erscheint mir mehr antireligiös zu sein als antisemitisch. Aber was meine Meinung auch immer wert sei, jedenfalls glaube ich nicht, daß der Anti-Antisemitismus ein großer Trumpf für die antirussische Propaganda ist. In der Praxis ist die UdSSR gezwungenermaßen ein wenig antisemitisch, und zwar insofern, als sie sowohl den Zionismus innerhalb ihrer Grenzen als auch den Liberalismus und Internationalismus der nichtzionistischen Juden ablehnt, aber ein Vielvölkerstaat dieser Art kann sich nicht auf nazistische Weise für antisemitisch erklären, genausowenig wie das britische Empire. Wenn man sagt, Antisemitismus und Kommunismus gingen Hand in Hand, so kann man jederzeit erwidern, indem man die Namen Kaganowitch oder Anna Pauker nennt und indem man jene Juden hervorhebt, die die kommunistischen Parteien verschiedener Länder beleben. Ich glaube zudem nicht, daß es eine gute Politik ist, seinen Feinde gefallen zu wollen in der Hoffnung, daß man dadurch deren Wohlwollen erheischt. Die jüdischen Zionisten aller Länder verachten uns, und in deren Augen ist England ein Feind, mehr noch als Deutschland. All das beruht offenbar auf einem Mißverständnis, aber solange dies fortbesteht, glaube ich nicht, daß wir irgendwelche Vorteile daraus ziehen können, wenn wir den Antisemitismus denunzieren, der sich in anderen Ländern herausbildet.«

Unter diesen Aspekten lohnt es sich gewiß, Orwells Roman 1984 noch einmal zu lesen, insbesondere bezüglich der Eigenschaften, die dort eine etwas im Hintergrund stehende Person Namens Emmanuel Goldstein hat. (REVISION, 4/5 1997)


3.000 Franzosen im GULag verschwunden

Wie Libération am 12.5.1997 berichtet, wurden viele der von den Sowjets bei Kriegsende aus deutschen KLs "befreiten" Gefangenen nicht etwa entlassen, sondern in den GULag abtransportiert. Darunter hätten sich allein etwa 3.000 Franzosen befunden. Nicht inbegriffen in dieser Summe sind die Juden, die von der französischen Regierung auf Anforderung der deutschen Besatzung in die östlichen Lager transportiert wurden. Bei diesen etwa 75.000 Menschen handelte es sich überwiegend um nichtfranzösische Juden, die vor allem in der Zeit zwischen 1933 und 1940 aus anderen Ländern Europas (Groß-/Deutschland, Polen, Tschechoslowakei) nach Frankreich ausgewandert waren. (REVISION, 4/5 1997)


Holocaust-Briefmarke von Kanadiern abgelehnt

Zur Erinnerung an die 50. Wiederkehr des Endes des Zweiten Weltkrieges und der 57. Wiederkehr der Reichskristallnacht hat die kanadische Post eine Holocaust-Erinnerungsbriefmarke in einer Auflage von 15 Millionen Exemplaren herausgegeben (Kanada hat etwa 20 Millionen Einwohner!). Wie die Canadian Jewish News nun berichtete (29.5.1997), mußten 10 Millionen davon jüngst vernichtet werden, weil diese Briefmarke offenbar bei den Postkunden auf wenig Gegenliebe stieß. IR


Viele schwedische Schüler glauben nicht an Holocaust

Das Ergebnis einer Studie der Universität Stockholm und des schwedischen Rates für Verbrechensvorbeugung schlug in Schweden wie eine Bombe ein: Von 8.000 befragten Schülern zwischen 12 und 18 Jahren äußerten etwa 30% Zweifel am Holocaust. Die »Katastrophe« führte in Schwedens Medien zu einer Flut von einigen hundert Zeitungsartikeln. Der Premierminister Schwedens, Göran Persson, zeigte sich in einer eigens zur Diskussion dieser Umfrage einberufenen Sitzung des schwedischen Reichstages schockiert über dieses Ergebnis: »Haben wir unseren Kindern gesagt, haben wir es ausreichend, intensiv genug klar gemacht, daß dies nie wieder passieren darf?«. Er erklärte den »Geschichtsfälschern den Krieg« und versprach eine beispiellose Kampagne für den Herbst: Jeder schwedische Haushalt mit Kindern im Schulalter solle Lehrmaterial über den Holocaust zugeschickt bekommen. Außerdem solle auch die "Lehrtätigkeit" in Sachen Holocaust an Schwedens Schulen intensiviert werden. Deutschlands Medien schwiegen dazu. AR


Rotes Kreuz
: Keine Menschenvernichtung in Auschwitz

Für erheblichen Wirbel sorgte das Internationale Komitee des Roten Kreuzes, als es im Mai 1997 Dokumente aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges freigab, die Berichte über die Zustände in deutschen Konzentrationslagern enthalten. Wie die Zeitung USA Today schrieb, könne man diesen Berichten entnehmen, daß die Untersuchungskommissionen in den Lagern keine Beweise für eine Massenvernichtung der Juden gefunden hätten. So heißt es in einem Bericht:

»Wir konnten keine Spuren von Einrichtungen für die Vernichtung ziviler Gefangener entdecken. Dies stimmt mit dem Bericht überein, den wir schon von anderen Quellen erhalten haben: daß nicht mehrere Massenvernichtungen in Auschwitz vorgekommen waren.«

USA Today schreibt, daß Rotkreuz-Bedienstete nach einem Besuch in Buchenwald am 14. August 1941 dokumentiert hätten, daß »die Anlage, komplett mit Gefangenen-Bücherei, sauber war und die Gefangenen gesund und wohltrainiert aussahen.« USA Today beschuldigte daraufhin das Rote Kreuz der damaligen Zeit, völlig inkompetent gewesen zu sein, da bei angemessenen Recherchen die Tatsache der Massenvernichtung hätte erkannt und bewiesen werden können. Das Rote Kreuz hat sich bereits für seine damaligen mangelhaften Untersuchungen entschuldigt. (Welt am Sonntag, 4.5.1997; Svenska Dagbladet, 3.5.1997) Erstaunlicherweise kommt niemand auf die Idee, daß die Berichte des IRK von damals schlicht der Wahrheit entsprechen könnten. GH


Frankreich: Medien rufen zur Sippenhaft auf

Xavier Schleiter

Xavier Schleiter ist mit nur 23 Jahren der jüngste Kandidat, der für die französische Front National in den Parlamentswahlen als Kandidat nominiert wurde. Nun wäre dies allein freilich kein Grund, darüber zu berichten. Xavier ist aber der Sohn von Yvonne Schleiter, geborene Faurisson. Yvonne Schleiter ist die Schwester des weltweit berühmten Revisionisten Prof. Dr. Robert Faurisson, eine Schwester, die fest und treu an der Seite ihres Bruders steht. Und da es auch zwischen Xavier Schleiter und seiner Mutter keinen Streit gibt, ist der Schluß für Frankreichs Medien glasklar: Hier habe man angeblich den Beweis dafür, daß die Front National nicht nur ausländerfeindlich sei, sondern zudem auch den Holocaust leugne. Es war die französische Zeitschrift VSD, die in der Ausgabe vom 21.5.1997 (S. 110f.) aus der Kandidatur Xavier Schleiters einen Skandal machen wollte. Bekanntlich aber sind die Franzosen inzwischen zu klug, um sich von solchen durchsichtigen Sippenhaft-Kampagnen hinters Licht führen zu lassen. YS


Revisionisten-Anwalt als Front National Kandidat

Bei den französischen Parlamentswahlen kandidierte Rechtsanwalt Eric Delcroix im Wahlkreis l'Oise für die Front National. Er erhielt dort 22,16% der Stimmen, nur knapp geschagen von den Bürgerlichen (27,9%) und Sozialisten (24,8%). Delcroix war als Verteidiger vieler französischer Revisionisten, darunter vor allem Prof. Dr. Robert Faurisson, bekannt geworden. Wegen seines Engagements für seine Mandanten wurde ihm schließlich selbst der Prozeß gemacht (VffG berichtete). (REVISION, 4/5 1997)


Straßburger Urteil mit Folgen?

Der Europäische Gerichtshof hat im Februar 1997 den belgischen Staat wegen Beschränkung der Meinungsfreiheit verurteilt. Zugrunde lag der Fall der beiden belgischen Fernsehjournalisten linker Prägung Leo de Haes und Hugo Gijsels, die 1986 in dem TV-Magazin Humo einen bekannten rechtsgerichteter Notar mit Bezug auf die Aussage seiner Frau beschuldigt hatten, er habe zur Befriedigung seiner perversen Neigungen seine beiden Kinder geschändet. Trotz eines Gutachtens, das den angeblichen Mißbrauch der Kinder festgestellt hatte, wurde der Vater schließlich freigesprochen. Zehn Jahre später gestanden die Kinder übrigens, daß ihr Vater unschuldig war und daß sie von ihrer hysterischen Mutter zu Falschaussagen verleitet worden waren.

Die Journalisten erklärten diesen Freispruch damals damit, daß es in Belgien eine Klassenjustiz gebe, die das Recht zu Gunsten hochgestellter Persönlichkeiten beuge, und daß die Richter mit den politischen Einstellungen des Angeklagten sympathisiert hätten. Wegen dieser Aussagen wurden die Journalisten in Belgien in allen Instanzen wegen übler Nachrede und Beleidigung verurteilt. Straßburg hob das Urteil jedoch auf und verurteilte Belgien zur Zahlung von umgerechnet etwa DM 50.000,- Schadensersatz. Zur Begründung hieß es: »Eine Meinungsäußerung muß nicht bewiesen werden bzw. braucht nicht beweisbar sein«. Das Recht auf eine scharfe und aggressive Berichterstattung und Meinungsäußerung sei bereits dann gegeben, wenn eine Anschuldigung nicht ganz grundlos sei. Dies sei hier der Fall, da es immerhin ein Gutachten gab, das eine Schuld des Vaters nahe legte.

Wieviele Gutachten und wissenschaftliche Arbeiten gibt es, die die Falschheit der Holocaust-Geschichtsschreibung nahe legen? Und müßte dies dann nicht logischerweise auch eine scharfe und aggressive Berichterstattung und Meinungsäußerung gegenüber unserer Justiz und Politik gestatten? SV

Münchner Staatsanwaltschaft: Vernichtende Kritik an Anti-Wehrmachtsausstellung

In einem 12-seitigen Bescheid der Staatsanwaltschaft München I vom 16.5.1997 (Az. 112 Js 10459/97) wird begründet, weshalb das Ermittlungsverfahren u.a. wegen Volksverhetzung gegen die Veranstalter der Reemtsma'schen Anti-Wehrmachtsausstellung einzustellen sei. Gleichzeitig wird in diesem Bescheid die Kritik an dieser Ausstellung bekräftigt, insbesondere ihre Einseitigkeit und Unwissenschaftlichkeit:

»[...] So wird in der Ausstellung zwar die Partisanentätigkeit erwähnt; es unterbleibt jedoch eine ausführliche Dokumentation der hierdurch unbestreitbar bei der deutschen Wehrmacht verursachten Opfer an Menschen und Material sowie eine Auskunft über die völkerrechtlichen Bestimmungen der Haager Landkriegsordnung von 1907 und der Genfer Konvention von 1929 betreffend den Umgang mit Partisanen.

Auch die damals unstreitig und wissenschaftlich erwiesen von der sowjetischen Seite begangenen gravierenden Verstöße gegen die humane Kriegsfiihrung werden nicht dokumentiert.

Ebensowenig wird ehrenhaftes Verhalten einzelner Wehrmachtsangehöriger gezeigt, das es in vielfacher Ausgestaltung auch während der kriegerischen Auseinandersetzung im Zweiten Weltkrieg gegeben hat.

[...] So wird die Wissenschaftlichkeit der Ausstellung von einigen Kritikern mit ernstzunehmender Begründung bereits dadurch in Zweifel gezogen, daß in der Ausstellung offenbar auch verfälschte Bilddokumente Verwendung fanden.

Den Ausstellungsmachern wird - auch in einem angesehenen deutschen Nachrichtenmagazin - in diesem Zusammenhang der Vorwurf gemacht, Bilder, für die es keinen Hinweis auf Ort, Zeit und Motiv der Aufnahmen gegeben habe, mit im Sinne der Ausstellungsthese passenden Bildunterschriften versehen zu haben. [...]«

Dennoch sah sich der Staatsanwalt gezwungen, aus rechtlichen Gründen das Verfahren, das der Kreisrat Jürgen Schützinger aus Villingen-Schwenningen angestrengt hatte, einzustellen. (Frieden 2000, 5-6/97)


Oberster Gerichtshof der USA: Internet bleibt zensurfrei

Ende Juni entschied der Oberste Gerichtshof der USA, daß das Internet in den USA nicht durch strafrechtliche Maßnahmen beschränkt werden dürfe. Das Recht auf freie Meinungsäußerung müsse als eines der höchsten Rechtsgüter auch dann unantastbar sein, wenn dadurch Dinge verbreitet würden, die dem einen oder anderen mißfielen oder schadeten. Man müsse nicht das Haus abbrennen, wenn man ein Schwein braten wolle, so der Gerichtshof. Damit ist ein Zensurgesetz von Bill Clinton, mit dem er die Verbreitung von Pornographie sowie politisch unerwünschten Ansichten verbieten wollte, gescheitert. Die deutsche Bundesregierung sieht ihre Regulierungsbestrebungen durch dieses Urteil nicht beeinflußt, da im Gegensatz zur USA in Deutschland eine Zensur jederzeit möglich sei. (Süddeutsche Zeitung, 28.6.1997) KP


Strafverfahren gegen U. Walendy eingestellt

Wegen Verjährung hat das Amtsgericht Tübingen ein Strafverfahren gegen den revisionistischen Verleger Dipl.-Pol. Udo Walendy am 10.6.1997 eingestellt (4 Ls 15 Js 1535/95). Angeklagt worden war Walendy wegen der Publikation eines Beitrages über Bild-"Dokumente" zur Judenverfolgung in dem Sammelband Grundlagen zur Zeitgeschichte. RK


Wird Gottfried Weise wegen Krankheit begnadigt?

Gottfried Weise, aufgrund falscher Zeugenaussagen zu lebenslange Haft wegen angeblicher Morde im KL Auschwitz verurteilt (vgl. C. Jordan in: E. Gauss, Grundlagen zur Zeitgeschichte, erhältlich bei VHO), ist seit dem 4.4.1997 auf freien Fuß. Das schwer an Krebs erkrankte Opfer der bundesdeutschen Inquisitionsjustiz darf solange auf freiem Fuß bleiben, bis über sein Gnadengesuch vom Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen entschieden wurde. WW


Fahndungserfolg in Sachen Zündel-Anschläge?

Gegen die in Vancouver ansässigen Tierschützer David Nathan Barbarash (31) und Darren Todd Thurston (26) wird wegen mehrfachen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung ermittelt. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen sollen die beiden ehemaligen Mitglieder der kanadischen Bärschutzvereinigung Bear Watch für die Versendung mehrerer tödlicher Briefbomben verantwortlich sein.

Die Anschlagserie, die zu diesen umfangreichen Ermittlungen führte, begann am 13.4.1995, als der deutsch-kanadische Revisionist Ernst Zündel ein Päckchen mit einer mit Rasierklingen bestückten Mausefalle erhielt. Daneben befand sich ein Bekennerschreiben einer "Anti-Fascist Militia" (Antifaschistischen Miliz) mit der Drohung, das nächste Mal werde die Sendung hochgehen. Am 16.5.1995 erhielt Zündel dann eine Sendung mit einer Rohrbombe, die von der Bombenabteilung der kanadischen Polizei zur Detonation gebracht wurde. Nur wenige Tage davor war auf Zündels Haus ein Brandanschlag verübt worden, der einen verheerenden Schaden anrichtete.

Am 11.6.1997 wurde der Tierexperimentator Dr. Terry Mitenko aus Cochrane (Alberta) fast von einer Rohrbombe getötet. Tags darauf erhielt der völkische Charles Scott ebenfalls eine Rohrbombe per Post. Wiederum einen Tag später erhielt ein Angestellter einer rechten Organisation in Toronto eine ähnliche Rohrbombe. Zu diesen Attacken bekannte sich eine "Militant Direct Action Task Force". Im Laufe des Sommers 1995 erhielten verschiedene Torontoer Zeitungen Kommuniqués, in denen diese Gruppe den "Faschisten" und jenen, die Tiere ausbeuteten, den Krieg erklärte. Zwischen dem 29.12.1995 und dem 31.1.1996 wurden Dutzende Briefe mit Rasierklingen versandt, wobei in Begleitschreiben behauptet wurde, diese Klingen seien mit Gift oder Aids-verseuchtem Blut infiziert. Adressaten dieser Briefe waren Personen der Pelz- und Jagd- bzw. Jagdausrüstungsindustrie.

Aufgrund der schon lange bekannten extremistischen Aktivitäten der beiden Beschuldigten in der Umweltschutz- und Antifaszene, waren beide von Anfang an die Hauptverdächtigen. Am 20.3.1997 wurden die Wohnungen der Beschuldigten und mehrerer ihrer Bekannten durchsucht, wobei umfangreiches Material sichergestellt wurde. Bisher wurde allerdings noch keine Anklage erhoben.

Bear Watch, bei denen die beiden Beschuldigten im Sommer 1995 und erneut im Jahr 1996 angestellte waren, distanzierte sich inzwischen von Extremisten, die ihre Organisation unterwandert hätten. (Vancouver Province, 5.6.1997) MAHII


Gewaltdrohung durch kanadische "Anti-Rassisten"

Die kanadische linksextreme Organisation ARA (Anti-Racist-Action), die u.a. auch zu Gewalt gegen E. Zündel aufgerufen hat, macht erneut durch Gewaltdrohungen auf sich aufmerksam. Diesmal wurde einer weltweiten Brandanschlagserie gegen die Restaurant-Kette Domino's Pizza das Wort geredet, die in den Augen von ARA »unglaublich rassistisch« sei. Diese Ankündigung terroristischer Aktivitäten erschien auf deren Website, wobei auf eine Anzeige der Kette in Guatemala verwiesen wird, in der behauptet werde, Schwarze würden »natürlich wie Kannibalen« essen. Nach Ansicht von ARA sei diese geschmacklose Werbung »ein weiterer Grund, jede Domino's Pizzeria auf diesem Planeten abzufackeln

ARA war es auch, die vor 2 Jahren auf Plakaten und in Flugblättern gewalttätige Übergriffe gegen den deutsch-kanadischen Revisionisten Ernst Zündel ankündigte und wahrscheinlich in den kurz darauf erfolgten Bombenanschlag verwickelt war.

ARA wird von Führungspersonen der "Menschenrechtsliga" von B'nai Brith, vom Simon-Wiesenthal-Center, von Sabina Citron und ihrer Organisation, der Kanadischen Vereinigung zur Erinnerung an den Holocaust (Canadian Holocaust Remembrance Association), vom Torontoer Stadtausschuß für Gemeinde- und Rassenbeziehungen (Mayor's Committee on Community and Race Relations) sowie vom kanadischen Menschenrechtsausschuß gutgeheißen und unterstützt.

Wie der Zufall es will, beteiligen sich alle oben angeführten Organisationen an der Kampagne, Ernst Zündel und seine Website als »gefährlich« zu diffamieren und verbieten zu wollen, auch wenn es kein einziges Dokument von Zündel oder auf der Zundelsite gibt, in dem Brandanschlägen das Wort geredet wird. Und natürlich geht keiner dieser ehrenwerten Menschenrechtler gegen die Aktivitäten der brandschatzenden ARA vor. IR


Telefon-Terrorist geschnappt

Die Polizei von Toronto hat nach jahrelangen erfolglosen Ermittlungen endlich einen Mann gefaßt, der mehr als 9 Jahre lang den Deutsch-Kanadier Ernst Zündel durch seine Telefonanrufe terrorisiert hat. Der Mann hatte Zündel und seinen Angehörigen mit Brandanschlägen, Bombenattentaten, Vergewaltigung, Körperverletzung und Mord bedroht. Er soll inzwischen gestanden haben. IR


US-Präsident Clinton fordert Anti-Haß-Gesetze

In einer Rede vor der Universität von San Diego hat US-Präsident Clinton die Verschärfung der Strafgesetze gefordert, um Meinungsäußerungen, die zum Haß gegen bestimmte Gruppen aufstacheln (sogenannte Haß-Verbrechen), unter Strafe stellen zu können. Offenbar möchten die USA dem westlichen Trend zur Einengung des wichtigsten Menschenrechtes nicht im Wege stehen. IR


Irvings Goebbels-Biographie in Kanada beschlagnahmt

Der kanadische Zoll zeigte sich vor kurzem lernfähig gegenüber den in Deutschland praktizierten Zensurmaßnahmen, als David Irving Bücher im Wert von $3,000 nach Kanada importieren wollte. Die Bücher wurden vom kanadischen Zoll kurzerhand beschlagnahmt und zwei Monate unter Verschluß gehalten. Es handelte sich dabei um die neueste Goebbels-Biographie von Irving, die in der britischen und nordamerikanischen Presse ausführlich rezensiert worden war. Offenbar paßte dem kanadischen Zoll oder zumindest gewissen Pressure Groups der Tenor dieser Biographie nicht, die das Leben Goebbels' aus einer sachlichen und strikt an Fakten gebundenen Weise zu beleuchten versucht. Letztlich wurde die Biographie dann aber doch freigegeben. Dennoch dürfte diese Verzögerung David Irving einen nicht unerheblichen Verlust verursacht haben, da das Buch inzwischen von den Rezensionsseiten der Zeitungen und somit auch aus den Köpfen vieler potentieller Kunden verschwunden ist. Diese finanzielle Sabotage wird wohl der Sinn der Übung gewesen sein. IR


Juristisches Nachspiel der Affaire Abbé Pierre/Gauraudy

Am 25.9.1997 wird gegen Prof. Robert Faurisson ein Strafprozeß wegen Leugnens historischer Tatsachen geführt. Anlaß dazu ist Faurissons Offener Brief zur Affäre Abbé Pierre/Roger Garaudy (vgl. VffG 1/97). Gegenüber dem Verteidiger Faurissons, E. Delcroix, äußerte sich der Richter bereits dahingehend, daß das Verfahren (Vorlesung der Anklage, Beweisführung, Plädoyers, Urteilsfindung und -verkündung) nicht länger als 3 Stunden dauern werde. Das geht wohl nur, weil das Urteil schon vorher feststeht...

Der Prozeß gegen Roger Garaudy und seinen Verleger Pierre Guillaume (La Vielle Taupe) ist für mindestens drei Tage terminiert (8., 9. und 15.1.1998). Mit dem alten Vorzeigelinken Roger Garaudy läßt sich wohl nicht so kurzen Prozeß machen wie mit dem vom Establishment gehaßten Prof. Faurisson. In totaler Kapitulation vor dem Druck der öffentlichkeit hat Garaudy inzwischen geäußert, er habe niemals die Existenz der Vernichtungslager leugnen können, da er nach seiner Verhaftung am 14.9.1940 selbst 33 Tage in einem solchen Lager gewesen sei. (Avvenire, 19.11.1996). RF


Strafverfahren gegen Emil Lachout

Obwohl der Europäische Gerichtshof Österreichs Vorgehen gegen den Revisionisten Ing. Emil Lachout für menschenrechtswidrig erklärte und ihm eine Entschädigung zugestand (VffG berichtete), führte die österriechische Justiz die Hauptverhandlung gegen Lachout wegen seiner revisionistischen Ansichten am 1.7.1997 vor dem Landesgericht Wien durch. Das Verfahren endete mit einer Farce: Das Gericht hatte den Psychater Dr. Heinrich Pfolz beauftragt, ein psychatrisches Gutachten über Lachout anzufertigen. Da Lachout eine Untersuchung verweigert hatte, erstellte der Gutachter seine Diagnose aus der Ferne. Seine Schlußfolgerung: Wenn er den Angeklagten hätte untersuchen können, so würde der Schluß lauten, daß er partiell geistig verwirrt sei. Aufgrund dieses "Gutachtens" erklärte der Vorsitzende Richter Peter Loibl den Angeklagten für nicht schuldfähig und stellte das Vefahren ein. (Standard, 2.7.1997) WF/EL/EK


Psychiatrisches Gutachten über Verleger verlangt

Im Strafverfahren gegen Andreas Röhler vom Verlag der Freunde (Berlin) wegen revisionistischer Artikel in der Verlagszeitschrift Sleipnir hat das Amtsgericht Tiergarten am 8.7.1997 beschlossen, von Dr. Platz aus der Karl-Bonhoffer-Nervenklinik ein psychatrisches Gutachten darüber einzuholen, ob der Angeklagte zur Tatzeit wegen einer möglichen »krankhaften seelischen Störung, einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder schweren seelischen Abartigkeit« überhaupt schuldfähig gewesen sei. Offenbar fällt der Vorschlag von Prof. Dr. med. Wolfgang de Boor zunehmend auf fruchtbaren Boden, Revisionisten wegen ihrer Meinung nicht etwa strafrechtlich zu ahnden, sondern in Irrenhäuser einzuweisen (FAZ, 8.5.1995). Der GULag läßt Grüßen. AR


Dr. Sander wegen politischer Satire milde bestraft

Der Herausgeber der politischen Monatsschrift Staatsbriefe, Dr. Hans-Dietrich Sander, wurde Ende Juni vom Amtsgericht München wegen der Veröffentlichung satirischer Beiträge zum Holocaust vom Autor Olle Kaust (Pseudonym) zu einer Geldstrafe von DM 3.600,- bestraft. Das Verfahren ist insofern interessant, als der Richter im Laufe des Verfahrens mehrere inkriminierte Artikel, die sich kritisch mit dem jüdischen Einfluß in Deutschalnd bzw. mit der herrschenden Holocaust-Staatsräson auseinandersetzten, von der Anklageliste strich. Zudem beschloß der Richter überraschenderweise, daß der Staat die Kosten des Verfahrens zu tragen habe. Angesichts des Antrages der Staatsanwaltschaft von 8 Monaten Gefängnis und DM 5.000,- Geldstrafe muß das Urteil als sehr milde gelten. Ob dazu das von einem US_Politologen abgegebene Gutachten beigetrug, in dem für die Meinungsfreiheit auch für Publikationen wie den Staatsbriefen eine Lanze gebrochen wurde, steht dahin. RK


Ein halbes Jahr Gefängnis für privaten Brief

In einem Strafverfahren wurde der Agraringenieur Erhard Kemper vom Landgericht Münster zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt, da er in einem privaten Brief an einen im Gefängnis Moabit einsitzenden politischen Gefangenen die Massenvernichtung der Juden durch das Dritte Reich bestritten hatte. Der Brief wurde von der Gefängniszensur abgefangen und der jüdischen Kultusgemeinde in Münster in Kopie vorgelegt. Die Kultusgemeinde stellte daraufhin Strafantrag gegen Kemper wegen Beleidigung und Verunglimpfung (13 Ns 46 Js 593/95). Bezeichnend für die Atmosphäre während dieses Verfahrens war, daß der Vorsitzende Richter Walden den Verteidiger Kempers an der Stellung von Entlastungsbeweisanträgen hinderte. Als Kemper gegen diesen Richter und die anderen in diesen Fall verwickelten Justizangehörigen Strafantrag wegen Rechtsbeugung und Verfolgung Unschuldiger stellte, eröffnete Staatsanwalt Schrade aus Münster ein weiteres Strafverfahren gegen Kemper, da der von Kemper gestellte Strafantrag erneut revisionistische Thesen enthalte (46 Js 771/96). KP


Günter Deckerts Gefängniskonto gepfändet

Als die NPD im Jahre 1994 in Weinheim eine Kundgebung im Zuge des Bundestagswahlkampfes machen wollte, wurde ihr dies von den Behörden verboten. Wer aber glaubt, daß das Maß damit voll sei, wenn die bundesdeutschen Verwaltungsbehörden den nationalen Deutschen das nach Art. 8 GG zustehende Versammlungsrecht verwehren und die politischen Opposition unterdrücken, der hat sich getäuscht. Dem damaligen Bundesvorsizenden der NPD flatterte nun eine Rechnung der Stadtverwaltung Weinheim in seine Gefängniszelle: Er darf nun auch noch persönlich mehr als DM 3.000,- für die damalige Unterdrückungsaktion gegen seine Partei bezahlen. Und da die ausstehende Rechnung seit 3 Jahren unbeglichen ist, schritt die Stadtverwaltung gleich zum Äußersten: Das Gefängniskonto Deckerts, das von Freunden aus aller Welt für seine Unterstützung verwendet wurde, wurde kurzerhand zur Begleichung der Rechnung gepfändet. D-D


Französischer revisionistischer Verleger verurteilt

Der Verleger der französischen revisionistischen Zweimonatszeitschrift Révision, Alain Guionnet, wurde nach Abschluß des Strafverfahrens Mitte Mai 1997 von einem französischen Gericht am 12. Juni wegen verschiedener Veröffentlichungen und Verlautbarungen zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von über DM 10.000,- verurteilt. Zur Last gelegt wurden ihm einerseits drohende Äußerungen während einer Sendung des Radiosenders »Ici & maintenant« (Hier & jetzt). Diese von Guionnet abgestrittenen Äußerungen konnten zwar nicht durch Tonbandprotokolle bewiesen werden, das Gericht vertraute diesbezüglich aber den Aussagen von Zeugen. Als zweiter Tatbestand wurden ihm »negationistische«, d.h. revisionistische Thesen zur Last gelegt, die in der Ausgabe Nr. 69 seiner Zeitschrift Révision publiziert worden waren. AG


Menschenrechtsprozeß gegen Collins

Das Menschenrechtsverfahren gegen den kanadischen Journalisten Doug Collins lief in einer recht gespannten Atmosphäre ab (vgl. VffG 2/97). Der Verteidigung Collins gelang es aufgrund der breiten Unterstützung durch die Medien Kanadas, den Prozeß in eine Anklage gegen das Menschenrechtstribunal wegen Verletzung der Meinungsfreiheit umzuwandeln. So The Vancouver Province am 13. Mai 1997:

»Ein Großteil der Debatte ging nicht darum, ob Collins die Menschenrechte anderer verletzt habe, sondern ob das Menschenrechtsgesetz, das von den Neuen Demokraten eingeführt wurde, verfassungswidrig und somit menschenrechtswidrig sei. Die Anhörung soll einen Monat lang dauern.

Der Anwalt des Presserates von British Columbia, Roger McConchie, meinte, daß der Abschnitt 2 dieses Gesetzes "die deutlichste Verletzung der Pressefreiheit in der Geschichte British Columbias darstellt."«

Doug Collins mit A.R. Butz'
Klassiker in der Hand

Die Anwälte der jüdischen Vereinigungen, die Collins verklagt hatten, führten aus, daß die Juden im Gegensatz zu anderen gesellschaftlichen Gruppen wegen ihrer Verfolgungsgeschichte einen intensiveren Schutz vor kritischen Meinungsäußerungen verdienten (Vancouver Sun, 24.6.1997). VffG wird weiter berichten. OS


Fredrick Toben vor »Menschenrechtstribunal«

Nach dem Revisionisten Ernst Zündel und dem Journalisten Doug Collins in Kanada wird der australische Revisionist Dr. Fredrick Toben vom Adelaide Institute im September dieses Jahres der dritte sein, der von einer sogennanten "Menschenrechtskommission" gehört wird, weil er angeblich antijüdische Texte auf seiner Website publiziert hat. Wie Kanada versucht nun auch Australien, durch den Einsatz von Kommissionen, die außerhalb des Justizapparates arbeiten, die Justiz zu umgehen, um dadurch die Menschenrechte der Revisionisten einzuschränken. Dieses Vorgehen dürfte zwar verfassungswidrig sein, doch ist fraglich, ob eine Beschwerde dagegen auf offene Ohren stößt. IR


Hexenprozeß gegen kanadischen Wehrmachtsveteran

Zur Stützung der Goldhagenschen Thesen, daß jeder Deutsche und jeder mit den Deutschen im Zweiten Weltkrieg Verbündete ein wissender Mittäter an dem Mord an 6 Millionen Juden sei, bedient sich die Presse einer neuen Taktik. Sie pickt irgendeinen ehemaligen Angehörigen der damaligen deutschen Streitkräfte und ihrer Verbündeten heraus, bezichtigt ihn des Mordes und bietet dies als Beweis für die Verwerflichkeit der damaligen Deutschen und ihrer Verbündeten an. Diesmal hat es einen greisen, kranken und wehrlosen Rumänen erwischt, der damals in einer Polizeieinheit im deutsch besetzten Selidovka (Ukraine) tätig gewesen sein soll. Wasily Bogutin (87 Jahre) soll damals an der Hinrichtung von vier Juden teilgenommen haben. Bogutin bestreitet seine damalige polizeiliche Tätigkeit und führt sogar an, mit den angeblich ermordeten Juden befreundet gewesen zu sein. Beweise gegen Bogutin gibt es bislang keine. Und dennoch soll ihm jetzt die Staatsbürgerschaft entzogen werden, wonach er ausgeliefert werden kann. Die Toronto Sun schreibt (13.5.1997):

»Der interessante, wahrlich erschreckende Aspekt des Falles Wasily Bogutin ist, daß nicht angenommen wird, er sei der schlimmste aller Verbrecher [...], sondern daß er ein ganz gewöhnlicher Nazi-Kollaborateur ist [...].

So muß der Holocaust funktioniert haben. Die Sechs Millionen Juden starben nicht, weil Hitler und eine Handvoll kommandierender Offiziere den Befehl gaben, sondern weil Tausende und Abertausende gewöhnlicher Hansels in Deutschland und den von ihm besetzten Gebieten zu diesem Ziel beitrugen - hier schauten sie weg, dort verpfiffen sie einen Nachbarn, steinigten einen oder zwei Juden, luden Menschen in ein paar KZ-Züge oder stellten kurzzeitig ihre Stiefel dem Niedertrampeln zur Verfügung. Wie einer meiner Kollegen es ausdrückte, als ich dies zu erklären versuchte: "Im Stil 'Ich hab einen ermordet, was ist mit dir?'" Ich erinnerte mich an meinen Besuch im früheren Todeslager Dachau und wie nahe das Lager bei der Stadt war, so daß es unmöglich gewesen sein muß, den Gestank nicht zu riechen, der damals ab und zu in der Luft gelegen haben muß.

[...] Was immer sich letztlich auch als Tat Wasily Bogutins herausstellt, auch wenn sein Beitrag zu den deutschen Kriegsanstrengungen harmlos gewesen sein mag, so bleibt doch beunruhigend, daß er es freiwillig getan hat. Er wurde nicht eingezogen, er hat sich freiwillig gemeldet«

Allein schon diese Fehlinformation über das Lager Dachau, das nie ein Todeslager war und dessen Tote bei Kriegsende durch die alliierten Bombardements verursacht wurden, weist darauf hin, daß der Autor dieser Zeilen ein Gefangener der Desinformation seiner eigenen Berufskollegen ist. Auch die Tatsache, daß die Deutschen von der Mehrheit der Bevölkerung im Osten bis zum bitteren Ende als Befreier betrachtet wurden, denen sie den Sieg erhofften und deshalb halfen, kann nur übersehen, wer gegenüber den Greueln des Stalinschen Terrors die Augen verschließt. OS


Hexenjagd auf Bergsteiger-Idol

Auch vor Idolen macht die sich immer mehr ins Hysterische steigernde "Vergangenheitsbewältigung" keinen halt. Wie die New York Times vom 21.6.1997 berichtet, geht es nun dem österreichischen Bergsteigeridol Heinrich Harrer (84) an den Kragen. Ihm wird vorgeworfen, er habe in seiner Autobiographie seine NS-Vergangenheit verschwiegen.

Ein von Tri Star (Sony-Tochter) gedrehter Film des Titels »Seven Years in Tibet« mit dem Filmstar Brad Pitt sollte eigentlich am 8.10.1997 starten. Darin wird Harrers Flucht aus einem KZ der Briten in Indien während des Zweiten Weltkriegs, seine Reise durch den Himalaya nach Tibet und seine Zeit als Lehrer und Freund des Dalai Lama geschildert. Nachdem der Stern im Mai publiziert hatte, daß Harrer in Österreich bereits 1933 der SA beigetreten war, als sie dort noch verboten war, und daß er später als Sportlehrer Mitglied der SS war - auf einem Bild gratuliert Hitler Harrer zu einer Gebirgsexpedition -, geriet der Film in die Kritik, da diese Passage seines Lebens in Harrers Biographie fehle. Weder Brad Pitt noch Sony gaben bisher Kommentare dazu ab.

Bereits letztes Jahr hatte die Entdeckung für Furore gesorgt, daß der ungarische Entdecker Laszlo Almasy im Zweiten Weltkrieg mit den Deutschen kollaboriert hatte. Ein entsprechender Film des Titels »The English Patient« mit Ralph Fiennes als Laszlo Almasy hatte zuvor in Hollywood einen Oskar für die besten Bilder bekommen. Der Film heimste neun Academy Awards und über $80 Mio. Gewinn ein. MAHII


Claude Lanzmann: Anzeichen eines kranken Geistes

Wieder einmal hat der Gelegenheits-Regisseur Claude Lanzmann eine seiner entwaffnenden Geständnisse abgegeben. In einem Gespräch über seinen Film Shoah, der in Paris in vier Teilen gezeigt werden wird, sagte er gegenüber Le Monde: »Nicht zu verstehen war mein eisernes Gesetz« (12.6.1997).

Bereits am 3.3.1994 hatte er in einem Interview für Le Monde im Zusammenhang mit Spielbergs Schindlers Liste ausgeführt, warum er in seinem "Dokumentarfilm" Shoah außer unkritisch wiedergegebenen Zeugenaussagen keine harten Beweismittel (Dokumente, Sachbeweise) präsentiert habe:

»Es gibt in Shoah keine Sekunde mit Archivmaterial, weil dies nicht die Art ist, wie ich denke und arbeite, und, nebenbei gesagt, solches Material gibt es gar nicht. [...] Wenn ich einen Film gefunden hätte - einen geheimen Film, weil das Filmen verboten war - gedreht durch die SS, in dem gezeigt wird, wie 3.000 Juden - Männer, Frauen und Kinder - zusammen sterben, in der Gaskammer des Krematoriums 2 in Auschwitz ersticken, so würde ich ihn nicht nur nicht gezeigt haben, ich hätte ihn sogar vernichtet. Ich kann nicht sagen warum. Das passiert von selbst.«

Diese Aussagen kann nur den erstaunen, der noch nicht bemerkt hat, daß Lanzmann ein psychotischer Fall ist. Glücklicherweise kann er einen solchen Film nicht finden, da sein Alptraum eben nichts weiter als ein Traum ist. Lanzmanns psychischer Zustand hat sich seit Ende der siebziger Jahre dramatisch verschlechtert, als er kurz vor Fertigstellung seines Lebenswerkes Shoah erleben mußte, wie Robert Faurisson mit seiner revisionistischen Kritik an den Zeugenaussagen seinen Film noch vor seiner Premiere völlig entwertete. LTI


Auschwitz-Gedenkschild von Unbekannten ertränkt

Eine unglaubliche Freveltat begangen Ende Juni Unbekannte, als Sie eine heilige Ikone unserer Gesellschaft entweihten und einfach in einen Fluß warfen: In Schöppingen, nahe der deutsch-niederländischen Grenze, montierten die unbekannten Ketzer eine 2,5 × 3,5 m große Tafel ab, auf der die Distanz von Schöppingen nach Auschwitz angegeben ist mit der Aufschrift: »Auschwitz - Nur 969 km - Nooit weer / Nie wieder«. Die Tafel war zum 50. Jahrestag der »Befreiung« Deutschlands von deutschen und niederländischen Künstlern erstellt und dem SPD-Ortsverein vermacht worden. Auf diese Entweihung des bundesdeutschen Allerheiligsten reagierten alle ortsansässigen Parteien mit »Bestürzung«. (Westfälische Nachrichten, 20.6.1997) EK


Hitler-Unterschrift: Solche Scherze macht man nicht

Als das Ensemble der Berliner Oper Ende Mai in Palästina zu einem Gastspiel weilte, meinte ein Mitglied, es müsse sich einen Scherz erlauben, und unterschrieb eine Hotelrechnung mit Adolf Hitler. Selbstverständlich verstanden weder die jüdischen Gastgeber noch die Verantwortlichen der Berliner Oper jenen Scherz, und so durfte der Übeltäter umgehend ins "Land der Täter" heimkehren (Jewish Telegraph Agency, 1.6.97). MAHII


Jüdische Soldaten nutzen KZ-Tour als Vergnügungsreise

Bekanntlich gehört zum ideologischen Drill israelischer Soldaten eine Reise durch die Konzentrations- und angeblichen Vernichtungslager in Europa. Die Soldaten erfahren dadurch, wo der Feind steht und welch grausame Methoden er anwendet. Es wird ihnen dadurch außerdem suggeriert, die Verteidigung des Judenstaates heilige alle Mittel.

Wenig einfühlsam zeigten sich jüngst einige Soldaten, die die Europa-Reise dazu nutzen, um zwischen den einzelnen KZ-Besuchen das Nachtleben polnischer Städte auszukundschaften. Daneben besaßen die Soldaten die Verwerflichkeit, auf dem Weg zum KZ Auschwitz im Reisebus Karten zu spielen.

Tom Segev, Autor des Buches »Die Siebte Million« und Fachmann bezüglich der Auswirkung des Holocaust auf Israels Gesellschaft, zeigte Verständnis für die Soldaten: Man könne nicht erwarten, daß die Soldaten eine Woche lang weinten und saure Mienen aufsetzten (The Daily Telegraph, 6.6.97). Man erwartet es aber eben doch von ihnen, und sicher nicht nur von ihnen. DM


Volksverhetzende Bäume gefällt

In einer Zeit, da die alten Kriegsveteranen in den Altersheimen und Krankenhäusern rar werden und nicht mehr volkspädagogisch effektiv verfolgt werden können, muß die Vergangenheitsbewältigungsschickeria auf andere Dinge verfallen. Nun haben Sie erneut ein Objekt ihrer Begierde gefunden.

Vor etwa drei oder vier Jahren hatte man beim Überfliegen eines Waldgebiets bei Brandenburg-Zernikow etwas entdeckt, das nicht ganz koscher war: Mitten in diesem Waldgebiet gibt es eine Stelle von etwa 100 × 100 Metern, in der die Bäume in Form eines Hakenkreuzes gepflanzt sind. Die Bäume sollen 1938 durch einen Rudi Schmidt gepflanzt worden sein. Es war natürlich klar, daß für diese Verwendung nationalsozialistischer Symbole durch die Bäume nur die Todesstrafe angemessene Sühne sein konnte. Inzwischen dürfte das Gebiet völlig abgeholzt sein. Von Greenpeace, Robin Wood oder sonstigen Umweltschutzgruppen, die sich sonst für jeden Baum einsetzen, war natürlich nichts zu sehen, und es darf davon ausgegangen werden, daß andere Symbole, wie etwa Hammer und Sichel oder ein Sechszack, niemanden aufgeregt hätte. IR


Juden fordern: Schweizer Schoki ohne Goldpapier

Laut Meldung des Periodikums der Schweizer Luftfahrtgesellschaft Swissair verzichtet die Airline ab sofort auf die Ausgabe von in goldfarbener Alufolie verpackten Schweizer Schokoriegeln an ihre Fluggäste. Zu dieser Maßnahme sah sich Swissair gezwungen, nachdem sich jüdische Kunden beschwert hatten, sie fänden es geschmacklos, Schokolade in Form von Goldbarren anzubieten. Dies würde die Juden an jene Goldbarren erinnern, die die Schweizer bis heute unrechtmäßig aus Raubgoldbeständen des Dritten Reiches in ihren Banktresoren aufbewahrten (Spotlight, 23.6.1997). IR


Die Schweiz wehrt sich

Offenbar haben die Schweizer langsam genug von den nicht enden wollenden Beleidigungen, Unterstellungen, Drohungen und Erpressungen in der "Raubgold"-Frage. Eine Sendung der BBC, in der die immer wiederkehrenden jüdischen Vorwürfe gegen die Schweiz erhoben und Wiedergutmachungszahlungen gefordert wurden, ohne daß man den Schweizern die Möglichkeit zur Stellungnahme gab, mündete nun in einen diplomatischen Eklat. Der schweizer Botschafter in London legte gegenüber dem britischen Sender offiziellen Protest ein und meinte, die Methoden des Senders ähnelten denen von Goebbels (The Daily Telegraph, 28.6.1997).

Am 23.6.1997 meldete sich eine Schweizer Gruppe um den Umweltaktivisten Franz Weber in einer Zeitungsannonce in der Zeitung Tribune de Genève zu Wort. Darin werden die USA als ein »rücksichtsloser, schamloser, erpresserischer Gigant« bezeichnet, und weiter:

»Wir müssen die wahren Motive hinter diesem ganzen Vorgang erkennen - es geht um nichts anderes als um die Gier nach Geld und Macht. Die Schweiz hat sicherlich Fehler, aber eines ist gewiß: Die Schweiz ist nicht schlechter als die Vereinigten Staaten - und nicht schlechter als Israel.« IR


Provokation auf Auto-Nummerschild

Es gibt nichts, was sich nicht zu Provokationen umfunktionieren ließe. Die Anti-Defamation League der jüdischen Loge B'nai B'rith hat sich nun darüber beschwert, daß der 21-jährige Ryan Maziarka aus Norfolk (Virginia) die Frechheit besessen habe, für sein Auto-Nummerschild die Kombination ZYKLON B zu wählen. Dies, so die Anti-Diffamierer, beleidige die Juden und all jene, die gegen die Nationalsozialisten gekämpft hätten. Maziarka hat inzwischen angekündigt, für sein Meinungsäußerungsrecht zu kämpfen. Außerdem führte er aus, er könne die Nummernschilder gar nicht mehr zurückgeben, da sie ihm inzwischen gestohlen worden seien (The Daily Telegraph, 13.5.1997). MAHII


Skandal: VW- und Audi-Schlüssel mit AH-Initialen

Die antirassistische Lobby Frankreichs hat zu ihrem Entsetzen oder zu ihrem Entzücken - man weiß nie, welche Beweggründe sich hinter derartigen Aktionen verbergen - entdeckt, daß die Autoschlüssel der Fahrzeuge von Volkswagen und Audi alle die Initialen »AH« tragen. Angeblich sollen die Topmanager des VW-Konzerns unfähig sein, für diese zwei Buchstaben eine vernünftige Erklärung zu geben. Es scheint, als seien diese beide Buchstaben nichts anderes als die Initialen Adolf Hitlers, der im Jahre 1934 den Bau des ersten Volkswagenwerkes initiiert hatte, nachdem er sich für das Volkswagen-Projekt des genialen Ingenieurs Ferdinand Porsche begeistert hatte (Faits & Documents, 15.6.1997). IR


Talmudischer Extremismus in Israel

Die Macht der orthodoxen Juden in Israel scheint ständig zu wachsen und immer gewaltsamere Formen anzunehmen. Der 11. Juni wird in Israel als der Tag der Übergabe der 10 Gebote Gottes an Moses gefeiert. An jenem Tag versammeln sich besonders orthodoxe, Talmud-gläubige Juden an der Klagemauer. Als am Morgen des 11. Juni dort mit einer Gruppe konservativer Juden auch Frauen erschienen, wurde diese Gruppe durch die orthodoxen Juden mit Gewalt vertrieben. Die Polizei konnte der Gruppe, die auf ihrem Fluchtweg durch Jerusalem beschimpft und mit Abfall und Fäkalien beworfen wurde, keinen Schutz gewähren. Am Ende des 11. Juni kam es dann im Grenzbereich zwischen den jüdischen und arabischen Vierteln zu gewaltsamen, pogromartigen Ausschreitungen orthodoxer Juden gegenüber den dort lebenden Palästinensern (New York Times, 13.6.1997). MAHII


Steuerhinterziehung in Kanada für Westbank-Siedler?

Offenbar haben verschiedene jüdische Organisationen, die in Kanada als gemeinnützig eingetragen sind und somit keine Steuern zahlen müssen, einen Teil ihrer Spendeneinkünfte dazu mißbraucht, um damit die jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland und im Gaza-Streifen finanziell zu unterstützen. Da diese Aktivitäten den Friedensprozeß im Nahen Osten stören, werden sie von der kanadischen Finanzverwaltung nicht als gemeinnützige Ausgaben anerkannt. Es ist daher möglich, daß diese Organisationen wegen Steuerhinterziehung verfolgt werden und ihren Gemeinnützigkeitsstatus verlieren. (Toronto Star, 12.10.1996) OS


Kürzel hinter Beiträgen dieser Rubrik in allen Ausgaben von VffG sind redaktionsinterne Kürzel und sind kein Hinweis auf eine Autorenschaft

(Stand: 8.7.97)


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