Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 2/1998



Bundesprüfstelle für jugendgefähredende Schriften indiziert gesamte VHO Web Site!
Am 27.4.1998 beantragte der Bürgermeisters Vandreike von der Stadt Frankfurt/Main, laut Briefkopf dort offenbar tätig im Jugendamt, bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS), die gesamte Internet-Site von Vrij Historisch Onderzoek (http://www.vho.org) zu indizieren (Az. 51.16 schu). Die BPjS (Ute Kortländer) benachrichtigte VHO daraufhin am 12.5.1998 darüber, daß binnen einer Woche eine Stellungnahme unsererseits dazu erfolgen solle, dann dann eine Entscheidung gefällt würde (Az. Pr. 273/98 UK/Schm).
Da die verblendeten Ideologen und wissenschaftlichen Analphabeten der BPjS sich durch unsere Stellungnahme ohnehin in ihrem kriminellem Treiben nicht beirren lassen würden, haben wir uns die Mühe gespart.
Das ist unseres Wissens das erste Mal, daß eine komplette revisionistische Website zensiert wird. Bisher hat sich die BPjS damit begnügt, nur einzelne Seiten zu indizieren, wie etwa im Fall Zündelsite oder Codoh.

Nazi-Jäger wegen Meineides verfolgt
Der von Kanada engagierte Top-Nazi-Jäger Neil Sher wird vom US-Justizministerium wegen möglichen Meineides verfolgt. Ihm wird vorgeworfen, bei den Untersuchungen gegen angebliche Kriegsverbrecher, die zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft und zur Auslieferung geführt haben, Beweismaterial unterschlagen zu haben (vgl. VffG 1/98, S. 78; Canadian Press, 28.4.98).

John Demjanjuk mit Ehefrau, 1995

John Demjanjuk mit Frau im Frühjahr 1995

John Demjanjuk voll rehabilitiert
John Demjanjuk hat vor Gericht nun erstritten, daß er seiner US-Staatsbürgerschaft wieder zurückerhält. Die war ihm Anfang der 80er Jahre aufgrund eines Schauprozesses, gründend auf gefälschten Dokumenten und falschen Zeugenaussagen, auf Wirken des Office for Special Investigations aberkannt worden (The Plain Dealer, 21.2.1998).

Deutschland beauftragt Nazi-Jäger
Der bekannte Nazi-Jäger Efraim Zuroff vom Simon-Wiesenthal-Zentrum wurde von der Bundesregierung beauftragt, aller deutschen Kriegsrentenempfänger auf mögliche Beteiligungen an Kriegsverbrechen zu untersuchen (dpa, 8.3.98), wozu inzwischen 2000.000 zur Verfügung gestellt wurden (dpa, 1.4.98, vgl. VffG 1/98, S. 63-68, 78)

Die Zensur schreitet fort: Maßnahmen gegen V.H.O.
Mit Datum vom 2.12.1997 erhielt die Stiftung Vrij Historisch Onderzoek zwei Briefe der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, in der diese mitteilt, daß die beiden ersten Ausgaben der von VHO herausgegebenen Zeitschrift Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung ab sofort indiziert seien, ihr Verkauf an Minderjährige also verboten sei.
Als Begründung wird angeführt, in der Zeitschrift würden Verbrechen des Dritten Reiches geleugnet und relativiert. Die Wissenschaftlichkeit der Zeitschrift werde nur behauptet, sei aber tatsächlich nicht vorhanden, sondern werde nur »durch Fußnoten und Quellenangaben [...] vorgetäuscht
Ferner wird als Rechtfertigung dieser Zensurmaßnahme argumentiert, daß die Vierteljahreshefte die Bundesrepublik dadurch verunglimpfe, indem darin behauptet würde, es gäbe in Deutschland eine Zensur!!!

Ebenfalls indiziert wurden die von V.H.O. vertriebenen Schriften Eine deutsche Antwort auf die Goldhagen- und Spielberglügen sowie Was ist zwischen 1933 und 1945 mit den Juden geschehen (Herbert von Newenkoop).

Politologe Dr. M. Koll zu 10 Monaten Haft verurteilt
Wegen des Vertriebs von etwa 100 in Handarbeit vervielfältigter Manuskripten der Forschungsschrift Holokaustismus - Prägung und Zerfall eines Begriffs wurde der Remagener Politologe Dr. Michael Koll zu 10 Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Koll hatte diese Schrift, die vor allem auf Artikeln des US-Theologen Prof. Dr. Reuben Clarence Lang beruht, an verschiedene Revisionisten und auch an Personen des bundesdeutschen Establishments versandt. In der Schrift werden verschiedene revisionistische Forschungsergebnisse bezüglich des "Holocaust" vorgestellt. Denunziert wurde Koll schließlich von Basilius von Streifhofen, einem ehemaligen Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl.

Scharfe Verurteilung von Staatsbriefe-Herausgeber
Wegen der Verbreitung revisionistischer und angeblich antisemitischer Artikel in seiner Zeitschrift Staatsbriefe wurde der Verleger Dr. Hans-Dietrich Sander nun in zweiter Instanz von Landgericht München zu 8 Monaten auf Bewährung und der Zahlung von DM 4.000.- Geldstrafe verurteilt. Somit wurde das Urteil aus erster Instanz, das bezüglich eines revisionistischen Artikels wenigstens in einem Teilbereich mit einem Freispruch endete und nur eine Geldstrafe von DM 3.600,- vorsah, wesentlich verschärft (vgl. VffG 3/1997, S. 219).

binger Zensurrichter Stein verurteilt Grabert
Im Strafverfahren gegen den Tübinger Verleger Wigbert Grabert wegen des Vertriebs des Buchs Die Wolfsgesellschaft (von Carl Friedrich Berg alias (*), Hohenrain 1995) verurteilte der einschlägig bekannte Zensurrichter Stein vom Amtsgericht Tübingen den Angeklagten am 7.1.1998 zur Zahlung von DM 10.500,-, neben den Gerichtskosten in Höhe von DM 15.000,-. Der Angeklagte konnte nur durch eine brutale Rechtsbeugung verurteilt werden, da sein angebliches Delikt nach dem Landespressegesetz bereits verjährt war. Das Gericht begründete die Verurteilung mit einem Verstoß gegen das Bundesjugendschutzgesetz, das längere Verjährungsfristen vorsehe.

Menschenrechtswidrige Berufsverbote
Weil sie den nicht als verfassungswidrig eingestuften Partei Die Republikaner angehören, müssen zwei Staatsbeamte nun um ihre Anstellung fürchte. in Rheinland-Pfalz darf ein Polizist nicht zum Kommissar befördert werden, nur weil er früher der Partei einmal angehörte (OVG Mainz, Az. 2 A 10161/97). Hauptmann Herbert Bastl wurde kurz vor Weihnachten eröffnet, er habe alle Ämter bei den Republikanern niederzulegen, da ihm sonst der Ausschluß aus der Bundeswehr drohe (Frieden 2000, 1-2/98). Daß der Europäische Gerichtshof derartige Berufsverbote erst vor kurzem für unrechtmäßig erklärt hat, scheint niemanden unter den Mächtigen im Lande zu stören.

Richter wegen Besitz der Reichskriegsflagge angegriffen
Einen erneuten Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz erfolgte Ende März 1998 am Landgericht Landshut. Weil der Richter erwähnte, er besitze eine Reichskriegsflagge, die er vor 10 Jahren in Namibia erworben habe, wurde ihm das Verfahren gegen einen Angeklagten entzogen, der wegen Verbreitung von BDM-ähnlichen Armbinden vor Gericht stand. Gegen den Richter wird nun disziplinarrechtlich ermittelt. »Man kann doch noch deutsch fühlen, das allein kann nicht strafbar sein«, sagte der Richter zu seiner Verteidigung. Irrtum, Herr Richter! (SZ, 11.3..98)

Hausdurchsuchung bei Vincent Reynouard
Wegen seiner Autorenschaft an dem revisionistischen, von V.H.O. verlegten Buch Le Massacre d'Oradour wurden Anfang April bei dem französischen revisionistischen Autor und Verleger der revisionistischen Zeitschrift L'Autre Histoire (25 rue de Ponthieu, F-78008 Paris) eine Hausdurchsuchung durchgeführt, in deren Verlag wie üblich alles schriftliche und computertechnische Material entwendet wurde.

Revisionistischer Verleger erneut bestraft
Auch die Berufungsverhandlung von Alain Guionnet wegen revisionistischer Inhalte in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Révision (Nr. 69) führte zu dessen Verurteilung. Das Gericht verdoppelte die Geldstrafe auf FF 20.000,- (vgl. VffG 3/97, S. 220). In einem anderen Verfahren wurden ihm zudem 5.000 FF Geldstrafe auferlegt. Andererseits gewann er eine von P. Vidal-Naquet angestrengte Zivilklage, da Révision behauptet hatte, daß der Vater Vidal-Naquets nicht wegen seines Judentums, sondern wegen seiner Partisanentätigkeit inhaftiert wurde. Die Richtigkeit dieser Behauptung konnte nachgewiesen werden. Vidal-Naquet hatte kürzlich öffentlich eingestanden, er könne ohne Haß und ohne zu lügen kein Zeugnis ablegen. (Le Nouvel Observateur, 23.10.1997, S. 57)

Maurice Papon zu 10 Jahren verurteilt
Wegen seiner Komplizenschaft bei der Deportation französischer Juden in deutsche Konzentrationslager vor mehr als 50 Jahren wurde Maurice Papon am 2.4.98 zu 10 Jahren Haft und ??? Verurteilt. Papons Verteidiger argumentierte, daß zwar das damalige Vichy-Regime kriminell gewesen sei, sein Mandant aber, damals eine hochgestellte Persönlichkeit des Vichy-Regimes, sein kein Krimineller.

Le Pen für zwei Jahre unwählbar
Wegen seiner Äußerung, der Holocaust sei nur ein Detail der Geschichte (vgl. VffG 1/98, S. 80f.), wurde der französische Oppositionsführer Jean-Marie Le Pen am 2.4.98 zu zwei Jahren Unwählbarkeit verurteilt. Er wird somit in den nächsten zwei Jahren kein politisches Amt antreten können. Dies ist als der verzweifelte Versuch der Herrschenden in Frankreich zu werten, die immer stärker werdende patriotische Opposition mit illegalen Mitteln zu zerbrechen.

Semi-Revisionisten zu FF 560.000,- verurteilt
Wegen der Publikation eines Buches über das Ehepaar Samuel Aubrac, ehemals kommunistische Partisanen des Zweiten Weltkrieg, wurde der als Halbrevisionist bekannte französische Historiker Gérard Cahuvy und sein Verleger zur Zahlung von FF 560.000,- (ca. DM 140.000,-) verurteilt. In dem Buch wird behauptet, die Aubracs hätten den Deutschen während des Krieges Informationen zugespielt

Garaudy zu Geldstrafe verurteilt
Zu mehreren Geldstrafe von insgesamt 240.000 FF (ca. DM 60.000,-) ist Roger Garaudy wegen seines Buches Les mythes fondateurs de la politique israélienne in Frankreich verurteilt worden (Reuter, 27.2.1998). Die Strafen verteilen sich auf mehrere Verfahren wegen verschiedener Ausgaben des Buches. Garaudy muß einen Teil der Strafen als Wiedergutmachung an verschiedenen jüdische Organisationen sowie zur Veröffentlichung seines Urteils in der Presse zahlen. Wahrscheinlich wird er die Summe von seinen arabischen Unterstützern ersetzt bekommen, die sich für eine Publikation seiner Schriften in Arabien stark machen (Reuter, 6.3.1998).

Schweizer Buchhändler für Garaudy-Buch verurteilt
Der Buchhändler Aldo Ferraglia wurde vom Strafgericht Vevey mit 4 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt wegen Vertriebes des Buches des französischen Philosophen Roger Garaudy Les mythes fondateurs de la politique israelienne. Außerdem muß er Entschädigungen von je Fr. 10.000 an die LICRA (jüdisch dominierte französische Anti-Rassismus-Gesellschaft) und an den schweizer Israelitischen Gemeindebund, sowie Fr. 8.000 an die Kinder des Holocaust, also insgesamt Fr. 28.000 bezahlen. Der Vorsitzende Richter hatte Garaudy, ohne auf das Buch näher einzugehen, als senil beschimpft. Ferraglia hat Berufung eingelegt. (R+F)

Schweizer A. Vogt wegen Buchversand verurteilt
Der 80jährige Schweizer Arthur Vogt, pensionierter Sekundarlehrer, wurde wegen des Versandes von 7 (!) Exemplaren von Jürgen Grafs Buch Todesursache Zeitgeschichtsforschung (Verlag Neue Visionen, Postfach, CH-5436 Würenlos) nach Deutschland sowie wegen seiner in ca. 100 Exemplaren an Bekannte verschickten Broschüre Aurora, in der er philosophische Betrachtungen über den Holocaust und die Freiheit der Geschichtsforschung anstellte, vom Bezirksgericht Meilen (Einzelrichterin Susanne Zuercher) mit Fr. 20.000 Buße bestraft. Berufung wurde eingelegt (R+F).

Hauptverhandlung gegen J. Graf und G. Förster angesetzt
Gegen den Autor Jürgen Graf (Basel) und den Verlagsgesellschafter Gerhard Förster (Würenlos bei Zürich) sind nach über 3-jähriger Dauer Termine für die Hauptverhandlung angesetzt worden (16.7.1998). Beiden wird die Autorenschaft bzw. Herstellung und der Vertrieb revisionistischer Bücher vorgeworfen. Auf Druck der schweizer Israelitischen Gemeinde wurde der bisheriger Ermittlungsrichter Guido Näf, der das Verfahren seit Einreichung der Anklageschrift durch die Staatsanwaltschaft im September 1996 nicht weitergeführt hatte, durch die Richterin Andrea Staubli abgelöst, die offenbar gefügiger reagiert. Graf soll mit 18 Monaten ohne Bewährung und Fr. 22.000, Förster mit 16 Monaten ohne Bewährung und Fr. 27.000 Buße bestraft werden. Außerdem sollen Teile des Verkaufserlöses eingezogen werden.

Schweizer Zeitschriftenverleger E. Indlekofer bestraft
Wegen revisionistischer Passagen in der Ausgabe 4+5/1995 und 1/1996 der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Recht + Freiheit (Postfach 105, CH-4008 Basel, http://www.ruf-ch.org) wurde der Baseler Verleger Ernst Indlekofer wegen "Rassendiskriminierung" zu drei Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Gerügt wurde u.a. banale, unwiderlegbare Satz »doch eine Photografie mit Leichen [welche anlässlich der Befreiung in Konzentrationslagern erstellt wurde] beweist weder den Zeitpunkt noch die Art ihres Zutodekommens noch ihre Volkszugehörigkeit.« (R+F)

Schweizer Menschenrechtler wegen Buchvertrieb bestraft
nerwartet glatt konnte Emil Rahm, Co-Präsident des Komitees gegen das Antirassismusgesetz wegen Verstoßes gegen dasselbe der Mund gestopft werden. Weil Rahm das Buch Geheimgesellschaften I von Jan van Helsing (Ewertverlag, Gran Canaria) in ca. 50 Exemplaren zu Studienzwecken verbreitete hatte, erhielt er vom Schaffhauser Untersuchungsrichter Willy Zürcher einen Strafbefehl über Fr. 5.000.- und muß zudem Verfahrenskosten von ca. Fr. 16.000 bezahlen. Rahm hat den Strafbefehl akzeptiert.

Priebke erneut verurteilt
In seinem Berufungsverfahren vor einem italienischen Militärgericht wurde Erich Priebke wegen seiner Beteiligung an Repressalerschießungen in Italien im Jahre 1944 nun sogar zu lebenslanger Haft verurteilt. (ZDF-heute-Sendung, 7.3.1998)

Nick Griffin in London verurteilt
Der britische Nationalist Nick Griffin wurde in London in erster Instanz wegen der Verbreitung revisionistischer und rassistischer Broschüren zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten auf Bewährung und mit einer Geldbuße von £2.300,- (ca. DM 7.000,-) bestraft (vgl. VffG 4/97, S. 299).

ndel verliert Prozeß vor Oberstem Gerichtshof
Mit seinem Versuch, die kanadische Staatsbürgerschaft auf Dauer zu erwerben, ist Ernst Zündel vorerst gescheitert. Seine diesbezügliche Klage vor dem kanadischen Obersten Gerichtshof wurde abgewiesen.

Buchbeschlagnahmung in Kanada?
Das von US-Amerikanerin deutscher Abstammung Dr. Ingrid Rimland verfaßte dreibändige Epos Lebensraum wurde Ende April 1998 von den kanadischen Zollbehörden zumindest zeitweise beschlagnahmt. In dem Roman wird die Geschichte zweier nach Rußland bzw. Amerika ausgewanderten deutschen Familie erzählt, die in die Wirren der beiden Weltkriege geraten. Es ist wenig wahrscheinlich, daß diese Beschlagnahmung aufgrund des Inhalts erfolgte, als vielmehr deshalb, weil die Autorin die Webmasterin der Internetseite von Ernst Zündel ist (http://www.zundelsite.org).

US-Holocaust-Museum feuert Chef wegen Arafat
Da er Direktor des Washingtoner US-Holocaust-Museums Dr. Walter Reich, der sich mit der mehrfach erteilten und von ihm wieder zurückgezogenen Einladung an Yassir Arafat einen diplomatischen Eklat leistete, muß er nun deswegen seine Koffer packen. Eigentlich sollte Arafat während seines US-Besuches Anfang des Jahres auch das Holocaust-Museum besuchen. Jedoch mit der Begründung, Arafat leugne den Holocaust, wurde er kurzerhand von Reich wieder ausgeladen. Später besann er sich jedoch wieder, und lud ihn wieder ein. Arafat jedoch war dies inzwischen zu dumm geworden, und so weigerte er sich, diese Einladung anzunehmen. Der ganze Zorn entlud sich nun gegen Reich, der Arafat eine billige Gelegenheit bot, um den zentralen US-Geßlerhut einen großen Bogen zu machen (New York Times, 19.2.1998)

Bubis: Vereidigung von Bundeswehrsoldaten im KZ durchführen
Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland Ignatz Bubis hat sich dafür ausgesprochen, junge Bundeswehrsoldaten in KZ-Gedenkstätten zu vereidigen bzw. ihr Gelöbnis ablegen zu lassen. Damit werde ihnen bewußt, welche Verbrechen im Namen ihres Vaterlands begangen würden und daß sie auf eine anderes Deutschland ihren Eid schwüren. Wahrscheinlich wird ihnen dann auch klar, wer Herr in diesem Hause ist.

Hobbyforscher fand unterirdische Tunnel aus NS-Zeit
Offenbar wurde im Zweiten Weltkrieg im Riesengebirge große Tunnelanlagen geschaffen, in die bei Kriegsende womöglich ganze Eisenbahnwaggons versteckt wurden. Jedenfalls ist es kürzlich einem polnischen Hobbyforscher gelungen, einen derartigen, leider leeren Tunnel ausfindig zu machen. Entsprechende fieberhaft haben sich nun die polnischen Behörden des Themas angenommen. (Wochenkurier (Löbau), 28.1.98)

Hochverrat in Bonn? Zum Vergrößern anklicken.

Hochverrat in Bonn?
Nachfolgend geben wir eine Briefkopie wieder, die wir vor einigen Wochen zugespielt bekamen. Begleitet wurde er von einem anonymen Schreiben, in dem u.a. darauf hingewiesen wird, ein Brief an den Herrn Rickermann per Einschreiben sei ordnungsgemäß abgeholt worden. Aber ist dieser hier gezeigte Brief echt? Wir würden uns sehr freuen, falls irgend jemand, der darüber Kenntnisse hat, mit uns in vertraulichen Kontakt treten würde.

Argentinien will angeblichen Kriegsverbrecher ausliefern
Falls sich herausstellen sollte, daß die gegen den 76-jährigen Kroaten Dinko Sakic erhobenen Vorwürfe richtig sind, daß er als Kommandant des KZ Jasenovac für den Tod von Tausenden von Serben, Zigeunern und Juden im Zweiten Weltkrieg verantwortlich ist, will Argentinien in ausliefern. Das Lager gilt als "Auschwitz des Balkans'" mit bis zu 600.000 Opfern. Sakic meinte, es sei ihm damals nicht erlaubt gewesen, auch nur die Hand gegen einen Häftling zu erheben.

Inzwischen üben verschiedenen jüdische Persönlichkeiten Druck auf Kroatien aus, damit dieses einen Auslieferungsantrag gegen Sakic stellt. (Reuters, 8.4.98)


(*) Auf Bitte des Genannten wegen falscher Namensnennung gestrichen.

Dies ist nur ein kleiner Auszug von Nachrichten; weitere Nachrichten sind in englischer Sprache unter: http://www.vho.org/News/GB/index.html zu finden. Zusammengestellt mit Unterstützung unseres "News Research Assistant" John Weir. Stand: 15.5.98.


Neuere Nachrichten | Ältere Nachrichten
Zurück zum VffG-Inhaltsverzeichnis
Zurück zum Nachrichten-Haupmenü