III. Augenzeugenberichte und Naturgesetze

Diejenigen Forscher, welche das offiziell verbreitete Holocaust- und Auschwitzbild radikal in Frage stellen, erheben gegen dieses eine Reihe von Einwänden: historische, demographische, juristische (die Prozesse, auf deren Urteilen das orthodoxe Geschichtsbild fusst, wurden ihrer Überzeugung nach nicht nach rechtsstaatlichen Grundsätzen geführt), vor allem aber technische und chemisch-physikalische. Wenn die bezeugten Vergasungen technisch unmöglich waren, und wenn die angeblichen Gaskammern nie mit dem Gift Zyklon in Berührung gekommen sind, können noch so viele Zeugenaussagen nichts an diesen Fakten ändern. Ein weiteres Argument gegen die herkömmlichen Thesen sind die von allierten Aufklärungsfliegern über Auschwitz (und den anderen «Vernichtungslagern») aufgenommenen Photos.

Auf die historischen, demographischen und juristischen Aspekte der Frage, die im vorhergehenden oft aufgetaucht sind, gehen wir hier nicht nochmals ein. Die unseres Erachtens beste Darstellung der historischen Argumente findet sich bei Butz, die der demographischen bei Sanning, die der juristischen bei Stäglich; eine Gesamtübersicht liefert unsere 1993 erschienene Synthese der revisionistisehen Auffassung vom Holocaust, Der Holocaust-Schwindel. Im folgenden behandeln wir:

  1. Die technisch-naturwissenschaftlichen Unmöglichkeiten der Zeugenaussagen.
  2. Die Frage der Zyanidspuren in den «Gaskammern».
  3. Die Frage der Luftaufnahmen.

A Augenzeugenberichte und Naturgesetze

a) Die technisch-naturwissenschaftlichen Unmöglichkeiten der Zeugenaussagen

Eine gute Übersicht über diese Unmöglichkeiten findet sich in einer Tabelle auf Seite 77/78 der Rudolf-Expertise (Illustration 15: Beurteilung der Zeugenaussagen (entnommen dem Rudolf-Gutachten).

Versuchen wir diese Unmöglichkeiten nun so gut wie möglich zu erklären.

Beim blauen Dunst über den Leichen (Zeuge Böck) sowie bei der bläulichen Färbung der Ermordeten (Zeugen Müller, Broad, Bendel) stand fraglos die lebhafte Phantasie der Zeugen Pate. Der Name «Blausäure» rührt natürlich nicht daher, dass das Gas eine blaue Farbe hat oder dass die daran Gestorbenen blau anlaufen, sondern von der blauen Farbe der durch ihre Verbindung mit Eisen entstehenden Pigmente («Eisenblau»). Der qualvolle Todeskampf der Opfer (Zeugen Müller, Garbarz, Broad, Bendel, Nyiszli) sowie die aus den Krematoriumskaminen hochlodernden Flammen (eine in der gesamten Holocaust-Literatur unzählige Male wiederkehrende Schilderung) entspringen zweifellos dem Wunsch nach Dramatisierung der Ereignisse. Manche der anderen Unmöglichkeiten ergeben sich aber zwangsläufig aus dem offiziellen Auschwitz-Bild, das mit dem WRB-Report von November 1944 Gestalt annahm.

Das tradierte Bild von Auschwitz ist dasjenige einer riesenhaften Todesfabrik, in der Menschen industriell vernichtet wurden. Wieviele Menschen starben in Auschwitz? Hier einige von Augenzeugen und Holocaust-Experten genannten Zahlen:

Bei manchen Autoren ist nicht klar, ob sie die eines natürlichen Todes gestorbenen jüdischen und nichtjüdischen Häftlinge mitzählen. Gemäss Pressac betrug deren Zahl 145'000 (darunter 15'000 sowjetische Kriegsgefangene), was ziemlich genau den revisionistischen Schätzungen über die Gesamtzahl der Auschwitz-Opfer entspricht; für die Revisionisten sind die unregistriert gleich nach der Selektion an der Rampe Vergasten, um einen Ausdruck Georges Orwells zu verwenden, «non-existing people».

Der Leser bemerkt, dass die Opferzahlen im Lauf der Zeit kräftig nach unten revidiert worden sind. In der Nachkriegszeit ging man aber meist von vier Millionen Toten aus; manche Zeugen (wie Dragon und Bendel) nennen diese Zahl ausdrücklich. Nun wurden aber in Auschwitz (mit der möglichen Ausnahme eines Massengrabs von sowjetischen Kriegsgefangenen) keine Massengräber vorgefunden. Demnach waren die Toten verbrannt worden. Auch waren die «Gaskammern» im Verhältnis zu den behaupteten Opferzahlen absurd klein. Dies bedingte folgendes:

1) Zunächst musste den Krematorien eine phantastische Kapazität zugeschrieben werden. Da sie trotzdem mit den Millionen Menschenleibern nicht fertig werden konnten, erfand man die Verbrennungsgruben. Warum man sich nicht auf die technisch mögliche und sicherlich auch oft praktizierte Methode der Leichenverbrennung auf Scheiterhaufen geeinigt hat, bleibt ein Rätsel.

2) Zur Einäscherung all dieser Leichen brauchte es eine Riesenmenge Brennstoff - 150 kg trockenes Holz oder eine weit grössere Menge feuchtes Holz pro Leiche bei Kremierungen im Freien, 30 kg Koks pro Leiche bei Einäscherungen in einem Krematorium. Nirgends wird aber von der Lieferung derart gigantischer Holz- oder Koksmengen berichtet. Deshalb mussten notgedrungen neue Verbrennungsquellen erfunden werden; Methanol etwa oder eben Menschenfett.

3) Die Vergasungen mussten stets reibungslos und in Rekordzeit ablaufen. Dies bedingte ein raffiniertes Täuschungsmanöver (Duschattrappen usw.), damit die Häftlinge wie die Hammel in die Todeskammern marschierten, eine kurze Zeit bis zum Exitus der Opfer sowie eine rasche Ventilierung und Räumung der Gaskammern. Da die Birkenauer Krematorien erst 1943 gebaut wurden und die 78 m² kleine Stammlagergaskammer ungeachtet des staunenswerten Arbeitstempos der SS-Schergen und Sonderkommandos keine Hunderttausende von Vergasungen leisten konnte, mussten für 1942 als Notbehelf die zu Gaskammern umgebauten Bauernhäuser erfunden werden, von denen eines 1944 während der Vernichtung der ungarischen Juden reaktiviert worden sein soll.

Zweifellos spielte bei den Schilderungen auch der Wunsch mit, die unmenschliehe Effizienz der deutschen Technik darzustellen. Effizient mussten die Nazihenker ja in der Tat sein; schliesslich schafften sie es, Millionen von Menschen unbemerkt von der Weltöffentlichkeit in die Todesfabriken zu schaffen und in kurzer Zeit zu vernichten, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen!

Dies alles liefert zumindest eine partielle Erklärung der unzähligen technischen Irrsinnigkeiten, die uns die Zeugen auftischen. Für andere Aspekte ihrer Aussagen ist weder der Historiker noch der Techniker, sondern der Nervenarzt oder der Talmudforscher zuständig.

b) Die Frage der Cyanidspuren in den «Gaskammern»

Da dieses Buch keine naturwissenschaftliche Arbeit und der Verfasser kein Naturwissenschaftler ist, begnügen wir uns hier mit dem Notwendigsten.

Blausäure reagiert mit einigen Verbindungen im Mauerwerk. Die stabilste dieser Verbindungen ist das Farbpigment Eisenblau, dem die Säure ihren Namen verdankt. 43 Jahre nach Kriegsende führte Fred Leuchter mit seiner Equipe die allererste forensische Untersuchungen der «Gaskammern» durch. Er entnahm diesen eine Anzahl von Proben aus dem Mauerwerk und liess sie, zusammen mit einer Kontrollprobe aus einer als solche anerkannten Entlausungskammer, vom Chemiker Dr. James Roth bei den Alpha Analytic Laboratories in Ashland, Massachusetts/USA, analysieren. Die Untersuchung ergab keine oder nur sehr geringe Zyanidresten bei den Mustern aus den «Gaskammern», hingegen einen sehr hohen Zyanidwert beim Muster aus der Entlausungskammer. Roths Resultate figurieren im Leuchter-Gutachten und wurden beim zweiten Zündelprozess in Toronto vorgelegt. Als Antwort darauf bestellte das Auschwitz-Museum beim Krakauer Institut für Gerichtsgutachten eine Gegenexpertise (10). In dieser wurde das - ebenfalls konstatierte - völlige oder weitgehende Fehlen jeder Zyanidspuren in Proben aus den «Gaskammern» - damit erklärt, dass die Zyanidverbindungen den jahrzehntelangen Witterungseinflüssen nicht standgehalten hätten. Nun ist aber nicht einzusehen, warum sie diesen Einflüssen denn in den Entlausungskammern hätten standhalten sollen. Zudem konnte Germar Rudolf, der die Frage der Zyanidverbindungen in seiner Expertise aufs eingehendste behandelt hat - die von ihm entnommenen Proben wurden vom renommierten Institut Fresenius ausgewertet -, einen in der aggressiven Londoner Industrieluft durchgeführten Langzeitversuch ausfindig machen, der bestätigt, dass das Pigment durch Umwelteinflüsse nicht zerstört wird, sogar wenn es nur oberflächlich aufgetragen wurde.

Dass sich in manchen Proben aus den «Gaskammern» geringe Zyanidreste nachweisen liessen, erklärte Leuchter damit, dass jene Räume auch einmal oder einige Male entwest worden seien. Rudolf hat hier eine andere Erklärung zur Hand: Blausäure ist ein Bestandteil der Natur und kann in winzigen Mengen in jedem beliebigen Gebäude vorkommen. In der Tat wurde in einer Häftlingsbaracke in Birkenau ein höherer Zyanidwert ermittelt als in manchen Proben aus den «Gaskammern» der Krematorien 11 und 111, wo doch viele hunderttausend Juden vergast worden sein sollen.

Eine tabellarische Darstellung der Zyanidkonzentrationen findet der Leser in Illustration 16 (Analysenergebnisse des Rudolf-Gutachtens). - Seitens der Gralshüter des traditionellen Geschichtsbilds sind allerlei erfolglose Versuche unternommen worden, das Fehlen der Zyanidspuren in Proben aus den «Gaskammern» zu erklären: vom Österreichischen Chemiker Sepp Bailer, vom deutschen Sozialpädagogen Werner Wegner (Jahrgang 1907), von Herrn Auerbach vom Münchner Institut für Zeitgeschichte, von Georges Wellers u. a. Über diese erfolglosen Erklärungsversuche, sowie deren Widerlegung, kann sich der Interessierte anhand des Rudolf-Gutachtens, der dazu erschienenen Kurzbesprechung von Kammerer/Solms (11), des Buchs von Ernst Gauss oder der Broschüre von Westphal u. a. leicht selbst informieren. - Es sei zum Abschluss noch darauf hingewiesen, dass die Rudolf-Expertise im Frühling 1993 an alle 306 deutschen Universitätsprofessoren für anorganische Chemie gesandt wurde, mit der Bitte, eventuelle Fehler zu melden. Kein einziger der 306 Professoren entdeckte einen Fehler, und das Max-Planck-Institut, bei dem Rudolf angestellt war, ebensowenig. Rudolf wurde allerdings mit der Begründung entlassen, auch Wissenschaftler hätten das Tabu unserer Zeit zu achten, und die Deutschen müssten akzeptieren, dass sie weniger Rechte hätten als die anderen (so A. Simon, Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut, am 3. Mai 1993 zu G. Rudolf).

c) Die Luftaufnahmen

Um die Auswertung der während des Krieges über Auschwitz und den anderen «Todeslagern» entstandenen Luftaufnahmen hat sich neben John Ball auch die Polish Historical Society verdient gemacht (12). Die allerwichtigste dieser Aufnahme ist die am 31. Mai 1944 über Auschwitz angefertigte (Illustration 8 [hier nicht wiedergegeben. Vgl dazu John Balls Website]). Gerade zu jener Zeit soll die Massenvernichtung der ungarischen Juden stattgefunden haben. Sie forderte angeblich binnen 52 Tagen über 400'000 Opfer; Pressac reduziert die bisher gültige Zahl allerdings per Dekret auf 292'000 (13). - Die Aufnahme vom 31. Mai 1944 zeigt nun keinen das Lager verhüllenden Rauchvorhang, keine riesigen Flammen, keine Verbrennungsgruben, keine gigantischen Stapel mit Brennmaterial, keine Menschenschlangen vor den Krematorien - rein nichts von alle dem, was von den Zeugen geschildert wird. - Andere Aufnahmen bestätigen dieses Bild.

B Augenzeugenberichte gegen Augenzeugenberichte

Als nächstes wenden wir uns der Frage zu, ob die Zeugenaussagen in folgenden fundamentalen Punkten übereinstimmen:

  1. Wie gross waren die Gaskammern?
  2. Wie hoch war die maximale Opferzahl bei einem Vergasungsvorgang?
  3. Wie lange dauerte es von der Einführung des Gifts bis zum Exitus aller Opfer?
  4. Wie lange nach der Einführung des Gifts wurde bis zur Öffnung der Türen zugewartet? (Die Formulierung «Wie lange dauerte die Ventilation?» wäre nicht ganz korrekt, da sie ein - gar nicht unbedingt vorhandenes - Ventilationssystem voraussetzt.)
  5. Trugen die Sonderkommandos beim Räumen der Kammern Gasmasken?

Bei der Sichtung unserer 30 Augenzeugenberichte können wir einige gleich als in diesem Zusammenhang unbrauchbar ausscheiden:

Natürlich müssen wir wissen, von welcher der diversen Vergasungseinrichtungen die Zeugen jeweils reden. Hier zuerst ein Überblick über die Örtlichkeiten, wo die Massenmorde nach der orthodoxen Geschichtsschreibung stattgefunden haben sollen.

a) Im Keller des Bunkers 11 sollen 1941 (je nach Autor im September oder Dezember) einige hundert sowjetische Kriegsgefangene vergast worden sein. Dies sei eine erste, experimentelle Massenvergasung gewesen.

In einem 1992 erschienenen Buch weist Carlo Mattogno vollkommen überzeugend nach, dass diese Vergasung sowjetischer Gefangener ein Mythos ist (14). Da es im Keller des Bunkers 11 den orthodoxen Historikern nach bei jener einen Massenvergasung geblieben sein soll und jene Örtlichkeit für unser Thema, die Judenausrottung, keine Rolle spielt, gehen wir nicht näher darauf ein.

b) Ab einem nicht genau bekannten Zeitpunkt im Jahre 1941 soll bis irgendwann im Jahr 1942 die Leichenhalle des Stammlagerkrematoriums (K 1) als Gaskammer Verwendung gefunden haben. Sie ist heute 94 M2 gross, mass aber zu jener Zeit, also vor den von den polnischen Museumsbehörden vorgenommenen Manipulationen und «Rekonstrktionen», 78,2 m² (15). Pressac beziffert die Zahl der in diesem Raum Vergasten auf maximal 10'000, ohne seine Schätzung irgendwie zu begründen (16). Von der offiziellen Historikerschaft wird diese Gaskammer, die doch unvergleichlich mehr Touristen anzieht als die Trümmer der Krematorien von Birkenau, nur sehr lau verteidigt; Kogon/Langbein/Rückerl tun sie beispielsweise mit einem einzigen Satz ab (17). Dies ist nur zu verständlich. Der aufmerksame Besucher wird nämlich beim Betrachten dieser Gaskammer Fragen stellen wie die folgenden: Warum sind an den Wänden keine blauen Flecken zu sehen? Der Raum hat doch tatsächlich ein Fenster - warum haben es die zur Vergasung Bestimmten nicht eingeschlagen? Das Krematorium liegt gleich neben der Gaskammer - war die Arbeit für das Personal da nicht lebensgefährlich? Die Verbrennungsöfen haben ja gar keinen Rauchfang - wohin ging der Rauch? - Aus diesen Gründen, und wohl auch wegen der sehr geringen Zahl von Zeugen, auf die sie sich berufen können, ist diese Gaskammer den Herren Historikern genierlich; sie spielen ihre Bedeutung herunter und begnügen sich mit relativ geringen Opferzahlen. 1

c) 1942 seien nordwestlich von Birkenau zwei Bauernhäuser zu Vergasungsbunkern umgestaltet worden. Bunker 1 wurde «Das Rote Haus», Bunker 2 «Das Weisse Haus» genannt. Für die Existenz dieser beiden Bunker gibt es keinen dokumentarischen Beleg, und sie sind auf den alliierten Luftaufnahmen nicht zu erkennen. Allerdings sollen von Bunker 2 noch die Grundfesten zu erkennen sein. Im Frühling 1942 sollen die beiden Bunker, oder doch wenigstens Bunker 2, wieder in Betrieb genommen worden sein, weil die Vernichtung der ungarischen Juden damals auf Hochtouren lief und die Gaskammern diesen Andrang nicht bewältigen konnten. Das Weisse Haus wird von den Zeugen gelegentlich als «Bunker V» (in Ergänzung zu den vier Birkenauer Krematorien, die man mit 1 bis IV numerierte und manchmal «Bunker» nannte) bezeichnet.

d) 1943 wurden in Birkenau vier Krematorien errichtet, in denen sich Gaskammern befunden haben sollen. Die der Krematorien 11 und 111 seien die Hauptvernichtungsstätten des Dritten Reiches gewesen.

K II und K III waren spiegelbildlich erbaut (Illustration 7.). Der in den deutschen Plänen als «Leichenkeller 1» bezeichnete unterirdische, mit dem Kremierungsraum durch einen Aufzug verbundene Raum soll als Gaskammer gedient haben. Im Leichenkeller 2 sollen sich die Opfer vor der Vergasung ausgezogen haben. -Nach revisionistischer Auffassung diente Leichenkeller 1, der im Gegensatz zum Leichenkeller 2 eine Entlüftungsanlage aufwies, wahrscheinlich als gesonderter Raum zur Aufbahrung von Seuchentoten.

K IV und V (Illustration 7) waren ebenfalls spiegelbildlich konstruiert. Sie wiesen weniger Öfen auf (je 8, im Gegensatz zu den je 15 des K 11 und K 111) und fielen schon bald nach ihrer Errichtung aus, da beim Bau geschlampt worden war. Aufgrund der ausreichenden Kapazität der anderen Krematorien wurden sie nicht repariert (18). Dies wäre aber sicherlich bedeutend einfacher gewesen, als sich im Sumpfgebiet weiter nördlich mit Grubenverbrennungen herumzuschlagen!

In diesen zwei Kremas sollen einige - hier nicht im Keller, sondern im Erdgeschoss, auf gleicher Ebene wie der Ofenraum gelegene - Räume als Gaskammern verwendet worden sein.

Hier nun eine Auswertung der Zeugenaussagen zu den genannten sechs zentralen Punkten.

a) Die Vergasungen im Krematorium I

Hier können wir nur auf vier Augenzeugen zurückgreifen, nämlich Höss (Krakau), Feinsilber, Müller und Broad. Ihre Aussagen sind in Tabelle 1 dargestellt.

Zu bemerken ist folgendes:

1) Höss sagt zwar in seinen Krakauer Aufzeichnungen nicht ausdrücklich, die Sonderkommandos hätten keine Gasmasken getragen, doch hat er dies während eines Verhörs unmissverständlich klargestellt (19):

Frage: «Aber war es für die Insassen nicht äusserst gefährlich, in diese Kammern zu gehen und zwischen all den Leichen und den Gasschwaden zu arbeiten?»

Antwort Höss: «Nein.»

Frage: «Trugen sie Gasmasken?»

Antwort Höss: «Sie hatten welche, aber sie brauchten sie nicht, da nie etwas passierte.»

2) Im Krematorium 1 fanden nach Feinsilber und Broad Massenmorde nicht nur durch Vergasen, sondern auch - gemäss Feinsilber sogar hauptsächlich - durch Erschiessen statt. Davon wird in der übrigen Literatur nichts berichtet.

3) Wir erinnern daran, dass die «Gaskammer» eine Fläche von 78 m² aufwies.

Tabelle 1: Die Vergasungen im K 1 (Stammlager)

 

Höss

Feinsilber

Müller

Broad

Grösse der Gaskammer

?

150 m²

?

?

Maximale Opferzahl pro Vergasung 90

?

über 700

?

 

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon bis zum Exitus der Opfer

?

?

?

4 min.

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon zum Öffnen der Tür

mehrere Stunden

?

?

4 min. und «einige Zeit»

Trugen die Sonderkommandos Gasmasken?

?

?

nein

?

b) Die Vergasungen in den beiden Bunkern

Hier wird die Sache nun heillos kompliziert, da bei den meisten Zeugen nicht klar wird, von welchem der zwei Bunker sie sprechen. Dass es hier um Gebäude geht, für deren Existenz nicht ein einziger stichhaltiger Beweis vorliegt, macht unsere Aufgabe nicht einfacher. Wir berücksichtigen im folgenden nur Zeugen, die wenigstens über einen der sechs zur Diskussion stehenden Punkte eine Aussage machen. Es sind dies der Höss (Krakau), Dragon, Buki, Benroubi, Garbarz, Kremer (beim Auschwitz-Prozess), Lettich und Böck. Einige andere Zeugen erwähnen die Bunker zwar, berichten aber nichts Konkretes über den Vergasungsvorgang. Nyiszli widmet dem Morden im Birkenwalde lebhafteste Aufmerksamkeit, sah aber dort keine Vergasungen, sondern eine stark frequentierte Hinrichtungsstätte, an denen tagtäglich 6000 Menschen mittels der sinnreich kombinierten Tötungsmethode Erschiessen/Verbrennen, einer der zahllosen exekutionstechnischen Innovationen des faschistischen Systems, ins Jenseits befördert wurden.

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Sterblichen wie uns weiss der kluge Pressac immer, oder fast immer, von welchem der zwei Bunker ein Zeuge gerade spricht. Er führt dazu aus (20): «Szlam(a) Dragon, der beim Bunker 2 arbeitete und den Ort perfekt kannte, widmete dem Bunker 1 nur ein paar Zeilen, was heisst, dass er sich nur selten dort aufhielt. Trotzdem ist er der einzige, der eine präzise Beschreibung der als Bunker 1 bezeichneten Gebäudegruppe lieferte; ein kleines Haus, in dem zwei Gaskammern eingerichtet worden waren, eine kleine Scheune und zwei Hütten. Im Lichte mancher anderer Zeugenaussagen erheischt diese Schilderung allerdings eine gewisse Vorsicht (…) Maurice Benroubi sagt, Bunker 1 habe bloss ‹zwei Blöcke› mit einer oder mehreren Gaskammern umfasst. Sein Bericht enthält keinen Hinweis auf die Örtlichkeit, aber dass ihm gemäss in 300 bis 400 m Entfernung von den Gräben der als ‹Backsteinhaus› (von rötlicher Farbe) bezeichnete Bunker lag, deutet darauf hin, dass es mit Sicherheit von Bunker 1 sprach. Milton Buki erinnerte sich 1980 nur noch an ein ‹aus Backsteinen gebautes Bauernhaus› mit einigen Stufen und den Massengräbern in einer gewissen Entfernung davon. Moshe Garbarz konnte den Bunker nur von weitem sehen, da er bei den Gräbern arbeitete, und ich habe lange gezögert, ehe ich seine Erzählung mit einem bestimmten Ort verknüpfte. War es Bunker 1 oder Bunker 2? Ich habe mich für Bunker 1 entschieden, und zwar wegen eines einzigen Details, das mit S. Dragons Aussagen übereinstimmt, nämlich der Anwesenheit einer Scheune (…) Es ist unmöglich, aus all diesen Erzählungen ein sinnvolles Ganzes zu machen.»

Auch die Aussage Böcks kann Pressac lokalisieren; weil der SS-Kraftfahrer «ein langes Bauernhaus» in Erinnerung hat, handelt es sich um Bunker 2 (21).

Mit Hilfe Pressacs können wir also den leider so spärlichen Zeugen der Massenvergasungen im Birkenwalde folgende Bunker zuordnen: - Höss (Krakau): Bunker I und II - Dragon: Bunker I und II. - Buki: Bunker I. - Benroubi: Bunker I. - Garbarz: Bunker I. - Böck: Bunker II. Bezüglich des von ihm gar nicht erwähnten Lettich sowie Kremers lässt uns der findige Apotheker im Stich. Wir ordnen Kremer dem Bunker I sowie Lettich dem Bunker II zu (wer beweist, dass wir dabei unrecht haben?). Es ergibt sich dann die in Tabelle 2 figurierende Darstellung der Gaskammern und Vergasungen im Birkenwalde.

Tabelle 2: Die Vergasungen im Bunker 1 (Rotes Haus)

 

Höss

Dragon

Buki

Benroubi

Garbaz

Grösse der Gaskammer

? (5 Gas-
kammern)

? (4 Gas-
ammern)

?

400 m²

?

Maximale Opferzahl pro Vergasung

800

insges. 2500

?

?

20

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon bis zum Exitus der Opfer

?

?

?

?

?

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon bis zum Öffnen der Tür

30 min.

?

20 min.

?

?

Trugen die onderkommandos Gasmasken?

nein

ja

?

?

?

Tabelle 3: Die Vergasungen im Bunker 11 (Weisses Haus)

 

Tabeau

Höss

Dragon

Lettich

Böck

Grösse der Gaskammer

?

?

?

?

?

Maximale Opferzahl pro Vergasung

8 bis 10 Lastwagen

1200

Insges. 2250

400 bis 500 pro Tag

1000

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon bis zum Exitus der Opfer

?

?

?

einige Augenblicke

8 bis 10 Min.

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon bis zum Öffnen der Tür

10 Min.

30 Min.

?

einige Augenbl. u. 20 bis 25 Min.

8 bis 10 Min. u. einige Zeit

Trugen die Sonderkommandos Gasmasken?

?

nein

ja

?

nein

c) Die Vergasungen in den Birkenauer Krematorien

Hier stellt sich in vielen Fällen die gleiche Frage wie bei den Bunkern: Von welchem Krematorium spricht der jeweilige Zeuge? Erleichtert wird unsere Aufgabe hier dadurch, dass K II und K III sowie K IV und K V gleich konstruiert waren und die Vergasung demenstsprechend jeweils identisch abgelaufen sein muss. Hilfreich ist ferner die Gewissheit, dass in den beiden erstgenannten Krematorien eine vielfach höhere Zahl von Menschen ermordet wurde als in den letztgenannten, nämlich etwa 400'000 im K II und 350'000 im K III (22) - zumindest nach Pressac, der uns allerdings darüber im dunkeln lässt, wie er auf diese Zahlen kommt; da er die Gesamtzahl der in Auschwitz Vergasten in seinem neuen Buch auf 630'000 reduziert, wird die tatsächliche Opferzahl höchstwahrscheinlich, nein, sogar sicher, ein klein wenig oder sogar deutlich niedriger sein, aber immer noch unvergleichlich höher als die des K IV und K V, denn dort wurden, wie uns Pressac mitteilt, 1943 insgesamt ungefähr 20'000 und 1944 eine zwar nicht bekannte, aber jedenfalls unterschätzte Zahl von Juden vergast (24) - wir können wirklich nichts dafür, aber so steht es tatsächlich da, also wird es stimmen, denn Pressac ist ja laut Herrn Auerbach vom Münchner Institut für Zeitgeschichte ein «wirklicher Fachmann für Vergasungen», ganz im Gegensatz zu Stümpern wie Leuchter, Lüftl und Rudolf. Aus diesen Gründen gehen wir im folgenden davon aus, dass nicht expressis verbis einem der Krematorien zugeordnete Vergasungen im K II oder K III stattgefunden haben.

Über Krematorium IV und/oder V machen nur vier unserer Zeugen relevante Aussagen, nämlich Dragon, Tauber, Müller und Bendel. Tabelle 4 spiegelt ihre Aussage wider.

Tabelle 4: Die Vergasungen in den Krematorien IV und V

 

Dragon

Tauber

Bendel

Grösse der Gaskammer

?

?

? (6 Gaskammern)

Maximale Opferzahl pro Vergasung

3050 (in 4 Gaskammern

?

1000

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon bis zum Exitus der Opfer

einige Augenblicke

?

2 Minuten

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon bis zum Öffnen der Tür

einige Augenblicke

?

7 Minuten

Trugen die Sonderkommandos Gasmasken?

ja

ja

nein

Nun zu den Krematorien II und III, den Zentren des alltäglichen Massenmordes. Hier haben wir wesentlich mehr Zeugen als für die übrigen Vergasungsvorrichtungen. Tabelle 5 vermittelt über ihre Aussagen Aufschluss.

Tabelle 5: Die Vergasungen in den Krematorien II und III
 

Vrbal/
Wetzler

Vrba
1964

Höss
(Nürnb.)

Höss
(Krakau)

Fein-
silber

Tauber

Paisi-
kovic

Müller

Franke-
Griksch

Broad

Bendel

Nyiszli

Lengyel

Grösse der Gaskammer

?

?

?

?

?

?

?

250 m'

?

?

10 x 4 x 1,6 m

200 m lang

?

Maximale Opferzahl pro Vergasung

2000

3000

2000

3000

?

?

3000

?

300 bis 400

4000

1000

3000

2000

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon bis zum Exitus der Opfer

3 Min.

?

3 bis 15 Min.

20 Min. ?

 

?

3 bis 4 Min.

?

1 Min.

?

?

5 Min.

?

Zeitdauer vom Einführen des Zyklon bis zum Öffnen der Tür

?

?

30 Min.

30 Min.

15 bis 20 Min

?

?

?

einige Minuten

?

?

30 Min.

?

Trugen die Sonderkommandos Gasmasken?

?

?

?

nein

?

ja

?

?

?

?

nein

?

?

d) Fazit

Das Fazit zu ziehen ist jetzt eine Leichtigkeit:

Die Zeugenaussagen enthalten nicht nur zahlreiche technische und naturwissenschaftliche Unmöglichkeiten, sie widersprechen sich auch gegenseitig in vielen Punkten. Die Schilderungen der Örtlichkeiten sind meist äusserst vage; elementare Angaben (Grösse der Gaskammern, Fassungsvermögen, Hinweise darauf, ob die Räumkommandos Gasmasken trugen usw.) fehlen sehr oft auch bei Zeugen, die sich lange Zeit in der Nähe der betreffenden Räumlichkeiten aufgehalten oder gar dort gearbeitet haben wollen. Übereinstimmung herrscht darin, dass der Tod der Opfer sehr rasch eintrat, und dass die Türe schon kurze Zeit nach dem Einwurf des Gases geöffnet wurde. Beides ist aus bereits dargelegten Gründen nicht möglich.

Bei einem normalen, unpolitischen, nach rechtsstaatlichen Grundsätzen ablaufenden Mordprozess würde man einen Angeklagten nie und nimmer auf der Grundlage solcher Augenzeugenberichte schuldig sprechen. Doch solche Augenzeugenberichte sind der Pfeiler, auf dem die in manchen Staaten strafrechtlich geschützte «offenkundige Tatsache» des Holocaust beruht. Solche Zeugenaussagen haben dazu geführt, dass Tausende von Menschen gehängt, erschossen, zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. Aufgrund solcher Zeugenaussagen wird ein ganzes Volk seit nun bald einem halben Jahrhundert kriminalisiert.

Die Entstehung des Mythos vom Vernichtungslager Auschwitz lässt sich nach dem Gesagten wie folgt nachvollziehen:

1) Erst 1944 beginnt das grösste NS-Konzentrationslager in der alliierten Vernichtungspropaganda eine Rolle zu spielen.

2) Mit dem im November 1944 publizierten WRB-Report nimmt die Legende Gestalt an: Vergast wurde mit Zyklon B, und zwar in zwei Bauernhäusern sowie in innerhalb der Krematorien liegenden Gaskammern.

3) Am 2. Februar 1945, kurz nach der Befreiung des Lagers, verzapft die Prawda allerlei Blödsinn über ein Elektro-Hinrichtungsfliessband und lokalisiert die Gaskammern am falschen Ort, nämlich im Ost- statt im Westteil des Auschwitz-Komplexes. Offenbar hat die Absprache zwischen Westmächten und Sowjets nur unzureichend geklappt.

4) Im April und Mai 1945 treten mehrere ehemalige Auschwitz-Häftlinge vor der polnischen Kommission zur Untersuchung von Kriegsverbrechen auf. Diese sorgt dafür, dass die Aussagen wenigstens in grossen Zügen koordiniert werden.

5) Im März 1946 wird Rudolf Höss verhaftet und sanktioniert das den Briten von den Polen übermittelte Auschwitz-Bild nach dreitägiger Folter durch sein Geständnis.

6) Die später erschienen «Überlebendenberichte» stützen sich, von Ausnahmen wie denjenigen Elie Wiesels abgesehen, weitgehend auf das Höss-Geständnis. Letzteres liegt auch der Anklage im Frankfurter-Auschwitz-Prozess zugrunde. So wenig wie die Historiker, die Mediencliquen und die Politiker bereit sind, Luftaufnahmen und technische oder chemische Expertisen zur Kenntnis zu nehmen, so wenig lassen sie sich von der Tatsache beeindrucken, dass die Zeugenaussagen, auf denen auch die Gerichtsurteile fussen und mit denen der «Holocaust» steht und fällt, ein Sammelsurium von Unmöglichkeiten und Absurdidäten darstellen. Sie werden bis zu ihrem bitteren Ende von der «Offenkundigkeit der fabrikmässig betriebenen Vernichtung jüdischer Menschen im dritten Reich» schwatzen und die drei berühmten Affen spielen, vor denen der erste nichts sagen, der zweite nichts hören und der dritte nichts sehen will.


Nachtrag

In der im April 1994 bei Piper erschienen deutschen Version von Pressacs zweitem Buch (Die Krematorien von Auschwitz. Technik des Massenmordes) wird die Zahl der Auschwitz-Opfer abermals massiv verringert. Die Gesamtzahl der Toten beträgt nun 63F000 bis 711'000, wovon 470'000 bis 550'000 vergast worden sein sollen. Wahrscheinlich wird Pressac in seinem über-über-übernächsten Opus auf die richtige Zahl von etwa 120'000 bis 150'000 Toten, darunter null Vergasten, kommen. Natürlich wird sich auch dann nicht das Geringste an der heiligen Zahl von sechs Millionen «Holocaust-Opfern» ändern. Man kann von sechs Millionen beliebig viele Millionen abziehen, es bleiben immer noch sechs Millionen übrig. Das ist Holocaust-Mathematik!


Anmerkungen

1) Dokument URSS-08.
2) Kogon, S. 157.
3) Lucy Dawidowicz, The war against the Jews, Penguin, 1990, S. 191.
4) Hilberg, S. 956.
5) Reitlinger, S. 524.
6) Pressac, S. 148.
7) ibidem.
8) Pressac, S. 224.
9) Gauss, S. 135.
10) Markiewicz u. a., Gutachten, Jan Sehn Institut für Gerichtsmedizin, Krakau, 24. September 1990, teilweise wiedergegeben in Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1991, 39 (2), S. 18 ff.
11) Rüdiger Kammerer/Armin Solms, Wissenschaftlicher Erdrutsch durch das Rudolf-Gutachten, Cromwell Press, 27, Old Gloucester Street, London, 1993.
12) Polish Historical Society, 91 Strawberry Hill Avenue, Suite 1038, Stamford, California, USA, 1993: The Soviets, not the Western Allies, should have bombed the Auschwitz camp.
13) Pressac, S. 147.
14) Carlo Mattogno, Auschwitz: La prima gasazione, Edizioni di Ar, Padova, Via Falloppio 83, 1992.
15) Pressac, S. 155.
16) ibidem, S. 132.
17) Kogon/Langbein/Rückerl, S. 194.
18) Gauss, S. 119.
19) J. Mendelsohn, The Holocaust, Vol. 12, Garland, New York, 1982, S. 113, Vernehmung von R. Höss (2. April 1946).
20) Pressac, S. 165.
21) ibidem, S. 181.
22) ibidem, S. 183.
23) Pressac, 1993, S. 148.
24) Pressac, S. 390.


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