Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 4/1998



Romane statt Wissenschaft

Die jüdische Wochenzeitung Forward veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 4. September eine Rezension des neuen Romans von Helen Schulman mit dem Titel The Revisionist. Laut dieser Rezension ist die Hauptperson des Romans ein Mann, der von einem Revisionisten heimgesucht wird. Dieser Revisionist wurde von einem »Artikel eines französischen Revisionisten« inspiriert, »änderte aber seine Meinung vollständig, nachdem er die unwiderlegbaren Beweise geprüft hatte.« A.R. Butz

Revisionismus in der SZ: »Ein Trauerarbeitsunfall.

[...] Der Schriftsteller Daniel Ganzfried hat jetzt in der Zürcher Weltwoche nachgewiesen, daß die "Bruchstücke", die Binjamin Wilkomirski aus seiner frühesten Kindheit im KZ erzählt hat, sämtlich Erfindungen sind, Phantasien, im besten Fall eine grausame Wunschbiographie. Als das Buch vor drei Jahren im Jüdischen Verlag bei Suhrkamp erschien, waren die Kritiker entsetzt über diese überdeutlich ausgemalten Tag- und Nachtreste eines exemplarischen Todeslaufs: In Riga geboren, Majdanek und Auschwitz überlebt, in der Schweiz zur Schule gegangen, alles knapp und unter unvorstellbaren Qualen überstanden, aber lebenslang traumatisiert. So eindrücklich war diese Höllenfahrt, daß die "Bruchstücke" in zwölf Sprachen übersetzt wurden. Es ist nur nichts daran wahr, Binjamin Wilkormirski eine Erfindung. Der angebliche Auschwitz-Überlebende ist weder Jude noch war er als Kind in einem Konzentrationslager. Er wurde als Bruno Grosjean 1941 in der Schweiz geboren, war im Pflegeheim, wurde adoptiert und schmiegte sich später mühelos in die Schweizer Nachkriegszeit. Allerdings habe er schon immer zu phantastischen Geschichten geneigt, erinnern sich Mitschüler. Seine beste hat er in diesem viele erschütternden Buch niedergelegt. Die Wahrheit des Überlebenden, sollte man meinen, ist unhintergehbar, aber wer interessiert sich schon für die Wahrheit? ...

Aber solange dem Menschen die Wahrheit noch nicht zumutbar ist, braucht er offenbar solche unwirklichen Geschichten wie die des gepeinigten Kindes Binjamin Wilkomirski. (wink)« (Süddeutsche Zeitung, 4.9.1998, S. 13)

Und wieder ist es Zeit, sich am Strand auf die faule Haut zu legen... (vgl. VffG 1/98, S. 38-41)

 

Jüdischer »Menschenrechtler« als Terrorist entlarvt

Irv Rubin, Vorsitzender der amerikanischen Jewish Defense League, JDL, führte am 18. Juli 1998 eine Kundgebung gegen die sogenannte »Aryan Parade« (Arischer Umzug) in Coeur d'Alene an (Staat Washington, USA). In den Medien wird Rubin häufig als ehrenwerter Anti-Rassist dargestellt. Während dieser Kundgebung gelang es dem Revisionisten Michael A. Hoffman II, zu Irv Rubin vorzudringen und ihn in ein Gespräch zu verwickeln, das von anwesenden Fernsehreportern zufällig aufgenommen und später auch gesendet wurde (King TV, Kanal 5 zwischen 5 und 6 Uhr nachmittags). Die JDL gilt seit langem als eine Organisation, die den aggressiv-rassistischen Zionismus unterstützt und sich lediglich nach außen hin als antirassistisch ausgibt. So ist beispielsweise wenig bekannt, daß die JDL vom jüdischen Rassisten Meir Kahane gegründet wurde und ihn nach wie vor unterstützt.

Als Hoffman Rubin mit einer Fülle von Fakten über die rassistischen Aktivitäten von JDL konfrontierte, beging Rubin den Fehler, von seinem Megaphone abzulassen, mit dem er den »arischen Umzug« störte, um sich mit Hoffman zu streiten. Sofort wuchs die Zahl der Neugierigen um Rubin und Hoffman herum, zumal einige Fernsehteams die Szene aufnahmen. Die Menge lachte und applaudierte, als Hoffman diese von den Medien aufgebaute Figur demontierte:

Rubin: »Halt's Maul! Halt's Maul!«

Hoffman: »Sie haben kein Recht, mir den Mund zu verbieten. Hier ist nicht Tel Aviv.«

Rubin: »Geh mir aus den Augen!«

Hoffman: »Sie sind ein Anhänger von Meir Kahane.«

Rubin: »Ja, ich unterstütze Meir Kahane!«

Hoffman: »Er war ein Terrorist und folglich sind auch Sie ein Terrorist.«

Rubin: »Jawohl, ich bin ein Terrorist.«

Hoffman: »Sie wollen die Palästinenser und die Revisionisten ermorden. Sie sind heute hier der größte Hasser.«

Rubin (sehr zornig): »Geh mir aus den Augen!«

Wenig später trennte sich Hoffman von Rubin, und kurz danach tauchte Polizei auf, die einen bei Rubin stehenden Jugendlichen, der Hoffman zugestimmt hatte, zu Boden warf und festnahm. In der Coeur d'Alene Press wurde tags darauf berichtet, der junge Mann sei wegen »Streitens« verhaftet worden - ein neues Verbrechen in der Neuen Weltordnung. Die Zeitung "vergaß" aber zu erwähnen, daß der Junge wegen Streitens mit dem Vorsitzenden der JDL verhaftet worden war. (Vgl. http://www.hoffman-info.com/jdl.html)

Rudolf Gutachten: Freispruch

Das Schweizer Strafverfahren gegen den Schweizer René-Louis Berclaz wegen der Verbreitung der französischen Fassung des Rudolf Gutachtens endete am 9. September mit einem Freispruch (vgl. VffG 3/98, S. 242). Grund dafür war die positive gutachterliche Stellungnahme des Chemikers Prof. Dr. Henri Ramuz. Berclaz erhielt allerdings für die unvollständig Wiedergabe eines Zitats von Nahum Goldmann vier Monate auf Bewährung. Wir werden ausführlich berichten.

Buchhändler in Frankreich vor Gericht

Wegen Verbreitung des in Frankreich verbotenen Buchs von Vincent Reynouard Le Massacre d'Oradour (vgl. VffG 4/97, S. 223) wird nun André Chelain, bekannt geworden durch die Herausgabe von Henri Roques' kritischer Analyse der »Geständnisse« des Kurt Gerstein, strafrechtlich verfolgt. Ebenso vor Gericht steht Vincent Reynourad selbst, da er die französische Fassung das gleichfalls in Frankreich verboteten Rudolf Gutachtens (Le Rapport Rudolf, vgl. VffG 2/97, S. 105) vertrieben hat. (ANEC Information, 2.10.98)

Prof. Faurisson erneut verurteilt

Am 27.4.1998 wurde Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson von der Richterin Martine Ract-Madoux in Paris strafrechtlich verurteilt, weil er in einem Brief an ein französisches Magazin die Definition des Begriffes »Revisionismus« korrigiert hatte. Faurisson erhielt erst am 22.9.1998 nach ausdrücklicher Bitte und Bezahlung(!) eine Ausfertigung des Urteils. Dank einer Nachlässigkeit einer Sekretärin im Pariser Gericht erfuhr Prof. Faurisson, daß der Wortlaut des Urteils sofort nach Verkündung zur deutschen Botschaft in Paris gefaxt wurde.

R. Faurisson, 24.9.98

Dipl.-Ing. Gerhard Förster verstorben

Der Mitbegründer und langjährige Geschäftsführer des Verlags Neue Visionen GmbH (Würenlos, Schweiz), Dipl.-Ing. Gerhard Förster, erlag am 22.9.1998 seinen vielfältigen Krankheiten. Förster war nur wenige Wochen zuvor wegen vier im Verlag Neue Visionen veröffentlichten, meist revisionistischen Büchern zu einer Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden (vgl. VffG 3/98, S. 242). Herr Förster setzte sich seit 1991 ohne jede Rücksicht auf sich selbst für den historischen Revisionismus ein, wofür ihm unser aller Dank gebührt. Aufgrund der staatlichen Repressionen in der Schweiz und in Deutschland wurde der Verlag Neue Visionen inzwischen aufgelöst. Das Verlagsprogramm wurde von Vrij Historisch Onderzoek übernommen (VHO, Pb 46, B-2600 Berchem 1, Belgien).

Udo Walendy erneut verurteilt

Im Berufungsverfahren wurde nun das erstinstanzliche Urteil des AG Herford bestätigt, daß der zur Zeit in Haft sitzende Dipl.-Pol. Udo Walendy wegen seiner Autorenschaft an den Historischen Tatsachen Nr. 66 und 68 für weitere 14 Monate ins Gefägnis muß. Seine erste Freiheitstrafe von 15 Monaten erhielt Walendy wegen seiner Autorenschaft an den Historischen Tatsachen Nr. 1neu, 59, 60 und 64 (vgl. VffG 2/97, S. 126). Bezeichnend waren die Äußerungen, die der vorsitzende Richter Lützenkirchen Zeugen zufolge bei der Urteilsverkündigung von sich gab. So habe er bedauert, das Strafmaß nicht höher ansetzen zu können, und ausgeführt, er, der Richter, sei der einzige im Saal, der in Auschwitz gewesen sei. Und wer diese Mordstätten, Haufen von Gebissen und Menschenhaaren, die unmenschlichen Baracken, in deren Löchern die damaligen Häftlinge verreckt seien, die Krematorien gesehen habe, der könne nur noch mit der Stirn auf den Boden sinken und dessen mit Scham gedenken, was hier geschehen sei. »Sie, Herr Angeklagter, sind ein Repräsentant jener Generation, die das alles verschuldet, den deutschen Namen geschändet und mit Schmach überzogen hat. Und Sie haben es gewagt, einen Versuch des Bestreitens durchzuführen!« (Bericht von Frau Dipl.-Pol. Magarete Walendy, 26.9.98) Ein klarer Fall induzierten Irreseins (vgl. VffG 2/97, S. 79-83).

Erste Australische Revisionismus-Konferenz

Vom 7.-9.8.1998 fand in Fullarton (Australien) unter der Leitung des von Dr. F. Toben geleiteten Adelaide Institute die erste revisionistische Konferenz außerhalb US-amerikanischen Bodens statt. Schon allein wegen der vielfältigen Teilnehmer und der weiten Beachtung dieses Ereignisses war es ein großer Erfolg. Wir werden berichten.

CODOH bietet $250.000 für Fernsehdiskussion

Das von Bradley R. Smith geleitete revisionistische US-Komitee für eine offene Debatte über den Holocaust (CODOH) hat eine Belohnung von 250.000 Dollar für denjenigen ausgeschrieben, der es ermöglicht, im nationalen US-Fernsehen eine 90-minütige Diskussion zwischen Bradley Smith und der US-Anti-Defamation League zu ermöglichen. Thema der Diskussion sollen die NS-Menschengaskammern, die Fehlerhaftigkeit von Zeugenaussagen sowie die illegalen Methoden der ADL zur Meinungsunterdrückung sein.

Revisionismus Hauptfeind Israels

Einem Hintergrundbericht der Zionistischen Organisation Amerikas (Zionist Organization of America) vom Juli 1998 zufolge gewinnt der Holocaust-Revisionismus immer größere Zustimmung in Arabien und hier besonders unter den Palästinensern. Da der Revisionismus die moralische Legitimation des israelischen Imperialismus untergräbt, wird er inzwischen als der Hauptfeind Israels betrachtet. Ähnlich äußerte sich eine Presseerklärung der jüdischen Hochloge B'nai B'rith vom 31.7.98.

New York Times für Redefreiheit auch für Revisionisten

In einem erstaunlich sachlichen Artikel hat sich die New York Times am 2.8.1998 für die uneingeschränkte Redefreiheit im Internet eingesetzt, wobei insbesondere der Fall des deutsch-kanadischen Holocaust-Revisionisten E. Zündel als Beispiel angeführt wurde, daß auch derart extremen Ansichten dieses Menschenrecht nicht verwehrt werden dürfe.

Nächster Vorstoß in den USA zur Internet-Zensur

Im US-Kongreß wird zur Zeit wieder einmal über zwei Gesetzesinitiativen zur Regulierung des Internets diskutiert, ein Vorstoß, der letztes Jahr noch am Obersten US-Gericht gescheitert war (VffG 3/97, S. 218).

Im Juli hat der US-Senat bereits zwei Gesetzentwürfe verabschiedet: 1. den Entwurf des Senators Dan Coats (Indiana, Republikaner) zu einer veränderten Form des 1997 gescheiterten Internet-Regulierungsgesetzes (Communications Decency Act II), dem zufolge es kommerziellen Websites untersagt werden soll, jugendgefährdende Inhalte Jugendlichen zugänglich zu machen. Der Entwurf von Senator John McCain (Arizona, Republikaner) schreibt für Schulen und Büchereien die Blockierung »unangemessenen Materials« im Internet vor, wenn sie in den Genuß staatlicher Unterstützung für ihren Internetzugang kommen wollen.

Da viele Kongreßmitglieder für ein Gesetz zur Zugangsbeschränkung zu sexuellen Inhalten sind, ist es wahrscheinlich, daß diese Entwürfe vom Kongreß angenommen werden.

Kanada will Holocaust-Revisionismus verbieten

Auf Druck der kanadischen Sektion der jüdischen Loge B'nai B'rith sollen abweichende Ansichten zur angeblichen Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg unter Strafe gestellt werden. B'nai B'rith Präsident Lyle Smordin traf daher bereits 1997 mit der kanadischen Justizministerin Anne McLellan. Sie sei, so Smordin, sehr empfänglich für die jüdischen Wünsche gewesen. Das einzige Problem sei die Frage der Prioritäten. (Ottawa Citizen, 16.6.1998)

Ende der US-Reparationen für japanische KL-Häftlinge

Die seit 1988 laufenden Entschädigungszahlungen der USA an ihre Bürger, die im Zweiten Weltkrieges wegen ihrer Abstammung in US-Konzentrationslagern eingesperrt worden waren, enden dieses Jahr. Bisher wurden an 81.278 Bezugsberechtigte etwa 1,65 Mrd. Dollar ausgezahlt.

US-Kollaboration mit "Nazis" unter Beschuß

Nach einer Gesetzesinitiative im US-Kongreß soll die US-Regierung gezwungen werden, bisher "aus Sicherheitsgründen" geheimgehaltene Dokumente aus der NS-Zeit und der Zeit des Kalten Krieges freizugeben, aus denen u.a. hervorgehen könnte, in welchem Ausmaß die US-Regierung während des Krieges und danach mit NS-Persönlichkeiten zur Bekämpfung des Kommunismus zusammengearbeitet hat. Die Reeducation fängt an, ihre Kinder zu fressen.

Diese Karrikatur von Karl Bickel in der Juni-Ausgabe des Schweizer Satire-Magazins Nebelspalter sorgte in der Schweiz für Furore. Der Schweizer Berufsdenunziant Sigi Feigel, Ehrenpräsident der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, reichte noch vor der Auslieferung dieser Ausgabe Strafanzeige gegen Verlag und Druckerei wegen Antisemitismus ein (Art. 261bis) und beantragte die Einziehung aller Exemplare.

$1.250.000.000 Schweizer "Reparation" für Juden

In der Hoffnung, den jüdischen Erpressungen ein Ende zu setzen, haben sich die Schweizer Banken Anfang August dazu bereit erklärt, jüdischen Organisationen einen Ablaß von $1,25 Mrd. zu zahlen.

Österreich nächster Kandidat

Kaum hat die Schweiz nachgegeben, fordern nun gewisse Repräsentanten des Kleinen Volkes, vertreten durch den US-Rechtsanwalt Edward Fagan, von Österreich ungeheure Summen an Reparationen, die von kritischen Stimmen als völlig überzogen eingestuft werden (KronenZeitung, 28.9.98).

Deutsche Unternehmen im Visier

Nachdem die Schweiz wie eine Weihnachtsgans ausgenommen wurde, sind jetzt deutsche Unternehmen dran. Als "gutes Vorbild" ging das von dem Altkommunisten Gerhard Schröder geführte VW-Werk voran, das sich sofort zu Zahlungen bereit erklärte. Nun sollen auch die Degussa AG, Allianz, Daimler, Volkswagen, Ford (Köln), BMW, Siemens und Hochtief zahlen (Reuters, 21.8.98).

Rabbiner: Auschwitz gehört dem jüdischen Volk

Nach Ansicht des polnischen Groß-Rabbiners Menachem Joskowicz solle das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz zu einem »exterritorialem Gebiet« erklärt werden, das dem jüdischen Volk gehöre. Da sechs Millionen Juden in dem KL ermordet worden seien, müsse Polen »dieses Stückchen Erde den Opfern übergeben«, sagte der Groß-Rabbiner in einem Interview der Zeitung Wprost. (Süddeutsche Zeitung, 19.8.1998, S. 6)

Menschenrechte: Absurdes Theater in Kanada

Das Verhalten der linken kanadischen Tageszeitung The Toronto Star wird zur Zeit von der Kanadischen Menschenrechtskommission untersucht, da eine polnischstämmige Leserin geklagt hat, diese Zeitung würde ihre Leserbriefe aus rassischen Vorbehalten gegen sie nicht abdrucken. (vgl. Globe & Mail, 25.8.98)

Doug Collins erneut angeklagt

Obwohl sich die kanadische Menschenrechtskommission vor noch nicht einmal 9 Monaten gezwungen sah, den Kolumnisten der North Shore News, Douglas Collins, freizusprechen (vgl. VffG 1/98, S. 79), folgte Ende Juli '98 eine erneute Anklage gegen Collins wegen einer anderen von ihm verfaßten Kolumne. Erneut hatte sich die jüdische Loge B'nai B'rith beschwert, die sich zum Ziel gesetzt hat, jede kritische Bemerkung gegen Juden verbieten zu lassen.

(Vgl.: http://www.canadafirst.net/cafe/oliver/index.html)

Massive Zensureingriffe in der Schweiz

Nach der Verurteilung der bekanntesten Schweizer Revisionisten J. Graf und G. Förster (vgl. VffG 3/98, S. 242) haben die Schweizer Behörden drastische Eingriffe in die Informationsfreiheit vorgenommen. Alle Internetprovider wurden von der Bundespolizei mit Schreiben vom 23. Juli 1998 darauf hingewiesen, daß sich strafbar macht, wer bestimmte Websites zugänglich macht, darunter vor allem auch die deutschsprachigen revisionistischen Websites von Recht+Freiheit und von VHO und VffG (www.ruf-ch.org und www.vho.org). Zudem wurde ein Strafverfahren gegen den Verantwortlichen der Schweizer Oppositionszeitung Recht+Freiheit, Ernst Indlekofer, eingeleitet und dieser für 13 Tage in U-Haft genommen (vgl. den Beitrag in diesem Heft). Auch wenn bestimmte Seiten durch Schweizer Server nicht mehr weitergeleitet werden, so kann deren Inhalt dennoch erreicht werden über einen sogenannten "Anonymisierer", d.h. eine Websites, die Internet-Inhalte ohne Herkunftsangabe weiterleitet, wie z.B.:

http://www.anonymizer.com.

Versammlungsverbot für rechte Vereinigung

Die für Mitte Juni 1998 geplante Tagungswoche der rassebewußten Artgemeinschaft in Mitteldeutschland (ehem. Hetendorfer Tagungswoche) sind verboten worden.

Hausdurchsuchung bei der Partei der Neuen Ordnung

Am 14.8.98 wurde das Büro der fundamental-oppositionellen rechten Partei der Neue Ordnung (PNO) in Österreich durchsucht und umfangreiches Material beschlagnahmt. Aufgrund der ständigen Repressalien stellte daraufhin diese Partei ihre Aktivitäten ein. (vgl. http://www.ostara.org/pno)

NS-Hexenjagd in Nordamerika

Der 1926 in der Tschechoslowakei geborene Volksdeutsche, 1951 in die USA ausgewanderte Hans Breyer soll aus den USA ausgewiesen werden, da er angeblich bei seiner Einbürgerung nicht angegeben habe, im Kriege in der Waffen-SS gedient zu haben. Ein Verbrechen wird Breyer nicht vorgeworfen.
Ebenso soll der 88jährige ehemalige SS-Angehörige Nebel, heute wohnhaft in St. Catharines, Ontario, ausgewiesen werden, da er sich seit 1933 als Österreicher freiwillig für die NS-Bewegung eingesetzt habe. Auch Nebel werden keine konkreten Verbrechen vorgeworfen. Implizit geht es um den (unrechtsstaatlichen) Vorwurf der Mitgliedschaft in einer nachträglich vom siegreichen politischen Gegner als kriminell eingestuften Organisation.

 

Stand: 1.10.98.


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