Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 1/1999



Max Klüver gestorben

Der bekannte Buchautor Max Klüver ist am 31.12.1998 in Plön verstorben.

Weitere fünf Monate für Günter Deckert

Das Mannheimer Landgericht verurteilte den 58jährigen Revisionisten in einer Berufungsverhandlung wegen Beleidigung in acht Fällen sowie wegen Bedrohung. Der 58jährige hatte an verschiedene exponierte Juden Deutschlands persönliche Briefe u.a. mit zeitgeschichtlichen Fragen gerichtet sowie angeblich einen Polizisten mit dem Tode bedroht. (Frankfurter Rundschau 21.11.1998)

Derzeitiges Ergebnis der politischen Verfolgung von Günter Deckert: 60 Monate Haft! Eine Zusammenstellung aller gegen Günter Deckert ergangenen Urteile finden Sie unter: (http://www.nationaljournal.org/gd6-d.htm)

Strafverfahren gegen Hans Münch

Dr. Hans Münch 1944

Dr. Hans Münch 1997

Dr. Hans Münch (links) anno 1944 und 1997 (rechts)

Wegen seines Interviews, das Dr. Hans Münch dem Spiegel gab (Nr. 40/1998, S. 90ff.), hat die Staatsanwaltschaft München ein Strafverfahren gegen Münch wegen Beihilfe zum Mord eingeleitet. Münch hatte von seinen angeblichen Menschenversuchen im Hygiene-Institut der Waffen-SS in Raisko bei Auschwitz geschwärmt und den "Gastod" der Juden in den Gaskammern als human bezeichnet und die Mär vom Leichenfett als Brennmaterial wiederholt. »Juden auszumerzen, das war eben der Beruf der SS damals«, so Münch locker. Der heute berüchtigte SS-Arzt Josef Mengele sei ihm der »sympathischste Lebensgenosse« gewesen. »Da kann ich nur das Beste sagen.« Inzwischen schirmt ihn seine Tochter vor der Presse ab. Offenbar kann Hans Münch im fortgeschrittenen Alter überhaupt nicht mehr zwischen Phantasie und Realität unterscheiden. (Vgl. VffG 3/97, S. 139-190. Das ganze Spiegel-Interview ist zu finden unter http://www.vho.org/VffG/1997/3/Spiegel.html.)

Ein neues Majdanek-Verfahren

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen einen 79 Jahre alten ehemaliges Angehörigen der Gestapo Anklage wegen angeblicher Beihilfe zum Mord an 17.000 im damaligen KL Majdanek einsitzenden Häftlinge erhoben. Er soll an der in der Zeugenliteratur so genannten "Aktion Erntefest" teilgenommen haben, bei der im November 1943 über 40.000 jüdischen Häftlinge erschossen worden sein sollen. (Man vgl. dazu auch die kritische Untersuchung dieses angeblichen Vorfalles im Buch von J. Graf & C. Mattogno: KL Majdanek, Castle Hill Publishers, S. 211ff.). Die Tatsache, daß der Angeklagte von den Sowjets 13 Jahre im GULag festgehalten worden war, wird ihm nicht angerechnet. (StZ, FAZ, 27.10.98)

Ein zweites Mal »Zweimal Dachau«

Die Szene erinnert an die Kommunistenverfolgung der 50er Jahre: Ein kräftiges Klingeln reißt am 26.11.98 am einen Ende Deutschlands (Andreas Röhler, Berlin) Vater, Mutter und Kind und am anderen Ende Deutschlands (Ingrid Weckert, München) eine alte Frau um 6 Uhr morgens aus dem Schlaf und alle wissen: die Polizei ist da. War das KPD-Verbot unter Umständen politisch - wenn auch nicht rechtlich - noch durch die Stärke der Sowjetunion und deren Unterstützung legitimiert, so fragt man sich, was heute der Grund für den massiven Einsatz Bewaffneter zu so früher Morgenstunde sein kann. Der Berliner Staatsanwalt Feuerberg und der Richter Ebsen nehmen wieder einmal Anstoß an einem Stück Literatur, an dem sie sich bereits in einem parallelen Verfahren gegen die gleichen Angeklagten wundreiben:

»Die Beschuldigten stehen im Verdacht, an der Veröffentlichung eines Artikels mit dem Titel "Zweimal Dachau" in der Druckschrift "Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung", 2. Jahrgang, Heft März 1998 [...] beteiligt zu sein. [...] Der vorbezeichnete Artikel begründet den dringenden Verdacht der Volksverhetzung gem. § 130 i.V.m. Abs. 4 StGB, da dort die Existenz einer Gaskammer im KZ Dachau bestritten und die historisch überlieferte Massenvernichtung verharmlost wird.« (353 Gs 3173/98)

Die Autorin Ingrid Weckert hat in diesem Beitrag, der zuvor schon in Ausgabe 2/97 der im Verlag der Freunde erscheinenden Zeitschrift Sleipnir veröffentlicht worden war (vgl. VffG 1/98, S. 22), die Tagebücher zweier KZ-Insassen verglichen und die in der Tat beunruhigende Entdeckung gemacht, daß die Zustände dort vor 1945 in einem vergleichsweise günstigen Licht geschildert werden - im Gegensatz zum KZ der Amerikaner in den Jahren danach. Darüber sollte gestritten werden dürfen. Frau Weckert spricht mit einer einzelnen Stimme, ihrer eigenen. Auf der anderen Seite existieren in der Bundesrepublik eine Vielzahl von Institutionen, die Frau Weckert korrigieren könnten und sollten, wenn sie denn wollten. Die Sleipnir-Redaktion, das macht eine nun schon ansehnliche Reihe von Ausgaben deutlich, hat kritischen Stimmen stets ein Forum gegeben. Das hat die Staatsanwaltschaft freilich nicht daran gehindert, bereits im letzten Jahr gegen den verantwortlichen Herausgeber Andreas Röhler und die Autorin Ingrid Weckert ein Strafverfahren einzuleiten, das sich zur Zeit in der Berufungsverhandlung befindet. Der Wiederabdruck dieses von deutschen »Staatsschutz« verbotenen Artikels in VffG wurde nun erneut zum Anlaß genommen, ein Strafverfahren gegen Andreas Röhler und Frau Weckert einzuleiten.

Richter Ebsen hätte, bevor er den Beschluß zur Durchsuchung der Wohn- und Geschäftsräume der Sleipnir-Mitarbeiter unterzeichnete, Absatz V des von ihm angeführten § 130 StGB (Volksverhetzung) beachten sollen, mit seinem Verweis auf § 86 Absatz III, der klarstellt, daß der § 130 zur Gänze auf die Geschichtsschreibung keine Anwendung findet.

Man wird gewiß auch den Gesetzgeber fragen dürfen, worauf, wenn nicht auf Geschichtliches, die indizierte sträfliche Verharmlosung von zur Zeit des Nationalsozialismus begangenen Taten zu beziehen sei. Die jetzige Fassung des § 130 öffnet dem Mißbrauch Tür und Tor, stiftet geradezu zum Mißbrauch an. Denn Beurteilungen historischer Ereignisse sind ein weites Feld und vielfältiger Interpretation zugänglich. Dieser Paragraph ist, indem er eine bestimmte wertende Beurteilung amtlich festschreibt und abweichende Äußerungen mit Strafe bedroht, menschenunwürdig und somit menschenrechtswidrig. (Siehe dazu auch den Aufsatz von RA Dr. Eiseneckers in Sleipnir 5/98). Wer sich statt auf den öffentlichen Dialog auf die Inhaftierung kritischer Publizisten und wiederholte Hausdurchsuchungen stützt, ist ein Feind der Demokratie. Die Freiheit der Presse wie auch der Geschichtsschreibung ist für eine freiheitlich demokratische Grundordnung unverzichtbar.

Wer Bücher jagt, jagt auch Menschen - Droht die Große Diktatur?

STELLUNGNAHME DER REDAKTION

Vor Wiederabdruck das inkriminierten Beitrages von Ingrid Weckert haben wir bewußt darauf verzichtet, den Herausgeber oder die Autorin um Erlaubnis zu fragen, da wir wußten, daß bereits eine solche Kommunikation - mit welchem Ausgang auch immer - von den deutschen Behörden als Beihilfe ausgelegt würde, was für Frau Weckert und/oder Herrn Röhler folglich zu strafrechtlichen Konsequenzen hätte führen können. Daher entbehren die erneut eingeleiteten Strafverfahren jeder gesetzlichen Grundlage.

Internet-Zugang für Verlag der Freunde gesperrt

Die oben leicht gekürzte und umformulierte Pressemitteilung sandte der Verlag der Freunde VdF Anfang Dezember 1998 an über 500 deutsche Massenmedien von seinem E-mail-Konto bei Callisto Germanynet GmbH aus. Daraufhin erhielt der VdF von Robert Hanke von Callisto Germanynet GmbH am 15.12.1998 folgende Nachricht:

»Da Sie in der 47. und 48 KW [Kalenderwoche] ueber 500 rechtsextreme Spam-Mails, vornehmlich an Zeitungsredaktionen losgelassen haben, haben wir Ihre Schreibberechtigung widerrufen.«

Andreas Röhler vom VdF antwortete am gleichen Tage:

»Wie Ihnen heute bereits telefonisch erläutert, ist die von Ihnen gegebene Begründung in einer Vielzahl von Punkten nicht zutreffend, bzw. überprüfungsbedürftig. Ich bitte Sie, mir eventuelle Beschwerden, die Sie Ihren Angaben nach erreicht haben, zu übermitteln, so daß wir uns selbst und auch in unserem eigenen Interesse mit den Beschwerdeführern in Verbindung setzen können und eventuelle Mißverständnisse klären. Unabhängig davon werde ich zukünftig den Anschluß zur Versendung von Post in größerem Umfang nicht mehr verwenden und hoffe, damit auch den telefonisch erwähnten neuen Nutzungsbedingungen Rechnung zu tragen. Entsprechend bitte ich, mir die Schreiberlaubnis baldmöglichst wieder zu erteilen.«

Anstelle über die behaupteten Beschwerden zu informieren, wurde am folgenden Tag die Internetausgabe und dazu der Postzugang des VdF gesperrt, so daß der VdF nicht einmal die ihm zugesandte Post empfangen kann. Ein nicht zu rechtfertigendes Vorgehen. Tatsächlich handelt es sich bei der beanstandeten Pressemitteilung »Wer Bücher jagt, jagt auch Menschen - Droht die Große Diktatur?« - um einen Versuch, die Pressefreiheit und damit demokratische Strukturen gegen anhaltende Übergriffe der Berliner politischen Polizei und Justiz zu verteidigen: weder ein rechtes, noch ein rechtsextremes Thema. Die originale Pressemitteilung ist abrufbar unter http://www.geocities.com/Athens/Agora/9291/index.html. Der VdF ist (hoffentlich dauerhaft) unter [email protected] erreichbar.

Manfred Roeder wegen Bekenntnisunwillen bestraft

Weil er die These vertritt, die heutigen Deutschen gehe es nur historisch etwas an, was mit den Juden im Krieg passiert sei, daß er sich über das Thema Holocaust nicht mehr streite, da er nicht dabei war und daher nicht wisse, was passiert sei, und weil er erst dann wieder diskutieren wolle, wenn es in Deutschland wieder Meinungsfreiheit gebe, wurde Manfred Roeder wegen »Volksverhetzung« zu einer Geldstrafe von DM 4.000 verurteilt. (phi, 19.11.98, S. 313)

Erhard Kemper erneut verurteilt

Gasfrontkämpfer Erhard Kemper

Erhard Kemper (Münster-Ruschheide) wurde von der Vorsitzenden Richterin Herrmann vom Amtsgericht Münster am 4.9.98 wegen der Abfassung dreier Briefe, in denen er den Holocaust bestritt, zu weiteren 10 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt (Az. 32 Ds 46 Js 543/96). Kemper war von der jüdischen Kultusgemeinde angezeigt worden. Der von Kemper verlangte Sachverständige Dipl.-Ing. Wolfgang Fröhlich wurde vom Gericht abgelehnt. Oberstaatsanwalt Schrader meinte, bei Fröhlich handele es sich um einen »Mann wie Kemper, der nicht an die Gaskammern glauben will«. Kemper wird Berufung einlegen. Seine Verfassungsbeschwerde in einem anderen Strafverfahren wegen eines ähnlichen Deliktes ist von Karlsruhe inzwischen angenommen worden (vgl. VffG 1/98, S. 81). Die Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof in einem noch älteren Strafverfahren in ähnlicher Sache wurde allerdings verworfen (42024/98). Zwischenzeitlich hatte E. Kemper in dieser Sache einen Strafantrittsbescheid erhalten, den er jedoch mit seinem Untertauchen beantwortete. Er lebt nun im sicheren Exil frei nach dem Motto:

»Wer nicht an der Gasfront kämpft, kämpft nicht!«

Der Schlesier im Visier

Offenbar sind nun auch die nonkonformen Vertriebenen dem Staatsschutz ein Dorn im Auge: Drei von Dr. Heinz Splittgerber verfaßte im Verlag Der Schlesier erschienene zeitgeschichtlich kritische Broschüren wurden Anfang Herbst 1998 von der Staatsanwalt beschlagnahmt (vgl. VffG 4/98, S. 307f.). Parallele Hausdurchsuchungen fanden offenbar auch bei einigen der Bezieher der Broschüre statt, wie z.B. Prof. Schröcke, der sich zuletzt durch den Appell der 100 einen guten Namen gemacht hat.

Zensur-Teschner weiter aktiv

Die Tübinger Zensurstaatsanwältin Teschner hat gegen Axel Heinzmann (Hülsen, 53) ein Strafverfahren eingeleitet, weil dieser in einem Flugblatt die verfassungswidrigen Zustände in der »BRDDR« kritisiert und mit den Zuständen in Orwells 1984 verglichen hatte. Dies erfülle, so Frau Teschner, den Straftatbestand der Beschimpfung und böswilligen Verächtlichmachung der verfassungsmäßigen Ordnung sowie der »Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole«. Heinzmann weiß, wovon er schreibt: er war in den 70er Jahren als DDR-Häftling freigekauft worden.

Die Auschwitz-Lüge im Bild indiziert

Auf Antrag des Bundesministeriums für Familie etc. wurde die Anfang 1998 von VHO herausgegebene Broschüre Die Auschwitz-Lüge im Bild indiziert (BPjS, Pr. 488/98 I/Schm).

Wiesenthal Center fordert Kollektivschuld für Deutsche

Das Kassler Bundessozialgericht hat jüngst entschieden, daß einem ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS die Zahlung einer Pension nicht deshalb verweigert werden könne, nur weil er Mitglied dieser Organisation gewesen sei. Dies stieß beim Simon-Wiesenthal-Zentrum auf Kritik. Efraim Zuroff, Direktor des SWC Israel, meinte:

»Wir hatten es so verstanden, daß jede Person, die in der SS oder in anderen Einheiten gedient hat, die Verbrechen gegen Zivilisten begangen haben, in diese Kategorie fallen.« (AP, 22.12.1998)

In diese SWC-Kategorie fallen wohl alle bewaffnete Einheiten aller Kriege.

Fristverlängerung für Deserteure

Die Bundesregierung hat die Frist zur Beantragung von Entschädigungen für Deserteure des Zweiten Weltkrieges um ein weiteres Jahr verlängert. Seit Inkafttretung des Gesetzes im Mai 1997 haben 2.124 Personen die Auszahlung der einmaligen Entschädigungssumme von ca. DM 7.500 beantragt. Karl Diller vom Bundesfinanzministerium meinte:

»Personen, die sich weigerten, an einem illegalen Angriffskrieg teilzunehmen und deshalb fälschlicherweise als Verräter verurteilt wurden, darf unter keinen Umständen eine Entschädigung durch eine kurze Frist vorenthalten werden.«

(AP, 18.12.1998) Abgesehen von der Fragwürdigkeit des Begriffes »Angriffskrieg« wird übersehen, daß etwa 99% aller Deserteure nicht aus Gewissensgründen Fahnenflucht begingen, sondern aus Charakterschwäche (vgl. Lothar Groppe; Franz W. Seidler; Alfred M. de Zayas, in: Joachim F. Weber (Hg.), Armee im Kreuzfeuer, Universitas, München 1997).

Herausgeber des Volkstreuen muß ins Gefängnis

Wegen eines kritischen Artikels über den angeblichen Massenmord von Babi Yar muß der 77jährige Friedrich Rebhandl, der bereits 1995 in ähnlicher Sache eine Haftstrafe von einem halben Jahr abbüßte, für anderthalb Jahre wegen »Wiederbetätigung« ins Gefängnis. Rebhandl, ehemaliger Waffen-SS-Angehöriger, ist Herausgeber der in Schalchen/Oberösterreich erscheinenden Zeitschrift Der Volkstreue, in der der Artikel erschien. Der Historiker Prof. Gerhard Jagschitz ließ sich erneut von der Justiz als Gutachter mißbrauchen, um die gängigen Klischees in Sachen Babi Yar unter Mißachtung neuerer Forschungsergebnisse zu bestätigen. VffG wird über dieses Gutachten getrennt berichten. (vgl. Braunauer Rundschau, 8.10.98)

Wolfgang Fröhlich vor dem Psychiater

Nach Emil Lachout (VffG 3/97, S. 219) und Andreas Röhler (VffG 1/98 S. 35f.) ist der österreichische Dipl.-Ing. Wolfgang Fröhlich der dritte Revisionist, der von der Strafjustiz zur Untersuchung seines Geisteszustandes zwangsweise psychiatrisch untersucht wurde. Allerdings wurde bei keinem der zwei bisher stattgefundenen Untersuchungen eine Abnormalität Fröhlichs gefunden.

Strafverfahren wegen Antifa-Handbuch

Obwohl das im Verlag Neue Ordnung erschienene Antifa-Handbuch (vgl. VffG 2/97, S. 119) nach Ermittlungen von der durch ihre Maßnahmen gegen den Grabert-Verlag bekannt gewordenen Tübinger Zensurstaatsanwältin Teschner als strafrechtlich unbedenklich freigegeben wurde (Az. 15 Js 4824/96), wird nun in Österreich von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt gegen Robert Dürr, der das Buch über seinen Vertrieb verbreitete, wegen »Nationalsozialistischer Wiederbetätigung« ermittelt. Um Aburteilung des Dissidenten Dürr sicherzustellen, hat die Staatsanwaltschaft inzwischen das Verfahren um weitere Straftatbestände erweitert (Werbung für das Buch, einen Zeitschriftenartikel) sowie am 19.8.98 zur Behinderung der Verteidigung eine Hausdurchsuchung beim Beschuldigten in Nickelsdorf mit umfangreichen Beschlagnahmungen durchgeführt (Az. 6 Ur104/98).

Jürgen Graf erhielt Berufsverbot

Nach seiner Verurteilung wegen der Veröffentlichung diverser revisionistischer Bücher (vgl. VffG 3/98, S. 242) wurde Jürgen Graf Anfang August während seines Aufenthalts in Australien bei der dortigen revisionistischen Konferenz von seinem Arbeitgeber vor die Türe gesetzt. Wenig später erhielt Graf dann den Bescheid des Erziehungsdepartements der Stadt Basel, daß er als Sprachlehrer ein formelles Berufsverbot auferlegt bekommen hat, da Graf angeblich der notwendige »Geist der Toleranz« fehle. Offenbar befürchtet man seine überzeugende Persönlichkeit.

Drei Monate Gefängnis für Vincent Reynouard

Vincent Reynouard, Autor des Buches Le massacre d'Oradour und Herausgeber der Serie A.N.E.C., wurde wegen der Verbreitung der französischen Fassung des Rudolf Gutachtens am 10.11.98 in Saint Nazaire (Bretagne) zu drei Monaten Gefängnis ohne Bewährung und zur Zahlung einer Geldstrafe von 10.000 FF (etwa DM 3.000) verurteilt. Der Vater von drei Kindern hatte im Frühjahr 1997 wegen seines revisionistischen Engagements seine Stellung als Lehrer eingebüßt (vgl. VffG 2/97, S. 126). Die Vorsitzende Richterin entzog Reynouard, der sich aus Finanzmangel selbst verteidigte, nach 40 Minuten das Wort, weil seine Ausführungen angeblich »lächerlich« gewesen seien. Der jüdische Staatsanwalt Bloch bedankte sich dafür, da der Holocaust an den sechs Millionen nicht in Zweifel gezogen werden dürfe. Die große Anzahl an Zuhörern verhielt sich feindselig. Das offenbar schon vorgefertigte Urteil wurde umgehend nach der Anhörung beider Seiten verkündet.

Strafverschärfung für Roger Garaudy

In seinem Berufungsverfahren wegen des von ihm verfaßten revisionistischen Buches Les mythes fondateurs de la politique israëlienne wurde Roger Garaudy (85) am 16.12.1998 wegen Beleidigung, Infragestellung des Holocaust und Schüren von Rassenhaß zu einer Geldstrafe von 160.000 FF (ca. DM 40.000) und einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten auf Bewährung verurteilt. In ersten Instanz (Februar 1998) war er noch ohne Freiheitsstrafe davongekommen. (Reuters, 16.12.1998; vgl. VffG 2/98, S. 163)

Frankreich von Straßburg verurteilt

Frankreich wurde am 23.9.98 wegen unzulässiger Einschränkung der Meinungsfreiheit in zeitgeschichtlichen Fragen vom Europäischen Gerichtshof (Straßburg) verurteilt. Frankreich muß nun den Erben von Jacques Isorni und François Lehideux, die im Jahr 1995 bzw. 1998 starben, 100.000 FF Wiedergutmachung zahlen (DM 30.000). Isorni, Petains Verteidiger nach der "Befreiung", und Lehideux, der Staatssekretär für Industrielle Produktion der Vichy-Regierung, hatten Frankreich verklagt, nachdem sie vom Pariser Appellationsgericht am 26.1.1990 wegen der Veröffentlichung einer Gedenkanzeige an Marschall Petain (Le Monde 13.7.1984) u.a. wegen »Rechtfertigung der Kollaborationsverbrechen« verurteilt worden waren. Laut dem Straßburger Urteil sei es eine Verletzung der Meinungsfreiheit, da es unangemessen sei, 40 Jahre nach dem Geschehen derart massiv vorzugehen. Diskussionen über den Holocaust nahm das Straßburger Gericht von dieser Regelung aber ausdrücklich aus.

Spanien: Fünf Jahre Gefängnis für Revisionist

Am 17.11.1998 wurde der spanische Revisionist und politische Aktivist Pedro Varela wegen der Verbreitung revisionistischen und antisemitischen Schrifttums durch seinen Verlag zu fünf Jahren Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, davon zwei Jahre wegen »Leugnung des Holocaust« und drei Jahre wegen »Propagierung von Haß und Gewalt«. Tatsächlich hat Pedro Varela niemals eine Gewalttat begangen noch dazu aufgefordert, vielmehr hat er mehrere gegen ihn gerichtete Mordanschläge überlebt, und sein Buchladen wurde in Brand gesteckt. 20.972 Bücher, 342 Videobänder und 35 Tonbänder und vieles andere mehr waren bereits 1996 beschlagnahmt worden. (vgl. VffG 1/97, S. 51; 4/97, S. 300; http://www.nationaljournal.org/pcase1-e.htm)

Italien bleibt standhaft

»Das Verteilen antijüdischer Flugblätter ist keine Straftat«, verkündete das venezianische Blatt Il Messagero Veneto am 19.11.1998. Anlaß ist das Urteil des Gerichts in Pordenone, daß den 60-jährigen Italiener De Meo freisprach, der im Februar 1998 während der letzten sich zuspitzenden Golfkrise auf der Nato-Luftwaffenbasis Aviano (nahe Pordenone), von der die Kampfbomber schon einmal gen Irak gestartet waren, Flugblätter verteilt hatte. Er schrieb darin unter Angabe seiner vollen Anschrift:

»Befreit Amerika von der zionistischen Besetzung! USA,, bitte wach auf und befreie dich vom Fluch des Stockholm-Syndroms! Laß Euch nicht länger von den Juden benutzen! Nicht der Irak oder Palästina stehen hier für die Staaten oder die Welt zur Debatte! Das wirkliche Thema ist die Eroberung der Welt durch die Juden!«

In der Bundesrepublik Deutschland gäbe es für derartigeWorte wohl mindestens ein Jahr Gefängnis ohne Bewährung.

Australien: Wahrheit ist keine Verteidigung

Wie zuvor im kanadischen Anhörungsverfahren der Menschenrechtkommission gegen Ernst Zündel (vgl. VffG 3/98, S. 246), so stellt sich offenbar auch die australische Menschenrechtskommission auf den Standpunkt, es komme bei den Verhandlungen gegen die Revisionisten nicht darauf an, ob deren Argumente eventuell wahr sein könnten. Allein ihre möglicherweise verhetzende Wirkung sei ausschlaggebend, so jedenfalls das Kommissionsmitglied Cavanough während der Anhörung von Mrs. Olga Scully vom Adelaide Institute. Das gleiche hörte der Vorsitzende des Adelaide Institute, Fredrick Toben, am 2.11.98 zu Beginn seiner Anhörung in Sydney, woraufhin er sofort die Verhandlung mit den Worten verließ:

»Wenn die Wahrheit keine Verteidigung ist, muß die Lüge obsiegen, weswegen das Verfahren als unmoralisch angesehen werden muß.«

Schauprozeß gegen Hitler

»Roma aus vier Ländern Osteuropas wollen einen symbolischen Prozeß gegen Adolf Hitler abhalten. Der Prozeß soll vor einem traditionellen Roma-Gericht im Februar in Sbiu stattfinden. Die Roma werfen Hitler Mord und Vertreibung von Angehörigen ihrer Volksgruppen vor. Der Angeklagte soll durch eine menschengroße Puppe dargestellt werden.« (taz, 12.11.1998, S. 10). Der Wahnsinn kennt keine Grenzen.

Bundestag bewältigt 500.000 Zigeuner

Am 18.12.1998 gedachte der Bundestag der Zigeuner unter den Opfern des "Holocaust". Am 16.12.1942 hatte Heinrich Himmler die Einweisung der deutschen Roma und Sinti in das KL Auschwitz-Birkenau angeordnet. Anläßlich dieses Termins wurde vom Bundestag und den Medien die Legende von den 250.000 bis 500.000 ermordeten Zigeunern erneut aufgekocht, was 25-50% aller damals lebenden Zigeuner entsprochen hätte. Von diesen Opfern seien aber "nur"21.000 in Auschwitz umgekommen. (AP, 18.12.1998) Der Rest hat sich wohl in Luft aufgelöst.

Heino wird bewältigt

Eine vor einigen Jahren produzierte Musikkassette des bekannten Sängers Heino (60) wurde jüngst Opfer der deutschen Vergangenheitsbewältigung. Weil einige der von Heino gesungenen Lieder auf der Kassette des Titels »Als wir marschierten Seit' an Seit'« auch während der Zeit des Dritten Reiches gesungen wurden, hat das Kölner Musikunternehmen EMI verkündet, ab sofort deren Produktion zu stoppen. Anlaß dazu war die Tatsache, daß die Kassette in der Frey-Presse zum Kauf angeboten wurde. Auf dieser Kassette singt Heino ebenfalls das Deutschlandlied in allen drei Strophen. AP behauptet in seiner Pressemeldung fälschlich, diese Hymne sei nach Kriegsende verboten worden. (AP, 15.12.1998)

Nazis überall! Der Beweis: kurze Haare und Totenköpfe

Weil sich ein Zeitsoldat seine Haare zu kurze geschnitten hatte, wurde ihm kurzerhand von der Polizei wegen Verdacht einer rechtsextremistischen Gesinnung verboten, an einem Schützenfest teilzunehmen. Daraufhin warnte des Bundeswehrblatt Die Bundeswehr in ihrer Nummer 10/98 die Soldaten, daß sie bei zu kurzem Haarschnitt damit rechnen müßten, als Rechtsextremisten ausgegrenzt zu werden.

Die Hamburger Zeitschrift Yacht hat in der Ausgabe 20/98 alle Freizeitskipper dazu aufgerufen, auch aus Spaß keine Totenkopfflaggen zu hissen, da dieses Symbol auch von der Waffen-SS getragen worden sei.

Brasilien sucht Nazi-Schatz

Angesteckt von der weltweiten "Nazi"-Schatzsuche hat sich nun auch Brasilien auf die Suche nach ins Land gebrachtes "NS-Kunstraubgut" gemacht, darunter angeblich auch den "Picasso" des Titels »Pierrot au Masque«. Ob wohl auch die Deutschen ihr geraubtes Gut irgendwann einmal mit soviel internationaler Unterstützung zurückerstattet bekommen? (Reuters, 22.12.1998)

Der Teufel steckt im Detail

Robert Faurissons Argumente zur Stützung der Behauptung, die "Gaskammern" seien nur ein Detail des Zweiten Weltkriegs (vgl. VffG 2/98, S. 131), sind offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen. Sie wurden in leicht abgewandelter Form vom Focus-Redakteur Michael Klonovsky in einem Interview mit Manfred Wick, Staatsanwalt in München, aufgegriffen. Wick führt die Ermittlungen gegen den Parteivorsitzenden der französischen Rechtspartei Front National, Jean-Marie Le Pen, dem wegen derselben Behauptung »Volksverhetzung« vorgeworfen wird (vgl. VffG 1/98, S. 80). Le Pen war zuvor vom Europaparlament die Immunität aberkannt worden. Wick mußte angesichts der Faursson'schen Argumente seine totale Inkompetenz eingestehen. (Focus, Nr. 4/1998, S. 88)

»Israels rassenselektive Bombe gegen Araber

Nach Angaben des israelischen Militärs und westlicher Geheimdienste entwickelt Israel zur Zeit eine biologische Waffe, die ausschließlich auf Araber, nicht aber auf Juden einwirkt. Diese ethnisch selektive Waffe wird als Israels Antwort auf die Drohungen des Iraks mit chemischen und biologischen Angriffen gewertet. [...] Bei der Entwicklung dieser "Ethno-Bombe" versuchen israelische Wissenschaftler, die medizinischen Fortschritte bei der Identifizierung bestimmter Gene auszunutzen, die einige Arabern besitzen, um dann genetisch veränderte Bakterien oder Viren herzustellen. Dabei soll die Fähigkeit von Viren und einigen Bakterien genutzt werden, die DNA ihrer lebenden Wirtszellen zu verändern. Die Wissenschaftler versuchen nun tödliche Mikroorganismen herzustellen, die nur jene angreifen, die diese bestimmten Gene besitzen. [...] Ein Wissenschaftler sagte, diese Aufgabe sei enorm kompliziert, da sowohl die Araber als auch die Juden semitischen Ursprungs seien. Er fügte aber hinzu: "Sie habe aber erfolgreich einige besondere Charakteristiken im genetischen Profil bestimmter arabischen Gruppen festgestellt, insbesondere bei den Irakern." Die Krankheit könnte verbreitet werden, indem man die Organismen in der Luft versprüht oder dem Trinkwasser zufügt. Dr. Daan Goosen, Chef der südafrikanischen Fabrik für Chemische und Biologische Kriegführung, führte aus, seine Mannschaft sei in den 1980ern angewiesen worden, eine "Pigmentierungswaffe" zu entwickeln, um lediglich Schwarze zu treffen. Er sagte, seine Mannschaft habe die Verbreitung der Krankheit in Bier, Mais oder gar in Impfstoffen diskutiert, aber man habe es nicht geschafft, eine solche Krankheit zu entwickeln. [...] Die Behauptungen über die "Ethno-Bombe" hat durch die Zeitschrift Foreign Report an Glaubhaftigkeit gewonnen, eine Veröffentlichung, die sich Sicherheits- und Verteidigungsfragen intensiv widmet. Darin werden ungenannte südafrikanische Quellen zitiert, wonach israelische Wissenschaftler einige der südafrikanischen Forschungsergebnisse verwandt hätten, um ein "ethnisches Geschoß" gegen die Araber zu entwickeln. Darin wird weiter ausgeführt, die Israelis hätten durch die Erforschung von "Juden arabischer, speziell irakischer Herkunft" spezielle Eigenschaften der arabischen Gene entdeckt. [...] Die British Medical Association zeigt sich wegen des tödlichen Potentials dieser genetischen biologischen Waffen derart besorgt, daß sie Untersuchungen diesbezüglich in Gang gesetzt hat, deren Ergebnisse im Januar verkündet werden sollen. Dr. Vivienne Nathanson, der die Untersuchungen leitet, sagte: "Mit einer auf die Ethnie zielenden Waffe könnte man sogar bestimmte Gruppen innerhalb einer Bevölkerung treffen. Die Geschichte der Kriege, bei denen ethnische Faktoren häufig eine Rolle spielten, zeigt, wie gefährlich das sein könnte."« (The Sunday Times (London) 15.11.1998)

Inzwischen hat Israel dementiert, eine derartige Waffe zu entwickeln. »Das ist jene Art von Geschichten, die es nicht verdienen, dementiert zu werden«, meinte David Bar-Illan, einem Berater von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. (AP, 16.11.1998)

Deutsche Atom-U-Boote an Israel als Wiedergutmachung

Man erinnert sich: Zur Zeit des Golfkrieges wurde Deutschland vorgeworfen, seine Industrie habe den Irak mit chemischen und anderen unkonventionellen Waffen ausgerüstet. Diese Vorwürfe konnten nie erhärtet werden bzw. gingen offenbar nicht über das sonst international übliche Maß hinaus. Aber diese Greuelpropaganda zahlt sich für Israel dennoch aus: Als "Wiedergutmachung" finanziert der deutsche Steuerzahler, also Sie, verehrte Leserinnen und Leser, Israel zwei funkelnagelneue deutsche (!) Atom-U-Boote der Delfin-Klasse. (Washington Times, 1.7.98)

Kristallnacht-Bildfälschung aus »hehrer Absicht«

Groß: Die Fälschung; klein: Das Original von 1948

»[...] Seit jeher gilt das allgemein bekannte Foto der qualmenden Synagoge Oranienburger Straße als eindrucksvolles Symbolbild des damaligen Pogroms gegen die jüdische Bevölkerung in Deutschland. Daß das Foto kein authentisches Dokument ist, sondern eine Fälschung, das hat der Schriftsteller Heinz Knobloch bereits 1990 in seinem Buch "Der beherzte Reviervorsteher (Morgenbuch-Verlag) nachzuweisen versucht. [...] Dr. Hermann Simon, Leiter des Centrum Judaicum, hat das Rätsel jetzt endgültig aufgeklärt. [...]

Als Bildvorlage diente dabei offensichtlich eine Synagogenaufnahme von 1948, die ein Fotograf namens Heinscher vis-à-vis vom Haupttelegraphenamt geknipst hatte. [...] Der Historiker Kurt Wernicke [...] hatte 1952 als Student im Museum für deutsche Geschichte [...] den Ausstellungsmacher Peterpaul Weiß kennengelernt.

Weiß soll Wernicke bereits damals von "der Herstellung der brennenden Synagoge" erzählt haben. Als Urheber könnte Wernicke zufolge aber auch der Weiß-Adlatus Klaus Wittkugel, ein ausgewiesener Experte für Fotomontagen, in Frage kommen. Simon ist überzeugt: "Vermutlich wurde das Foto in zwar unstatthafter Weise, aber mit hehrer Absicht zum zehnjährigen Jahrestag des Novemberpogroms hergestellt und nachherein mit irreführendem Fotovermerk archiviert"« (Berliner Morgenpost, 10.10.1998, S. 9)

Fragen: Wieviele Bilder mögen sonst noch gefälscht sein? Wann ist eine Fälschung edel, wann verwerflich?

England plante 1945 totalen Krieg gegen UdSSR

Aus jüngst in britischen Archiven freigegebenen Dokumenten ergibt sich, daß der britische Generalstab im Auftrag Churchills am 22.5.1945 einen Plan für einen »totalen Krieg« gegen die Sowjetunion vorgelegt hat, genannt Operation Unthinkable. 47 britische und US-Divisionen sollten am 1. Juli 1945 mit umgehend wiederaufgestellten 10 deutschen Divisionen die Sowjetunion angreifen und den Bolschewismus besiegen. Der Plan wurde aber angesichts des gescheiterten deutschen Unternehmens Barbarossa, wegen der durch die US-Rüstungshilfen bewirkten militärischen Stärke der Sowjetunion und der allgemeinen Kriegsmüdigkeit in Europa aufgegeben. (The Sydney Morning Herald, 3.10.98)

VW zahlt DM 10.000 pro Zwangsarbeiter

Jedem während des Zweiten Weltkrieges beschäftigten Zwangsarbeiter zahlt das Volkswagenwerk eine einmalige Abfindung von DM 10.000. Es wird geschätzt, daß von den insgesamt etwa 7 Millionen im Dirtten Reich beschäftigten Zwangsarbeitern noch mindestens 500.000 leben (500.000 × DM 10.000 = DM 5 Mrd.) (AP, 23.12.1998)

Ford und General Motors sind fällig

Wegen ihrer Unterstützung des Dritten Reiches bis in den Krieg hinein sowie wegen der Verwicklung der Fordwerke in Köln und der zu General Motors gehörenden Opelwerke in Rüsselsheim verlangen jüdische Organisationen nun auch von diesen großen US-Unternehmen Wiedergutmachung. (Washington Post, 30.11.1998, S. A1). Ich laß mich auch beschneiden. Es lohnt sich...

Französische und US-Banken im Visier der Holo-Mafia

Sogenannte "Holocaust-Überlebende" haben am 23.12.1998 in Brooklyn gegen die US-Banken Chase Manhattan und J.P. Morgan & Co. sowie gegen sieben französische Banken Klage eingereicht, weil diese im besetzten Frankreich angeblich dem Dritten Reich bei der »systematischen Plünderung« von »ungezählten Millionen von Dollar« jüdischen Eigentums helfend zur Hand gegangen seien. Eine Woche zuvor hat sich die Barclays Bank außergerichtlich mit den Klägern geeinigt und eine Summe von 3.600.000 Dollar als Schutzgeld vor weiteren Erpressungen gezahlt. Sowohl Chase Manhatten als auch J.P. Morgan haben inzwischen erklärt, ebenfalls Schutzgelder zahlen zu wollen. (AP, 24.12.1998)

Jüdische Gruppe entscheidet über Deutsche Bank-Fusion

Der Versuch der Deutschen Bank, sich mit der US-Bank Bankers Trust Corp. zu vereinen, scheitert zur Zeit noch am Einspruch des World Jewish Congress. Zuerst möchte dieser sicher sein, daß die Deutsche Bank die von ihr geforderten Schutzgelder in Höhe von etwa DM 2 Mrd. als "Wiedergutmachung" für ihre Kollaboration mit dem Dritten Reich bezahlt. Ansonsten werde man, so Elan Steinberg vom WJC, der Stadt New York raten, die Fusionspläne anzufechten. (Reuters, 22.12.1998) Wie mächtig muß eine Organisation sein, damit sie die größten Großbanken vorführen kann?

Soll nun auch Bertelsmann Schutzgeld zahlen?

Weil die Bertelsmann AG im Dritten Reich nicht nur ideologiefreie Bücher verlegt hat, ist sie in das Fadenkreuz bestimmter Lobbyisten geraten. Bisher sind allerdings noch keine Forderung zur Zahlung von Schutzgeldern an jüdische Organisationen bekannt geworden. Bertelsmann ist nach Time Warner Inc. und der Walt Disney Co. der drittgrößte Verlag der Welt und zugleich der weltweit größte Verleger englischsprachiger Bücher (!). (Reuters, 16.12.1998)

Noch ein revisionistischer Durchbruch in Dänemark

Als die christlich-dänische Organisation Folkekirchens Nødhjælp (Volkskirchen-Nothilfe), unterstützt von annähernd allen Hochschulen Dänemarks, eine Broschüre über israelische Menschenrechtsverletzungen gegen die Palästinenser publizierte, riefen die jüdischen Organisationen in Dänemark sogleich wegen angeblichen »Antisemitismus« nach dem Staatsanwalt. Damit stießen sie im liberalen Dänemark aber auf taube Ohren. Statt dessen strahlte das erste dänische Fernsehprogramm am 16.11.98 (20:00) eine Sendung über die Meinungsfreiheit aus. Der in Dänemark angesehene Journalist Mogens Berendt brachte während dessen einen offenen Bericht über den dominanten Einfluß der Juden in Dänemark, der dem in den USA vergleichbar sei. Anschließend wurde die Frage behandelt, ob auch die Revisionisten Meinungsfreiheit genießen sollten. Aus diesem Anlaß durften einige von Dänemarks bekanntesten Revisionisten das Wort ergreifen und auch ihre Ansichten kurz skizzieren.

Revisionistische Internet-Internationale

Abe Foxman von ADL (USA) schrieb in The New York Times vom 31.10.98, die Revisionisten würden die Jugend genauso mit historischen Informationen beliefern wie die Exterminationisten. Laura Kan von ADL (Israel) macht sich Sorgen, weil die revisionistischen Websites (allen voran www.codoh.com) die Jugend zum Revisionismus führe, da sie genauso überzeugend ausschauten wie etwa die des Yad-Vashem-Zentrums. Tristan Mendes-France und Michaël Prazan schrieben in der französischen Wochenschrift Marianne am 26.10.98 entsetzt (S. 61):

»Die [Holoaust-]Leugner haben dreimal soviel Websites wie ihre Kritiker.«


Dies ist nur ein kleiner Auszug von Nachrichten; die ganze Fülle ist im Internet zu finden: http://www.vho.org/News. Zusammengestellt mit Unterstützung unseres "News Research Assistant" John Weir. Stand: 15.01.98.


Neuere Nachrichten | Ältere Nachrichten
Zurück zum VffG-Inhaltsverzeichnis
Zurück zum Nachrichten-Hauptmenü