Leserbriefe

zu: Hans Pedersen, Das Loch in der Tür (VffG 2/1997, S. 79-83)

Wanderer zwischen den Welten

Es gibt nicht Unmögliches, was nicht möglich ist. Umgekehrt: Was möglich ist, ist eigentlich unmöglich. Die Scheinwelt des Irreseins wird unversehens zur Realwelt. Das ist ein Paradies für Wanderer zwischen zwei Welten.

Treffend der Satz bei Neumaier (»Zwei Schauprozesse mit beschränkter Öffentlichkeit«, Staatsbriefe, 5/1992, S. 13ff.):

»Die psychische Belastung der Offiziellen in einem solchen Verfahren [gegen Revisionisten] darf nicht als gering veranschlagt werden. Es strapaziert sicher das Berufsethos enorm, die Beweise der Verteidigung nicht in Betracht ziehen zu dürfen. Das Gebot, nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen, dürfte für die bundesdeutsche Politik ein Personalproblem hervorrufen.«

Psychische Belastung? Neumaier schätzt das Wesen der Kanaille falsch ein. Die fühlt sich in der Kloake wohl und ist "psychisch belastet", wenn sie die Nähe einer gestankfreien Zone spürt. Sich immer wieder mit Kot zu besudeln, ist ihr eigentliches Ansinnen. In diesem Weinberg dienen ihr viele Knechte, die sie alle üppig bezahlen und die sie damit allesamt bei Laune halten.

Hans Wahls, Köln

 


Auf sich selbst anwenden

Der NS-Revisionismus ist eine Weltanschauung, die vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Die VffG befassen sich in ihrer zweiten Ausgabe auch mit dem »induzierten Irresein«. Die NS-Revisionisten entdecken diese »Gespensterkrankheit« allenthalben bei den Überlebenden des Holocaust, kommen jedoch – vorsorglich – nicht auf den viel näher liegenden Gedanken, diese Theorie ganz einfach mal auf sich und den Nationalsozialismus anzuwenden. Eine Menge liebgewordener Schuppen würden ihnen von den Augen fallen.

»kennzeichnend … ist eine gegenseitige Induktion, so daß kein Unterschied mehr zwischen Induktor und Induziertem besteht. […] Die Wirkungen können verheerend sein […] Das epidemiologische Risiko ist … wesentlich höher zu beurteilen […] eine ganze Bevölkerung kann befallen werden. […] Solange ein emotionaler Kontakt zum Erreger besteht, ist die Erkrankung unheilbar. […]«

Mit dem Tode der Erreger, dem historischen Ende des Nationalsozialismus, war denn auch die Bevölkerung von dieser Epidemie flugs geheilt, so daß – entgegen ns-revisionistischer Prop-Annahme – die ursprünglich ja beabsichtigte "Umerziehung" der Deutschen gar nicht mehr nötig war – ein paar Induktoren/Induzierte der zweiten und dritten Führungsgarnitur einmal außer acht gelassen. Wir erleben es jüngst wieder mit den ehemaligen DDR-Bonzen, die auch nichts aus der Geschichte gelernt haben.

Horst Lummert, Berlin

ANMERKUNG DER REDAKTION:

Der Begriff »Gespensterkrankheit« wurde in Heft 2/1997 von Otto Humm im Zusammenhang mit Typhus und Fleckfieber benutzt. Die Umerziehung der Deutschen mag zwar nicht nötig gewesen sein, setzt sich aber bis heute fort.

Es ist sicher richtig, daß jeder, der einem ideologisch geschlossenen Weltbild anhängt, Gefahr läuft, ähnliche Symptome auszubilden, wie sie von Hans Pedersen beschrieben wurden. Allerdings blieb es dem Holokaustismus überlassen, alle Gesellschaften weltweit zu infizieren, womit jede Heilung erschwert wird.

 


zu: Germar Rudolf, Auschwitz-Kronzeuge Dr. Hans Münch im Gespräch (VffG 3/1997, S. 139-190)

Was ich jetzt über Vergasungen weiß

Das Interview mit Dr. Münch war wirklich aufschlußreich. Jetzt weiß ich: Vergasungen erfolgten so – oder auch anders:

Es wurde selektiert – und es wurde »gar nix« selektiert, außerdem wurde vor der Selektion selektiert; normal wurde selektiert, aber wenn's »kritisch wurde«, wurde der Transport »erst mal geteilt« – also auch selektiert!

Als Arztfrau fand ich die Beschreibung des ärztlichen Aufgabengebietes sehr aufschlußreich:

»Theoretisch wäre es gewesen, wie man selektiert«

– d.h. in der Praxis doch nicht? Gleich darauf:

»Die Ärzte mußten nur wegen der Selektionen da sein und ob die auch wirklich alle tot sind, was nie einer gemacht hat weil sie alle tot waren.«

Also: die Ärzte hatten NUR die Selektion zu Aufgabe – aber nur theoretisch –, ANDERERSEITS AUCH zur Feststellung des Todes – was aber wiederum nicht gemacht wurde. Mit dieser Beschreibung wird verständlich, warum der »zweite Mann« nicht doppelte Arbeit, sondern »praktisch überhaupt nicht viel zu tun« hatte, selbst wenn »der erste Mann« weg ist: schließlich sagt schon die Mathematik: zwei mal Null bleibt Null.

Beeindruckt bin ich auch von der Präzision, mit der die Tätigkeit eines Hygienikers beschrieben wird: Der kam, »wenn was war, für das man einen Hygieniker gebraucht hat.« Was konkret die Tätigkeit war, bekommen wir wie folgt erklärt: sie bestand nicht in der Konstatierung der Seuche (das tat der Arzt in der Baracke), auch nicht im Vertuschen (das taten auch »die in der Baracke«). Der Hygieniker war der eine, den man nicht gern sah, weil er »in ihrem Bereich herum tat«. Endlich ein konkretes Ergebnis: Der Hygieniker »tat herum«!

Zur Beaufsichtigung der Vergasungen sagt er:

»war nun wirklich nicht die Aufgabe.« (S. 154)

»Ich mußte feststellen, ob die tot waren […] das hat keiner gemacht von den Ärzten«.

Eine erstaunliche Beschreibung von jemandem, der behauptet, selbst Arzt zu sein. Wenn er Arzt war, dann hat doch ein Arzt die Vergasungen beaufsichtigt. Wenn er kein Arzt war … ich frage besser nicht!

Noch einmal wird Münch konkret:

»Wir haben Desinfektoren ausgebildet […] aber das ging nicht in meinen Bereich […] da gab es drei Schulen […]«

Also auch hier war die Tätigkeit nur rein theoretisch.

Ganz besonders nahm mein Wissen über Gaskammern zu:

Wie viele Opfer sie faßte?

»Da gab’s keine Norm, gell.«

Heißt das, daß sie dehnbar oder gar aufblasbar war?

Die zu Vergasenden bekamen jeder Handtuch und Seife – oder eben nicht (S. 169).

Die Krematorien haben gerochen – oder auch nicht (S. 178).

Das Giftgas kam durch einen Schacht (S. 163), den Dr. Münch gesehen hat, obwohl er auf die Frage, wie viele es waren, antwortet, daß er es nicht weiß, denn »die waren getarnt«. Natürlich waren auch die Gebäude getarnt.

Womöglich waren auch die zu Vergasenden getarnt – für die mit Handtuch durchaus eine reale Möglichkeit?

Licht war an – oder auch nicht. Erstaunlich. Ich hätte mir wirklich nicht mehr Möglichkeiten ausdenken können.

Fazit: So – oder anders – erfolgten Vergasungen. Ob auch die Vergasungen nur »theoretisch« waren, wage ich im freiesten Staat deutscher Geschichte mit einem §130 StGB nicht zu fragen.

Thora Pedersen, Kruså

 


Warum nur diese Lügen?

Soeben las ich VffG September 97 und war wieder sehr beeindruckt und auch nachdenklich. Ob des "Ringens" zwischen Revisionismus und Establishment bekomme ich so manche Nacht keine Ruh. Doch ich bat Sie seinerzeit ausdrücklich, mich zu informieren. Daß so etwas in diesem Maße dabei herauskam, hätte ich mir nicht träumen lassen. Es ist erschütternd, und die Nerven von diesen Revisionisten kann man nur bewundern, nicht zu vergessen ihren Mut.

Als ich vor einiger Zeit diesen Monitor-Zeugen K. aufsuchte, um etwas zu erfahren, zu lernen, machte ich die Feststellung: wenn du dir diesen Mann richtig vorknöpfst, trifft ihn der Schlag, denn bei den wenigen Zwischenfragen regte er sich enorm auf und lief rot an. So ungefähr wird es womöglich auch Ihnen beim Interview mit diesem SS-Mann Hans Münch ergangen sein.

Was die Zeugen betrifft, ob Höttl, Münch oder Frau Schindler, warum nur lügen diese Leute alle so, warum sagen sie nicht genau, was sie erlebt und was sie nur gehört haben? Ist es der jüdische Druck, das Geldverdienen oder beides? Sind sich diese Leute nicht im Klaren, was sie mit ihren Aussagen anstellen?

Wilhelm Böke, München

ANMERKUNG DER REDAKTION:

Es darf bezweifelt werden, daß alle diese Zeugen lügen. Zumindest Hans Münch, der während des ganzen Interviews gefaßt, ja freundlich blieb, darf man Aufrichtigkeit unterstellen. Es wird noch zu berichten sein, wie es dennoch zu einer massiven Deformation des Gedächtnisses kommen kann.

 


Nicht aus eigenem Erleben

Ich will mich nicht über Dr. Münch erheben, denn keiner, der nicht in seiner Situation war, weiß, wie er gehandelt hätte. Man kann sich nur nicht vorstellen, daß man so wie er gehandelt hätte. Vor allem meine ich, war niemand gezwungen, noch Jahrzehnte später die Lügen anderer nachzuplappern. Eines dürfte sicher sein: der Mann erzählt nicht aus eigenem Erleben. Dafür sprechen einige seiner Behauptungen.

  1. Kein Ustuf. fuhr nach Berlin aus eigener Machtvollkommenheit. Entweder wurde er nach Berlin "befohlen" oder ersuchte "auf dem Dienstweg" um Vorsprache. Für den Zweck, den er angibt, hätte er nie eine Genehmigung bekommen.
  2. Münch hatte im Lager nichts zu suchen und konnte dem Standortarzt nicht ins Handwerk pfuschen. Er hätte einen Sonderausweis gebraucht, um ins Lager zu kommen (vgl. ZAM 502-1-186-193). In meinen Unterlagen gibt es viele Aktenvermerke über Gespräche mit Kammler über Hygieneprobleme, jedoch hat nie ein Vertreter des Instituts teilgenommen. Münch gibt sich nachträglich die Bedeutung, die er nie hatte. Das Institut erscheint nicht mal im "Verteiler", wie an zwei Beispielen belegbar ist. Bei der UKW-Anlage war das Institut nur durch einen Mann vom WVH vertreten (ZAM 502-1-337-18, vgl. ZAM 502-1-333-7).
  3. Der Aufgabenbereich des Institutes hatte mit dem Lager nur eines gemeinsam, und das war die Tätigkeit des Labors. Hier habe ich aus den Heften von Auschwitz, Nr. 13 (S. 168), die höchste mir bisher vorliegende Untersuchungsnummer 91.713 am 30. Sept. 1944 herausgefischt. In diesen Heften finden sich massig Hinweise auf das Labor und seine Tätigkeiten, wie z.B. Tausende Untersuchungen des Küchenpersonals etc. Ein Bekannter von mir (Arzt) hat sich gerade mit diesen Unterlagen befaßt. Er schrieb: »Umfang und Qualität sind so beeindruckend, daß im Anhang ein gesonderter Bericht hierüber erfolgen soll
  4. Münch gebraucht das Wort »selektieren«, das laut Prof. Jagschitz »in der Zeit« nicht gebraucht wurde.
  5. Desinfektion war eindeutig die Angelegenheit des Standortarztes. Für die Ausbildung gab es m.W. eine Schule.
  6. Das Foto auf S. 171 linke Hälfte ist eindeutig eine Fälschung. Eine Fensteröffnung sieht so über Augenhöhe nicht aus. Sie fällt in der Perspektive.

Michael Gärtner

 


zu: Samuel Crowell, Technik und Arbeitsweise deutscher Gasschutzbunker im Zweiten Weltkrieg (diese Ausgabe, Reaktion auf Publikation im Internet)

Crowell Argument der Luftschutztür

Samuel Crowell war so freundlich, mich umgehend anzurufen, als er vernahm, daß ich mich seinen Ansichten über die Luftschutztüren scheinbar nicht anschließe (sie dargestellt in Smith’s Report, September 1997, S. 1, 3-4). Wir führten ein langes Gespräch. Ich erklärte ihm, daß wir völlig einer Meinung seien, was seine Erläuterungen über die deutschen Luftschutzräume und deren Türen anbelangen, zumal das genau mit dem übereinstimmt, was ich bereits in den siebziger Jahren gefunden hatte und was Fritz Berg in den 80ern untersucht hatte. Das letzte Mal, daß ich diese Angelegenheit in einer englischen Publikation erwähnte, war, glaube ich, im Jahre 1991. Damals schrieb ich in einem Artikel über J.-C. Pressac:

»Eine gasdichte Türe wird auch Gastüre genannt [englisch: »gas-proof or gas-tight door«]. Diese Art von Türen können in Entlausungskammern oder auch in Luftschleusen verwendet werden (z.B. in Luftschleusen von Ofenräumen oder von Luftschutzräumen). […] Bei einem Bombenangriff soll die Tür eines Luftschutzraumes unter anderem vor zwei Auswirkungen explodierender Bomben schützen: vor dem Absaugen des Sauerstoffs aus dem Bunker sowie vor dem Eindringen von CO in den Bunker. (Journal of Historical Review (JHR), Frühjahr 1991, S. 49, 65)

Um uns einen Eindruck davon zu geben, wie eine solche Luftschutztüre ausgesehen hat, zeigt uns Crowell deutsche Anzeigen. Ich habe bereits ähnliche Anzeigen von F. Berg erhalten, und, was vielleicht interessanter ist, ich meinerseits besitze seit langem sechs oder sieben Fotos von einer derartigen Türe im Keller eines deutschen Hauses aus dem Jahre 1939-1940 (Karlsruhe).

Ich teilte Crowell mit, daß ich bereit sei, ihm Kopien dieser Fotos zuzusenden.

Ich widerspreche Crowell, wenn er ausführt, die Anwesenheit einer solchen Türe beweise, daß der damit ausgerüstete Raum notwendigerweise ein Luftschutzraum war.

Als Beispiel nannte ich Majdanek, das er selbst erwähnt hat. Ich besuchte diesen Ort 1975 und bemerkte, daß die Deutschen derartige Türen für ihre Entwesungskammern benutzt hatten. Ich erinnere mich sogar, daß sie anscheinend durch das Guckloch von einer dieser Türen ein Thermometer eingeführt hatten, um die Temperatur des Raumes kontrollieren zu können. Als Heizung diente ein Ofen in einem anderen Raum, dessen Wärme durch eine breites Rohr in die Entwesungskammer geleitet wurde. Ich nehme an, daß die Verbindung zu diesem Ofen mittels einer Sperrvorrichtung unterbrochen werden konnte, sobald eine ausreichend hohe Temperatur erreicht worden war.

Für Crowell war dieses Gebäude logischerweise ein überirdischer Luftschutzbunker, wie er mir mitteilte. Und er fügte hinzu, daß die Deutschen viele Luftschutzbunker besaßen, und zwar unter- wie überirdisch. Ich frug ihn, ob er den Ort gesehen habe. Er sagte, er sei nicht in Majdanek gewesen. Ich machte ihm klar, daß er bei einem Besuch dort bemerkt hätte, daß dieses Gebäude nicht aus Beton errichtet worden sei. (Tatsächlich besteht es aus einem Ziegelmauerwerk mit einem Holzdach, daß eingestürzt war, als die Sowjets das Lager 1944 eroberten.) Ich fügte hinzu, daß J.-C. Pressac selbst zugegeben hat, daß dieser Raum eine Entwesungsgaskammer (»desinfestation gas chamber«) war (Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers, Beate Klarsfeld Foundation, New York 1989, S. 555, 557). Das aus dem Jahr 1944 stammende Foto im Buch Majdanek (Interpress, Warschau 1986, nach S. 144) spricht Bände: Dieses Gebäude hätte niemals als Luftschutzbunker dienen können!

Eine weitere Uneinigkeit: Crowell meint, J.-C. Pressac sei ein Mann von »Integrität und Ehre«, und als ein Beispiel dieser Integrität und Ehre meint er, daß dieser Mann immerhin so fair gewesen sei zu erwähnen, daß bisher niemand erklärt habe, warum sich in dem kollabierten Dach der sogenannten Gaskammer von Krema II nur zwei Zyklon B-Einwurföffnungen befänden anstatt der vier in der "Holocaust"-Literatur erwähnten Einwurföffnungen. Aber J.-C. Pressac verbreitet damit eine verdammte Lüge. Tatsächlich gibt es genau NULL derartiger Einwurföffnungen, und die zwei von ihm erwähnten Löcher können angesichts ihres Zustandes und ihrer Lage niemals als "Einwurföffnungen" für Zyklon B gedient haben! Wenn derartige Öffnungen existiert hätten, und seien es auch nur zwei anstatt vier, dann stelle man sich das Theater um diese Öffnungen in den Medien und in jedem Buch über Auschwitz vor! Tatsächlich sagte ich zu Crowell, daß wir auf den von mir geprägten Spruch zurückgreifen sollten:

»KEINE LöCHER, KEIN "HOLOCAUST"« NO HOLES, NO "HOLOCAUST"«)

(das man auch so schreiben könnte: »NO HOLES , NO HOLOCAU$T«, ohne Anführungszeichen und da die teuflische SS angeblich diese besonderen Löcher gemacht haben soll, um dadurch Zyklon B einzuführen, und weil die "Überlebenden" mit dem angeblich organisierten Mord der SS an den Juden Geld machen.)

Bereits am 21.4.1993 haben Mark Weber und ich in Washington die »Betrügerische Ausstellung einer Gaskammertür im US Holocaust Museum« angeprangert (»Gas Chamber Door Fraudulently Portrayed at US Holocaust Museum«, JHR, September-Oktober 1993, S. 39; vgl. R. Faurisson, »The US Holocaust Museum: A Challenge«, JHR, Juli/August 1993, S. 15). Wir führten aus, daß es sich um die Türe eines Entwesungsraumes von Majdanek handele, auch in Übereinstimmung mit Pressac.

Es wäre ein Fehler von Crowell zu behaupten, 1) dieser Schwindel sei erst 1997 entdeckt worden und 2) daß die Tür zu einem Gebäude gehörte, das als Luftschutzbunker betrachtet werden könne.

Schließlich führte Crowell am Telefon aus, wenn ich mich nicht irre, daß das deutsche Wort »Gaskammer« auch »Gasschutzkammer« bedeuten könne. Dies ist schon eher interessant, aber ich weiß nicht, ob er damit recht hat. Nach unserem Telefongespräch habe ich sein 29-seitiges Essay vom 30.4.1997 über die ganze Sache durchgeschaut. Ich hatte noch keine Zeit gefunden, es zu lesen. Ich fand es aus den im ersten Abschnitt dieses Briefes genannten Gründen interessant.

Robert Faurisson, Vichy, 8.10.1997


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 1(4) (1997), S. 285-288.


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