Leserbriefe

Allgemeine Stellungnahmen

Über die Bedeutung der Vierteljahreshefte

Werte Herren,

die Polish Historical Society wurde in Washington als eine Archivstiftung für Mitteleuropäische Studien gegründet. Die Gründer zeigten sich besorgt über das Verschwinden von Dokumenten des Zweiten Weltkrieges aus polnischen Archiven und über den Verkauf von Papieren polnischer Persönlichkeiten an üblicherweise jüdische Archive, die anschliessend den Zugang zu diesen Materialien für polnische Forscher sperren. 1988 waren wir echte Holocaust-Gläubige.

Aber zunehmend bemerkten wir, daß die Geschichte des HOLOCAUST im Zweiten Weltkrieg eine exakte Wiederholung der aufgegebenen Geschichte vom "Holocaust" des Ersten Weltkrieges ist, dem angeblich "6.000.000" Juden und "800.000 jüdische Kinder" in Polen und der Ukraine zum Opfer fielen, ausgelöst durch "ein fanatisches Verlangen nach jüdischem Blut." Sowohl der "Holocaust" als auch der HOLOCAUST erschienen uns daher nicht ganz koscher.

Wir begannen bald, revisionistisches Material zu untersuchen, aber immer noch, um sie als weltfremd und falsch zu überführen. Zunehmend wurde uns aber klar, daß die Fakten, insbesondere die forensischen, auf der revisionistischen Seite lagen, während die Holocauster nur mit Zeugenaussagen der Überlebenden und erpreßten Geständnissen der "Täter" aufwarten können, so etwa das Geständnis von zwölf hohen Wehrmachtsoffizieren, die in einem Leningrader Gericht zugaben, 10.000 polnische Kriegsgefangene getötet zu haben, wofür sie vor einem Publikum von 20.000 Personen am 29.1.1946 öffentlich gehängt wurden, quasi als ein Vorspiel zu den Nürnberger Militärtribunalen.

Während der letzten zwei Jahre beobachteten wir den Niedergang des bisher führenden Journal of Historical Review (JHR), das mehr oder weniger zu einer Privatschrift des Herausgebers und dreier Stammautoren wurde. Wir beobachteten das Erscheinen der hedonistischen Barnes Review, einer nett zu lesenden revisionistischen Zeitschrift, die allerdings nicht die Grundlagenforschung stützt und schon gar nicht hinsichtlich des "bedeutendsten Ereignisses der Menschheitsgeschichte", wie Senator Charles Precy laut US Congressional Record den Holocaust bezeichnet hat.

Während das JHR versucht, wiederaufzuerstehen, erhielten wir durch Zufall eine Zeitschrift mit einem selbst für Deutsche schier unaussprechbaren Namen: VffG oder Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung.

Ich spreche kein Deutsch, aber kann es recht gut lesen, und nachdem ich die ersten beiden Ausgaben gelesen hatte, war ich recht verblüfft. Das JHR war (oder ist immer noch?) eine gute wissenschaftliche Zeitschrift. VffG ist hervorragend und übertrifft das JHR bei weitem. Die Breite und Tiefe des vorgestellten Materials befindet sich auf dem höchsten wissenschaftlichen Niveau. Die Auswahl der Themen ist sehr professionell und unvoreingenommen (ethnische Voreingenommenheiten und persönliche Einstellungen der Herausgeber des JHR scheinen durch). Die Nachrichten decken alles ab. Leserbriefe, wie sie in jeder respektablen wissenschaftlichen Zeitschrift erscheinen sollten, wird ausreichend Raum geboten (im JHR wurden sie zu lobenden Ausschnitten reduziert oder nur dann publiziert, wenn sie von den üblichen Autoren dieser Zeitschrift stammten.)

Die erste Ausgabe von VffG wird mir immer in Erinnerung bleiben. Sie s beinhaltete einen sehr wichtigen Artikel über Geiseltötungen durch die Deutschen. Der einleitende Abschnitt erläuterte, daß Geiseltötungen erst 1949 durch eine der fast jährlich erfolgenden Zusätze zu der Genfer und Haager Konvention über das Kriegsvölkerrecht verboten wurden.

Die Erschießung von 103 Geiseln in Wawer nahe Warschau am 27. Dezember 1939 und später dann die Erschießung der mehr als hundert Männer von Lidice sowie Dutzende anderer Ereignisse werden immer wieder als schreckliche Kriegsverbrechen in Erinnerung gerufen. Tatsächlich aber handelte es sich um international anerkannte bzw. erlaubte Mittel zur Bekämpfung von Partisanenanschlägen auf militärisches Personal. Durch öffentlichen Terror versuchte man, Massaker uniformierter Soldaten an Zivilisten zu verhindern. Die Überlegung war, daß der Krieg immer nur durch uniformierte Personen geführt werden sollte und daß kein Soldat befürchten muß, von hinter Mauern versteckten Zivilisten beschossen oder von Mädchen Handgranaten, versteckt in Blumensträußen, geschenkt zu bekommen. Man war der Überzeugung, daß ein derartiges Verhalten von Zivilisten die Soldaten dazu verleiten würde, bei dem kleinsten Verdachtsmoment auf Zivilisten zu schießen und sie zu massakrieren.

Als Pole kann ich nicht vergessen, wie sich die Kämpfer der Polnischen Heimatarmee in den Augen der Deutschen sofort von "Banditen" zu "Soldaten" wandelten. Sobald die Soldaten der Polnischen Heimatarmee ihre rot-weißen Armbinden angelegt hatten, wurden sie von den Deutschen sofort respektvoll als Kriegsgefangene behandelt und nicht mehr als "Banditen".

Ich bin sicher, daß dieses Thema von VffG noch weiter untersucht werden wird. Es ist ein Unglück, daß diese Zeitschrift nur in deutscher Sprache erscheint. Ich habe keinen Zweifel, daß die Bedeutung dieser Zeitschrift innerhalb der nächsten Ausgaben, zumal unter diesem fähigen und exakten Herausgeber mit seinem guten Urteilsvermögen, die der älteren und welken Blätter leicht übertreffen wird.

Größtes Glück sei ihrem verdienstvollen jungen Herausgeber und ihren Beiträgen gewünscht.

Polen scheint heute weltweit führend in Sachen Holocaust Revisionismus zu sein. Es gibt heute mindestens vier revisionistische Publikationen in Polen. Die größte darunter ist die Monatsschrift Szczerbiec mit einer Auflage von etwa 7.000. Dies ist eine respektable Auflage für ein intellektuelles Monatsmagazin in Polen, daß von Konkurrenten umgeben ist. Szczerbiec (ausgesprochen: Schtscherbiäts) ist die einzige revisionistische Zeitschrift weltweit, die an den Kiosken verkauft wird. Die herausgebende Gesellschaft Nationale Wiedergeburt Polens und das Institut Narodowo Radykalny haben soeben ein kleines Buch veröffentlicht, ein revisionistisches Kompendium des Titels The Myth of the Holocaust.

Wie Polen auch, so hat auch die Polish Historical Society erst spät Kontakt zum Revisionismus gefunden, und wir sind jederzeit bereit, von diesem wieder abzulassen, wenn zum Beispiel bei den von uns geforderten archäologischen Untersuchungen in Belzec Massengräber mit alten und arbeitsunfähigen jungen Juden gefunden werden. Im vergangenen Oktober wurden erste Bohrungen von der Abteilung für Archäologie an den Universitäten von Lodz und Thorn durchgeführt, womöglich ausgelöst von unserem Internet-Slogan »No bones, no Holocaust« (Keine Knochen, kein Holocaust). Durch diese von dem wohlhabenden britisch-jüdischen Historiker Mike Tregenza finanzierten Bohrungen wurden auf dem Gebiet des Lagers große Massengräber mit teilweise kremierten und anderen im Verfall begriffenen Leichen entdeckt. Die Ergebnisse archäologischer Untersuchungen, die zur Unterstützung der Nürnberger Ankläger durchgeführt wurden und sowohl von den jüdischen als auch von den polnischen Behörden verschwiegen wurden (und leider auch vom Journal of Historical Review (!)) wiesen allerdings keine signifikanten Massengräber von Juden auf dem Gebiet des Lagers Treblinka II auf.

Wenn man in Belzec die Leichen gesunder, aber alter und arbeitsunfähiger junger Juden findet, die von Treblinka und Sobibor dorthin gebracht worden sind, dann gab es einen Holocaust, und wir werden die ersten sein, die darüber berichten werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Jozef Pawlikowski, Sekretär PHS

ANMERKUNG DER REDAKTION:

Dem Urteil von Herrn Pawlikowski über das Journal of Historical Review und das Barnes Review können wir uns nicht anschließen, teils mangels Erfahrung, teils aber auch in Kenntnis der letzten, sehr gelungen Ausgabe des JHR (Vol 16, no. 6).


Wider den Rufmord an Deutschen

Vor ein paar Wochen habe ich mir die Holocaust-Gedenkstätte in Washington DC angesehen. Da sind jene Dokumente, die Udo Walendy bereits als Fälschungen entlarvt hat, in dem hochoffiziellen Museum der Weltmacht USA als echte Dokumente ausgestellt und werden von den Besucherscharen, die sich täglich da hindurchwälzen, andächtig zur Kenntnis genommen. Das alles zeigt auch Wirkung. Nachfolgend ein Bericht dazu:

Wenn ich mich hier mit interessierten Leuten unterhalte, die man auch in den USA und Mexiko zuweilen trifft und die ein wenig über den Betrug in der offiziellen deutschen Geschichtsschreibung informiert sind, erhalte ich oft zur Antwort, was die Beschäftigung mit diesen Fragen solle. Es gehe den Deutschen doch gut. Da bin ich schon im Zweifel gewesen, ob wir nicht doch die sogenannte Offenkundigkeit wie eine Offenbarung stehen lassen sollen, zumal sie das Ergebnis eines so grausamen Krieges ist.

Deshalb erscheint es mir wichtig, Langzeiteffekte zu beobachten, die sich aufgrund der derzeitigen Geschichtsreligion ergeben. Eine solche Beobachtung hatte ich in einem früheren Brief aus Mexiko wohl schon geschildert, wo ein Indianer mich als "rassista" beschimpft hatte, als ich in einem angeregten, freundschaftlichen Gespräch erwähnte, ich sei "aleman".

Eine weitere Beobachtung hat sich jetzt verfestigt: In den USA wurde ich noch vor zehn Jahren wegen meines Akzentes manchmal gefragt, ob ich Deutscher sei. Das kommt nicht mehr vor. Man fragt mich statt dessen, ob ich aus Skandinavien komme. Die Amerikaner empfinden es offenbar seit einiger Zeit als eine Beleidigung für ihren Gesprächspartner, wenn sie ihm zutrauten, er könne Deutscher sein. Die Propaganda einschlägiger Museen zeigt ihre Wirkung.

Das zeigt, wohin die Reise geht. Wenn die Deutschen sich den Rufmord weiterhin gefallen lassen, werden Worte wie "deutsch", "German" oder "Aleman" einmal die schlimmsten international gebräuchlichen Schimpfwörter werden.

Die deutsche Justiz versteigt sich zu immer wahnhafteren Maßnahmen. Da frage ich mich, wie man mit der Angelegenheit anständig und ehrenhaft umgehen könnte. Eine Reaktion könnte vielleicht sein, daß ein großes heidnisches Gelächter über den Betrug eröffnet wird. Darin könnte ich eine humane Reaktion sehen, die zugleich den ansonsten fälligen Rachegelüsten die Grundlage entziehen könnte.

Zum Weihnachtsfest und zum Neuen Jahre wünschen wir von Herzen alles Gute.

E. & R. F., Cuernavaca


zu: Samuel Crowell, Technik und Arbeitsweise... (VffG 4/1997, S. 226-243)

Sowjetische Gaskriegspläne

Werter Herausgeber,

in meinem Artikel Technik und Arbeitsweise deutscher Gasschutzbunker im Zweiten Weltkrieg schrieb ich, daß die Deutschen Grund für die Befürchtung sowjetischer Gasangriffe mit Blausäure hatten, zumal dieses seit 1927 in Fabriken in Karaganda hergestellt wurde.

Neulich fand ich diesbezüglich weitere Informationen:

»Kurz nach Beginn des Rußlandfeldzuges zeigte sich bei erbeuteten sowjetischen Filtern, daß diese einen 15 Stunden dauernden Schutz gegen Blausäure boten. Die deutschen Filter schützen nur 30 Minuten gegen diesen Kampfstoff.

Diese Feststellung versetzte die verantwortlichen deutschen Stellen in helle Aufregung, legte sie doch den Schluß nahe, daß der sowjetische Gegner Blausäure einsetzen könnte. Aufgrund einer im August 1941 erbeuteten sowjetischen Dienstvorschrift wurde die Annahme zur Gewißheit. Der Gegner beabsichtige, im Fall eines Gaskrieges Blausäure aus Flugzeugen abzusprühen.

Deutsche Fachleute hatten eine solche Verwendung dieser Substanz aufgrund ihrer großen Flüchtigkeit bislang für unmöglich gehalten. Im Januar 1942 führte man in Munsterlager Feldversuche durch. 90 kg Blausäure wurden im Tiefflug aus einem sowjetischen Sprühgerät abgeworfen. Sämtliche in Versuchsfeld aufgestellten Tiere (Pferde, Hunde, Katzen und Schafe) wurden, soweit die Giftwolke sie erfaßte, getötet.

Die Testgeräte registrierten eine Anfangskonzentration von 15 mg/m3. Die Leistung des deutschen Filtereinsatzes reichte bei kurzer Verweildauer zwar aus, um gegen Konzentrationen bis zu 20 mg/m3 zu schützen, ein gleichzeitig mit Arsenwasserstoff geführter Angriff konnte allerdings erfolgreich sein. Der sowjetische Filteraufbau ließ darauf schließen, daß die russische Seite eine solche Taktik plante.

Der deutsche Filtereinsatz mußte daher diesen neuen Gegebenheiten angepaßt werden.

Es entstand, bereits unter großen Materialschwierigkeiten, der Filtereinsatz 42 (FE 42), der aus Geheimhaltungsgründen zunächst nicht an die Truppe ausgeliefert wurde.«

Aus: Günther W. Gellermann, Der Krieg, der nicht stattfand, Bernard & Graefe Verlag, 1986, p. 186-187, mit Bezug auf folgende unveröffentlichte Studie: Hermann Ochsner, Chemical Warfare, MS-Poo 4, National Archives, Washington DC.

Mit freundlichen Grüßen,

Samuel Crowell


Luftschutzbunker in Birkenau

Aus Platzgründen geben wir hier nur eines (ZAM 502-1-26-178) der drei uns zugesandten Dokumente im Faksimile wieder. Die zwei anderen Dokumente ( ZAM 502-1-26-186, 502-1-281, 3 Seiten A4) beziehen sich auf dasselbe Thema.Die Dokumente sind als Abschriften im Wortlaut sowie als leserliche Faksimile-Dateien abrufbar auf der Internet-Seite von David Irving.

Beigefügt übersende ich Ihnen zum Thema Luftschutzbunker eine Sammlung von Dokumenten, die darauf hinweisen, daß es sich bei den Betonplatten vor den Häftlingsbaracken von Birkenau, Ihr Bild in VffG 4/97, S. 230 (auch bei D. Czech, Kalendarium, S. 942), tatsächlich um Luftschutzgräben handelt, die im ganzen Lager errichtet wurden. Die Dokumente wurden mir von meinem Onkel aus Berlin überlassen. Wie Sie erkennen werden, war er Beteiligter. Ich möchte anonym bleiben. N.A.

ANMERKUNG DER REDAKTION:

Die Dokumente sind als Abschriften im Wortlaut sowie als leserliche Faksimile-Dateien abrufbar auf der Internet-Seite von David Irving. Kopien der Dokumente können gegen Einsendung von DM 1,- pro Seite bei VHO bezogen werden.


Windige Thesen

So sehr dem Forschungsansatz von Samuel Crowell auch beizupflichten ist und so sehr ich der Überzeugung bin, daß einige der angeblichen "kriminellen Spuren" Pressacs tatsächlich harmlose Hinweise auf eine damals in Deutschland ubiquitär anzutreffende Luftschutzausrüstung sind, so sehe ich mich doch veranlaßt, an einigen zugegebenermaßen nebensächlichen Ausschweifungen von Herrn Crowell Kritik zu üben.

1. Ich halte die Vermutung, bei der neben dem Eingang zur Kommandantur von Auschwitz angebrachten Klappe handele es sich um einen Notausstieg (Abb. S. 230, Text S. 233), für sehr weit hergeholt, denn erstens erscheint diese Klappe nicht gasdicht zu sein und zweitens wäre sie ungünstig hoch angebracht. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um einen schlichten Gas- oder Stromzählerkasten.

2. Die von Crowell favorisierte These von A.R. Butz, für die Müllverbrennung in Birkenau seien HCN-Detektoren benötigt worden (S. 234f.), halte ich für konstruiert. Das Wissen über die Entstehung gefährlicher Gase bei Müllverbrennungen war damals noch rudimentär, und außerdem wäre das Gas doch wohl über den Schornstein ins Freie entwichen, wo es mit der Umgebungsluft verdünnt nicht mehr schädlich sein konnte. Ähnlich fraglich erscheint mir die Überlegung, man habe den Leichen Amalgamfüllungen aus Umweltschutzgründen entfernt (S. 240).

3. Crowells Phantasien bezüglich der Leichenkeller als Unterstand für Frontkämpfe (Anmerkung 108) haben mich zum Schmunzeln gebracht. Vergleicht man diese Fassung mit der englischen Originalfassung des Artikels (http://www.codoh.com/incon/inconpressac.html), so merkt man, daß der Übersetzer den Phantasien wohl schon die Spitze genommen hat. Dort wird die These von dem Frontbunker mit getarnten Lüftungsstutzen breit ausgewalzt. Nur schade, daß es in der Decke der Leichenkeller keine Lüftungsstutzen gab und daß der Sumpf um Birkenau bei Frontnähe keine geeignete Stellung für die Verteidigung war.

4. Den Übersetzer hat gegen Ende dann wohl doch der Mut verlassen, als er Crowells Anmerkung von den "Notausstiegen" auf den Decken der Leichenkeller 1 der Krematorien II und III nicht angemessen redigieren wollte (oder durfte?). Herrn Crowell jedenfalls ist zu empfehlen, sich die Örtlichkeiten selbst einmal anzusehen, um zu erkennen, daß es in den Decken der Leichenkeller der Krematorien II und III keine Löcher gegeben hat, weder als getarnte Lüftungslöcher, als Notausstiege noch als Zyklon-Einwurfluken. »No Holes, no "Holocaust"«, wie Prof. Faurisson (S. 288) zu recht zu sagen pflegt, der in anderem Bezug Crowells Ausführungen über die Entlausungskammern von Majdanek kritisiert hat.

Nichtsdestoweniger ist der von Crowell ausgebreitete Erklärungsansatz naturgemäß wichtig und wohl in der Lage, einige offene Fragen zu klären. Man darf aber bei derart komplexer Materie nicht erwarten, mit einem Sachverhalt alle Fragen klären zu können.

OStR. W. Lechtenbrink, Mannheim


zu: Göran Holming, Wie viele Juden... (VffG 4/1997, S. 255-258)

Aufgeblähte Deportationszahlen

Im Buch von Danuta Czech Kalendarium der Ereignisse... wird für den 7.9.1944 der Eingang des "57. Osttransports" registriert. Obwohl Czech keine Angaben für die Zahl der nach Osten deportierten Menschen besitzt und auch nicht weiß, wie viele davon in eines der vielen anderen Arbeitslager in Polen deportiert wurden, multipliziert sie die laufende Nummer des Transportes einfach mit 2000 und erhält somit 57 × 2.000 = 114.000 nach Auschwitz deportierte Juden. Diese unhaltbare "Rechenmethode Czech" wird von dem Zeitgeschichtler Prof. G. Jagschitz in seinem Gutachten zum Honsik-Prozeß zu recht gerügt.

Dipl.-Vw. G. Pohl, Köln


Weitergehende Forschungen nötig

Der Beitrag von G. Holming über die Anzahl der nach Auschwitz deportierten Häftlinge folgt sicher einem richtigen Ansatz. Jedoch würde ich mich den Schlußfolgerungen des Autors nur anschließen, wenn folgende Fragen in seinem Sinne geklärt wären:

  1. R. Hilberg faksimiliert in seinem Buch Sonderzüge nach Auschwitz (Ullstein, Frankfurt/M. 1987, S. 194-231) Dokumente, aus denen klar hervorgeht, daß es durchaus Deportationszüge mit deutlich mehr als 1.000 Häftlingen gab (die Zahlen schwanken zwischen 500 und 2.000 (explizit) bzw. 5.000 (berechnete Maximallast). Holming sollte diese Dokumente berücksichtigen.
  2. Hagen Fleischer hat in seinem Beitrag über Griechenland in W. Benz (Hg.), Dimension des Völkermords (Oldenbourg 1991) auf Dokumente der griechischen Bahndirektion hingewiesen, aus denen womöglich die Anzahl der aus Griechenland deportierten Juden zu entnehmen ist (S. 273). Es befremdet freilich, daß dort grundsätzlich runde Summen angegeben sind (meist 2.800).
  3. Lázló Varga bezieht sich in seinem Beitrag über Ungarn im Benz-Sammelwerk ausschließlich auf das Buch The Destruction of Hungarian Jewry von R.L. Braham (New York 1963). Es sollte doch wohl möglich sein, dieses Werk auf die Stichhaltigkeit seiner Argumente bezüglich der Deportation ungarischer Juden und der darin zitierten Dokumente (meist vom IMT) zu überprüfen.
  4. Die Ausführungen von Holming über die Fähigkeit der damaligen Lokomotiven, nur Züge bis zu einer bestimmten Maximallast vom Balkan nach Auschwitz über die Karpaten ziehen zu können, klingen zwar plausibel, bedürfen aber folgender Fundierung: a) Nachweis(!) über die Leistungsfähigkeit damaliger Triebwagen; b) Nachweis(!) der Schwierigkeit der zur Auswahl stehenden Strecken von Ungarn/Griechenland nach Auschwitz. Erst dann sollte man derartige Ausführungen der Kritik aussetzen.

Da ich selbst über ausbaufähige Grundkenntnisse in diesen Dingen verfüge und womöglich Kontakt zu Fachleute herstellen kann, bin ich gerne bereit, Herrn Holming bei weiteren Forschungen zu diesem Thema zur Seite zu stehen.

Dipl.-Ing. O. Becker, Landshut


zu: Hans Pedersen, Das Loch in der Tür (VffG 2/1997, S. 79-83)

Fehldiagnose von Horst Lummert

Zwei Punkte sprechen gegen die Theorie von Herrn Lummert in VffG 4/97 (S. 286), die Revisionisten litten unter ABDS:

1. Herr Lummert übersah ein wichtiges Kriterium für die Krankheit, das in dem Artikel genannt war. Der Abschnitt sei deshalb hier wiederholt:

»Krankhaft wird das Verhalten, wenn der Induktor sein Opfer durch Entwicklung neuer Symptome - Toben, Schreien, hysterische Anfälle - und durch Erregung von Schuldgefühlen daran hindert, rational zu handeln. Wenn jeder Versuch des Opfers, seine Rolle rational zu beurteilen, mit heftigen Reaktionen des Induktors "bestraft" wird...«

Kennzeichnend ist also, daß der Induktor eine kritische Hinterfragung abblockt, und zwar durch Bestrafung - im "privaten Umgang" mit psychiatrischen Symptomen: »Toben, Schreien, hysterische Anfälle«.

Diese Beschreibung gibt zugleich eine Assoziation zum Verhalten von Medien und Politikern, wenn nur eine unschuldige Frage - z.B. zu Gaskammer-Details - gestellt wird, und leitet zur staatlichen Ebene über, wo die Bestrafung außerdem über die Strafgesetze praktiziert wird (§§ 185, 189 und 130f. StGB), um Äußerungen und damit eine Hinterfragung zu unterbinden.

Nur unhaltbare Dogmen und Wahnvorstellungen muß man mit Tabus oder Gesetzen beschützen - wahre Sachverhalte bestehen jede Prüfung. Wer wissen will, ob die Revisionisten oder die Exterminationisten irre sind, braucht nur zu schauen, wer eine offene Diskussion fordert, und wer sie durch Verbote bestraft.

2. Die intensive Beschäftigung mit dem Revisionismus ist offenbar eine "Einbahnstraße", - es gibt meines Wissens nur "Konvertiten" zugunsten der Revisionisten.

T. Pedersen, Steinbergkirche

ANMERKUNG DER REDAKTION:

Vor kurzem hat sich David Cole vom Revisionismus losgesagt, nachdem er jahrlang von jüdischen Organisationen massiv bedroht wurde. Wir werden berichten. Auch auf Einbahnstraßen gibt es also bisweilen Gegenverkehr.


zu: Pierre Guillaume, Rudolf Gutachten "psychopathologisch... (VffG 4/1997, S. 224f.)

Französische Chemiker mit Monoperceptose?

Sehr geehrter Herr Verbeke,

der Beitrag »Rudolf Gutachten 'psychopathologisch und gefährlich. Über die Psychopathologie einer Erklärung« in VffG Dezember 1997 trifft mein Interesse an dem Lehrfach forensische Psychiatrie. Es wurde durch eine Zuschrift von Professor Dr. med. Wolfgang de Boor an die FAZ vom 8.5.1995 ausgelöst, die das Blatt mit der Überschrift »Bei Angeklagten mit Monoperceptose« veröffentlicht hat. In Ihrem Leitartikel auf Seite 223 ist davon die Rede.

Professor de Boor beschäftigte sich u.a. mit dem Fall Günter Deckert, der zu einer Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen Volksverhetzung und anderen einschlägigen Straftaten bestraft worden ist. Der Wissenschaftler bemängelt darin, daß die Richter nicht die Paragraphen 21 und 63 des Strafgesetzbuchs angewendet hatten, die die Einweisung des Angeklagten in ein psychiatrisches Krankenhaus notwendig gemacht hätte. Die einschlägigen Paragraphen des deutschen Strafgesetzbuchs sind am Schluß zitiert.

Die Abnormität »Monoperceptose« definiert de Boor in seinem Buch Wahn und Wirklichkeit (1997) folgendermaßen:

»Als Monoperceptose werden solche überwertigen Ideen bezeichnet, die nicht der Verwirklichung objektiver, d.h. allgemeiner anerkannter Werte (Consensus Omnium) dienen, sondern unter zunehmendem Realitätsverlust bei steigender affektiver Spannung zur Realisierung von Anti-Werten (= Straftaten) fuhren.« (S. 6 des erwähnten Buches).

Prof. de Boor beschreibt 8 Symptome der Monoperceptose (S. 12 f. seines Buches).

Der inhaftierte Günter Deckert hatte sich de Boor zu einer psychiatrischen Untersuchung zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis hat der Gelehrte in dem erwähnten Buch dargestellt. Dabei hatte es sich nach seinen Erkenntnissen herausgestellt, daß Deckert tatsächlich von der besagten Abnormität in Gestalt von drei Syndromen, von insgesamt 8, befallen ist. In der hier vorliegenden Darstellung wird nur das nach Meinung von de Boor zutreffende Syndrom »Verdrängung der Realität« erwähnt. Es handelt sich nach ihm um die Unfähigkeit, bestimmte Realitäten durch Auslöschung im Bewußtsein wahrzunehmen. Das Syndrom »Wissenschaftsfeindlichkeit« hat de Boor dagegen bei Deckert nicht diagnostiziert.

Im Zusammenhang mit dem erwähnten Leserbrief hatte Germar Rudolf mit de Boor, eingeleitet durch einen Offenen Brief vom 22. Mai 1995 an diesen, Verbindung aufgenommen. Welche Folgerungen de Boor zur Beurteilung von Rudolf daraus gezogen hat, ist mir nicht bekannt. Eine Ferndiagnose im seinem Falle hat er nach meiner Kenntnis nicht vorgenommen. Zu solchen neigen Psychiater zuweilen.

So z.B. gemäß dem anfangs erwähnten Beitrag in VffG »Rudolf Gutachten "psychopathologisch und gefährlich". Über die Psychopathologie einer Erklärung«. Darin wird dem Chemiker durch die Sektion Chemie der Akademie der Wissenschaften (Frankreich) bescheinigt, sich zwar seriös zu geben, aber befallen von krankhaftem Fieberwahn eine Perversion der Wissenschaft zu bieten.

Auf Seite 223 von VffG vom Dezember 1997 lese ich von einem Berliner Verleger, der wegen revisionistischer Artikel von einem Psychiater auf mögliche geistige Abnormitäten untersucht werden sollte. Daran knüpfen Sie die Bemerkung, derartige Untersuchungen wären hinzunehmen, wenn sie das Ziel verfolgten, Strafverfahren wegen Schuldunfähigkeit einzustellen. Im vorliegenden Fall ist jedoch später die Beauftragung erweitert worden. Nunmehr sollen auch die Voraussetzungen für eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus (§ 63 StGB) untersucht werden. Eine solche Einweisung ist natürlich auch in anderen Fällen immer möglich, wenn der Delinquent sich auffällig verhält.

Ihre Bemerkungen zum Fall Lachout (Seiten 219 und 223 VffG) sind eine weiteres Beispiel für politische Psychiatrie.

Übrigens war es auch Alexander Mitscherlich gewohnt, in den sechziger Jahren Personen aus Politik und Zeitgeschichte im Fernsehen auf die Couch zu legen.

Hans Wahls, Köln

Aus dem deutschen Strafgesetzbuch

»§ 20. Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen.

Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen Abartigkeit unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln.«

»§ 21. Verminderte Schuldfähigkeit.

Ist die Fähigkeit des Täters, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln, aus einem der in § 20 bezeichneten Gründe bei Begehung der Tat erheblich behindert, so kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 gemildert werden.«

Ȥ 63. Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Hat jemand eine rechtswidrige Tat im Zustand der Unfähigkeit (§ 20) oder der verminderten Schuldfähigkeit (§ 21) begangen, so ordnet das Gericht die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wenn die Gesamtwürdigung des Täters und der Tat ergibt, daß von ihm infolge seines Zustands erhebliche rechtswidrige Taten zu erwarten sind und er deshalb für die Allgemeinheit gefährlich ist.«


zu: Joachim Hoffmann, Grundlagen... (VffG 3/1997, S. 205ff.)

Revisionsbedürftiger Gutachter

Sehr geehrter Herr Verbeke,

Dr. Joachim Hoffmann schreibt unter der Überschrift Das Problem der Offenkundigkeit:

»An der Tatsache des Genozides an den Angehörigen des jüdischen Volkes durch die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD und durch das entsprechende SS-Personal in den Konzentrationslagern des ehemaligen Generalgouvernements Polen ist jedenfalls nicht zu zweifeln. Hitler, Himmler und Dr. Goebbels haben diese Untaten bei verschiedenen Gelegenheiten unmißverständlich zugegeben [...]«

Genau das behaupten die Verfechter der (Juden-) Vernichtungsthese nun schon seit mehr als fünf Jahrzehnten. Laut Dr. Hoffmann hat der »Genozid« (Völkermord) im Gegensatz zu den immer wieder vorgetragenen Erkenntnissen der revisionistischen Schule der Geschichtsforschung also doch stattgefunden! Und er wurde ausgeführt von den bösen Einsatzgruppen und von dem »entsprechenden SS-Personal in den KL«; das heißt also von Übeltätern des gleichen (völkermordenden) Kalibers wie die Soldaten der Einsatzgruppen. So etwas in einer revisionistischen Zeitschrift zu lesen, hat mich doch sehr erschüttert. Mit dieser, durch keinerlei wissenschaftlich belegte Fakten unterstützten, Behauptung gießt der Verfasser den Betreibern der verabscheuungswürdigen Ausstellung gegen die Deutsche Wehrmacht und dem Herrn Goldhagen mit seinem Machwerk Hitlers willige Vollstrecker geradezu Wasser auf die Mühle. Abgesehen von der Tatsache, daß diese ungeheuerliche Behauptung so nicht stimmt, werden praktisch alle deutschen Soldaten, die seinerzeit bei den Einsatzgruppen oder als Wachleute in den Lagern waren, pauschal des »Völkermordes« beschuldigt.

Das ist mehr als ungerecht, denn die Einsatzgruppen hatten weiß Gott wichtigere Dinge zu tun, als pausenlos jüdische Menschen zu jagen und zu erschießen. Ihr größtes Problem war die Bekämpfung des immer weiter um sich greifenden stalinistischen Bandenunwesens, dem im Laufe der Zeit nach eigenem Bekenntnis des Massenmörders Stalin Hunderttausende von deutschen Soldaten zum Opfer fielen. Wenn auch Juden erschossen wurden, dann deswegen, weil Juden maßgeblich an den Greueltaten der oft zu Unrecht so genannten »Partisanen« beteiligt waren. Und was die SS-Wachleute in den KL betrifft, so haben selbst langjährige Häftlinge immer wieder zu Protokoll gegeben, daß diese in den Lagern kaum in Erscheinung traten und daß Übergriffe und Überschreitungen von Machtbefugnissen einzelner SS-Männer und Offiziere von den Kriegsgerichten gnadenlos verfolgt und in mehreren Fällen sogar mit der Todesstrafe geahndet wurden. So wurden sogar zwei Kommandanten von SS-Gerichten zum Tode verurteilt und zumindest einer von ihnen vor den Augen sämtlicher Häftlinge hingerichtet! Die behaupteten »Untaten« des SS-Personals waren von daher gesehen völlig unmöglich.

JRH, Kassel

ANMERKUNG DER REDAKTION:

Wir stimmen nicht mit allem überein, was unsere Autoren schreiben, wenden uns aber strickt gegen jede Zensur. Natürlich unterliegen auch die Erkenntnisse eines Dr. J. Hoffmann der Revision. Sein Artikel wurde in VffG weniger wegen seines eher profanen Inhalts als vielmehr wegen seiner Bedeutung im Prozeß um das Buch Grundlagen zur Zeitgeschichte abgedruckt.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 2(1) (1998), S. 70-75.


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