Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 2/1999



Schweden: Anklage wegen Revisionismus im Internet

Ein 26jähriger Besitzer einer schwedischen Internet-Heimseite wurde wegen Verstoß gegen die Meinungsfreiheit(!!!) angeklagt, weil er einen Vortrag veröffentlicht hat, den der Schwede Dan Berner vor einem Jahr an der Uni Umeå gehalten hat. Der Vortrag habe laut Anklage eine Rechtfertigung der NS Ideologie und Verneinung der Massenausrottung beinhaltet. Schon vor einem halben Jahr war der Vortragsredner wegen seiner Ausführungen zu einem Monat Gefängnis verurteilt worden. Der Forscher, der für das Arrangement verantwortlich war, bekam eine Geldbuße.

Die Anklage ist einzigartig. Es ist das erste Mal, daß wegen einer Heimseite im Internet in Schweden Anklage erhoben wird, meldet das Nachrichtenbüro TT. Der Inhalt der Heimseite fällt laut Anklagebehörde unter die sog. Datenbankregel im schwedischen Grundgesetz für Meinungsäußerungsfreiheit. Die Anklagebehörde wendet dessen Vorschriften für Radioprogramme an und reichte die Anklage in der letzten Woche beim örtlichen Gericht in Linköping ein.

Die Netzseite findet sich auf der Webseite der schwedischen Lokalzeitung Nordland. Der Angeklagte betreibt eine Firma, der die Zeitung gehört. In einem Polizeiverhör bestreitet er, etwas Ungesetzliches getan zu haben und gab an, keine Kenntnis davon zu haben, daß die Vorlesung auf seiner Heimseite war. Der Angeklagte ist schön früher zweimal wegen Volksverhetzung (wörtl. Hetze gegen Bevölkerungsgruppen) verurteilt.

Sippenhaft und Mordversuch in Argentinien

Am 2.2.1999 wurde die Mutter (79) von Alejandro Biondini in einer Nebenstraße in Buenos Aires überfallen und blutig zusammengeschlagen. Alejandro Biondini ist der Vorsitzende der argentinischen Partei Partido Nuevo Triunfo, einer traditionalistisch-nationalistischen Gruppe. Alejandro selbst war schon des öfteren Opfer von Übergriffen. An seiner Familie hatte man sich allerdings bisher nicht vergriffen. (vgl. http://members.xoom.com/libre)

Max Wahl zu Gefängnisstrafe verurteilt

Wie wir erst jetzt erfahren, wurde der bekannte Schweizer Revisionist Dr. Max Wahl Ende September 1998 zu einer 45tägigen Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt (Neue Zürcher Zeitung, 22.9.1998). Das Bezirksgericht Winterthur hatte dem 75jährigen Angeklagten vorgeworfen, mit seinen an einen ausgewählten Empfängerkreis gerichteten Rundbrief des Titels »Notizen« den Holocaust verharmlost zu haben, was einen Bruch des neuen Rassendiskriminierungs-Verbots darstelle (Art. 261bis StGB). Wahl hatte die Zahl von sechs Millionen ausgerotteten Juden als »Lüge« bezeichnet. Seine revisionistische Zeitschrift Eidgenoss hatte Dr. Wahl 1995 eingestellt, um jedem möglichen Konflikt mit dem neuen Meinungsverbotsgesetz auszuweichen.

Terror gegen Jean Plantin wegen Akribeia

Im Oktober 1998 hatte Jean Platin erst den dritten Band seiner Reihe Akribeia versandt. Die vierte Nummer dieses mit höchster Akribie zusammengestellten revisionistischen Periodikums (je ca. 240 Seiten A5) war für das Frühjahr 1999 vorgesehen, doch daraus sollte zunächst nichts werden, hatte der französische Staat entschieden. In einer bisher unbekannten Brutalität drang die französische Polizei am 13. Januar 1999 in die Wohnung Jean Platins ein, beschlagnahmte Computer, Daten, Bücher, Zeitschriften und Schriftverkehr und verhaftete den Herausgeber. In der folgenden 27 Stunden Untersuchungshaft wurde Jean Platin immer wieder unter wüsten Beschimpfungen und Drohungen verhört, konnte aber schließlich nach Hause gehen. Am 22. April, nach Redaktionsschluß dieser Ausgabe, fand seine Verhandlung vor der VI. Kammer des Tribunal Correctionnel von Lyon statt. Vorgeworfen wurde ihm die Veröffentlichung verbotener Schriften.

L'Autre Histoire auf Warteschleife

Nachdem sämtliche gegen die Verantwortlichen der französischen revisionistischen Zeitschrift L'Autre Histoire eingeleiteten Strafverfahren eingestellt wurden, versucht man nun mit illegalen Methoden, diese Zeitschrift zu vernichten: Die französische Post weigert sich einfach, die neuen Ausgaben der Zeitschrift zu versenden (L'Autre Histoire, BP 3, F-35134 Coësmes.)

Japan ordnet sich dem Nürnberger Tribunal unter

Das Landgericht Tokio hat jüngst entschieden, daß japanischen Historiker kein Recht auf Schadensersatz haben, wenn sie wegen Holocaust-revisionistischer Thesen ehrenrührig angegriffen werden. Es stehe vielmehr fest, daß das Dritte Reich »bis zu sechs Millionen Juden massakriert« habe. Anlaß war die vor zwei Jahren eingereichte Verleumdungsklage von Eiji Kimura, Autor des revisionistischen Buches Konfliktpunkte über Auschwitz und Herausgeber der revisionistischen japanischen Zeitschrift für eine Revision der Geschichte. Der Streit hat sich damals an einem revisionistischen Artikel entzündet, den Kimura in der japanischen Zeitschrift Marco Polo veröffentlicht hatte. Zunächst wollte sich das Tokioer Gericht nicht mit der Frage der Existenz der Gaskammern befassen, mußte dann aber doch internationalem Druck nachgeben. (SZ, 26.2.1999; vgl. VffG 4/97, S. 302f.)

Japaner in BRD verhaftet: Zweifler am Holocaust

Eine Reise in die BRD wird für Ausländer immer gefährlicher. Am 23.11.1998 wurde ein 40jähriger Japaner während einer Geschäftsreise nach Berlin verhaftet. Mr. Kasuaki N. wird vorgeworfen, an deutsche Botschaften, Universitäten, Politiker und höhere Beamte Material versandt zu haben, in den die 6-Millionen-Zahl bestritten wird.

Fredrick Töben von Heiko Klein verhaftet

Dr. Fredrick Töben bei seinem ersten Besuch in Auschwitz-Birkenau im Frühjahr 1997.

Der Vorsitzende des australischen Adelaide Institute, Dr. Fredrick Töben, wurde anläßlich eines Besuches in Deutschland am 8.4.1999 in Mannheim verhaftet. Töben wird vorgeworfen, mit seiner publizistischen Tätigkeit im Rahmen des von ihm gegründeten Adelaide-Institute den Holocaust zu leugnen und zum Haß gegen Juden aufzustacheln. Konkret führt die Staatsanwaltschaft Mannheim folgende Punkte an (Az. 42 Gs 830/99):

Der deutschstämmige Dr. Töben befand sich seit Ende Februar 1999 auf einer Europareise, während der er u.a. die Revisionisten Jürgen Graf und Carlo Mattogno auf einer Forschungsreise durch Osteuropa begleitete. Die letzte Station seiner Reise führte ihn zum berüchtigten Mannheimer Staatsanwalt und Revisionisten-Verfolger Heiko Klein, mit dem er ein Zwiegespräch über die Meinungsäußerungsfreiheit in Deutschland führen wollte. Dr. Töben war bewußt, daß er seine Verhaftung riskiert, meinte jedoch kurz vor seiner Einreise nach Deutschland: »Es ist Zeit für ein Opfer«.

Zum zweiten Mal »Zweimal Dachau«

Ingrid Weckert ist nun auch in der Berufungsverhandlung wegen ihrer vergleichenden Studie über das KL Dachau unter deutsche wie unter US-Herrschaft verurteilt worden. Das Landgericht Berlin bestätigte am 26.3.99 die vorinstanzliche Geldstrafe von DM 3.200,-. Während der Verhandlung fiel der australische Revisionist Fredrick Töben unangenehm auf, der durch Zwischenrufe den Richter erzürnte. (Vgl. VffG 1/98, S. 22-35, 4/97, S. 274, 301)

Sleipnir-Redaktion geplündert

Offenbar zielgerichtet wurden zum Jahreswechsel die Festplatten aus den beiden Verlagscomputern des Verlags der Freunde in Berlin gerissen, sowie Korrespondenz- und Adressenordner aus dem Regal genommen. Anschließend wurde der Inhalt eines Feuerlöschers über dem Buchlager und den verbliebenen Unterlagen ausgeleert. Daß der oder die Täter mit einer gewissen Ortskenntnis ausgestattet waren, darauf verweist der Umstand, daß diese genau zwei Wolldecken mitgebracht hatten, um kein Licht nach draußen dringen zu lassen. Wer auch immer die Täter waren, feststeht, daß staatliche Behörden - insbesondere der sogenannte Verfassungsschutz - ein Klima erzeugt haben, in dem kritische Zeitschriften wie Sleipnir nicht mehr ungehindert arbeiten können. Staatsorgane, wie das den schönen Namen Verfassungsschutz pervertierende, bieten Kriminellen Rückendeckung, indem sie Verleumdungen verbreiten. So heißt es im Jahresbericht des Bundes 1997:

»Das selbsterklärte Ziel der Publikation, links- und rechtsnationalistische Kräfte mit Blick auf vorgebliche ideologische Gemeinsamkeiten zu bündeln, blieb Fiktion.« (S. 119)

Wahr daran ist lediglich, daß Sleipnir für ein Gespräch gerade verfeindeter - und also entgegengesetzter - politischer Gruppen eintritt. Das ist elementare Kulturarbeit; mit Politik hat das nichts zu tun. Nur wem das freie Gespräch der freien Menschen ein Dorn im Auge ist, kann daran Anstoß nehmen. Daß hinter den fortgesetzten Durchsuchungen und Beschlagnahmen kriminelle Kreise stehen, die durch immer neue Verdächtigungen Polizei und Justiz zur Behinderung der Pressearbeit von Sleipnir mißbrauchen, war bislang nur zu vermuten. Offenbar hält es die Kriminalität nun für erforderlich, unmittelbar tätig zu werden.

Linksextremisten rufen zu Gewalt gegen Rechts auf

Die linksextreme Zeitschrift Interim - wöchentliches Berlin-Info rief in der Ausgabe vom 14.1.99 unter dem Titel »Radikal denken - liberal handeln?« dazu auf, rechte Demonstrationen gezielt mit Gewalt gegen das Eigentum der Rechten zu stören. Taktik müsse sein, den Rechten durch einen möglichst großen materiellen Schaden (Privatwohnungen, Autos) jede Lust an zukünftigen Aufmärschen zu nehmen.

VffG 3 & 4/97 indiziert

Mit Entscheidung Nr. 5490 (V) vom 12.1.99 hat die Bundesprüfstelle bestimmt, daß die Ausgaben Nr. 3 und 4 des Jahrgangs 1997 der Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung in den Index für jugendgefährdende Schriften aufzunehmen sind. Damit darf der gesamte erste Jahrgang von VffG nicht mehr öffentlich angeboten werden. VffG fühlt sich zutiefst beleidigt, daß die anderen Hefte bisher noch nicht indiziert wurden. In dieser unserer Zeit können Geschichtswerke, die die Offiziellen nicht zur Zensur treiben, wahrlich nichts wert sein. Aber angesichts der langsam mahlenden Behörden-Mühlen dürfen wir ja noch hoffen...

Rechtsvergleich BRD - DDR

Eine Untersuchung der Berliner Gauck-Behörde hat ergeben, daß rechte Gesinnungs- und Propagandadelikte in der ehemaligen DDR zwar strafrechtlich bzw. arbeitsrechtlich verfolgt wurden, daß die Konsequenzen für die "Übeltäter" aber in der Regel wesentlich milder waren als in der heutigen BRD. Auch die Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole konnte in der DDR mit maximal 2 Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden, in der BRD jedoch gibt es dafür bis zu 5 Jahre Haft. Dies mußte ein ehemalige DDR-Dissident erfahren, der wegen des gleichen Delikts nun in der BRD vor Gericht stand. (PHI 22.1.99)

Wolfgang Fröhlich beugt sich der Gewalt

Der österreichische Ingenieur für Verfahrenstechnik Wolfgang Fröhlich ist in den letzten Jahren durch seinen massiven, mitunter recht harschen Einsatz für den Revisionismus bekannt geworden. Während seiner Aussage als sachverständiger Zeuge während des politischen Strafverfahrens gegen Jürgen Graf und Dipl.-Ing. Gerhard Förster am 16.7.98 war er vom Staatsanwalt Dominik Aufdenblatten bedroht worden, wegen seiner sachverständigen Aussage selbst angeklagen zu werden. Fröhlichs Strafanzeige gegen Aufdenblatten wegen Nötigung und versuchter Verleitung zu einer falschen Zeugenaussage wurde schließlich rechtskräftig abgewiesen, jedoch ließen die Behörden es dabei nicht bewenden. Über private Kanäle ließ man Wolfgang Fröhlich sehr deutlich zu verstehen geben, daß er sich vom Revisionismus zurückziehen solle. Andernfalls werden man seine bürgerliche Existenz ruinieren, was ihm schon allein angesichts seiner von ihm abhängigen Familie nicht recht sein könne. In einem Rundschreiben ließ Herr Fröhlich daher Anfang 1999 wissen, daß er sich aufgrund dieser massiven Drohungen nicht mehr in der Lage sehe, sich im Revisionismus zu engagieren, und sich daher auf unbestimmte Zeit aller Aktivitäten enthalten werde.

Internet-Überwachungsgesetz in Österreich

Mit einer Pressemeldung vom 15.3.1999 protestierten die österreichischen Internet-Serviceanbieter bei der österreichischen Bundesregierung gegen die geplante Novellierung des dortigen Gesetzes zur Überwachung des Fernmeldeverkehrs. Dieses Gesetz sieht vor, daß auch das Internet als Teil des Fernmeldenetzes bei Verdacht auf kriminelle Delikte überwacht wird, ohne den Observierten darüber zu informieren. Kritisiert wird dabei, daß durch die Überwachung sowohl des Email-Verkehrs als auch sämtlichen Internetbesuchsverhaltens personenbezogene Datenmengen in bisher unbekannten Umfang gesammelt werden können, wodurch bestehende Datenschutzbestimmungen unterlaufen und das Briefgeheimnis ausgehöhlt werden. Gefordert wird eine effektive öffentliche Kontrolle der mit derartigen Tätigkeiten befaßten Behörden.

Frakturschrift in Österreich unerwünscht

Mit Genehmigung staatlicher Stellen brachten die Verwandten eines im Reichramiger Gebirges verunglückten Bergsteigers 1993 eine Gedenktafel für den Unglücklichen an. Nun bekam die Familie jedoch die offizielle Aufforderung, die Gedenktafel abzunehmen und umzugestalten. Grund: Der Text der Tafel ist in Frakturschrift gehalten und weist vor dem Geburts- und Todesdatum jeweils die Lebens- bzw.- Todesrune auf. Laut österreichischer Vergangenheitsbewältigungsbehörde müsse man bei der Gestaltung von Gedenktafeln Rücksicht nehmen. Auf wen und was wurde im besagten Bescheid nicht erklärt. (Kommentare zum Zeitgeschehen, 2/98)

Schneidiger Rommel

Das war zuviel der Ehrlichkeit. Das englischsprachige Herrenmagazin GQ kürte in seiner Märzausgabe 1999 die 200 schneidigsten und best-gekleideten Männer der Geschichte. Neben Batman, Sean Connery, Humphrey Bogart, Robert de Niro, John F. Kennedy befindet sich - oh Schreck! - auch der Wüstenfuchs Rommel. Das war einigen jüdischen Gruppierungen denn doch zuviel, die Rommel sogleich zu einem der schlimmsten Kriegsverbrecher des 20. Jahrhunderts umfälschten, bei dessen Namenserwähnung man sich übergeben müsse. (The Observer, 14.2.99)

US-Bundesrichter stoppt Anti-Pornogesetz für Internet

Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist in den USA wichtiger als der Schutz der Kinder vor Pornographie im Internet. Mit dieser Begründung hat ein Bundesrichter in Philadelphia am 1.2.1999 in letzter Minute das Inkrafttreten eines vom Kongreß verabschiedeten Gesetzes verhindert, das die Verbreitung von Internet-Seiten mit »für Kinder schädlichen Inhalten« verbieten sollte. Unter diese Rubrik wären wohl über kurz oder lang auch revisionistische Seiten eingeordnet worden.

Mr. Death: Aufstieg und Fall von Fred A. Leuchter, Jr.

Nach dem Theater hat sich nun auch das Kino dem Revisionismus geweiht, und zwar wie zu erwarten ebenfalls mittels eines Zerrspiegels (vgl. VffG 1/99, S. 99f.). Der in der US-Szene für seine skurrilen Filmkunstwerke bekannte Regisseur Errol Morris präsentierte Ende Januar 1999 während des Sundance Film Festivals in Park City (Utah, USA) einen Film des Titels »Mr. Death: The Rise and Fall of Fred A. Leuchter, Jr.«, in dem er Fred A. Leuchter boshaft und falsch als einen von Eitelkeit und Selbstverblendung getriebenen Ingenieur darstellt, der angeblich geglaubt habe, seine Karriere durch ein Bündnis mit den Revisionisten zu krönen, jedoch darin sein Cannae fand. Das einzige aber, was man Leuchter tatsächlich "vorwerfen" kann, ist seine Naivität. Dennoch: Besser schlechte Nachrichten über Leuchter als überhaupt keine. Errols Film wurde in den US-Medien besprochen und gelobt. So zum Beispiel in der Februar-Ausgabe des New Yorker. So kam es, daß in diesen Tagen Fred. A. Leuchter und mit ihm die Revisionisten wie Poltergeister durch die US-Medien wandelten.

Doug Collins schuldig gesprochen

Beim zweiten Anlauf hat es die Menschenrechtskommission der Provinz British Columbia doch noch geschafft, dem Westküsten-Kolumnisten Doug Collins (North Shore News) sein Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung abzusprechen. Wegen kritischer Anmerkungen zum Holocaust in Vieren seiner Beiträge soll er nun dem jüdischen Kläger Abrams eine Entschädigung von CAN$ 2.000 zahlen. Collins hat dagegen Berufung eingelegt. Im vorhergehenden, vom Canadian Jewish Congress veranlaßten Verfahren war er noch freigesprochen worden, weil die kritisierten Artikel für sich genommen nicht zum Haß auf Juden aufstachelten. Diesmal wertete die Kommission alle vorgelegten Artikel und urteilte, daß alle zusammengenommen zum Haß gegen Juden aufstacheln könnten. (CBC Radio Network, 3.2.1999; vgl. http://www.bchrt.gov.bc.ca/abramsv.htm; VffG 4/98, S. 328)

Kanadische Medien verteidigen Redefreiheit für Zündel

In einem Artikel des Calgary Herald (2.2.1999) wird das Recht von Ernst Zündel verteidigt, seine Ansichten öffentlich zu vertreten:

»Nun zu Ernst Zündel, ein schärferes Beispiel. Zündel, ein Verbreiter unsinniger Ansichten über den Holocaust, versuchte letztes Jahr, auf dem Parlamentshügel eine Pressekonferenz abzuhalten, und zwar in einem Raum, der der Öffentlichkeit routinemäßig genau zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt wird. Die im Parlament vertretenen Parteien verweigerten ihm den Zutritt zu dem Gebäude. Ein Richter hieß diese Entscheidung gut. Im Januar wurde schließlich auch sein Verteidiger [Doug Christie] ausgeschlossen, der eine Pressekonferenz über Kanadas Haßgesetze abgeben wollte. [Korrekt: Über den Verlauf des Anhörungsverfahrens gegen Ernst Zündel vor der kanadischen Menschenrechtskommission]Und wer ist der nächste? Leute, die einem Gesetzentwurf der Regierung widersprechen? Jeder, der etwas sagt, was den Abgeordneten nicht gefällt?

Wieder wurde die Redefreiheit beschränkt, weil wir uns durch die betreffende Rede gekränkt fühlten. Und wieder habe jene, die für den Staat handeln, nicht verstanden, daß jede Person in einer Gesellschaft der Redefreiheit Zündel ganz einfach zensieren kann, ohne sein Recht auf freie Rede zu beschneiden: indem man ihm nicht zuhört, oder, wenn sie wollen, indem sie ihn einfach widerlegen.

Daß die Rede einer Person emotional verletzend ist, ist nicht Grund genug, um die Redefreiheit einzuschränken. Wenn Gefühle den Standard für das abgeben, wonach wir beurteilen, was in menschlicher Kommunikation erlaubt sein soll, dann haben wir überhaupt keine Standards. Und das ist weitaus kränkender als alles, was diese kontroversen Leute von sich geben können.«

Sieg für Ernst Zündel

Das Verfahren vor der kanadischen "Menschenrechtskommission" gegen den deutsch-kanadischen Revisionisten Ernst Zündel wegen der von Dr. Ingrid Rimland geführten Internet-Seite "Zundelsite" ist vorerst geplatzt. Am 13. April 1999 entschied der kanadische Oberste Gerichtshof, daß einer der Kommissionsmitglieder (Reva Esther Devins) als befangen gelte. Aus diesem Grunde hob das Gericht die zwei Entscheidungen gegen Zündel auf, die unter anderem ausführten, daß die Wahrheit in diesem Verfahren keine Rechtfertigung sein könne. Nun werden auch alle anderen Verfahren überprüft. Anschließend verkündete die kanadische "Menschenrechtskommission", die Verhandlung gegen Zündel werde auf unbestimmte Zeit vertagt. (vgl. VffG 3/98, S. 246).

Fehlgeschlagene kanadische Hexenjagd

Die Versuche des kanadischen Justizministeriums, Johann Dueck, 97, aus St. Catharines in Kanada die Staatsbürgerschaft zu entziehen und wegen angeblicher NS-Gewaltverbrechen an die Ukraine auszuliefern, sind kurz vor Weihnachten 1998 endgültig gescheitert. Das Oberste Gericht Kanadas entschied nämlich, daß es für die Beteiligung von Glueck an irgend welchen NS-Verbrechen (Beteiligung bei der Erschießung von 50 Juden) keinerlei stichhaltige Beweise gebe. Bereits im September hatte das Justizministerium gegen Peteris Vitols verloren, dem Ähnliches vorgeworfen, aber nicht nachgewiesen werden konnte. Diese Verfahren haben den Steuerzahlern viele Millionen Dollar gekostet und den Angeklagten sicherlich einige Jahre ihres Lebens. (The Calgary Herald, 22.12.1998)

Brite wegen angeblicher Judenmorde verurteilt

Da er die ihm von jüdischen "Augenzeugen" vorgeworfenen Morde an mehreren Juden nicht wiederlegen konnte, wurde der nach dem Krieg nach England emigrierte Weißrusse Anthony Sawoniuk, 78, Ende März in London zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Zwei weitere Mordvorwürfe waren zuvor wegen augenfällig unwahrer Zeugenaussagen fallen gelassen worden. (AP, 19.3.99; Reuters, 2.4.99; vgl. VffG 4/97, S. 292)

Polen: Bannmeile um "Todeslager"

Die polnische Regierung plant die Einführung einer 100 Meter breiten "Bannmeile" um die auf polnischem Boden liegenden angeblichen NS-"Todeslager". Der Vorschlag dazu wurde eingebracht, nachdem konservative Katholiken in Auschwitz Hunderte von Kreuzen errichtet hatten, worüber sich jüdische Vereinigungen seither stark erregen. In der anvisierten Schutzzone sollen Gewerbe- und Bauaktivitäten sowie öffentliche Versammlungen eingeschränkt werden. Betroffen sind die Lager Majdanek, Sobibor, Belzec, Treblinka, Groß-Rosen, Stutthof und Chelmno sowie das Lager Lambinowice, indem während des Krieges kriegsgefangene polnische Offiziere einsaßen, das nach dem Krieg von den Polen aber als KZ für Deutsche vor deren Vertreibung benutzt wurde. (AP Warschau, 9.3.1999)

Polen wünscht Auslieferung stalinistischer Exilpolin

Ein polnisches Militärgericht erwägt zur Zeit, einen Haftbefehl gegen eine in England lebende Rentnerin zu erlassen. Sie soll während des Krieges einen polnischen Widerstandshelden, der dann im stalinistischen Polen hingerichtet wurde, illegal eingesperrt haben. Nach Erlaß des Haftbefehls wird Polen in Großbritannien um die Auslieferung von Helena Wolinska ersuchen. Ähnlich dem Fall des chilenischen Ex-Diktators General A. Pinochet wird auch Frau Wolinska für Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht, die viele Jahrzehnte zurückliegen.

Die in Polen geborene Helena Wolinska, 79, ist die Ehefrau von Wlodzimierz Brus, einem Professor der Uni Oxford. Während der 50er Jahre war sie allerdings eine Militärstaatsanwältin in Warschau, zu einer Zeit also, als sich Polen, wie damals ganz Osteuropa, in den Klauen stalinistischer Regime befand.

Ihr wird vorgeworfen, illegalerweise die Verhaftung von General August Emil Fieldorf angeordnet zu haben, nachdem dieser vom prosowjetischen Geheimdienst angeklagt worden war, die Hinrichtung polnisch-kommunistischer Widerstandskämpfer gegen die deutsche Besetzung des Landes organisiert zu haben. Während des Krieges war Fieldorf unter dem Decknamen Niel ein hoher Offizier der polnischen Heimatarmee (AK) gewesen, die wichtigste nationale Widerstandsbewegung und Rivalin der kommunistisch beherrschten Volksarmee.

Wegen eines angeblichen Umsturzversuches des polnisch-kommunistischen Staates wurde er im April 1952 verhaftet, zum Tode verurteilt und 1953 insgeheim gehenkt.

Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde General Fieldorf 1989 rehabilitiert. Ende November 1998 gab die polnische Justizministerin Hanna Suchocka die Weisung an das Militärgericht von Warschau, den Fall von Frau Wolinska zu behandeln. Nach polnischen Quellen soll die britische Regierung signalisiert haben, sich nicht prinzipiell gegen eine Auslieferung an Polen zu wenden.

Frau Wolinska ist Jüdin, und die Aussicht, daß eine polnische Jüdin an das Land von Auschwitz und Birkenau ausgeliefert werden soll, wird womöglich massive Proteste bei jüdischen Organisationen auslösen.. Wie viele ihrer Glaubensgenossen glaubte auch Helena Wolinska, daß der Kommunismus und die Sowjetunion der beste Schutz gegen das Wiedererwachen des Faschismus seien. (The Independent, 28.11.1998) Nur zu dumm, daß das massive Engagement vieler Juden in der bolschewistischen Terrorherrschaft bereits 1917 begann, und nicht erst nach 1933.

Polen möchte Geld von Deutschland

Der Interessenverband polnischer Naziopfer fordert von Deutschland etwa 7 Mrd. DM Entschädigung. (Kronenzeitung 12.1.99) Empfehlung von VffG: mit den 1.000.000.000.000.000...... DM verrechnen, die uns Polen in Sachen Raub, Ausmordung, Vertreibung und Ausbeutung der Ostgebiete schuldet.

Duma fordert Reparationen von Deutschland

Mit der Argumentation, es sei ungerecht, daß nur Juden Reparationen für die NS-Gewaltherrschaft erhielten, hat nun das russische Parlament gefordert, auch russische Opfer der NS-Besatzungszeit müßten entsprechend von Deutschland entschädigt werden. (NZZ, 28.1.99) Empfehlung von VffG: verrechnen, wie gehabt.

Gold-Abpressung zur Volks-"Erziehung"

Die USA setzen 12 Nationen unter moralischen Druck, auf ihre Ansprüche auf Gold zu verzichten, das die USA in Deutschland anno 1945 beschlagnahmt und in die USA gebracht haben. Statt dessen soll mit dem Erlös des verkauften Goldes ein Holocaust-Erziehungsprogramm in den USA finanziert sowie Holocaust-Überlebende unterstützt werden. (New York Times, 1.12.98)

Griechenland will Geld von Deutschland zurück

Eine dem Dritten Reich von Griechenland gewährte Kriegsanleihe in Höhe von 5,8 Mrd. Reichsmark soll nun in Höhe von 21,7 Mrd. DM zurückgezahlt werden, wenn es nach dem Willen Griechenlands geht. (Bild, 12.11.98)

Jüdischer Weltkongreß droht französischen Banken

Der Geschäftsführer des Jüdischen Weltkongresses, Elan Steinberg, erklärte Ende Februar, man erwäge Boykottmaßnahmen gegen französische Banken, da diese sich nicht wie die Schweizer Banken und die deutsche Industrie zu Schutzgeldzahlungen an jüdische Vereinigungen bereit erklären würden. Vorgeworfen wird den französischen Banken, daß sie zwischen 1940 und 1944 mit der französischen Vichy-Regierung zusammengearbeitet hätten. (NZZ, 24.2.99)

Juden fordern Sachbeweise für NS-Massenmorde

Bei der Zuteilung von "Entschädigungs"geldern an jüdische Personen zeigt sich jene Gesellschaft, die das von der Schweiz eingeheimste Geld an ihre Glaubens- bzw. Volksgenossen verteilt, die Conference on Jewish Material Claims Against Germany, recht knauserig: Seit drei Jahren kämpft die Vereinigung der Holocaust-Überlebenden der früheren Sowjetunion darum, aus diesem Topf Gelder zu erhalten. Sie wird jedoch immer wieder abgewiesen, weil Ansprüche nicht anerkannt werden, die sich lediglich auf "Augenzeugenberichte" stützen. Vielmehr werden dokumentarische Beweise verlangt. (New York Times, 29.11./1.12.1998) Somit kassiert man von der Schweiz, Deutschland u.v.a.m. Gelder ohne jeglichen Beweis, gibt es aber an die "Betroffenen" nur weiter, wenn harte Beweise vorgebracht werden können. Frage: Wo bleibt der Differenzbetrag?

»Geld-Raffer ernten Blutgeld des Holocaust«

Charles Krauthammer, Washington Post, 7.12.1998:

»Die Hatz auf die Milliarden von Holocaust-Schuldgeldern hat sich vom Ungehörigen zum Schändlichen gewandelt. Was als Versuch begann, ruhende Gelder von Holocaust-Opfern auf Schweizer Bankkonten ausfindig zu machen, ist nun zu einer Schatzjagd hungriger Zivilanwälte und größerer jüdischer Organisationen ausgeartet.«

Israel: Solomon Morel wird nicht ausgeliefert

Nach den Enthüllungen von John Sack in seinem Buch Auge um Auge eröffnete die polnische Justiz ein Strafverfahren gegen den Juden Solomon Morel, dem vorgeworfen wird, nach dem Zweiten Weltkrieg ungezählte Deutsche in polnischen Konzentrationslagern mißhandelt und ermordet zu haben. Morel floh daraufhin nach Israel. Das von Polen an Israel gerichtete Auslieferungsgesuch wurde im Dezember 1998 abgelehnt, weil die von Morel begangenen Verbrechen nach israelischem Gesetz verjährt seien, denn es handele sich nach israelischer Auffassung bei den Untaten Morels nicht um Verbrechen gegen die Menschlichkeit. (Chicago Tribune, 8.12.1998; Gazeta Wyborcza 8.12.98) Ob nur Verbrechen gegen Juden in den Augen Israels Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind? Welche Lobby-Gruppen waren es doch gleich noch, die 1979, im Schatten des Filmes Holocaust, in Deutschland die Aufhebung der Verjährung für Mord forderten und prompt auch erreichten?

Mossad-Morde von Israelis gutgeheißen

Laut einer Umfrage in Israel würden 56% aller Israelis einen Mordanschlag des israelischen Geheimdienstes Mossad auf Hamas-Mitglieder selbst dann unterstützen, wenn dieser Mord in Washington, D.C., durchgeführt werden müsse. Anlaß für diese Umfrage war der gescheiterte Mossad-Anschlag gegen ein Hamas-Mitglied in Jordanien Ende 1998, der beinahe zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Jordanien geführt hatte. In einem Leitartikel der einflußreichen Washington Post wurde dieser Anschlag richtig als »Staatsterrorismus« bezeichnet. (AFP, 8.10.1998) Das heißt freilich nicht, daß 56% aller Juden potentielle Terroristen sind, dagegen sind sehr wohl weiterhin alle deutschen Soldaten Mörder.

Israelischer Unglücks-Jumbo transportierte Giftgas

Anläßlich der nun veröffentlichten Untersuchungsergebnisse mußte es die israelische Regierung nun offiziell zugeben: Der am 4.12.1992 nahe Amsterdam abgestürzt Jumbo-Jet der israelischen Luftfahrtgesellschaft El Al beförderte Chemikalien, die zur Herstellung von hochgiftigem Nervengas (C-Waffen) bestimmt waren. Laut Auskunft des israelischen Journalisten Uzi Mahanimi produziert und lagert Israel so ziemlich alle chemischen und biologischen Waffen, die man sich überhaupt ausdenken kann. Das hindern Israel bekanntlich nicht daran, die Vernichtung aller hypothetischen A-, B- und C-Waffen in Ländern zu fordern, die es als mögliche Feinde ansieht - wenn nötig unter Zuhilfenahme der US-Luftwaffe, wie im Irak. (The Washington Report On Middle East Affairs, 12/98)

Autor der Balfour-Erklärung war ein "geheimer" Jude

Unter dieser Überschrift veröffentlichte die Jerusalem Post am 9.2.1999 einen Beitrag von Douglas Davis, in dem der Leser erfahren konnte, daß die 1917 abgegebene britische Balfour-Erklärung, mit der dem Weltjudentum Palästina versprochen wurde, wenn es sich auf die Seite der Entente-Mächte im Ersten Weltkrieg stellte, ursprünglich von dem Juden Leopold Amery verfaßt wurde. Das Dokument selbst wurde 1917 vom britischen Außenminister Lord Rothschild übergeben und wird seither als Grundstein für die Errichtung des modernen Staates Israel angesehen.

Dr. William Rubinstein, Professor für moderne Geschichte an der Universität von Wales, der diese Forschungsergebnisse präsentierte, meint, Amery habe seine jüdische Abstammung verheimlicht. Seine Mutter Elisabeth Joanna Saphir war ungarische Volljüdin aus Pest. Ironischerweise wurde einer von Amerys Söhnen später wegen Spionage für NS-Deutschland gehenkt.

Als Mitglied des britischen Kriegskabinetts hat Amery nicht nur die Balfour-Erklärung verfaßt, sondern auch die Aufstellung der jüdischen Legion organisiert. Später förderte er als Minister für Überseegebiete (Dominions) die Entwicklung Palästinas. Im Jahr 1940 war sein Einsatz mit entscheidend für die Absetzung Chamberlains durch Churchill. Laut Rubinstein ist dies einer der bemerkenswertesten Fälle von Irreführung der Öffentlichkeit über die Herkunft einer wichtigen politischen Persönlichkeit.

Tod eines Antizionisten

Der Tod des weltberühmten jüdischen Geigers Yehudi Menuhin wurde von den Medien weltweit berichtet. Ausgeblendet wurde bei all den biographischen Rückschauen jedoch der vehemente Antizionismus, mit dem sich Menuhin gegen die Idee und die gewaltsame Durchsetzung des Staates Israel gewandt hat. Dabei ging er sogar soweit, daß er während des Höhepunktes der Auseinandersetzung um den Semi-Revisionisten und Antizionisten Roger Garaudy diesem einen Unterstützungsbrief sandte. Er hat der Verwendung seines Briefes vor Gericht ausdrücklich zugestimmt. (Libération 13./14.3.1999) aaargh

Tod eines mutigen Kapitäns

William L. McGonagle, früherer Kapitän des US-Kriegsschiffs Liberty, ist im Alter von 73 Jahren in seinem Ruhesitz in Palm Springs gestorben. Er hatte die höchsten militärischen Auszeichnungen erhalten für sein tadelloses Verhalten anläßlich des Angriffs israelischer Streitkräfte auf sein damaliges Schiff am 8 Juni 1967. Von den damaligen 294 Mann Besatzung waren während des Angriffes 34 getötet und 171 verwundet worden, darunter auch der Kommandant selbst. Bis heute wird der Grund für diesen vertuschten israelischen Angriff auf das vor der Küste des Libanons liegenden Schiffes geheim gehalten.

Lügen-Wilkomirski von Psychiatern geehrt?

Die jüdische Wochenzeitschrift Forward berichtete am 19.3.1999 auf Seite 1, daß die Amerikanische Orthopsychiatrische Vereinigung (American Orthopsychiatric Association) plane, Binjamin Wilkomirski mit einem Preis auszuzeichnen, um dessen Verdienste zum »Verständlichmachen von Völkermord und Holocaust« zu würdigen. Kern dieses Vorschlags ist der Umstand, daß Wilkomirskis Buch »unter Therapeuten, die Holocaust-Überlebende behandeln, ernst genommen wird.« Selbstverständlich gibt es innerhalb wie außerhalb dieser Vereinigung Uneinigkeit darüber. Die dahinter stehende Ansicht mag aber dennoch stimmen: die Therapeuten glauben, Wilkomirskis Seemannsgarn sei ein Musterbeispiel für Zeugnisse der "Überlebenden". Damit mögen sie recht haben! Übrigens wurde Wilkomirski bereits im November 1997 für sein Märchenbuch der Shoah-Gedächtnispreis der Fondation du Judaïsme Français überreicht (Après Auschwitz No. 265, Jan. 1998; vgl. VffG 1/99, S. 88ff.).

ARB/JMB

Verschwiegene Geheimnisse: KZ-Bordelle und die Peinlichkeiten der DDR-Führung

Weil ein Teil der im Dritten Reich in Konzentrationslagern eingesperrten "antifaschistischen Widerstandskämpfer" zu den regelmäßigen Besuchern der in einigen KZs eingerichteten Lagerbordelle gehörte, wurde die Existenz dieser Einrichtungen in der DDR-Geschichtsschreibung totgeschwiegen. Himmler hatte 1941 zur Hebung der Arbeitsleistung der Häftlinge in der Rüstungsproduktion u.a. die Einrichtung von Bordellen in den Lagern Buchenwald, Ravensbrück, Sachsenhausen, Auschwitz, Mauthausen, Neuengamme, Flossenbürg und Dora-Mittelbau angeordnet. Der spätere thüringische Innenminister Ernst Busse habe beispielsweise zu den regelmäßigen Besuchern gehört. Da er zu einer der Prostituierten ein festes Verhältnis eingegangen sei, habe er sich nach 1945 einem Parteikontrollverfahren unterziehen müssen. (Prisma, 6.2.99)

Weitere Fälschungen in Anti-Wehrmachtausstellung

Durch den Vergleich von Bildern in Polen mit den von Reemtsma und Heer ausgestellten Exponaten hat jüngst der polnischstämmige promovierte Historiker Bogdan Musial nachweisen können, daß einige der bei der Anti-Wehrmachtausstellung gezeigten Exponate keine Opfer des NS-Terrors zeigen, sondern solche der NKVD-Einheiten der sich 1941 zurückziehenden Sowjets. (Spiegel, 4/99, S. 52f.; Berliner Morgenpost, 25.1.99, S. 3f.)

Tschechische Kripo verfolgt Vertreibungsmorde

Das Bezirksamt der Pilsener Kripo beschäftigt sich zu Zeit mit einem Massenmord an 30 Sudetendeutschen, der im Mai oder Juni 1945 in der Gemeinde Totzau im Duppauer Gebirge bei Karlsbad erfolgt ist. Aufgrund der langen Zeitspanne sind die Zeugenaussagen jedoch widersprüchlich, und da der Ort nach Kriegsende völlig dem Erdboden gleichgemacht wurde, ist es bisher noch nicht einmal gelungen, den früheren Friedhof ausfindig zu machen. (Plzenský Deník, 12.2.99, S. 5)

Wiesenthal-Zentrum fälscht Bild

Bildfälschung durch das Simon-Wiesenthal-Zentrum. "Rauch" entströmt einem Zaunpfosten im Lager Auschwitz-Birkenau. Dümmer geht's nimmer. (Klicken Sie hier, um die Original-Seite des SWC anzuschauen)

1999 veröffentlichte das Simon Wiesenthal Center auf seiner Website ein Foto (unten rechts) mit folgender Inschrift (http://motlc.wiesenthal.com/gallery/pg22/pg0/pg22035.html):

»Während die Gefangenen für die Zwangsarbeit eingeteilt werden, werden viele ihrer Freunde und Familien vergast und in den Krematoriumsöfen verbrannt. Der Rauch kann im Hintergrund erkannt werden. Juni 1944.«

Auf dem unmanipulierten Bild befindet sich allerdings kein Rauch (unten links, aus: Auschwitz Album, Beate Klarsfeld Foundation, New York, 1978, Nr. 165) Offenbar wollte man der Realität nachhelfen, damit sie sich an die Aussagen jüdischer Zeugen hält, die davon phantasieren, dunkle Rauchschwaden aus den Krematoriumskaminen aufsteigen gesehen zu haben.

Bob Reis


Dies ist nur ein kleiner Auszug von Nachrichten; die ganze Fülle ist im Internet zu finden: http://www.vho.org/News. Zusammengestellt mit Unterstützung unseres "News Research Assistant" John Weir. Stand: 30.04.98.


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