Große Zeiten erfordern große Maßnahmen

Von Dipl.-Chem. Germar Rudolf

Silberstreifen am Horizont

Verschiedene Ereignisse des letzten Jahres stimmen uns zuversichtlich, daß unsere harte Arbeit der letzten Jahre nicht ganz ohne Resonanz geblieben ist. Andere Ereignisse wiederum geben Hoffnung, daß die Zahl derer, die unseren Anliegen zumindest einmal ein Ohr schenken, ständig wächst:

all dies ermuntert uns und spornt uns zu noch größeren Anstrengungen an.

Expansion des Wissens

Wir haben uns daher entschlossen, unsere Arbeit in diesem Jahr weiter auszuweiten:

Wir sind davon überzeugt, daß wir dadurch die Grundlage für weitere entscheidende Durchbrüche bei den Historikern und anderen Meinungsträgern schaffen. Denn dies ist realistisch betrachtete die einzig sinnvolle Investition, mit der wir auf lange Sicht betrachtet die Wende herbeiführen können, denn das Establishment verläßt sich auf die Urteile der Historiker!

Im Gegensatz zu unserer ökonomisch tragbaren und äußerst wirksamen Verfahrensweise steht etwa die ungezielte, massenhafte Verteilung Hunderttausender oberflächlicher revisionistischer Rundumschlag-Broschüren oder Flugblätter. Meinungs- und Entscheidungsträger lassen sich von derartigen oberflächlichen Veröffentlichungen, die zudem häufig durch ihre scharfe Tonart abschrecken, nicht überzeugen (nebenbei: mich würden sie auch nicht überzeugen, wenn ich nicht schon überzeugt wäre). Die Wirkung derartig teurer Aktionen im einfachen Volke werden außerdem von der suggestiv arbeitenden „Propaganda" mit ein oder zwei Fernsehfilmen wieder kompensiert. Wir sollten uns daher bewußt sein, daß wir der Wirkung der Massenmedien quantitativ praktisch nichts entgegenstellen können, wenn man einmal vom Internet absieht, doch dazu weiter unten mehr. Unser Weg muß daher ein anderer sein: Qualität ist unsere einzige Chance, und die muß gezielt dort eingesetzt werden, wo man Qualität erkennen kann.

Wir meinen daher, daß wir unsere wahrlich beschränkten Mittel konzentriert dort einsetzen müssen, wo wir einen dauerhaften Erfolg erzielen und maximale Wirkung entfalten können. Wir müssen auch weiterhin versuchen, durch Qualitätsarbeiten heute einen, morgen zwei und übermorgen drei jener Entscheidungsträger in Politik, Medien, Wissenschaft und Justiz (ja, auch da ist es uns schon gelungen!) davon zu überzeugen, daß der Revisionismus etwas völlig anderes ist als das angeblich oberflächliche Geplärre „unzurechnungsfähiger Menschen" (so Martin Walser), nämlich eine ernstzunehmende wissenschaftliche Größe.

Bericht über unsere Aktivitäten im Internet (http://www.vho.org)

Viele von Ihnen werden womöglich noch keinen Internetanschluß besitzen oder sogar noch nicht einmal ernsthaft erwägen, sich einen zuzulegen. Keine Angst, ich möchte Sie weder vom Gegenteil überzeugen noch hier eine Vorlesung in Computerchinesisch halten. Wir sind nur mit vielen unserer Mitstreiter der Meinung, daß ein zweiter sehr wichtiger Ansatzpunkt in unserer Arbeit die Jugend sein muß. Da wir, wie bereits erwähnt, gegen die alten Medien keine Chance haben, im Internet aber – einem Medium der Jugend! – mit so ziemlich allen relativ leicht mithalten können, haben wir uns vor fast zwei Jahren entschlossen, dort ein kühnes Projekt zu starten.

Nachfolgend möchten ich Ihnen daher aufzeigen, was wir bisher bereits geleistet haben. Auf der nächsten Seite finden Sie eine Übersichtsliste der von uns im Internet veröffentlichten Beiträge und Bücher. Unser Ziel ist es, einerseits möglichst alle verbotenen Bücher, Broschüren sowie Zeitschriftenausgaben ins Netz zu hängen, um die staatliche Zensur ganz konkret zu unterlaufen. Wir zielen dabei nicht nur auf die bundesdeutsche Zensur, sondern beabsichtigen langfristig eine Ausweitung auf alle in mittel- und westeuropäischen Sprachen verfaßten Schriften, die irgendwo einem Verbort unterliegen. Uns ist es dabei ganz gleichgültig, ob wir mit dem Inhalt der jeweiligen Publikation übereinstimmen oder nicht. Unsere Devise ist: Nicht über Widerstand gegen undemokratische, ja diktatorische Regierungs- Behörden- und Justizwillkür diskutieren, sondern handeln!

Andererseits zielen wir aber auch darauf ab, für jedermann eine möglichst umfangreiche revisionistische Bibliothek aufzubauen, so daß es für jeden möglich ist, sich allseitig und umfassen zu informieren. Leider sind beide Ziele weitgehend deckungsgleich, wie man sich vorstellen kann, so daß sich beide Aktivitäten praktisch ergänzen.

Daß dieses unser Angebot auf stark steigende Aufmerksamkeit stößt, sollen Ihnen die folgenden Grafiken zeigen. Grafik 1 zeigt die Anzahl der Besucher, die wir seit dem Beginn der Erfassung statistischer Werte im Februar 1998 auf unserer Seite begrüßen konnten (gegründet wurde unsere Website im November 1997). Zum Vergleich: www.codoh.com, die etwa doppelt so alte und mit Abstand größte revisionistische Website mit Schwergewicht auf der englischen Sprache, aber sehr vielen anderssprachigen Beiträgen (Zielpublikum: 2 Mrd. Menschen), hatte im Januar 1999 etwa 1622 Besucher täglich, also ziemlich genau nur etwa dreimal soviel wie wir (540/Tag). Da das Schwergewicht unserer Seite zur Zeit noch auf der deutschen Sprache (Zielpublikum: 100 Mio. Menschen) liegt, zeigt dies, daß wir wesentlich effektiver arbeiten.

1 MB (MegaByte) entspricht etwa 1,05 Mio. Buchstaben

Noch deutlicher wird dies, wenn wir uns anschauen, wie hoch die Datenmenge ist, die die Besucher von unserer Seite zu sich in den Computer laden (Grafik 3). Unserer Datenmenge von 107 MB/Tag im Januar 1999 setzt Codoh nur noch 147 MB/Tag entgegen (+37%).[1] Der Grund dafür liegt darin, daß wir auf unserer Seite nur ausgereifte Artikel und Bücher plazieren, die vom Umfang her größer sind und die Besucher aufgrund ihrer Qualität dazu verleiten, diese ganz herunterzuladen. Nicht wenige laden gar unsere ganze Seite zu sich auf ihre Festplatte, um damit gleich einige zig revisionistische Bücher und einige hundert revisionistische Artikel ihr eigen nennen zu können, für’n Appel und ’en Ei, sozusagen. Diese werden dann später zu Hause in Ruhe gelesen. Und die bundesdeutsche Zensur guckt in die Röhre. Genau das also, was wir erreichen wollen. Bei Codoh hingegen finden sich auch viele journalistische Artikel, die im „Vorbeigehen" angelesen werden, die man jedoch wieder vergißt, sobald man den Computer ausmacht. Und nebenbei: Daß diese steile Aufwärtsentwicklung keine Eintagsfliege des Januar war, zeigen die Daten vom Februar und März. Im Februar hatte Codoh nur noch 2,5 mal so viele Besucher, im März waren es nur noch 2,1 mal so viele, vgl. dazu Grafik 4. Es geht also weiter steil aufwärts bei VHO! Es könnte also gut sein, daß wir Codoh – bis dato immerhin die unangefochtene Nummer 1 aller revisionistischer Websites – in Sachen Besucherzahl im nächsten Jahr stellen werden! Und dabei haben wir überhaupt jetzt erst richtig angefangen!

Die Hauptarbeit bei der Erstellung dieser Website liegt neben der Digitalisierung von Büchern und Zeitschriftenbeiträgen aber auch in allerlei Programmierarbeit zur Bereitstellung eines gewissen Serviceangebots für unsere Besucher. Neben der Texterfassung, Korrektur und Formatierung der vielen auf unserer Seite angebotenen Dokumente galt meine Hauptaufmerksamkeit daher vor allem der „Kundennähe" unseres Angebotes, wobei Übersichtlichkeit und Bedienerfreundlichkeit im Vordergrund stehen. Das Ergebnis dessen kann sich, so meine ich, sehen lassen, und die entsprechenden Reaktionen unserer Besucher lauten denn auch dahingehend, daß viele kaum begreifen können, daß hinter diesem Angebot nicht etwa ein großer Sponsor und viele fleißige und selbstlose Helfer stehen, sondern im wesentlichen nur eine Person, die für diese Zwecke keine zusätzlichen finanziellen Mittel von irgend jemanden erhält. Welch besseres Lob könnte es also für diesen Erfolg geben?

Freilich war dies alles nur möglich, weil ich mich voll und ganz dem Revisionismus habe widmen können. Dank der von Ignatz Bubis initiierten Kündigung seitens des Max-Planck-Instituts und der sich daran anschließenden Verfolgung bin ich sozusagen zu einem Vollzeitrevisionisten geworden. Das hat er nun davon J .

Dokumente auf der Website www.vho.org

Revisionistische Zeitschriften:
Criticon: 1 Artikel (Ausbau zur Zeit nicht geplant)
Deutschland – Schrift für neue Ordnung: Einstiegsseite (eigene Website)Deutschland in Geschichte und Gegenwart: 173 Artikel (wird ständig ausgebaut)
Der Freiwillige: 6 Artikel (Verlag nicht kooperativ; Hilfe erwünscht)
Historische Tatsachen: Index (wird später erstellt werden)
Huttenbriefe: 6 Artikel (wird ausgebaut)
Leithefte: (geplant, Verlag nicht kooperativ; Hilfe erwünscht)
Mensch & Maß: 1 Artikel (wird ausgebaut)
Sleipnir: 7 Beiträge (eigene Website)
Staatsbriefe: 72 Artikel (wird ständig ausgebaut)
The Journal of Historical Review: 18 Artikel (wird ausgebaut)
Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung: 166 Artikel (immer komplett)
projektiert: Richtigstellungen zur Zeitgeschichte; Kritik; Eidgenoss; weitere Optionen: Unabhängige Nachrichten; Deutsche Geschichte

Revisionistische (und andere „verbotene") Bücher:

  1. Armee im Kreuzfeuer (teilw.)
  2. Auschwitz: Nackte Fakten
  3. Attilas Enkel auf Davids Thron
  4. Auschwitz: Tätergeständnisse und Augenzeugen des Holocaust
  5. Die 2. babylonische Gefangenschaft (dt. und
  6. engl.!)
  7. Die Auflösung des osteuropäischen Judentums
  8. Der Auschwitz-Mythos
  9. Der Fall Rudolf
  10. Der Holocaust - Legende oder Realität?
  11. Hellmut Diwald (teilw.)
  12. Die Schatten der Vergangenheit (teilw.)
  13. Freiheit braucht Mut (teilw.)
  14. Zeitgeschichtliche Anmerkungen
  1. Feuerzeichen
  2. Freispruch für Hitler?
  3. Kardinalfragen zur Zeitgeschichte
  4. KL Majdanek
  5. Majdanek in alle Ewigkeit?
  6. Auch Holocaust-Lügen haben kurze Beine
  7. Stimmen gegen die Psychose nationaler Selbstgeißelung
  8. Das Rudolf Gutachten (engl., frz., ndl. i.V.)
  9. Repressalie und Höherer Befehl
  10. Verbrechen an der Wehrmacht (teilw.)
  11. Vorlesungen über Zeitgeschichte
  12. Geheimgesellschaften II (Bd. I i.V., engl. u. and. Sprachen i.V.)
  1. Geschichte der Verfemung Deutschlands (Band 2-5)
  2. Evolution und Wissen
  3. In Sachen Deutschland
  4. Wolfsgesellschaft
  5. Der Jahrhundertbetrug (engl. (teilw.), dt. i.V)
  6. Verdammter Antisemitismus

vorbereitet: Schelm u. Scheusal, Grundlagen zur Zeitgeschichte (dt. und engl. i.V.), Was ist Wahrheit, Die Lügen des Odysseus, Was nun, Odysseus?, Das Drama der Juden Europas, Schuld und Schicksal, Uns trifft keine Schuld, umfangreiche frz. und ndl. Literatur u.v.a.m.

Außerdem haben wir einen Revisionistischen Index erstellt.

Dieser Index enthält zur Zeit etwa 1800 revisionistische Artikel und Bücher, die sie entweder bei vho.org oder anderswo im Internet finden können. Sollten wir also etwas nicht haben, so ist es recht wahrscheinlich, daß man es bei uns dennoch „finden" kann.

Das alles war zudem natürlich vor allem auch deshalb möglich, weil mich viele Unterstützer mit ihren Gaben – ob groß, ob klein – so selbstlos unterstützt haben, ohne zu wissen, ob überhaupt und wenn dann was am Ende dabei herauskommt. Durch diese Ihre großzügige Hilfe war es uns in den letzten Jahren möglich, diese nach Aussage einiger Historiker „bahnbrechenden" Forschungsergebnisse zu erarbeiten, zu veröffentlichen und der Welt nicht zuletzt auch auf elektronischem Wege bekannt und zugänglich zu machen, sowie der staatlichen (und auf gesellschaftlichen) Zensur gegen alles im weitesten Sinne Revisionistische das Leben immer schwerer zu machen.

Wir möchten Ihnen dafür an dieser Stelle noch einmal von ganzem Herzen DANKE sagen.

Leider hat diese große Resonanz auch einen Nachteil: Die uns damals monatlich zur Verfügung gestellte Datenübertragungsmenge (2.000 MB) haben wir im Januar 1999 um 75% überschritten (im Dezember lagen wir noch knapp darunter). Wir mußten daher im Januar recht hohe Zusatzgebühren bezahlen. Wir haben daher im Februar unsere Website auf den Rechner eines Internet-Anbieters verlegt, der uns für eine nur 50% höhere monatliche Gebühr viermal so viel Datentransfer erlaubt (8.000 MB/Monat). Außerdem haben wir unsere Daten umorganisiert und komprimiert, so daß die im Schnitt pro Besucher heruntergeladene Anzahl von Dokumenten leicht reduziert werden konnte (vgl. die Stagnation in Grafik 2 im Januar/Februar 1999) und die Datenmenge sogar stark schrumpfte, ohne daß der Besucher einen Qualitätsverlust bemerkt (vgl. Rückgang Januar/Februar 1999 in Grafik 3). Somit haben wir zunächst wieder einmal etwas Zeit, bis wir uns um einen noch großzügigeren Anbeiter umsehen müssen.

Sie sehen also: wir werden auch in Zukunft nicht auf Ihre Hilfe verzichten können, um die großen vor uns liegenden Aufgaben zu bewältigen. Wir wären daher glücklich, wenn Sie uns auch weiterhin helfen würden, unsere gemeinsame Sache einen großen Schritt weiterzubringen. Falls Sie mehr über unsere Projekte erfahren wollen und wie Sie uns am besten helfen können, zögern Sie bitte nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzten! Wir sind gerne bereit, Ihnen (fast) alle gewünschten Informationen zukommen zu lassen.

Wir würden uns freuen, wenn wir auch weiterhin mit Ihnen rechnen können. Wir verlassen uns auf Ihr Treue.

In diesem Sinne verbleibe ich Ihr

gez. Germar Rudolf


Anmerkung

  1. Unser Tagesdurchschnitt von etwa 15664 heruntergeladenen Dokumenten im Januar 1999 (Grafik 2) ist mit dem von Codoh (17733, +13%) nur bedingt vergleichbar, da wir eine modernere Programmierweise benutzen, bei der bei jedem Aufruf eines Textdokumentes zugleich ein Formatierungs- und zwei Menudokumente mit geladen werden, die es dem Besucher sehr einfach machen, sich auf unserer Seite zurechtzufinden, und ohne große Sucherei schnell an die gewünschte Stelle zu gelangen. Außerdem wurde diese Programmierweise öfter geändert, was zu Schwankungen in der Grafik führte (Sept./Okt. 98 und Jan./Feb. 99).

Wir werden den Laden schon schmeißen!


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3(2) (1999), S. 122-126.


Zurück zum Inhaltsverzeichnis VffG 2/1999
Rechenschaftsbericht Frühjahr 2000
Zurück zu Germar Rudolfs Homepage